[LINKE BUCHTAGE 2022] „HERE TO STAY – Ein vietdeutscher Talk 30 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen“ am 14.05.2022 @Mehringhof Berlin

Im Rahmen der Vorstellung des Sammelbandes Asiatische Deutsche Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond (Assoziation A, 2021), hrsg. von Kien Nghi Ha findet das Community-Gespräch „HERE TO STAY – Ein viet­deut­scher Talk 30 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen“ statt. 

  • Angelika Bach Ngoc Nguyen (Autorin und Filmjournalistin)
  • Trần Thị Thu Trang (kul­tu­relle Bildnerin)
  • Vanessa Vu (Journalistin)
  • Kien Nghi Ha (Kulturwissenschaftler)

Event: HERE TO STAY – Ein viet­deut­scher Talk 30 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen
Ort: Buchladen Schwarze Risse, Mehringhof, Gneisenaustr. 2A, Berlin-Kreuzberg
Zeit: Samstag, 14.05.2022 von 12 bis 14 Uhr
Link zu den Buchtagen: https://linkebuchtage.de

Zu den Gesprächsteilnehmer*innen

Angelika Bach Ngoc Nguyen, geboren 1961, wuchs als Kind deutsch-vietnamesischer Eltern in Ostberlin auf, stu­dierte Filmwissenschaft in Babelsberg, drehte 1991 den Dokumentarfilm Bruderland ist abge­brannt, schrieb den Essay »Mutter wie weit ist Vietnam?« über Rassismus in ihrer Kindheit im Sammelband Kaltland (Rotbuchverlag 2011), arbeitet als Autorin, Moderatorin, Filmjournalistin, ist Mitglied bei kori­en­tation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven und des Kuratoriums im Haus für Demokratie und Menschenrechte.

Trần Thị Thu Trang ist Sozial- und Kulturanthropologin und freie Kulturbildnerin. Seit 2013 ist sie Teil des Berlin Asian Film Network, einer Plattform für asia­tisch dia­spo­rische Film- und Kunstschaffende. Seit 2017 ist sie Vorstandsmitglied im Migrationsrat Berlin. Seit 2020 ist sie Gründungsmitglied des Vereins Connected Differences, der sich aus inter­sek­tio­naler und femi­nis­ti­scher Perspektive für mar­gi­na­li­sierte FLINT in Medien, Kunst und Kultur engagiert.

Vanessa Vu, geboren 1991 im nie­der­baye­ri­schen Eggenfelden, ist Journalistin. Sie arbeitet als Redakteurin bei ZEIT ONLINE, zudem reflek­tiert sie jeden Monat im „Klassenzimmer“ in der Schaubühne Berlin gemeinsam mit Gästen und Publikum die Wirkmacht sozialer Herkunft und co-hostet seit 2018 „Rice and Shineâ“, ein Podcast für viet­deutsche Geschichten und Perspektiven. Zuvor hatte sie in München, Paris und London Ethnologie und Völkerrecht mit Schwerpunkt auf Südostasien stu­diert und die Deutsche Journalistenschule absol­viert. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem dem Theodor-Wolff-Preis, den Helmut-Schmidt-Preis und zuletzt den Lessing Preis für Kritik.

Kien Nghi Ha, pro­mo­vierter Kultur- und Politikwissenschaftler, forscht zu Asian German Studies an der Universität Tübingen und arbeitet als Publizist, Kurator und Dozent in Berlin. Er hat zahl­reiche Bücher zu post­ko­lo­nialer Kritik, Rassismus, Migration und Asian Diasporic Studies ver­öf­fent­licht u.a. Ethnizität und Migration Reloaded. Identität, Differenz und Hybridität im post­ko­lo­nialen Diskurs (1999/2004), re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland (Co-Hg., 2007). Seine Monografie Unrein und ver­mischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolo­nialen »Rassenbastarde« (2010) wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2011 ausgezeichnet. 

Ein Event innerhalb der Linken Buchtage Berlin 2022, sup­ported vom Community-Partner kori­en­tation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e. V.