Dokumentation: Decolonize „Chinesenviertel“!

Deutsche Kolonialität auf­decken und intervenieren.

解殖华人区!一起来揭露并干预德国的殖民性。

22. – 26. November in Köln Ehrenfeld und Kalk


Kontinuitäten des deut­schen Kolonialismus sind überall um uns herum zu finden. In Form von Straßennamen, in den Produktionsformen und der Ressourcenausbeutung, in gesell­schaft­lichen Praktiken, in Gesetzen und in den Funktionen zahl­reicher Institutionen und Sicherheitsapparate, um nur einige Ebenen zu benennen.

Im soge­nannten Ehrenfelder „Chinesenviertel“ finden sich Takustraße, ‑platz und ‑feld, die Lansstraße und die Iltisstraße. Alle erinnern aus Perspektive der deut­schen Kolonialherren an die gewaltsame Kolonisierung von Teilen Chinas. In dieser Zeit ver­fes­tigen und ver­schlimmern sich kolo­niale Ausbeutung und ras­sis­tische Bilder, die Menschen aus vielen Teilen Asiens bis heute beein­flussen und die heutige BRD formen.
Gemeinsam mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Multiplikator*innen der poli­ti­schen Bildung gingen wir den Fragen nach:

Was bedeutet es konkret, die kolo­niale Geschichte Kölns zu behandeln? Welche Grundlagen, die kolo­niale Ausbeutung ermög­lichten, sind bis heute wirk­mächtig? Wie sieht eine Praxis der poli­ti­schen Bildung aus, die aktiv gegen fort­wäh­rende kolo­niale Ungerechtigkeit arbeitet?
Also: in was für einer Stadt wollen wir leben?

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  1. Audiowalk „Chinesenveedel“ Gestern, heute und morgen mit Sophia Liu
  2. Workshop: Antikoloniale Organisierung in Köln mit Zade Abdullah
  3. Film + Q&A „Collective Threads, Collective Rights – Lebensumstände der Textilarbeitenden Sri Lankas“ mit Keerthana Kuperan und Karthika Nadarajah
  4. Podium: „Deutsche Kolonialität und ‚Chinesenviertel‘ – In was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?“ mit Caroline Zhu, Bebero Lehmann und Albrecht Kieser
    - Videoaufzeichnung des Podiums
  5. Ausblick
  6. Reels & Programm


  1. Audiowalk „Chinesenveedel – gestern, heute und morgen“ mit Sophia Liu

Der Audiowalk ist jetzt dau­erhaft online ver­fügbar: ▶️ klick ◀️
Ihr könnt ihn also jederzeit selbst­or­ga­ni­siert mit einem Smartphone+Kopfhörern laufen: ob alleine oder mit Anderen zusammen, er startet am Bogen der Lansstr./Ecke Takustr. 68 und endet auf dem Takufeld (ca. 45 Min.). Wir wün­schen euch eine gute Tour!

Zur ersten Veranstaltung der Reihe ver­sam­melte sich ein Gruppe von ca. 30 Personen an der Lansstraße des soge­nannten Chinesenveedels (Veedel = Kölsch für Viertel). Der von Sophia Liu kon­zi­pierte Audiowalk umfasste vier Stationen, an denen die Teilnehmenden den his­to­ri­schen Kontext der Straßennamen und ihre Bedeutungen für die Gegenwart kri­tisch ein­ordnen. Mit der inter­ak­tiven App Guidemate konnten die Teilnehmenden die Route ablaufen und an den pas­senden stellen die Audioinformationen abrufen.

An der Lansstraße führt der Audioguide in die Geschichte des Kolonialismus in China ein, an dem auch das Deutsche Reich beteiligt war. Die Einführung beinhaltet, wie China 1898 von Deutschland gezwungen wurde das Gebiet um Jiāozhōu (Kiatschou) und Qīngdǎo (Tsingtao) als soge­nanntes „Pachtgebiet“ abzu­treten, was lediglich ein Euphemismus für die Etablierung einer Kolonie ver­standen werden kann. Zum einen diente diese Kolonie als Militärstützpunkt zum Beladen der deut­schen Dampfschiffe mit Kohle und zum anderen lag die Hoffnung dass diese Kolonie Zugang zum chi­ne­si­schen Markt bietet.
An der „Gedenktafel“ für den Kapitän Lans erfährt die Gruppe nur durch den Audioguide wie Lans Menschen in China inhaf­tieren ließ, die unter Zwangsarbeit ein Tunnelsystem errichten mussten und anschließend ermordet und ins Meer geworfen wurden.
Die fol­gende Station an der Iltisstraße und auf dem Takuplatz the­ma­ti­siert den ras­sis­ti­schen Karnevalsverein „Ihrefelder Chinesen“, der bis heute in Köln aktiv ist und die Umbenennung der Straßen und Plätze mit der Begründung ent­ge­gen­tritt, dass seine Identität durch die Umbenennung ver­loren ginge.

An der letzten Station des Walks, dem Takufeld, hört die Gruppe im Audioguide Stimmen von Menschen, die bereits kon­krete Ideen für eine Zukunft der Aufarbeitung kolo­nialer Geschichte haben. Beispielsweise könnte Hu Lanqi eine der Personen sein, die als Namensgeberin dient. Hu war enga­gierte Feministin und Kommunistin, die unter anderem auch ein Buch über ihre Gefangenschaft während des NS Regimes in einem deut­schen Frauengefängnis schrieb. Im letzten Teil kommen auch Menschen in Deutschland mit Herkunftsbezügen zu China zu Wort. Sie fordern eine Aufklärung über die kolo­niale Gewalt, eine Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf die Gegenwart und die Abschaffung der ras­sis­ti­schen Praxis des Karnevalsvereins Ihrefelder Chinesen. Die gemeinsame Abschlussdiskussion the­ma­ti­sierte die Fragen, wie Menschen selbst aktiv werden können und was der der aktuelle Stand der Auseinandersetzungen in Köln zum Thema ist.


2. Workshop „Antikoloniale Organisierung in der Stadt Köln – Eine Einführung“
mit Zade Abdullah

Beim Workshop am Donnerstagnachmittag von dem*der Referent*in Zade Abdullah gab es viele Anmeldungen und Teilnehmende, die das Thema anti­ko­lo­niale Organisierung im Bezug auf die Stadt Köln inter­es­sierte.
Der Workshop startete mit einer Assoziationsrunde wie sich Kolonialismus und seine Kontinuitäten in Köln zeigen – wobei Museen, Statuen von Kaiser Wilhelm II. in Deutz bis hin zu Videoüberwachungen in Kalk genannt wurden. Es folgte eine Einführung in Kolonialismus, wie sich euro­päi­scher Kolonialismus eta­blierte und 1884 bei der Kongo-Konferenz in Berlin afri­ka­nische Gebiete gewaltvoll auf­ge­teilt wurden.
Weiter ging es mit dem daraus fol­genden und für die Rechtfertigung dessen not­wen­digen Rassismus und seinen Hierarchisierungen von Menschen, die seitdem kon­ti­nu­ierlich exis­tieren und dem damit ein­her­ge­henden Epistemizid. Epistemizid beschreibt die Auslöschung und Gewalt, die in Verbindung mit der Produktion, Verbreitung und Anerkennung von Wissen aus­geübt wird. In der kolo­nialen Hierarchisierung abge­wer­teten Gruppen wird die epis­te­mische Handlungsfähigkeit ver­weigert: ihr Wissen und Wissensressourcen werden einer domi­nanten Perspektive unter­ge­ordnet – es wird eine domi­nante Perspektive als die einzig legitime durch­ge­setzt. Dazu wurde auf­ge­zeigt wie Rassismus mit Kapitalismus zusam­men­hängt und wieso es wichtig ist, diese zusammenzudenken.

In einer Kleingruppenarbeit schauten sich die Teilnehmenden dar­aufhin drei Fallbeispiele aus Köln an, die sich in den letzten Jahren ereig­neten. Mit der Frage „Was ist daran kolonial?“ fokus­sierte sich die erste Gruppen auf einen Fall im Frühjahr 2023, wo Sofia J. auf der als queeres Viertel ver­kauften Schaafenstraße vom Securitypersonal einer Bar trans­feindlich und ras­sis­tisch ange­griffen wurde, sodass sie mit schweren Körperverletzungen ins Krankenhaus kam. In den fol­genden Tagen stellte die Bar in einem Statement Sofia J. als „Angry Black Woman“ dar, die es zu kon­trol­lieren und bän­digen galt.
Die zweite Gruppe ana­ly­sierte einen Fall von Ende 2019, wo im Kölner Stadtteil Porz drei junge Männer am Rheinufer ver­weilend von einem Anwohner und eben­falls kom­mu­nalen CDU-Politiker ras­sis­tisch beleidigt und dar­aufhin einer der Jugendlichen ange­schossen und schwer ver­letzt wurde.
Gruppe drei beschäf­tigte sich mit dem Karnevalverein „Ihrefelder Chinese“ aus Köln Ehrenfeld, der auf ras­sis­ti­schen Stereotypen basiert und auf mehr­fache Hinweise auf ihre ras­sis­tische Praxis ent­gegnete, dass eine Veränderung dieser Praxen ein „Identitätsverlust“ für sie wäre.
Ein Austausch in den Kleingruppen zu ihren Fokusthemen sowie anschließend in der Großgruppe war sehr auf­schluss­reich, um die ver­schie­denen Ereignisse in his­to­rische Kontinuitäten ein­zu­betten und in lokale Politik einzuordnen.

Im letzten Teil des Workshops kam die Gruppe in den Austausch und ins Brainstorming, wie sie sich gemeinsam gegen lokale kolo­niale Kontinuitäten auf ver­schie­denen Ebenen orga­ni­sieren können und was sich ver­ändern muss: z.B. Werbung, Policing, Racial Profiling, Soziale Hierarchien, Nazis in Köln, Umweltrassismus, Wohnungsmarkt, Kölner Zoo, Pflegeabkommen, Keupstraße – NSU, kolo­niale Denkmäler, Schokoladenmuseum, Karnevalskostüme, Straßenschilder uvm.


3. Film + Q&A
„Collective Threads, Collective Rights – Lebensumstände der Textilarbeitenden Sri Lankas“
mit Keerthana Kuperan und Karthika Nadarajah

Die dritte Veranstaltung der Reihe Decolonize „Chinesenviertel“ fand im Lichtspiele Kalk statt und erweitert den Rahmen, was unter Dekolonisierung ver­standen werden muss. Die Regisseur*innen schreiben über den Film:

Es ist kein Zufall, dass han­dels­üb­liche Handelswege der Kolonialwaren und his­to­rische Routen der Indian Ocean Slave Trade die Infrastrukturen bereit­stellen für heutige Warenlieferungen und Lieferketten. Das Land steht vor wirt­schaft­lichen Engpässen, die mit der finan­zi­ellen Abhängigkeit vom inter­na­tio­nalen Markt, aber auch mit dem Abschwung eines his­to­risch bedeu­tenden Industriezweiges zusam­men­hängen, der den Staatshaushalt am stärksten stützte: Die Textilindustrie.
Die Industrie beschäftigt in etwa 350.000–400.000 direkte Arbeiter:innen und min­destens 700.000 indi­rekte Arbeiter:innen. Sie alle gehören ver­schie­denen Altersgruppen und Ethnien an und reprä­sen­tieren unter­schied­liche ehe­liche und fami­liäre Hintergründe.

Der Dokumentarfilm visua­li­siert Lebenswirklichkeiten, die aus den Zugzwängen gän­giger Wirtschaftsweise im Textilsektor resul­tieren. Er zeigt die kom­plexen Identitäten der Arbeiter:innen in der Bekleidungsindustrie Sri Lankas, die uns Einblick in ihr Leben rund um die Fabriken gewähren, indem sie Keerthana und Karthika über Monate hinweg daran teil­nehmen lassen Er zeigt uns, welche Herausforderungen sie über­wunden haben in ihrer Migration hin zu den Freihandelszonen. Dabei ver­langt er vom Zuschauenden die eigenen Privilegien zu reflek­tieren und zeigt Ansätze zu trans­na­tio­naler Solidarität auf.

Wir denken, dass der Film ent­scheidend für die Veranstaltungsreihe war, auch wenn Verbindungen auf den ersten Blick viel­leicht nicht gleich erkannt werden können. Durch das Screening haben wir gelernt, dass:

1. Der Film weitet die in Deutschland domi­nante Vorstellung von Asien, die sich oft auf wenige Gruppen in Ost- und Südostasien beschränkt: Auch wenn es in der Veranstaltungsreihe um Kolonialismus in China geht, haben wir bis hierhin raus­ge­ar­beitet, dass Kolonialismus an sich immer ein Gewaltverhältnis ist, was nicht räumlich iso­liert gesehen werden kann. Die mate­rielle Ausbeutung und ras­sis­tische Konstruktionen drücken sich auch darin aus, dass Asien auf bestimmte Gruppen redu­ziert wird. Anti-asiatischer Rassismus beinhaltet die Unsichtbarmachung der Komplexität der Lebensumstände von Menschen, die in Asien leben

2. „Kollektive Rechte – Kollektive Stränge“ the­ma­ti­siert die Notwendigkeit Arbeiter*innen zu orga­ni­sieren, ins­be­sondere die die Beziehung zwi­schen gewerk­schaft­licher Organisation in Europa und Sri Lanka. Wie wir schon im Audiowalk von Sophia und im Workshop von Zade gelernt haben, so wurde auch im Film the­ma­ti­siert, das die Ausbeutung von Ressourcen Arbeit im Kolonialismus eine der wich­tigsten Aspekte war. Der Film gibt Einblicke in die gewerk­schaft­liche Organisierung der Textilarbeiter*innen und ihre Forderungen: Dass die Arbeiter*innenorganisationen und Gewerkschaften in den kolo­nialen Zentren, sich mit ihnen soli­da­ri­sieren. Im Film wurde das in der Forderung kon­kre­ti­siert, dass die Gewerkschaften hier ihre Betriebe dazu bringen müssten, nur mit Fabriken in anderen Ländern zu arbeiten, die es ermög­lichen sich gewerk­schaftlich zu organisieren.

3. Der Film beleuchtet trans­na­tionale und trans­kon­ti­nentale Verflechtungen von Produktion und Konsum: In der Veranstaltungsreihe wird immer wieder die Frage auf­ge­worfen, was Kolonialismus in China mit Köln zu tun hat, denn er liegt ja ver­meintlich in der Vergangenheit und ist geo­gra­fisch weit weg. Dadurch, dass der Film auf­zeigt wie Konsumgüter, die wir auch hier in Deutschland kon­su­mieren, pro­du­ziert werden und was das für Auswirkungen auf die kon­kreten Biografien von Menschen hat, zeigt er Wege auf, wie wir Verflechtungen ver­stehen müssen, die über das ver­meintlich Sichtbare hin­aus­gehen. Konkret bedeutet das; Wir können das Leben in Deutschland nicht ver­stehen, indem wir nur auf Deutschland gucken. Stattdessen gilt es den Blick auf die Geographien zu legen, die das Leben in Deutschland prägen, jedoch unsichtbar gemacht werden.

4. Kritik am Kolonialismus in der Stadt muss mehr sein als die Umbenennung von Straßen und anderen Orten. Wenn wir die Umstände, die im Film pro­ble­ma­ti­siert werden, wirklich ändern wollen, kann die sym­bo­lische Ebene nicht iso­liert von der Ebene der Ressourcenumverteilung und grund­le­genden Veränderung von Produktion und Beziehungen gesehen werden.


4. Podium:
„Deutsche Kolonialität und ‚Chinesenviertel‘ – In was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?“ mit Caroline Zhu, Bebero Lehmann und Albrecht Kieser

Im soge­nannten Ehrenfelder „Chinesenviertel“ finden sich Takustraße, ‑platz und ‑feld, die Lansstraße und die Iltisstraße.
Alle erinnern aus Perspektive der deut­schen Kolonialherren an die gewaltsame Kolonisierung von Teilen Chinas. In dieser Zeit ver­fes­tigen und ver­schlimmern sich kolo­niale Ausbeutung und ras­sis­tische Bilder, die Menschen aus vielen Teilen Asiens bis heute beein­flussen und die heutige BRD formen.

Auf dem Podium zum Abschluss der Veranstaltungsreihe haben wir mit Menschen, die in und um Köln herum für eine gerechte Aufarbeitung kolo­nialer Gewalt und ihrer Kontinuitäten bis heute arbeiten fol­gende Fragen diskutiert:

Was bedeutet es konkret, die kolo­niale Geschichte Kölns zu behandeln? Welche Grundlagen, die kolo­niale Ausbeutung ermög­lichten, sind bis heute wirk­mächtig? Wie sieht eine Praxis der poli­ti­schen Bildung aus, die aktiv gegen fort­wäh­rende kolo­niale Ungerechtigkeit arbeitet?
Also: in was für einer Stadt wollen wir leben?

Eine Aufzeichnung der Podiums findet ihr weiter unten.

Auf dem Podium saßen:

Caroline Zhu (sie/ihr) forscht im Bereich der daten­ba­sierten Fehlerdiagnose und gestaltet Community-Räume: Sie wirkt u.a. beim chinesisch-deutschen Magazin ZhongDe mit und co-organisierte das Rice & Roots Asian Diaspora Festival 2023 in Köln. Zhu schreibt Texte und bewegt sich in Themen wie Rassismuskritik, Feminismus, Organizing und Wissenschaftskommunikation.

Bebero Lehmann ist Historikern und hat 2018 Decolonize Cologne mit­ge­gründet, wo sie kolo­ni­al­kri­tische Stadtrundgänge, Vorträge und Workshops anbieten. Aktuell arbeite sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Kuration für das bun­des­weite Migrationsmuseum, das gerade durch DOMiD in Köln entsteht.

Albrecht Kieser. Ich arbeite seit vielen Jahren im Kontext Anti-Nationalismus, Anti-Rassismus und dabei vor­rangig zu den geno­zi­dalen Verbrechen deut­scher Regierungen. Mein Schwerpunkt ist derzeit die Durchsetzung eines Mahnmals in Köln, das an den Genozid an den Armeniern erinnert, für den das deutsche Kaiserreich eine Mitverantwortung trägt (www.voelkermord-erinnern.de).

Cuso Ehrich (keine Pronomen) ist Projektleitung des Teams RADAR [Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti-asiatischen Rassismus] bei kori­en­tation, und arbeitet in Form von Vorträgen, Textbeiträgen und Workshops u.a. zu den Themen Einführung in die Rassismuskritik und kri­ti­scher poli­ti­scher Bildungsarbeit, anti-asiatischem Rassismus sowie Intersektionen von Kolonialismus und Geschlecht.

Videoaufzeichnung des Podiums


Ausblick

Wir als RADAR Team und kori­en­tation wollen uns soli­da­risch und herzlich bei allen bedanken, die die Veranstaltungsreihe möglich gemacht haben. Dazu gehören selbst­ver­ständlich alle, die bei den Veranstaltungen kon­zep­tionell und inhaltlich mit­ge­wirkt haben: Sophia Liu, Zade Abdullah, Keerthana Kuperan, Karthika Nadarajah, Caroline Zhu, Bebero Lehmann, und Albrecht Kieser. Unser Dank gilt auch Elizavetha Khan, Fadi Elias und Salma Abdo vom Inhaus Köln für die inhalt­liche Unterstützung, die Räume und die Dokumentation der Veranstaltungsreihe. Ebenso bedanken wir uns beim Lichtspiel Köln Kalk und der BüZe in Ehrenfeld, durch deren Unterstützung wir das Filmscreening und das Podium rea­li­sieren konnten.

Wir sind froh darüber mit Initiativen und Gruppen zusam­men­ge­ar­beitet zu haben, die Kolonisierung und ras­sis­tische Gewalt in Köln schon seit vielen Jahren bear­beiten und voller Vorfreude auch in Zukunft als kori­en­tation dazu bei­zu­tragen, dass auch Köln ein Ort wird, indem kolo­niale Geschichte ernst genommen wird und des­wegen die Zukunft der Stadt eine lebens­wertere für alle ist.


Reels & Programm

zum Programm:




Credits
Grafik: Salma Abdo und Fadi Elias


Gefördert von der Bundeszentrale für poli­tische Bildung

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