Wir teilen diesen Offenen Brief von Decolonize Berlin e.V., der darauf aufmerksam macht, dass die novellierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes (November 2025) koloniales Unrecht weiterhin systematisch ausblendet.
Als Erstunterzeichnerin gemeinsam mit Organisationen der afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung widersprechen wir hiermit entschieden einer Erinnerungspolitik, die strukturelle Leerstellen fortschreibt.
Erinnerung, die Kolonialismus und seine bis heute wirksamen Folgen ausklammert, ist keine vollständige Erinnerung. Mit dem Offenen Brief widersprechen wir dieser Auslassung öffentlich, benennen sie als politische Entscheidung und fordern ihre Korrektur.
👉 Unterstützung: Organisationen und Einzelpersonen, die den Offenen Brief mitzeichnen möchten, können sich weiterhin online eintragen.
👉 Pressekontakt für Nachfragen: Tahir Della, Decolonize Berlin e.V., erreichbar unter tahirdella@isdonline.de und 01525 4217327
16. Dezember 2025
***Zu den Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes gehören 43 Organisationen und 141 Einzelpersonen***
Offener Brief von Organisationen der afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung zur novellierten Gedenkstättenkonzeption des Bundes
Am 12. November 2025 beschloss das Bundeskabinett die novellierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Die nach 17 Jahren aktualisierte Fassung setzt einige wenige neue Akzente im Hinblick auf Digitalisierung, auch in Reaktion auf das Versterben von Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus. Ansonsten hält sie vor allem an der Fokussierung auf die Förderung von Gedenkstätten und Projekten zur NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur fest. Förderstrukturen zur Erinnerung an koloniales Unrecht und dessen Folgen sind nicht aufgenommen worden.
Als Organisationen der afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Communitys und Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung begrüßen wir die Fortschreibung der Förderung von Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit zur NS-Terrorherrschaft und zu SED-Unrecht. Zugleich protestieren wir scharf gegen die Nicht-Aufnahme von Kolonialismus-Aufarbeitung in die Gedenkstättenkonzeption. Wir fordern, dass für die Aufarbeitung von und Erinnerung an Kolonialismus vom Bund ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt, adäquate Trägerstrukturen geschaffen und Lern- und Gedenkorte in der Entwicklung unterstützt werden. Kolonialismus als staatliches Verbrechen darf in seiner Aufarbeitung nicht allein den Ländern überlassen werden.
Was ist genau passiert?
Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes regelt seit 1999 die finanzielle Beteiligung des Bundes an den Gedenkstätten und an Projekten zur Aufarbeitung der NS-Terrorherrschaft und der SED-Diktatur. 2008 wurde die Gedenkstättenkonzeption aktualisiert. Die vergangene Bundesregierung hatte sich zum Ziel gesetzt, sie nach über einem Jahrzehnt den veränderten gesellschaftlichen und medialen Bedingungen anzupassen.
Unter anderem beabsichtigte die damalige Kulturstaatsministerin Claudia Roth, den bisherigen Fokus auf NS- und SED-Erinnerung um weitere Felder der Erinnerungsarbeit zu erweitern, darunter neben Migrationsgeschichte vor allem die Erinnerung an den Kolonialismus. Seit Jahrzehnten fordern Communitys und Akteur*innen aus der Kolonialismus-Aufarbeitung eine stärkere Verantwortungsübernahme des Bundes für die bisher v.a. von zivilgesellschaftlichen Strukturen getragene Erinnerung an koloniales Unrecht. Zudem ist auch gesamtgesellschaftlich ein gestiegenes Interesse am Thema zu verzeichnen.
Nach starker öffentlicher Kritik an einer solchen Erweiterung entschied Claudia Roth, die Gedenkstättenkonzeption mit der bisherigen Fokussierung auf NS- und SED-Unrecht fortzuschreiben. Nun hat ihr Nachfolger Wolfram Weimer diese Fokussierung fortgeführt. Die Gedenkstättenkonzeption wurde in dieser Form vom Kabinett verabschiedet.
In der verabschiedeten Fassung der Gedenkstättenkonzeption wird Kolonialismus lediglich mit Hinweis auf die bereits laufende Provenienzforschung zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten erwähnt. Andere Maßnahmen werden nicht skizziert. Ein übergreifender Ansatz zur Auseinandersetzung mit kolonialem Unrecht fehlt nach wie vor. Damit bleibt Kolonialismus weiterhin aus der vom Bund geförderten Erinnerungskultur ausgeschlossen. Weder werden für diesen Bereich vom Bund substantielle Fördermittel zur Verfügung gestellt noch Förderstrukturen geschaffen. Auch die Umsetzung des im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten zentralen Erinnerungsorts zu kolonialem Unrecht scheint fraglich.
Was ist das Problem?
- Das Nicht-Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption des Bundes steht im eklatanten Missverhältnis dazu, dass es sich – wie bei NS- und SED-Unrecht – auch bei Kolonialismus um staatlich verübtes Unrecht handelt, für das der deutsche Staat eine Pflicht zur Erinnerung und Aufarbeitung trägt.
- Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption steht im Missverhältnis zur Tatsache, dass Kolonialismus Teil deutscher Gewaltgeschichte ist. Zu dieser Unrechts- und Gewaltgeschichte gehört die systematische und rechtlich institutionalisierte Entrechtung der kolonisierten Bevölkerung, die deren Ausbeutung durch Zwangsarbeit ermöglichte; gehören alltägliche Gewalt in Form von Prügelstrafen, Kolonialkriegen und Massenmorden, wie der Krieg gegen die sogenannte Boxer-Bewegung im nordöstlichen China, der Genozid an den OvaHerero und Nama mit schätzungsweise 80.000 Toten oder der Maji-Maji-Krieg in Ostafrika mit schätzungsweise 300.000 Toten.
- Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption steht im Missverhältnis zur Tatsache, dass Kolonialismus und der Widerstand dagegen sich auch auf deutschem Boden manifestierte: in politischen Netzwerken, in Denkmälern, Ministerien und Forschungseinrichtungen, Freizeitstätten, in botanischen Gärten, Museen und anderen Kultur- und Alltagsorten. Viele dieser Orte existieren bis heute.
- Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption ist ohne Anhörung der im Bereich Kolonialismus-Erinnerung aktiven Organisationen und relevanten Community-Organisationen erfolgt.
- Die Schaffung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes zu kolonialem Unrecht gemeinsam mit dem Land Berlin – ein Ziel, das seit 2021 in den Koalitionsverträgen der Bundesregierung und seit 2016 in jenen der Berliner Landesregierung formuliert ist und eine zentrale Forderung von afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Organisationen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Pädagog*innen darstellt – erscheint nun unrealistisch.
Wir fordern, dass der Bund seiner historischen Verantwortung gerecht wird, indem er
- für Kolonialismus-Erinnerung ausreichend Mittel bereitstellt;
- für Kolonialismus-Erinnerung dauerhafte und adäquate Förderstrukturen schafft wie für die Erinnerung an NS- und SED-Unrecht;
- die Entwicklung von Lern- und Gedenkorten zur Kolonialismus-Erinnerung und ‑Aufarbeitung bundesweit finanziert;
- die Entwicklung und Umsetzung eines zentralen Lern- und Erinnerungsortes zu kolonialem Unrecht umgehend angeht und sich dazu mit dem Land Berlin abspricht. Das kürzlich veröffentlichte gesamtstädtische Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ kann hierzu als Ausgangspunkt dienen;
- für die Entwicklung und Umsetzung dieser Maßnahmen die Communitys einbindet.
👉 Unterstützung: Organisationen und Einzelpersonen, die den Offenen Brief mitzeichnen möchten, können sich weiterhin online eintragen.
👉 Pressekontakt für Nachfragen: Tahir Della, Decolonize Berlin e.V., erreichbar unter tahirdella@isdonline.de und 01525 4217327
***Zu den Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes gehören 43 Organisationen und 141 Einzelpersonen***
Erstunterzeichnende Organisationen:
- ADEFRA roots
- Afrika-Rat Berlin Brandenburg
- AfricAvenir International e.V.
- AFROTAK TV cyberNomads
- AG Migration, Rassismus und Postkolonialität der Gesellschaft für Medienwissenschaften
- Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol) e.V.
- Amo Kollektiv Berlin
- Anton Wilhelm Amo Erbschaft
- ASID Europe
- Arbeitskreis Kolonialgeschichte Mannheim
- Barazani Berlin
- Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
- Berlin Postkolonial e.V.
- Bielefeld postkolonial
- Bonn Postkolonial
- Coalition for Pluralistic Public Discourse
- Decolonize Berlin e.V.
- Decolonize Cologne
- Decolonize Weimar
- Deschoolonize e.V.
- Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V.
- Die Werkstatt Ökonomie e.V., Heidelberg
- EPIZ Göttingen
- Forum Antirassismus Medienwissenschaft
- Freiburg Postkolonial
- Generation ADEFRA
- Gesellschaft für bedrohte Völker
- glokal e.V.
- Göttingen Postkolonial
- Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) e.V.
- Kassel Postkolonial
- korientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.
- [muc] münchen postkolonial
- NARUD e.V.
- Niedersachsen.GLOBAL
- Nijinski Arts internacional e.V.
- Ossara e.V., Hamburg
- PAWLO-Masoso e.V.
- Postcolonial Potsdam
- Rostock Postkolonial
- Seminar für Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität Berlin
- Tanzania Network e.V.
- witzenhausen postkolonial
Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes:
- Abenaa Adomako, Projektassistentin/NGO, Berlin
- Dr. Aischa Ahmed, Historikerin, Berlin
- Joshua Kwesi Aikins, Politikwissenschaftler, Berlin
- Prof. Robbie Aitken, Professor of Imperial History, Sheffield Hallam University
- Lene Albrecht, Autorin, Berlin
- PD Dr. Maria Alexopoulou, Historikerin, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin/ Historisches Institut, Universität Mannheim
- Prof. Dr. Ömer Alkin, Professor für Angewandte Medien- und Kommunikations- wissenschaften, Hochschule Niederrhein
- Prof. Ulf Aminde, Weißensee Kunsthochschule Berlin
- Prof. Dr. Maisha M. Auma, Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) Regionalnetzwerk Ost, Hochschule Magdeburg-Stendal
- Prof. Dr. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin, Universität Konstanz
- Juana Awad, Kuratorin, Gastdozentin Universität der Künste Berlin
- Anab Awale, Sozialwissenschaftlerin, Mitglied DGB KV Mitte.
- Dr. Felix Axster, Technische Universität Berlin
- Prof. Jonathan Bach, The New School, New York, USA
- Dr. Christoph Balzar, Provenienzforschung zu kolonialen Wissenschafts- sammlungen, Universität Freiburg
- Prof. Dr. Sybille Bauriedl, Abteilung Integrative Geographie, Europa-Universität Flensburg
- Natalie Bayer, Leiterin des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin
- Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, Köln Postkolonial
- Prof. Heike Becker (emerita): Department of Anthropology, University of the Western Cape
- Markus N. Beeko, ehemaliger Generalsekretär Amnesty International in Deutschland; Vorstandsmitglied Forensis e.V., Berlin
- Prof.’in Dr. Birgit Behrensen, Soziologin, Fachgebiet Soziologie für Soziale Arbeit,BTU Cottbus-Senftenberg
- Prof. Dr. Uli Beisel, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Daniel Bendix, Theologische Hochschule Friedensau
- Dr. Mathias Berek, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Technische Universität Berlin
- Prof. Dr. Ulrike Bergermann, HBK Braunschweig
- Hannah Blumas, Berlin
- Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Humboldt-Universität zu Berlin
- Dr. Laurel Braddock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Katharina Brizić, Professorin für Mehrsprachigkeit, Universität Freiburg
- Dr. Anna Brus, Kunstgeschichte, Universität zu Köln
- Daniela Bystron, Kuratorin Berlin
- PD Dr. Geert Castryck, Historiker, Universität Leipzig
- Prof. Robin Celikates, Professor für Philosophie, Freie Universität Berlin
- Michelle Crooks, Bildungsreferentin, Berlin
- Dr. Max Czollek, Autor, Berlin
- Jan Dammel, Kulturwissenschaftler, Berlin
- Dr. phil. Melanie David-Erb, Lecturer, Goethe-Universität Frankfurt
- Jobina Diez, Dokumentarfilmproduktion, Berlin
- Prof. Dr. Hansjörg Dilger, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International
- Anujah Fernando, Kuratorin, Filmemacherin
- Jo Frank, Berlin
- Prof. Dr. Bettina Fritzsche,Institut für Erziehungswissenschaft Pädagogische Hochschule Freiburg
- Thomas Fues, Dekolonial-erinnern, Berlin
- Prof. Dr. Susanne Gehrmann, Seminar für Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
- Christine Gerbich, Leitung Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt/ Beeskow
- Prof. Dr. Debora Gerstenberger, Professorin für lateinamerikanische Geschichte, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Joël Glasman, LS Geschichte Afrikas, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Bayreuth
- Prof. Dr. Simon Goebel, Professur für Soziale Arbeit und Diversität an der Technischen Hochschule Augsburg
- Prof. Dr. Albert Gouaffo, Université de Dschang/Cameroun
- Prof. Dr. Christine Goutrié,weißensee kunsthochschule berlin
- Rikke Gram, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, BTU Cottbus-Senftenberg
- Dr. Pascal Grosse, Historiker, Berlin
- Jun.Prof. Dr. Matthias Grotkopp, Seminar für Filmwissenschaft, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Henriette Gunkel, Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
- Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Dr. Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler
- Dr. Noa K. Ha, Stadt- und Rassismusforscherin, Berlin
- Prof. Dr. Joachim Häfele
- Prof. Dr. Christine Hanke, Lehrstuhl Digitale und Audiovisuelle Medien, Universität Bayreuth
- Prof. Dr. Sabine Hark, Technische Universität Berlin
- Heike Hartmann, Leitung Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim
- Dr. Minu Haschemi Yekani, Historikerin, Freie Universität Berlin
- Dr. Patrick C. Hege, SMB/Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann, Universität Bremen
- Dr. Felix Hoffmann, Kultur- und Sozialanthropologe, Rat für Migration e.V.
- Sonja Hohenbild, Kulturarbeiterin, Berlin
- Prof. Dr. Isabelle Ihring, Evangelische Hochschule Freiburg
- Sarah Imani, Juristin, Hamburg/Berlin
- Dr. phil. Daniel James, Philosoph, Berlin
- Dr. Mèhèza Kalibani, Geschichts- und Kulturwissenschaftler
- Aurelia Kalinsky, Centre Marc Bloch, Berlin
- Prof. Dr. Susan Kamel, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin
- Israel Kaunatjike, Herero Aktivist, Berlin
- Jan Kawlath, Historiker
- Amelie Kéré, Frankfurt am Main
- Dr. Ulrike Kéré, Mentoring Hessen, Goethe-Universität Frankfurt
- Prof. Dr. Tanja Kleibl, Soziale Arbeit, Migration und Diversität, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
- Antonia Kleinschmidt, Berlin
- Prof. Franz Knappik, Professor für Philosophie, Universität Bergen
- Prof. Dr. Gertraud Koch, Universität Hamburg
- Prof. Dr. Kai Koddenbrock, International Relations and Political Economy
- Dr. Henrike Kohpeiß, Postdoc, Leuphana Universität Lüneburg
- Prof.in Ellen Kollender, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Leuphana Universität Lüneburg
- Prof.*in Dr.*in Katrin Köppert, Vertretungsprofessor*in, Humboldt-Universität zu Berlin
- Johanna Korneli, Berlin
- Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung a.D.
- Dr. Almut Küppers, Goethe-Universität Frankfurt
- Niki Kubaczek, transversal texts, Wien
- Mario Laarmann, Saarbrücken
- Tejan Lamboi, Anti-Rassismus Trainer, Berlin
- Anna Lauenstein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Europäische Ethnologie – Kritische Europäisierungsforschung – Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Susanne Leeb, Kunst und Kulturwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
- Prof. Dr. Stephan Lessenich, Hochschullehrer, Goethe-Universität und Institut für Sozialforschung (IfS), Frankfurt am Main
- Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner, Freie Universität Berlin
- Dr. habil. Urs Lindner, Philosoph, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr. Agata Lisiak, Associate Professor of Migration Studies, Bard College Berlin
- Dr.Hannah Lund: Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
- Prof. Dr. Paul Mecheril, Universität Bielefeld
- Prof. Dr. Henning Melber, Nordic Africa Institute Uppsala
- Dr. Sandrine Micossé-Aikins, Kunstwissenschaftlerin
- Prof. Dr. Tahani Nadim, Ruhr-Universität Bochum
- Saboura Naqshband, Politik-und Erziehungswissenschaftler*in, Universität der Künste, Berlin Muslim Feminists Kollektiv
- Dr. Christfried Naumann, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Humboldt-Universität zu Berlin
- Dr. Subin Nijhawan, Institute of English and American Studies, Goethe-Universität Frankfurt
- Kofi Ohene-Dokyi, Rassimuskritsche Begleitung von Organisationen, Akademie der RAA Berlin und Fundraising
- Mio Okido, Künstlerin, Berlin
- Dr. Margareta von Oswald, Humboldt-Universität zu Berlin
- Lotte Püttmann, Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Kunsttheorie, Department Kunst & Musik der Universität zu Köln
- Felicitas Qualmann
- Aurora Rodonò, Kuratorin Migrationsgeschichte, Stiftung Stadtmuseum Berlin
- Prof. Dr. i.R. Regina Römhild, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin
- Lorenz Rollhäuser, Berlin
- Petra Rosenberg, Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
- Prof. Dr. Michael Rothberg, Professor of English, Comparative Literature, and Holocaust Studies, UCLA, USA
- Susanne Sachsse, Schauspielerin, Berlin
- Jun.-Prof. Dr. Ulrike Schaper, Historikerin, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. habil. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg
- Prof. Dr. Antonie Schmiz, Department of Human Geography, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl, Historiker, Universität Bielefeld
- Antina von Schnitzler, Associate Professor of International Affairs & Anthropology, The New School, New York
- Prof. Dr. Katharina Schramm, Lehrstuhl Sozial- und Kulturanthropologie Universität Bayreuth
- Prof. Dr. Rüdiger Seesemann, Sprecher des Exzellenzclusters Africa Multiple, Universität Bayreuth
- Prof. Dr. Marc Siegel, Filmwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Dr. Kimiko Suda, Sinologin, Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Margarita Tsomou, Kuratorin HAU
- Dr. phil. Dr. rer. med. Peter Ullrich, Soziologe, Technische Universität Berlin
- Prof. Dr. Dirk van Laak, Universität Leipzig
- Dr. Mark Terkessidis, Autor und Forscher
- Prof. a.D. Dr. Bernd Jürgen Warneken, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen
- Prof.in Dr. Júlia Wéber, Professur für Migrationsgesellschaft und Demokratiepädagogik Hochschule Neubrandenburg
- Prof. Dr. Catherine Whittaker, Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt
- Dr. Anne-Kathrin Will, Humboldt-Universität zu Berlin
- Annika Wisser, Universität Siegen
- Dr. Dietlind Wünsche, Universität Heidelberg
- Yasmin Zakouri, Politische Bildungsreferentin, Berlin
- Dr. Franzisca Zanker, Stellvertretende Direktorin, Arnold-Bergstraesser-Institut, Freiburg
- Dr. Joachim Zeller, Afrikahaus Berlin
- Prof. Dr. Aram Ziai, Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel
- Prof. Dr. Martin Zillinger, Professur für allgemeine Ethnologie, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Universität Hamburg