Politik

Asian Europeans 2.0 – Racism and Resistance in Paris and Berlin

Against the background of the continuously growing strength of the organized right-wing in many European countries and their dissemination of racist ideologies in media, science, and culture, we are going to discuss commonalities and differences between France and Germany from the perspective of 2nd generation Asian Europeans. How can we develop counter strategies against racism as self-organized migrants’ organizations?

This question will be discussed by Leo Takeuchi (Asia 2.0, Paris) and Dr. Sun-ju Choi (Neue Deutsche Organisationen (NDO)/korientation e.V., Berlin).
Moderation: Kimiko Suda (korientation e.V., Berlin)

Date: Sunday, 2nd of September 2018
Time: 15h-17h
Location: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
Language of event: English

Snacks will be provided by Rice is Life Berlin.
The venue is wheelchair-accessible.
Photo credit: Hân Lê – Instagram | Website

Allgemein

(English Version below)

…mit süßen summer jamz, BBQ, Potluck, Miniflohmarkt, Zine Bastelstation und EUCH!

Danach gehen wir gemeinsam zum VLab Open Air Kino . 🙂 https://www.facebook.com/events/238989386834394/

Sonntag, 08.07.2018
15 – 20h
Fehrbelliner Str. 7
10119 Berlin

BBQ &Potluck
BBQ and Getränke wird von korientation bereitgestellt. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn ihr was zum Essen mitnehmen würdet! Sharing is Caring. 🙂

Miniflohmarkt
Es wird einen Miniflohmarkt geben! Ein Teil der Einnahmen werden an korientation gespendet. Wenn ihr euren Krimskrams am Sonntag verkaufen wollt, dann schickt uns eine Email an info (at) korientation.de oder eine kurze Nachricht über FB!

DAMN Zine Bastelstand
Die Deadline vom DAMN Zine wurde verlängert! Am Sonntag habt ihr die Möglichkeit in gemütlicher Runde an euren Einsendungen zu basteln. Bastelmaterial wird von damn bereitgestellt (bringt aber gerne alte Magazine, Zeitungen etc. mit!) Mehr Infos zum call for submissions: https://deutscheasiatenmakenoiseblog.wordpress.com/2018/06/13/call-for-submissions/

Warum spenden?
Korientation ist eine grass-root Organisation, die sich für die Sichtbarmachung von asiatisch-deutschen Identitäten/ asiatischen Menschen in Deutschland einsetzt (und auseinandersetzt). Neben kulturellen Angeboten und Projekten wie das Asian Film Festival, Film Screenings, Ausstellungen und Künstler*innengesprächen, unterstützt korientation auch aktivistische Projekte, wie z.B. die Veranstaltung „I Am Not A Fortune Cookie“ oder DAMN .

ENGLISH VERSION

korientation celebrates the peak of summer 2018

…with sweet summer jamz, bbq, potluck, mini fleamarket, zine crafting and YOU!

Sunday, 08.07.2018
15 – 20h
Fehrbelliner Str. 7
10119 Berlin

BBQ &Potluck
BBQ will be provided by us. But it would be lovely if you could bring some snacks/food/cake:-) with you. Sharing is Caring. 🙂

mini flea market
There will be a mini flea market! Part of the proceeds will go to korientation. If you want to sell something on Sunday, drop us a short message via Email: info (at) korientation.de or FB!

DAMN Zine Crafting
DAMN Zine has extended its deadline (July 31)! On Sunday you will have the opportunity to do some zine crafting. Damn will provide some crafting material but feel free to bring some old magazines, newspapers, pictures…etc!). More infos:
**UPDATE** Call for Submissions!

Why donate?
Korientation is a grass-roots organisation of ‚German Asians’/ who live in Germany. The term German-Asians ist not meant to emphasize ethnic identity, but rather our thematic and political positions.Korientation organizes specific projects dealing with relevant social topics and debates. such as cultural and media programs (e.g. film screenings, exhibitions, artist talks, workshops) but also activist projects such as the event „I Am Not A Fortune Cookie“ and DAMN. Our goal is to strengthen the general awareness for the existing diversity within the migrant community.

KulturPolitik

I am not a fortune cookie
I am not a fortune cookie

Um was geht es bei der Veranstaltung „I am not a fortune cookie“?

Die Veranstaltung möchte ein Bewusstsein über die Folgen von Rassismus, Sexismus, Fetischisierung und kultureller Aneignung schaffen, die Minderheiten – in diesem Fall spezifisch asiatisch gelesene Menschen – alltäglich erleben.
Die Veranstaltung beinhaltet ein Gespräch zwischen zwei Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, ein Video über stereotypische Bilder asiatisch gelesener Frauen* von Kristina Wong, Performances von Shanti Suki Osman und kate-hers RHEE, eine interaktive Kunstinstallation in Kooperation mit kate-hers RHEE sowie Performances von VJ-Künstler*innen und DJs of Color.

Continue reading „I am not a fortune cookie“

Allgemein

Wir feiern unseren 10 Geburtstag!
10 Jahre korientation und Asian Pacific Heritage Month

Wir freuen uns, euch alle zum 10. Geburtstag von korientation einzuladen!

Im Rahmen des ASIAN PACIFIC HERITAGE MONTH wollen wir gemeinsam mit euch unseren Geburtstag am 26.05.2018 zuerst im Aquarium und dann im Südblock in Berlin feiern.

Ab 22 Uhr liest Senthuran Varatharajah aus seinem Debütroman „Vor der Zunahme der Zeichen“. Anschließend findet ein Gespräch zwischen dem Autor und Hieu Hoang statt.

„Durch Zufall beginnen Senthil Vasuthevan und Valmira Surroi ein Gespräch auf Facebook. Er lebt als Doktorand der Philosophie in Berlin, sie studiert Kunstgeschichte in Marburg. Sieben Tage lang erzählen sie sich von ihrem Leben, ohne sich zu begegnen. Ihre Nachrichten handeln von ihren Familien und ihrer Flucht aus Bürgerkriegsgebieten, von ihrer Kindheit im Asylbewerberheim und ihrer Schul- und Studienzeit. Hochreflektiert schreibt Senthuran Varatharajah in seinem Debütroman über Herkunft und Ankunft, über Erinnern und Vergessen und über die Brüche in Biographien, die erst nach einiger Zeit sichtbar werden.“
[Quelle: Inhaltsbeschreibung des S. FISCHER Verlags]

Ab Mitternacht feiern wir dann im Südblock den ASIAN PACIFIC HERITAGE MONTH und das Leben mit DJ mobilegirl und Kakao Katzê.

Bao-Tran Tran aka mobilegirl has been a fairly new addition to the Berlin music scene. She connected with Staycore soon after she started making music and first caught wider attention with her remix on Dinamarca’s No Hay Break Remix EP as well as her takes on R&B classics of the likes of Jennifer Lopez and TLC. In her recent cut, „GGC“, mobilegirl samples Missy Elliott’s „Work It“ as an intro but breaks away into something resembling trance.

Bei KakaoKatzê geht es um die schönen Dinge im Leben. Ihre Sets sind bekannt dafür, das Publikum mit R’n’B aus den 90/00s in Bewegung zu bringen – perfekt, um auf dem Dancefloor in Kontakt zu kommen…
Wenn sie nicht auflegt, gibt sich die halb Katze-, halb Schokolade-Femme wahrscheinlich kulinarischen Köstlichkeiten hin.

Datum: 26. Mai 2018
Zeit:
22:00 Uhr Lesung im Aquarium
00:00 Uhr Party im benachbarten Südblock

Ort: Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin (Kottbusser Tor)

AllgemeinKultur

Dan Khanh Duyen Tran - Die abgeschnittene Ecke - Queer & Asiatisch
Dan Khanh Duyen Tran

– queer & asiatisch –

Ich sitze seit etwa einer Stunde an meinem Laptop und versuche Gedanken zu formulieren. Was heißt eigentlich queer und asiatisch sein, frage ich mich. Meine Eltern sind heute kurz zu Besuch. Wir reden ein bisschen über dies und das. Ich wohne in einer 3er WG und bin heute alleine zu Hause. An meiner Tür hängt ein Poster von der TransInterTagung in München und über meinem Bett eins vom CutieBPoC Festival und vom TransFormationsFestival in Berlin. Queer sein kann so viel bedeuten und asiatisch sein ebenso. Ich könnte viel darüber schreiben, was diese Begriffe genau bezeichnen und bedeuten. Viele würden mir dann wohl zustimmen, aber genauso viele auch widersprechen. Letztendlich könnte ich kein vollständiges Bild davon zeichnen, was es bedeutet, queer und asiatisch zu sein. Heute und hier in Deutschland.

Continue reading „Die abgeschnitte Ecke“

AllgemeinFilmKultur

AFFB17: Short film screening
AFFB17: Short film screening: „Who the f*** is Suzie Wong?“

Asiatisch-Deutsche sind auf deutschen Leinwänden nach wie vor eine Seltenheit. Um die viel diskutierte visuelle Vielfalt vor und hinter der Kamera tatsächlich umzusetzen, initiierte das Asian Film Festivals 2017 einen Drehbuch- und darauf aufbauend einen Film-Workshop mit dem Titel „Who the f*ck is Suzie Wong“.

Mittels der Workshops sollten junge Asiatisch-Deutsche und People of Color befähigt werden, ihre eigenen Geschichten mit filmischen Mitteln zu erzählen. Es wurden Stoffe entwickelt, die sich aus ihrem Alltag speisen und ihre Lebensrealitäten kritisch widerspiegeln. Die Ergebnisse der Workshops werden erstmalig am 14.01.2018 einem breiten Publikum vorgestellt.

Zeit: Sonntag, 14.01.2018, 19 Uhr
Ort: Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Tickets können online hier oder vor Ort an der Abendkasse gekauft werden (Solidaritätspreis von 1,10 EUR).

Bei der anschließenden Diskussion werden Filmemacher*innen anwesend sein.

Der Workshop Who the f*ck is Suzie Wong? ist eine Produktion von korientation e.V. und der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

FilmKultur

Leider fällt die Performance von Ming Wong und Cheng-Ta Yu «Water Melon Girls» heute, am 13.10.2017, krankheitsbedingt aus. Wir wünschen den beiden Künstlern gute Besserung!

Unfortunately the performance «Water Melon Girls» by Ming Wong und Cheng-Ta Yu is cancelled due to illness.  We hope that the artists and performers get well soon!

FilmKultur

This article has been published as part of the Asian Film Festival Berlin 2017.
For further information please visit the website of the festival.

Ying e Chi, based in Hong Kong, has been cooperating with the Asian Film Festival Berlin since 2009. For the 2017 edition of the AFFB “Fig” and “Out of Frame” will be screened as result of this cooperation.

1. You have been co-directing with Ann Hui before, and for “Fig” you used a script written by Lou Shiu-Wa, who also wrote the script for “The Way We Are”(2008) by Ann Hui. How did you deal with the challenge of somehow walking in her footsteps and on the other hand finding your own film language for “Fig”?

Ann Hui is always my favorite director in Hong Kong. Not only because she’s been showing humanity in her films but in real life as well. I was actually one of the actors in “The way we are”. Lou Shiu Wa showed me several scripts after I met her on the set. We did pull one short film together and it came out well. When I received the script of “Fig”, I understood that it would be easy to become a secondary version of “The way we are”. I appreciate the subtleness of Ann very much and I know that I won’t be able to accomplish anything like that. Therefore, I intensified the emotion in “Fig” instead. I also tried to create the humor and asked the protagonist to try some offbeat acting. However, at the end I found I somehow sacrifice the chemistry between the actors and might disappoint some of the audience.

Continue reading „An interview with Vincent Chui“

FilmKultur

Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Asian Film Festivals Berlin 2017.
Besucht bitte die Webseite des Festivals für weitere Informationen.

Vielleicht möchten wir gern an einem Ideal von „Fortschritt“ festhalten – daran, dass es immer aufwärts geht und immer besser wird. Wer würde wirklich verlangen wollen, dass sich die Situation verschlechtert? Das Medium Film war schon immer ein besonderer Raum, um Projektionen von Gesellschaften zu beobachten. Trotz des Bewusstseins, dass Filme „Fiktion“ präsentieren, beeinflussen viele der zu sehenden Bilder unbewusst unser Verständnis von Realität. Auch wenn man beispielsweise Japan noch nie besucht hat, hat man – so falsch diese auch sein mögen – Eindrücke vom Land und dessen „Kultur“, von Filmen, von japanischen Importprodukten wie Anime und Speiselokalen, die „japanische“ Gerichte servieren. Der Kulturtheoretiker Stuart Hall schreibt treffend: “Images do not carry meaning or ‘signify’ on their own. They accumulate meanings [… ] across a variety of texts and media” (232). Betrachtet man übergreifende Faktoren wie Zeit, Genre und Stil, so treten beunruhigende Kontinuitäten in der Repräsentation asiatischer Figuren im deutschen Film hervor, die darauf hinweisen, dass der „Fortschritt“ an Asiatischen Deutschen vorbeiging. Stuart Hall würde dies ein „rassifiziertes Repräsentationsregime“ nennen. Wenn das Publikum im Verlauf der Jahrzehnte „negative“ Repräsentationsmuster leicht erkennen kann, wird klar, dass solche Filme nicht isoliert und zufällig sind, sondern als Teil eines größeren unterdrückenden Systems fungieren.

Continue reading „Ein “rassifiziertes Repräsentationsregime” für Asiatische Deutsche im Film von Zachary Ramon Fitzpatrick“