korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Autorin: Su-Ran Sichlingveröffentlicht: 15.05.2026Lesedauer: 12–18 Minuten Herzlichen Dank an alle Einzelpersonen, Soli-Gruppen, die Kollektive „In Memory, In Resistance“ und „Cãi Lại Collective“ sowie an Bình An für ihren solidarischen Einsatz für die vietnamesischen Auszubildenden in Altenburg. Ihre Hinweise und von ihnen geteilte Informationen sind in die Infokästen des Artikels eingeflossen. Ein aktueller Vorfall um 40 […]
Liebe korientation-Mitglieder, Freund*innen und Partner*innen, merkt euch diesen Termin vor! Wir laden euch als Teil des Verbund gegen Rassismus zu einer Fachtagung ein. Mehr Infos tbc! „Verbinden. Benennen. Mit Haltung handeln. Autoritäre Politiken im Feld Rassismus und rassismuskritische Interventionen.“ Fachtagung des Verbunds gegen Rassismus am 02.–03.07.2026 in Berlin Rassismuskritische Arbeit findet in diesen Zeiten unter deutlich veränderten […]
Das Förderprogramm „Demokratie leben!“ wird umstrukturiert: Die dem Verbund gegen Rassismus – damit auch korientation und darüber hinaus etlichen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen – mehrjährig in Aussicht gestellten Förderungen werden zum Ende des Jahres gestoppt und sollen auslaufen. Damit werden zentrale und nachhaltige Säulen der Demokratie, Gleichberechtigung und Teilhabe geschwächt. Einige Projekte und Organisationen sind dadurch […]
Im Mai letzten Jahres eröffneten wir die HACKE in Köln Mülheim. Unser Veedel hat so viel zu bieten: Tolle Nachbar*innen, die sich gegenseitig unterstützen, schöne Märkte, leckeres Essen, Initiativen und Kollektive, die unseren Alltag verbessern. Gleichzeitig machen sich auch Krisen bemerkbar: Miet- und Lebensmittelpreise steigen, viel Soziales und Kulturelles wird weiter abgebaut. Irgendwie ist für […]
Wir haben uns – gemeinsam mit über 140 Trägern aus der Demokratiearbeit – in einer gemeinsamen Stellungnahme an Familienministerin Karin Prien (CDU) gewendet. Wir kritisieren klar die 👉geplanten Umstrukturierungen des bundesweiten Förderprogramms Demokratie Leben!, das im Familienministerium angesiedelt ist: Die angekündigten Maßnahmen kämen in der Praxis massiven Kürzungen gleich und gefährden bewährte Strukturen der Präventions- […]
Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen, liebe alle, mit Dringlichkeit wenden wir uns mit diesem ersten schnellen Rundschreiben an euch, um euch auf den drohenden radikalen Abriss zivilgesellschaftlicher Strukturen bundesweit aufmerksam zu machen. Wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, ist derzeit ein massiver Einschnitt und Umbau des bundesweiten Förderprogramms „Demokratie leben“ geplant, das im Familienministerium angesiedelt ist. Demokratie […]
Wir teilen diesen Offenen Brief von Decolonize Berlin e.V., der darauf aufmerksam macht, dass die novellierte Gedenkstättenkonzeption des Bundes (November 2025) koloniales Unrecht weiterhin systematisch ausblendet. Als Erstunterzeichnerin gemeinsam mit Organisationen der afrikanischen, asiatischen und Schwarzen Communitys und von Akteur*innen der Kolonialismus-Aufarbeitung widersprechen wir hiermit entschieden einer Erinnerungspolitik, die strukturelle Leerstellen fortschreibt. Erinnerung, die Kolonialismus […]
Auch wir sind empört: Am 17. Oktober 2025 hat das Bezirksamt Mitte – gegen den entschlossenen Widerstand aus Communities, Zivilgesellschaft und von Anwohner*innen – den 🔗Abriss der Friedensstatue „Ari“ in Berlin-Moabit durchgesetzt. Ari erinnert an die sogenannten „Trostfrauen“, Mädchen und Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs von der japanischen Armee verschleppt und sexuell versklavt wurden. […]
Kolonialismus spielt in der Berliner Erinnerungskultur (und auch bundesweit) – trotz einzelner Fortschritte – bislang nur eine marginale Rolle. Zwar gibt es wichtige Initiativen und viel Engagement. Doch dauerhafte Strukturen, verbindliche Zuständigkeiten und ausreichende Ressourcen fehlen weiterhin. Erst durch den beharrlichen Einsatz, die Expertise und den kontinuierlichen Druck vieler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen konnte mit dem gesamtstädtischen […]
Als Mitglied im Migrationsrat teilen wir die Sorge über aktuelle politischen Entwicklungen: Der politische Druck auf zivilgesellschaftliche Organisationen nimmt weiter zu. Die Fraktion CDU/CSU greift mit ihrer Anfrage „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ vom 24.02.2025 demokratisches Engagement frontal an. Damit sind nicht nur wir betroffen, sondern viele weitere Organisationen, die sich klar gegen rechts positionieren. […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.