korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Community Stammtisch Nord in Hamburg – 6. Edition! Wir laden euch erneut ganz herzlich ein: Kommt vorbei, machts euch gemütlich und lernt neue Leute kennen! Der Stammtisch ist ein offener Treffpunkt zum Austauschen, Quatschen und Vernetzen. Egal ob du schon mal dabei warst oder zum ersten Mal kommst: Du bist herzlich willkommen! Du musst niemanden […]
Update vom 09.01.026: Aufgrund der Witterung wurde die Veranstaltung abgesagt. Ein Nachholtermin folgt. Bereits im Community-Werkstattblick auf den Ressourcenpool gegen anti-asiatischen Rassismus haben Abhilash und Antony von WHO CARED wertvolle Einblicke aus ihrer Praxis und Forschung zu Online-Archiven mit uns geteilt. Wir möchten noch mehr erfahren – deswegen freuen wir uns besonders, das WHO CARED […]
raumnehmen in Dresden! 🥳 Am 19. Januar laden wir Euch ins Montagscafé in Dresden zu einer Lesung aus dem Sammelband „raumnehmen. Menschen aus asiatisch-diasporischen Communitys in Deutschland erzählen“ ein. Die Beiträge öffnen den Blick auf die Vielfalt asiatisch-diasporischer Lebensrealitäten in Deutschland und erzählen dabei von Migrationsgeschichten, die weit in die Vergangenheit Deutschlands zurückreichen. 🌱In persönlichen Erinnerungen […]
Seit dem Abschluss unserer RepresentAsian-Kampagne habt nicht mehr viel von uns gehört, da wir selbst in Warteposition waren, wie es mit dem Haus der Statistik am Alexanderplatz und dem gemeinwohlorientierten Modell weitergehen würde. Und viele Fragen waren und sind noch zu klären. Update: Das Haus der Statistik startet in die nächste Phase Die Verträge zwischen […]
Auch wir sind empört: Am 17. Oktober 2025 hat das Bezirksamt Mitte – gegen den entschlossenen Widerstand aus Communities, Zivilgesellschaft und von Anwohner*innen – den 🔗Abriss der Friedensstatue „Ari“ in Berlin-Moabit durchgesetzt. Ari erinnert an die sogenannten „Trostfrauen“, Mädchen und Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs von der japanischen Armee verschleppt und sexuell versklavt wurden. […]
Kolonialismus spielt in der Berliner Erinnerungskultur (und auch bundesweit) – trotz einzelner Fortschritte – bislang nur eine marginale Rolle. Zwar gibt es wichtige Initiativen und viel Engagement. Doch dauerhafte Strukturen, verbindliche Zuständigkeiten und ausreichende Ressourcen fehlen weiterhin. Erst durch den beharrlichen Einsatz, die Expertise und den kontinuierlichen Druck vieler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen konnte mit dem gesamtstädtischen […]
Im Rahmen der Dekoloniale 2024 wurden sieben Gedenkstelen erarbeitet, die an verschiedenen Orten in Berlin-Wedding auf die Geschichte kolonialer Gewalt und antikolonialen Widerstand verweisen und darüber informieren. Nach Jahrzehnten des zivilgesellschaftlichen Engagements für Straßenumbenennungen machen vier Gedenkstelen im „Afrikanischen Viertel“ die neuen Namensgeber*innen des Manga-Bell-Platzes, der Anna-Mungunda-Allee, der Maji-Maji-Allee und der Cornelius-Fredericks-Straße bekannt. An der […]
korientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V. ist eine Selbstorganisation und einNetzwerk von Asiatischen Deutschen und Asiat*innen in Deutschland mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik. Das Ziel ist es, vielfältige Lebenswirklichkeiten in Deutschland bewusst und sichtbar zu machen und damit Rassismus entgegenzuwirken. Wir sind seit diesem Jahr gefördert als Teil des Kooperationsverbund Rassismuskritik […]
Auf dem Solidarischen Migrationsgipfel (13. und 14. Juni 2025) der Rosa-Luxemburg-Stiftung ging es darum, in Zeiten autoritärer Formierung und rassistischer Abschottunspolitik solidarische Perspektiven zu entwickeln, migrationspolitische Errungenschaften zu verteidigen und antirassistische Kämpfe zu stärken. Im zweitägigen Programm haben migrantische Verbände, Initiativen und Aktivist*innen, die in der Gegenwart häufig ums Überleben ringen, Raum erhalten, um gemeinsam […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.