Offener Brief an Heimathafen Neukölln: Wir sind keine "Schlitzaugen"!

Erstunterzeichner: korientation, Korea-Verband, Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, VIEW e.V., Danger Bananas

Am Ende der Seite ist eine Übersicht mit Presseberichten und weiterführenden Hintergrundinformationen!

Der offene Brief an den Heimathafen Neukölln (Berlin) wurde am 06.02.2014 von Dr. Kien Nghi Ha, Nataly Jung-Hwa Han und Noa Ha initi­iert und wen­det sich an die Ver­ant­wort­li­chen des Hei­mat­ha­fen Neu­kölln. Der Hintergrund dieser Initiative ist die Zurschaustellung eines diskriminierenden Fotos in der Ausstellung „I love NK“ und der verantwortungslose Umgang mit Beschwerden in dieser Kultureinrichtung. Auf dem Blog von danger! bananas wird die Vorgeschichte ausführlicher erläutert: „Liebe für Neukölln – Alltagsrassismus für AsiatInnen: Der Heimathafen“ (06.02.2014).

Support: Es ist weiterhin möglich diesen offenen Brief durch Unterzeichnung zu unterstützen. Sowohl Menschen of Color mit und ohne asiatischem Background als auch solidarisch-kritische Weiße sind als Unterstützende willkommen. Eine regelmäßig aktualisierte Version mit allen UnterstützerInnen ist auf diesem Blog verfügbar.

Bitte eine E-mail an info[at] korientation.de in diesem Format schicken: Vorname Name (Beruf/Verein, Stadt)*

* Die Angabe des Berufs oder von Vereinstätigkeiten sind optional, aber erwünscht, weil sie die Kompetenzbereiche der unterzeichnenden Person anzeigen.

Bildkommentar zum Schlitzaugen-Foto des Heimathafen Neukölln: Ich bin NK und Drumherum
Bildkommentar zum Schlitzaugen-Foto des Heimathafen Neukölln: Ich bin NK und Drumherum

 

06. Februar 2014

OFFENER BRIEF AN DEN HEIMATHAFEN NEUKÖLLN

Sehr geehrte Ste­fa­nie Aehnelt,

da Sie die künst­le­ri­sche Lei­te­rin und Geschäfts­füh­re­rin des Hei­mat­ha­fen Neu­kölln (Ber­lin) sind, wen­den wir uns heute mit einem offe­nen Brief an Sie. Wir haben zu unse­rem Ent­set­zen erfah­ren, dass bis zum 04. Februar 2014 über einen län­ge­ren Zeit­raum hin­weg trotz ein­ge­gan­ge­ner Beschwer­den der Hei­mat­ha­fen Neu­kölln im Rah­men sei­ner Ausstellung»I love NK« ein für asia­ti­sche Men­schen unzwei­fel­haft ver­let­zen­des Bild gezeigt hat. Auf die­sem Foto ist eine blonde weiße Frau in einem wei­ßen Heimathafen-T-Shirt mit dem Auf­druck »I love NK« in einer ost­asia­tisch anmu­ten­den Park­an­lage zu sehen. Ihr grin­sen­des Gesicht repro­du­ziert ein altes und sehr her­ab­set­zen­des ras­sis­ti­sches Ste­reo­typ, indem sie mit ihren Fin­gern ihre Augen zu »Schlit­zen« hochzieht.

Als bele­sene und kul­tu­rell gebil­dete Per­so­nen sind wir uns sicher einig, dass diese Dar­stel­lung anti-asiatischen Ras­sis­mus för­dert. Das Bild ver­mit­telt die Macht, als über­le­gen füh­lende Weiße in Blackfacing-Manier sich über »asia­tisch« Aus­se­hende lus­tig zu machen und dabei ihr Gesicht zu einer Gri­masse zu defor­mie­ren. Sowohl die zyni­sche Kari­ka­tur (ost)asiatischer Men­schen als hin­ter­häl­tige Unmen­schen als auch der Mythos der »Schlitz­au­gen« als typisch ost­asia­ti­sche Attri­bute ver­fü­gen über eine jahr­hun­der­talte kolonial-rassistische Tra­die­rung. Auch die publi­zis­ti­sche Kul­tur in Deutsch­land enga­gierte sich stark im Kampf gegen die »gelbe Gefahr« und bemühte gerne sol­che bio­lo­gis­ti­schen Feind­bil­der. Umso erschre­cken­der ist daher der Umstand, dass diese ras­sis­ti­sche Ent­glei­sung als aktu­el­ler künst­le­ri­scher Bei­trag im Hei­mat­ha­fen Neu­kölln in einem offi­zi­el­len Rah­men über einen län­ge­ren Zeit­raum hin­weg öffent­lich prä­sen­tiert wurde. Dabei ist nicht die Frage ent­schei­dend, ob die Absicht ras­sis­tisch moti­viert war, son­dern die Tat­sa­che, dass diese Gri­masse eine ras­sis­ti­sche Wir­kung besitzt. Hinzu kommt, dass der ver­let­zende Bild­bei­trag als Teil der Aus­stel­lung geplant war und sich daher kei­nes­wegs spon­tan oder zufäl­lig ereig­net hat.

Vor dem Hin­ter­grund, dass der Hei­mat­ha­fen Neu­kölln sich als Volks­thea­ter ver­steht und mit die­ser Aktion welt­weit für das inter­kul­tu­relle Zusam­men­le­ben in Berlin-Neukölln wer­ben will, ist der hier offen­sicht­lich zele­brierte anti-asiatische Ras­sis­mus beson­ders schwer­wie­gend und bedau­er­lich. Wir haben bereits von vie­len Men­schen aus der asia­ti­schen Com­mu­nity in Neu­kölln und dar­über hin­aus zahl­rei­che Reak­tio­nen erhal­ten; viele sind zutiefst ver­un­si­chert und besorgt, dass sich selbst Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen an der anti-asiatischen Stim­mungs­ma­che betei­li­gen und eigens pro­du­zierte ras­sis­ti­sche Bil­der verbreiten.

Wir for­dern die Lei­tung des Hei­mat­ha­fen Neu­kölln auf, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und sich umge­hend öffent­lich zu ent­schul­di­gen. Fer­ner for­dern wir Sie nach­drück­lich dazu auf, diese künst­le­ri­sche Ent­glei­sung in der Öffent­lich­keit lücken­los und vor­be­halt­los auf­zu­klä­ren und bit­ten Sie auf fol­gende Fra­gen einzugehen:

  1. Wie ist diese Aus­stel­lung zustande gekom­men? Wer hat sie kura­tiert? Nach wel­chen Kri­te­rien erfolgte die Aus­wahl der Bild­mo­tive für die Ausstellung?
  2. Wel­che Gründe haben die künst­le­ri­sche Lei­tung bzw. die Kura­tie­ren­den dazu bewo­gen, die­ses Bild als ver­meint­lich posi­ti­ven Kul­tur­bei­trag in der Aus­stel­lung zu präsentieren?
  3. Wel­che Inten­tio­nen und Ziele waren mit die­ser Aus­wahl­ent­schei­dung verbunden?
  4. Wie kann durch ein sol­ches Bild­mo­tiv die Bot­schaft der Aus­stel­lung »I love NK« posi­tiv trans­por­tiert wer­den? Sie schrei­ben in einer Ant­wort auf einen Pro­test­brief: »Wir begeg­nen allen Kul­tu­ren mit Respekt und Humor«[pullquote]»Wir begeg­nen allen Kul­tu­ren mit Respekt und Humor« (Stefanie Aehnelt)[/pullquote]. Wir fra­gen uns, inwie­weit das inzwi­schen abge­hängte Bild »allen Kul­tu­ren mit Respekt und Humor« begeg­net. Sol­che zynisch wir­kende Ant­wor­ten ver­mit­teln den Ein­druck, dass der Hei­mat­ha­fen über Tage und Wochen hin­weg der Auf­fas­sung ist, dass mit ver­let­zen­den und dis­kri­mi­nie­ren­den Bil­dern im Sinne der Werte des Hei­mat­ha­fens Volks­thea­ter auf Kos­ten von Min­der­hei­ten gemacht wer­den kann. Wir haben eine andere Auf­fas­sung von Demo­kra­tie, kul­tu­rel­lem Respekt und insti­tu­tio­nel­ler Ver­ant­wor­tung gegen­über der Dis­kri­mi­nie­rungs­frei­heit in der Migrationsgesellschaft.
  5. Seit wann haben Sie Kennt­nis dar­über, dass die­ses ras­sis­ti­sche Bild als ver­let­zend wahr­ge­nom­men wird? Uns ist bekannt, dass spä­tes­tens am 29.01.2014 erste Pro­test­schrei­ben im Hei­mat­ha­fen Neu­kölln ein­ge­gan­gen sind. Warum hat es bis zum 04.02.2014 gedau­ert bis diese Beschwer­den ernst­ge­nom­men und das ver­let­zende Bild abge­hängt wurde?
  6. Haben die Ausstellungsmacher_innen bzw. hat die künst­le­ri­sche Lei­tung des Hei­mat­ha­fen Neu­kölln den ras­sis­ti­schen Gehalt die­ses Bil­des (nicht) erkannt?
  7. Wurde zuvor reflek­tiert, wie asia­ti­sche Men­schen im In– und Aus­land die­ses Bild emp­fin­den wer­den? Waren die ver­let­zen­den Aus­wir­kun­gen für Sie nicht abseh­bar bzw. erwart­bar oder spie­len sol­che Über­le­gun­gen in Ihrer Pro­jekt– und Öffent­lich­keits­ar­beit keine Rolle? Sie haben in einem Ant­wort­schrei­ben auf eine Beschwerde aus­ge­führt, dass Sie keine Rück­sicht auf »ober­fläch­li­che poli­ti­cal cor­rect­ness« zu neh­men bräuch­ten. Wie ist diese Aus­sage in die­sem kon­kre­ten Fall zu verstehen?
  8. Sehen Sie einen Wider­spruch zwi­schen der von Ihnen defi­nier­ten Form der künst­le­ri­schen Frei­heit und anti-rassistischen Prin­zi­pien wie etwa der Wert­schät­zung von Nicht-Diskriminierung und inter­kul­tu­rel­ler Will­kom­mens­kul­tur? War es für die künst­le­ri­sche Lei­tung selbst nach besorg­ten Nach­fra­gen nicht erkenn­bar, dass das ste­reo­ty­pi­sie­rende Bild kei­nen posi­ti­ven Bei­trag für diese Ziele leis­ten kann?
  9. Der Hei­mat­ha­fen Neu­kölln hat in vor­an­ge­gan­ge­nen Ant­wor­ten auf Beschwer­den von Ausstellungsbesucher_innen und besorg­ten Ein­zel­per­so­nen seine inter­kul­tu­relle Exper­tise und die lang­jäh­rige Erfah­rung bei der Bear­bei­tung von Migra­ti­ons­the­men her­vor­ge­ho­ben. Wie ist diese Kom­pe­tenz mit der unkri­ti­schen Aus­wahl die­ses Bild­mo­tivs und der wie­der­holt laxen Reak­tion auf Beschwer­den vereinbar?
  10. Hat das künst­le­ri­sche Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem in Ihrem Haus in die­sem Fall versagt?
  11. Wie will der Hei­mat­ha­fen Neu­kölln zukünf­tig sicher­stel­len, dass in sei­ner Kul­tur­ar­beit ras­sis­ti­sche Dis­kurse und aus­gren­zende Bot­schaf­ten nicht mehr in die Öffent­lich­keit trans­por­tiert werden?
  12. Was plant der Hei­mat­ha­fen Neu­kölln nach die­sem ras­sis­ti­schen Vor­fall zu tun, um asia­tisch mar­kier­ten Men­schen das Gefühl zu ver­mit­teln, dass wir in die­sen Räu­men uns kul­tu­rell wie mensch­lich wohl füh­len kön­nen und hier will­kom­men sind?
  13. Wir for­dern Sie auf, in Ihren Räu­men zu einer öffent­li­chen Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zu die­ser Pro­ble­ma­tik ein­zu­la­den und Mit­teln für die Durch­füh­rung bereit­zu­stel­len (wie Auf­wands­ent­schä­di­gung, Fahrt– und Hotel­kos­ten,). Bei der Kon­zep­tion, Orga­ni­sa­tion als auch auf dem Podium müs­sen Vertreter_innen der deutsch-asiatischen Com­mu­nity gleich­be­rech­tigt betei­ligt sein.
  14. Da ein fun­dier­tes Wis­sen über Asia­ti­sche Deut­sche, unsere Selbst­wahr­neh­mun­gen und Per­spek­ti­ven sowie über unse­ren dia­spo­ri­schen Kul­tur­prak­ti­ken anschei­nend im Hei­mat­ha­fen fehlt, wei­sen wir Sie auf fol­gende Publi­ka­tio­nen hin: Nächste Woche erscheint das Dos­sier »Asian Ger­many – Asia­ti­sche Dia­spora in Ger­many« im Migra­ti­ons­por­tal der Hein­rich Böll Stif­tung (http://heimatkunde.boell.de). Fer­ner ist April 2013 im Kul­tur– und Gesell­schafts­ma­ga­zin »freitext« ein Son­der­heft zu die­sem Thema erschie­nen. Außer­dem ist im Ber­li­ner Ver­lag Asso­zia­tion A das Buch „Asia­ti­sche Deut­sche. Viet­na­me­si­sche Dia­spora and Beyond“ (2012) ver­öf­fent­licht wor­den. Gerne emp­feh­len wir Ihnen bei Inter­esse wei­tere Lite­ra­tur­hin­weise zur kul­tu­rel­len Weiterbildung.

Wir dan­ken für Ihre Auf­merk­sam­keit und bit­ten Sie ein­dring­lich um Stel­lung­nahme zu unse­ren Fra­gen und For­de­run­gen. Über eine bal­dige Ant­wort wür­den wir uns freuen. Da die­ses Pro­blem ein öffent­li­ches ist und sich in der Öffent­lich­keit ereig­net hat, behal­ten wir uns das Recht vor, alle Reak­tio­nen auf die­sen offe­nen Brief publik zu machen.

Ansprech­per­so­nen

  • Dr. Kien Nghi Ha, kori­en­ta­tion e.V, info[at]korientation.de
  • Nataly Jung-Hwa Han, Korea Ver­band e.V., mail[at]koreaverband.de
  • Noa Ha, Migra­ti­ons­rat Berlin-Brandenburg e.V., noa.ha[at]mrbb.de

 

Bildschirmfoto 2014-02-07 um 13.53.41

Die PDF des offenen Briefes steht zum Download bereit (mit Unterschriftenliste vom 26.02.2014 (PDF)

Unter­zeich­nende Orga­ni­sa­tio­nen und Personen

  1. Dong-Ha Choe (Foto­graf, Korea-Verband, Berlin)
  2. Sera Choi (kori­en­ta­tion, Berlin)
  3. Tahir Della (Vor­stands­mit­glied Initia­tive Schwarze Men­schen in Deutsch­land, Berlin)
  4. Mai Ngo Thi Dong (Stu­di­en­re­fen­da­rin, Vor­stand VIEW, Berlin)
  5. Meral El (Kul­tur– und Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin, Vor­stand Migra­ti­ons­rat Berlin-Brandenburg)
  6. Dr. Kien Nghi Ha (Kul­tur­wis­sen­schaft­ler, Vor­stand kori­en­ta­tion, Berlin)
  7. Noa Ha (Stadt­for­sche­rin, Vor­stand Migra­ti­ons­rat Berlin-Brandenburg, Berlin)
  8. Nataly Jung-Hwa Han (Korea­nis­tin, Vor­stands­vor­sit­zende Korea-Verband, Berlin)
  9. Thu Thuy Hänelt-Do (Dipl. Kauf­frau, VIEW, Berlin)
  10. Hieu Hoang (Autor, Per­for­mer, cobratheater.cobra, Berlin)
  11. Kiyomi Ike­gana
  12. Jee-Un Kim (Volljuristin, Vor­sit­zende kori­en­ta­tion, Tübingen)
  13. Mai-Phuong Koll­ath (Dipl.-Pädagogin, Vor­sit­zende VIEW, Berlin)
  14. Daniel Sang­hoon Lee (Unter­neh­mens­be­ra­ter, Vor­stand Korea-Verband, Dortmund)
  15. Prof. You Jae Lee (His­to­ri­ker, Vor­stand kori­en­ta­tion, Tübingen)
  16. Ange­lika Nguyen (Film­wis­sen­schaft­le­rin und Auto­rin, Berlin)
  17. Mai-Thy Phan Nguyen (Ärztin, Vor­stand VIEW, Berlin)
  18. Toan Nguyen (Bil­dungs­re­fe­rent, Mit­glied Bil­dungs­werk­statt Migra­tion & Gesell­schaft, Berlin)
  19. Dr. Pra­sad Reddy (Geschäfts­füh­rer des Zen­trums für soziale Inklu­sion Migra­tion und Teil­habe, Bonn)
  20. Rebecca Sumy Roth (Jour­na­lis­tin, Vor­stand kori­en­ta­tion, München)
  21. Kimiko Suda (Sino­lo­gin, Vor­stand kori­en­ta­tion; Co-Leiterin Asian Film Fes­ti­val Berlin)
  22. Thi Yen­han Truong (Blog­ge­rin, Dan­ger Bana­nas, München)
  23. Ko Watari (Rechts­an­wäl­tin, Hamburg)
  24. Nuran Yigit (Dipl.-Pädagogin, Spre­che­rin Migra­ti­ons­rat Berlin-Brandenburg, Berlin)
  25. Dr. Rita Zobel (Japa­no­lo­gin, Korea-Verband, Berlin)

Weitere Unterstützer_innen (Stand: Mai 2014)

Organisationen und Vereine

  1. Biplab Basu (Mitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischen Polizeigewalt – KOP, Berlin)
  2. AFROTAK TV cyberNomad – The Black German Databank Social Media Network
  3. Bündnis gegen Rassismus (Berlin)
  4. Lucía Muriel (Vorsitzende Fachkreis Migration, Entwicklung und Partizipation, Berlin)
  5. Sun-ju Choi (Filmwissenschaftlerin, korientation und Co-Leiterin Asian Film Festival Berlin)
  6. ROOTS & ROUTES Cologne e.V. , Köln
  7. Bühnenwatch
  8. Bündnis kritischer Kulturpraktiker_innen
  9. Bildungswerkstatt Migration & Gesellschaft
  10. Plataforma der MigrantInnen, Berlin
  11. Rat für Migration
  12. T. Vicky Germain (Activist & Filmmaker, Krik.TV, Berlin)
  13. Dang Chau Lam (Vorstand Vietnam-Zentrum-Hannover e.V., Hannover)
  14. Dr. Hong-An Duong (Koordinator Forum Vietnam 21 – Germany, Stuttgart)
  15. LesMigraS (Berlin)
  16. xart splitta e.V. (trans_xender perspektive gegen interdependente diskriminierungen)
  17. Christian Kopp, EineWelt-Promotor, Vorstand Berlin Postkolonial e.V.)
  18. Anna Hong Xian (Mitgründerin Berlin Asian Film Network, Filmemacherin
  19. YK Hong (artist, author, activist, awesomer, Brooklyn, NY)
  20. Lesbenberatung Berlin e.V.
  21. glokal e.V
  22. Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland
  23. Dirk Stegemann (Kampagne „Zusammen Handeln-gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“)
  24. AfricAvenir International
  25. Roy Adomako (Vorstandsmitglied der AG Migration und Vielfalt in der SPD Berlin)
  26. Tuncay Kulaoglu (Künstlerischer Leiter am Ballhaus Naunynstrasse, Berlin)
  27. Vera Müller (Freunde für Asyl und Interkultureller Garten, Bad Wildbad)

Einzelpersonen

  1. Suki Osman (Musikerin, Berlin)
  2. Dan Thy Nguyen (Performer und Schauspieler, Hamburg)
  3. Eleonora Roldán Mendívil (Politikwissenschaftlerin/Freie Bildungstrainerin, Berlin)
  4. Thuy Le (Projektmanagerin, Berlin)
  5. Laylah Naïmi (nachtigall productions, Berlin)
  6. Smaran Dayal (Studentischer Mitarbeiter, Humboldt Universität, Berlin-Neukölln)
  7. Dihia Wegmann (Dipl. Sozialarbeiterin, Oran, Algerien)
  8. Oliver Frey (Ingenieur, München – vormals NK)
  9. Nese Tüfekciler (Freie Journalistin und Lyrikerin)
  10. Didem Yüksel (Erziehungswissenschaftlerin und Germanistin, Vorstand Migrationsrat Berlin-Brandenburg)
  11. Susan Truong (Studentin, Freiburg i.Br)
  12. Jana Asmus (Kulturwissenschaftlerin, Berlin)
  13. Hilkje Kempka (Studentin der Kulturwissenschaften und Kulturschaffende, Hildesheim)
  14. Annette Kübler (Bildungsreferentin, Anti-Bias-Netz, Berlin)
  15. Melina Morr de Perez (Studentin der Kulturarbeit, Berlin)
  16. Regine Glass (Studentin/Texterin, Berlin)
  17. Olenka Bordo (Sozialwissenschaftlerin, Externe Evaluatorin zum Berliner Bildungsprogramm)
  18. Cristina Martín Asensio (Volljuristin, Sprecherin des Migrationsrats Berlin-Brandenburg e.V.)
  19. Dr. Thamar Klein (Ethnologin, Köln)
  20. Daphne Owers (Berlin)
  21. Erica Haas (Universitätsdozentin, Jena)
  22. Lena Mahler (Soziologin, Berlin)
  23. Rosanna Lovell (Musikerin/Musikpädagogin, Berlin – Neukölln)
  24. Olivia Oyama (Tontechnikerin, Berlin)
  25. kate hers rhee (bildende Künstlerin, Berlin)
  26. Lynn Femme (Schauspielerin, Berlin)
  27. Ünal Zeran (Rechtsanwalt, Hamburg)
  28. Werner Schiffauer (Professor für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie, Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
  29. Vanessa Eileen Thompson (Soziologin, Frankfurt am Main)
  30. Lauren Lee aka Fräulein Kimchi (Köchin, Berlin/Los Angeles)
  31. Marcus Owens (Architect, Oakland, California, USA)
  32. Kristina Wong (Performance Artist, Los Angeles, CA, USA)
  33. Karena Valentine (crafter extraordinaire, Philadelphia, Pennsylvania, US)
  34. Martin Hyun (Autor, Berlin)
  35. Azadê Peşmen (Spoken-Word Künstlerin/Studentin, Berlin)
  36. Daniel Mietchen (Biophysiker, Museum für Naturkunde, Berlin)
  37. Mechthild Möhring (Düsseldorf)
  38. Hildegard Urban (Studentin, Berlin)
  39. Melody Makeda Ledwon (Erziehungswissenschaftlerin, New York)
  40. Dr. Thanh Nguyen-Brem (Vietnam Zentrum Hannover)
  41. Zora Quast (Berlin)
  42. Rosa Kruse (Berlin)
  43. Yan Feuge (Bildungsreferentin, Berlin)
  44. Jacqueline Mercey („daneben“ – Subkultur für Frauen und Transgender, München)
  45. Mona El Omari (Diplom-Sozialpädagogin/Diplom-Sozialarbeiterin/Promotionsstudentin,Berlin)
  46. Zhibin Zhu (Student, Aachen)
  47. Ginga Eichler (Dipl. Afrikanistin, Flüchtlingsrat Berlin/Deutsch-Afrikanische Gesellschaft/Internationale Liga für Menschenrechte)
  48. Moctar Kamara, Vorsitzender des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland
  49. Beate Flechtker (Berlin)
  50. Thúy Nonnemann (Trägerin des Berliner Landesverdienstordens und Stellvertreterin des Migrationsrats in der Berliner Härtefallkommission)
  51. Paul Schneiss (Pfarrer i. R., Heidelberg)
  52. Julia Stegmann (Filmwissenschaftlerin, Berlin)
  53. Felix Doege (Masterstudent Politik Ostasiens, Ruhr-Universität Bochum)
  54. Ingelin Knüpfer
  55. Larissa Pinto (Musikwissenschaftlerin, Hamburg)
  56. Annelise Canavarro (Politikwissenschaftlerin, Rom)
  57. Wei Chen (Politikwissenschaftler, Rom)

 

EXTERNE BEITRÄGE ZU ANTI-ASIATISCHEM RASSISMUS IM HEIMATHAFEN NEUKÖLLN

 

Der Offene Brief wurde auch von folgenden Organisationen vollständig oder in Auszügen dokumentiert:

 

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