[Offener Brief] Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Wir teilen diesen Offenen Brief von Decolonize Berlin e.V., der darauf auf­merksam macht, dass die novel­lierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes (November 2025) kolo­niales Unrecht wei­terhin sys­te­ma­tisch aus­blendet.
Als Erstunterzeichnerin gemeinsam mit Organisationen der afri­ka­ni­schen, asia­ti­schen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung wider­sprechen wir hiermit ent­schieden einer Erinnerungspolitik, die struk­tu­relle Leerstellen fort­schreibt.
Erinnerung, die Kolonialismus und seine bis heute wirk­samen Folgen aus­klammert, ist keine voll­ständige Erinnerung. Mit dem Offenen Brief wider­sprechen wir dieser Auslassung öffentlich, benennen sie als poli­tische Entscheidung und fordern ihre Korrektur.

👉 Unterstützung: Organisationen und Einzelpersonen, die den Offenen Brief mit­zeichnen möchten, können sich wei­terhin online ein­tragen.
👉 Pressekontakt für Nachfragen: Tahir Della, Decolonize Berlin e.V., erreichbar unter tahirdella@isdonline.de und 01525 4217327

16. Dezember 2025

***Zu den Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes gehören 43 Organisationen und 141 Einzelpersonen***

Offener Brief von Organisationen der afri­ka­ni­schen, asia­ti­schen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung zur novel­lierten Gedenkstättenkonzeption des Bundes

Am 12. November 2025 beschloss das Bundeskabinett die novel­lierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Die nach 17 Jahren aktua­li­sierte Fassung setzt einige wenige neue Akzente im Hinblick auf Digitalisierung, auch in Reaktion auf das Versterben von Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus. Ansonsten hält sie vor allem an der Fokussierung auf die Förderung von Gedenkstätten und Projekten zur NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur fest. Förderstrukturen zur Erinnerung an kolo­niales Unrecht und dessen Folgen sind nicht auf­ge­nommen worden.

Als Organisationen der afri­ka­ni­schen, asia­ti­schen und Schwarzen Communitys und Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung begrüßen wir die Fortschreibung der Förderung von Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit zur NS-Terrorherrschaft und zu SED-Unrecht. Zugleich pro­tes­tieren wir scharf gegen die Nicht-Aufnahme von Kolonialismus-Aufarbeitung in die Gedenkstättenkonzeption. Wir fordern, dass für die Aufarbeitung von und Erinnerung an Kolonialismus vom Bund aus­rei­chend Mittel zur Verfügung gestellt, adäquate Trägerstrukturen geschaffen und Lern- und Gedenkorte in der Entwicklung unter­stützt werden. Kolonialismus als staat­liches Verbrechen darf in seiner Aufarbeitung nicht allein den Ländern über­lassen werden.

Was ist genau passiert?

Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes regelt seit 1999 die finan­zielle Beteiligung des Bundes an den Gedenkstätten und an Projekten zur Aufarbeitung der NS-Terrorherrschaft und der SED-Diktatur. 2008 wurde die Gedenkstättenkonzeption aktua­li­siert. Die ver­gangene Bundesregierung hatte sich zum Ziel gesetzt, sie nach über einem Jahrzehnt den ver­än­derten gesell­schaft­lichen und medialen Bedingungen anzupassen.

Unter anderem beab­sich­tigte die damalige Kulturstaatsministerin Claudia Roth, den bis­he­rigen Fokus auf NS- und SED-Erinnerung um weitere Felder der Erinnerungsarbeit zu erweitern, dar­unter neben Migrationsgeschichte vor allem die Erinnerung an den Kolonialismus. Seit Jahrzehnten fordern Communitys und Akteur*innen aus der Kolonialismus-Aufarbeitung eine stärkere Verantwortungsübernahme des Bundes für die bisher v.a. von zivil­ge­sell­schaft­lichen Strukturen getragene Erinnerung an kolo­niales Unrecht. Zudem ist auch gesamt­ge­sell­schaftlich ein gestie­genes Interesse am Thema zu verzeichnen.

Nach starker öffent­licher Kritik an einer solchen Erweiterung ent­schied Claudia Roth, die Gedenkstättenkonzeption mit der bis­he­rigen Fokussierung auf NS- und SED-Unrecht fort­zu­schreiben. Nun hat ihr Nachfolger Wolfram Weimer diese Fokussierung fort­ge­führt. Die Gedenkstättenkonzeption wurde in dieser Form vom Kabinett verabschiedet.

In der ver­ab­schie­deten Fassung der Gedenkstättenkonzeption wird Kolonialismus lediglich mit Hinweis auf die bereits lau­fende Provenienzforschung zu Sammlungsgut aus kolo­nialen Kontexten erwähnt. Andere Maßnahmen werden nicht skiz­ziert. Ein über­grei­fender Ansatz zur Auseinandersetzung mit kolo­nialem Unrecht fehlt nach wie vor. Damit bleibt Kolonialismus wei­terhin aus der vom Bund geför­derten Erinnerungskultur aus­ge­schlossen. Weder werden für diesen Bereich vom Bund sub­stan­tielle Fördermittel zur Verfügung gestellt noch Förderstrukturen geschaffen. Auch die Umsetzung des im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten zen­tralen Erinnerungsorts zu kolo­nialem Unrecht scheint fraglich.

Was ist das Problem?

  • Das Nicht-Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption des Bundes steht im ekla­tanten Missverhältnis dazu, dass es sich – wie bei NS- und SED-Unrecht – auch bei Kolonialismus um staatlich ver­übtes Unrecht handelt, für das der deutsche Staat eine Pflicht zur Erinnerung und Aufarbeitung trägt.
  • Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption steht im Missverhältnis zur Tatsache, dass Kolonialismus Teil deut­scher Gewaltgeschichte ist. Zu dieser Unrechts- und Gewaltgeschichte gehört die sys­te­ma­tische und rechtlich insti­tu­tio­na­li­sierte Entrechtung der kolo­ni­sierten Bevölkerung, die deren Ausbeutung durch Zwangsarbeit ermög­lichte; gehören all­täg­liche Gewalt in Form von Prügelstrafen, Kolonialkriegen und Massenmorden, wie der Krieg gegen die soge­nannte Boxer-Bewegung im nord­öst­lichen China, der Genozid an den OvaHerero und Nama mit schät­zungs­weise 80.000 Toten oder der Maji-Maji-Krieg in Ostafrika mit schät­zungs­weise 300.000 Toten.
  • Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption steht im Missverhältnis zur Tatsache, dass Kolonialismus und der Widerstand dagegen sich auch auf deut­schem Boden mani­fes­tierte: in poli­ti­schen Netzwerken, in Denkmälern, Ministerien und Forschungseinrichtungen, Freizeitstätten, in bota­ni­schen Gärten, Museen und anderen Kultur- und Alltagsorten. Viele dieser Orte exis­tieren bis heute.
  • Die Entscheidung gegen das Aufnehmen von Kolonialismus in die Gedenkstättenkonzeption ist ohne Anhörung der im Bereich Kolonialismus-Erinnerung aktiven Organisationen und rele­vanten Community-Organisationen erfolgt.
  • Die Schaffung eines zen­tralen Lern- und Erinnerungsortes zu kolo­nialem Unrecht gemeinsam mit dem Land Berlin – ein Ziel, das seit 2021 in den Koalitionsverträgen der Bundesregierung und seit 2016 in jenen der Berliner Landesregierung for­mu­liert ist und eine zen­trale Forderung von afri­ka­ni­schen, asia­ti­schen und Schwarzen Organisationen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Pädagog*innen dar­stellt – erscheint nun unrealistisch.

Wir fordern, dass der Bund seiner his­to­ri­schen Verantwortung gerecht wird, indem er

  • für Kolonialismus-Erinnerung aus­rei­chend Mittel bereitstellt;
  • für Kolonialismus-Erinnerung dau­er­hafte und adäquate Förderstrukturen schafft wie für die Erinnerung an NS- und SED-Unrecht;
  • die Entwicklung von Lern- und Gedenkorten zur Kolonialismus-Erinnerung und ‑Aufarbeitung bun­desweit finanziert;
  • die Entwicklung und Umsetzung eines zen­tralen Lern- und Erinnerungsortes zu kolo­nialem Unrecht umgehend angeht und sich dazu mit dem Land Berlin abspricht. Das kürzlich ver­öf­fent­lichte gesamt­städ­tische Erinnerungskonzept „Kolonialismus erinnern“ kann hierzu als Ausgangspunkt dienen;
  • für die Entwicklung und Umsetzung dieser Maßnahmen die Communitys einbindet.


👉 Unterstützung: Organisationen und Einzelpersonen, die den Offenen Brief mit­zeichnen möchten, können sich wei­terhin online ein­tragen.
👉 Pressekontakt für Nachfragen: Tahir Della, Decolonize Berlin e.V., erreichbar unter tahirdella@isdonline.de und 01525 4217327

***Zu den Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes gehören 43 Organisationen und 141 Einzelpersonen***

Erstunterzeichnende Organisationen:

  1. ADEFRA roots
  2. Afrika-Rat Berlin Brandenburg
  3. AfricAvenir International e.V.
  4. AFROTAK TV cyberNomads
  5. AG Migration, Rassismus und Postkolonialität der Gesellschaft für Medienwissenschaften
  6. Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol) e.V.
  7. Amo Kollektiv Berlin
  8. Anton Wilhelm Amo Erbschaft
  9. ASID Europe
  10. Arbeitskreis Kolonialgeschichte Mannheim
  11. Barazani Berlin
  12. Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)
  13. Berlin Postkolonial e.V.
  14. Bielefeld post­ko­lonial
  15. Bonn Postkolonial
  16. Coalition for Pluralistic Public Discourse
  17. Decolonize Berlin e.V.
  18. Decolonize Cologne
  19. Decolonize Weimar
  20. Deschoolonize e.V.
  21. Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V.
  22. Die Werkstatt Ökonomie e.V., Heidelberg
  23. EPIZ Göttingen
  24. Forum Antirassismus Medienwissenschaft
  25. Freiburg Postkolonial
  26. Generation ADEFRA
  27. Gesellschaft für bedrohte Völker
  28. glokal e.V.
  29. Göttingen Postkolonial
  30. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) e.V.
  31. Kassel Postkolonial
  32. kori­en­tation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.
  33. [muc] münchen postkolonial
  34. NARUD e.V.
  35. Niedersachsen.GLOBAL
  36. Nijinski Arts inter­na­cional e.V.
  37. Ossara e.V., Hamburg
  38. PAWLO-Masoso e.V.
  39. Postcolonial Potsdam
  40. Rostock Postkolonial
  41. Seminar für Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität Berlin
  42. Tanzania Network e.V.
  43. wit­zen­hausen postkolonial 

Erstunterzeichner*innen des Offenen Briefes:

  1. Abenaa Adomako, Projektassistentin/NGO, Berlin
  2. Dr. Aischa Ahmed, Historikerin, Berlin
  3. Joshua Kwesi Aikins, Politikwissenschaftler, Berlin
  4. Prof. Robbie Aitken, Professor of Imperial History, Sheffield Hallam University
  5. Lene Albrecht, Autorin, Berlin
  6. PD Dr. Maria Alexopoulou, Historikerin, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin/ Historisches Institut, Universität Mannheim
  7. Prof. Dr. Ömer Alkin, Professor für Angewandte Medien- und Kommunikations- wis­sen­schaften, Hochschule Niederrhein
  8. Prof. Ulf Aminde, Weißensee Kunsthochschule Berlin
  9. Prof. Dr. Maisha M. Auma, Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) Regionalnetzwerk Ost, Hochschule Magdeburg-Stendal
  10. Prof. Dr. Aleida Assmann, Kulturwissenschaftlerin, Universität Konstanz
  11. Juana Awad, Kuratorin, Gastdozentin Universität der Künste Berlin
  12. Anab Awale, Sozialwissenschaftlerin, Mitglied DGB KV Mitte.
  13. Dr. Felix Axster, Technische Universität Berlin
  14. Prof. Jonathan Bach, The New School, New York, USA
  15. Dr. Christoph Balzar, Provenienzforschung zu kolo­nialen Wissenschafts- samm­lungen, Universität Freiburg
  16. Prof. Dr. Sybille Bauriedl, Abteilung Integrative Geographie, Europa-Universität Flensburg
  17. Natalie Bayer, Leiterin des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin
  18. Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, Köln Postkolonial
  19. Prof. Heike Becker (emerita): Department of Anthropology, University of the Western Cape
  20. Markus N. Beeko, ehe­ma­liger Generalsekretär Amnesty International in Deutschland; Vorstandsmitglied Forensis e.V., Berlin
  21. Prof.’in Dr. Birgit Behrensen, Soziologin, Fachgebiet Soziologie für Soziale Arbeit,BTU Cottbus-Senftenberg
  22. Prof. Dr. Uli Beisel, Freie Universität Berlin
  23. Prof. Dr. Daniel Bendix, Theologische Hochschule Friedensau
  24. Dr. Mathias Berek, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Technische Universität Berlin
  25. Prof. Dr. Ulrike Bergermann, HBK Braunschweig
  26. Hannah Blumas, Berlin
  27. Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Humboldt-Universität zu Berlin
  28. Dr. Laurel Braddock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  29. Prof. Katharina Brizić, Professorin für Mehrsprachigkeit, Universität Freiburg
  30. Dr. Anna Brus, Kunstgeschichte, Universität zu Köln
  31. Daniela Bystron, Kuratorin Berlin
  32. PD Dr. Geert Castryck, Historiker, Universität Leipzig
  33. Prof. Robin Celikates, Professor für Philosophie, Freie Universität Berlin
  34. Michelle Crooks, Bildungsreferentin, Berlin
  35. Dr. Max Czollek, Autor, Berlin
  36. Jan Dammel, Kulturwissenschaftler, Berlin
  37. Dr. phil. Melanie David-Erb, Lecturer, Goethe-Universität Frankfurt
  38. Jobina Diez, Dokumentarfilmproduktion, Berlin
  39. Prof. Dr. Hansjörg Dilger, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
  40. Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin der deut­schen Sektion von Amnesty International
  41. Anujah Fernando, Kuratorin, Filmemacherin
  42. Jo Frank, Berlin
  43. Prof. Dr. Bettina Fritzsche,Institut für Erziehungswissenschaft Pädagogische Hochschule Freiburg
  44. Thomas Fues, Dekolonial-erinnern, Berlin
  45. Prof. Dr. Susanne Gehrmann, Seminar für Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  46. Christine Gerbich, Leitung Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt/ Beeskow
  47. Prof. Dr. Debora Gerstenberger, Professorin für latein­ame­ri­ka­nische Geschichte, Universität zu Köln
  48. Prof. Dr. Joël Glasman, LS Geschichte Afrikas, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Bayreuth
  49. Prof. Dr. Simon Goebel, Professur für Soziale Arbeit und Diversität an der Technischen Hochschule Augsburg
  50. Prof. Dr. Albert Gouaffo, Université de Dschang/Cameroun
  51. Prof. Dr. Christine Goutrié,weißensee kunst­hoch­schule berlin
  52. Rikke Gram, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, BTU Cottbus-Senftenberg
  53. Dr. Pascal Grosse, Historiker, Berlin
  54. Jun.Prof. Dr. Matthias Grotkopp, Seminar für Filmwissenschaft, Freie Universität Berlin
  55. Prof. Dr. Henriette Gunkel, Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
  56. Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  57. Dr. Kien Nghi Ha, Politik- und Kulturwissenschaftler
  58. Dr. Noa K. Ha, Stadt- und Rassismusforscherin, Berlin
  59. Prof. Dr. Joachim Häfele
  60. Prof. Dr. Christine Hanke, Lehrstuhl Digitale und Audiovisuelle Medien, Universität Bayreuth
  61. Prof. Dr. Sabine Hark, Technische Universität Berlin
  62. Heike Hartmann, Leitung Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim
  63. Dr. Minu Haschemi Yekani, Historikerin, Freie Universität Berlin
  64. Dr. Patrick C. Hege, SMB/Humboldt-Universität zu Berlin
  65. Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann, Universität Bremen
  66. Dr. Felix Hoffmann, Kultur- und Sozialanthropologe, Rat für Migration e.V.
  67. Sonja Hohenbild, Kulturarbeiterin, Berlin
  68. Prof. Dr. Isabelle Ihring, Evangelische Hochschule Freiburg
  69. Sarah Imani, Juristin, Hamburg/Berlin
  70. Dr. phil. Daniel James, Philosoph, Berlin
  71. Dr. Mèhèza Kalibani, Geschichts- und Kulturwissenschaftler
  72. Aurelia Kalinsky, Centre Marc Bloch, Berlin
  73. Prof. Dr. Susan Kamel, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin
  74. Israel Kaunatjike, Herero Aktivist, Berlin
  75. Jan Kawlath, Historiker
  76. Amelie Kéré, Frankfurt am Main
  77. Dr. Ulrike Kéré, Mentoring Hessen, Goethe-Universität Frankfurt
  78. Prof. Dr. Tanja Kleibl, Soziale Arbeit, Migration und Diversität, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  79. Antonia Kleinschmidt, Berlin
  80. Prof. Franz Knappik, Professor für Philosophie, Universität Bergen
  81. Prof. Dr. Gertraud Koch, Universität Hamburg
  82. Prof. Dr. Kai Koddenbrock, International Relations and Political Economy
  83. Dr. Henrike Kohpeiß, Postdoc, Leuphana Universität Lüneburg
  84. Prof.in Ellen Kollender, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Leuphana Universität Lüneburg
  85. Prof.*in Dr.*in Katrin Köppert, Vertretungsprofessor*in, Humboldt-Universität zu Berlin
  86. Johanna Korneli, Berlin
  87. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für poli­tische Bildung a.D.
  88. Dr. Almut Küppers, Goethe-Universität Frankfurt
  89. Niki Kubaczek, trans­versal texts, Wien
  90. Mario Laarmann, Saarbrücken
  91. Tejan Lamboi, Anti-Rassismus Trainer, Berlin
  92. Anna Lauenstein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Europäische Ethnologie – Kritische Europäisierungsforschung – Humboldt-Universität zu Berlin
  93. Prof. Dr. Susanne Leeb, Kunst und Kulturwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
  94. Prof. Dr. Stephan Lessenich, Hochschullehrer, Goethe-Universität und Institut für Sozialforschung (IfS), Frankfurt am Main
  95. Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Mechthild Leutner, Freie Universität Berlin
  96. Dr. habil. Urs Lindner, Philosoph, Universität Duisburg-Essen
  97. Prof. Dr. Agata Lisiak, Associate Professor of Migration Studies, Bard College Berlin
  98. Dr.Hannah Lund: Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
  99. Prof. Dr. Paul Mecheril, Universität Bielefeld
  100. Prof. Dr. Henning Melber, Nordic Africa Institute Uppsala
  101. Dr. Sandrine Micossé-Aikins, Kunstwissenschaftlerin
  102. Prof. Dr. Tahani Nadim, Ruhr-Universität Bochum
  103. Saboura Naqshband, Politik-und Erziehungswissenschaftler*in, Universität der Künste, Berlin Muslim Feminists Kollektiv
  104. Dr. Christfried Naumann, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Humboldt-Universität zu Berlin
  105. Dr. Subin Nijhawan, Institute of English and American Studies, Goethe-Universität Frankfurt
  106. Kofi Ohene-Dokyi, Rassimuskritsche Begleitung von Organisationen, Akademie der RAA Berlin und Fundraising
  107. Mio Okido, Künstlerin, Berlin
  108. Dr. Margareta von Oswald, Humboldt-Universität zu Berlin
  109. Lotte Püttmann, Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Kunsttheorie, Department Kunst & Musik der Universität zu Köln
  110. Felicitas Qualmann
  111. Aurora Rodonò, Kuratorin Migrationsgeschichte, Stiftung Stadtmuseum Berlin
  112. Prof. Dr. i.R. Regina Römhild, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  113. Lorenz Rollhäuser, Berlin
  114. Petra Rosenberg, Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
  115. Prof. Dr. Michael Rothberg, Professor of English, Comparative Literature, and Holocaust Studies, UCLA, USA
  116. Susanne Sachsse, Schauspielerin, Berlin
  117. Jun.-Prof. Dr. Ulrike Schaper, Historikerin, Freie Universität Berlin
  118. Prof. Dr. habil. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg
  119. Prof. Dr. Antonie Schmiz, Department of Human Geography, Freie Universität Berlin
  120. Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl, Historiker, Universität Bielefeld
  121. Antina von Schnitzler, Associate Professor of International Affairs & Anthropology, The New School, New York
  122. Prof. Dr. Katharina Schramm, Lehrstuhl Sozial- und Kulturanthropologie Universität Bayreuth
  123. Prof. Dr. Rüdiger Seesemann, Sprecher des Exzellenzclusters Africa Multiple, Universität Bayreuth
  124. Prof. Dr. Marc Siegel, Filmwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  125. Dr. Kimiko Suda, Sinologin, Humboldt-Universität zu Berlin
  126. Prof. Dr. Margarita Tsomou, Kuratorin HAU
  127. Dr. phil. Dr. rer. med. Peter Ullrich, Soziologe, Technische Universität Berlin
  128. Prof. Dr. Dirk van Laak, Universität Leipzig
  129. Dr. Mark Terkessidis, Autor und Forscher
  130. Prof. a.D. Dr. Bernd Jürgen Warneken, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen
  131. Prof.in Dr. Júlia Wéber, Professur für Migrationsgesellschaft und Demokratiepädagogik Hochschule Neubrandenburg
  132. Prof. Dr. Catherine Whittaker, Institut für Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt
  133. Dr. Anne-Kathrin Will, Humboldt-Universität zu Berlin
  134. Annika Wisser, Universität Siegen
  135. Dr. Dietlind Wünsche, Universität Heidelberg
  136. Yasmin Zakouri, Politische Bildungsreferentin, Berlin
  137. Dr. Franzisca Zanker, Stellvertretende Direktorin, Arnold-Bergstraesser-Institut, Freiburg
  138. Dr. Joachim Zeller, Afrikahaus Berlin
  139. Prof. Dr. Aram Ziai, Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel
  140. Prof. Dr. Martin Zillinger, Professur für all­ge­meine Ethnologie, Universität zu Köln
  141. Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Universität Hamburg