korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
„The question of whether we are allowed to state what we see” An interview with Kien Nghi Ha about the pogrom in Rostock-Lichtenhagen, its preconditions and its aftermaths [EN] In this interview with Charlie Ebert and Rowan Gaudet (The Left Berlin), Kien Nghi Ha reflected on the pogrom in Rostock-Lichtenhagen. He examines its political preconditions […]
Von Juni bis Juli und Oktober bis November 2025 fand in Köln unser erster Community Kurs zu strukturellem Rassismus statt: Das erste regelmäßige Angebot partizipativer politischer Bildung von korientation. Mit dem Community-Kurs füllten wir das neue Kölner Projektbüro – das House of Asian Community Knowledge and Education, kurz HACKE – Woche für Woche mit Leben. […]
Im Januar 2026 ist erstmalig eine zweisprachige (franz./engl.) Print-Ausgabe des Asiatisch-Französischen Magazins Koï erschienen. Koï wurde 2017 von der Journalistin Julie Hamaïde im Alleingang gegründet. Sie wollte der fehlenden medialen Repräsentation asiatischer Communities in Frankreich eine eigene Zeitschrift entgegensetzen, die sich ausschließlich mit den Themen, Geschichten und Interessen aus den asiatischen Communities auseinandersetzt und sichtbar […]
Wir teilen diesen Offenen Brief von Decolonize Berlin e.V., der darauf aufmerksam macht, dass die novellierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes (November 2025) koloniales Unrecht weiterhin systematisch ausblendet. Als Erstunterzeichnerin gemeinsam mit Organisationen der afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung widersprechen wir hiermit entschieden einer Erinnerungspolitik, die strukturelle Leerstellen fortschreibt. Erinnerung, die Kolonialismus […]
Im Newsletter vom 18.11.2025 hat unser Team (von dem Rathee ein hoch geschätzter, wichtiger Teil ist <3 – auch wenn in der Flüchtigkeit sein Name im Abschied verloren ging!) erneut Insights aus dem Projektalltag, Recaps und Infos aus dem Netzwerk sowie Veranstaltungsankündigungen mit euch geteilt. 🔗 Newsletter vom 18.11.2025 als PDF Du möchtest den korientation-Newsletter regelmäßig […]
Auch wir sind empört: Am 17. Oktober 2025 hat das Bezirksamt Mitte – gegen den entschlossenen Widerstand aus Communities, Zivilgesellschaft und von Anwohner*innen – den 🔗Abriss der Friedensstatue „Ari“ in Berlin-Moabit durchgesetzt. Ari erinnert an die sogenannten „Trostfrauen“, Mädchen und Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs von der japanischen Armee verschleppt und sexuell versklavt wurden. […]
Kolonialismus spielt in der Berliner Erinnerungskultur (und auch bundesweit) – trotz einzelner Fortschritte – bislang nur eine marginale Rolle. Zwar gibt es wichtige Initiativen und viel Engagement. Doch dauerhafte Strukturen, verbindliche Zuständigkeiten und ausreichende Ressourcen fehlen weiterhin. Erst durch den beharrlichen Einsatz, die Expertise und den kontinuierlichen Druck vieler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen konnte mit dem gesamtstädtischen […]
Im Newsletter vom 05.09.2025 hat unser Team erneut Insights aus dem Projektalltag, Recaps und Infos aus dem Netzwerk sowie Veranstaltungsankündigungen mit euch geteilt. 🔗 Newsletter vom 05.09.2025 als PDF Du möchtest den korientation-Newsletter regelmäßig direkt per Email bekommen? Dann melde dich hier einfach an. Wir versenden den Newsletter alle 1–2 Monate. Finden wir etwas außergewöhnlich oder […]
Nach dem Ablauf der Projekte RADAR und MEGA Ende 2024 beginnt für uns eine neue Projektära – und wir freuen uns, euch endlich mehr darüber zu erzählen. Seit Anfang des Jahres 2025 ist korientation Teil des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“. Was ist neu? korientation arbeitet künftig gemeinsam […]
Als Mitglied im Migrationsrat teilen wir die Sorge über aktuelle politischen Entwicklungen: Der politische Druck auf zivilgesellschaftliche Organisationen nimmt weiter zu. Die Fraktion CDU/CSU greift mit ihrer Anfrage „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ vom 24.02.2025 demokratisches Engagement frontal an. Damit sind nicht nur wir betroffen, sondern viele weitere Organisationen, die sich klar gegen rechts positionieren. […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.