Für unser neues gefördertes Projekt „Kooperationsverbund im Themenfeld Rassismus“ suchen wir Unterstützung für unser Team in Berlin, und zwar insbesondere für die Bereiche Social Media Management, Recherche-/Textarbeit für Postings und zum Teil Content Creation.
Social Media-Assistenz
Befristete Minijob-Stelle für 8 Std / Woche in Berlin
Arbeitsbeginn: 15.05.2025
Bewerbungsfrist: 21.04.2025
Bewerbung als PDF per Email an: info[at]korientation.de
Bewerbungsgespräche sind für den 29. und 30. April 2025 in Berlin geplant.
Wir laden insbesondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und intersektionalen Perspektiven ein, sich zu bewerben.
Du möchtest mehr dazu wissen, was wir mit „Bezügen zu Asien“ meinen? Dazu weiter unten (LINK)
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Wenn Du Fragen hast oder dich angesprochen fühlst, aber unsicher bist, ob du dich bewerben solltest – melde Dich gerne bei uns per E‑Mail.
Hier findest Du die Ausschreibung als PDF zum Download 👇🏽
Zu deinen Aufgaben gehören
- Mitarbeit in der Betreuung von korientations Social Media-Accounts (Instagram, TikTok, Facebook)
- Recherchearbeit sowie Texte- und Captionerstellung für Social Media-Postings
- Aufbereitung von Content: Erstellung von Thumbnails, Untertitel, Alternativ-Text
- Unterstützung in der Erstellung von Video und Bild, teilweise auf Events
- Unterstützung bei den Aufgaben der Social Media-Leitung
Das wünschen wir uns von Dir
- Berufserfahrungen im Bereich Social Media, vor allem
- Social Media Management (Empathie und rhetorische Feinfühligkeit für die Betreuung von Nachrichten sowie Kommentarspalten)
- redaktionelle Arbeit (insbesondere Kenntnis der „Social Media-Tonalität“)
- vertrauter Umgang im Posting auf den Plattformen Facebook, TikTok, Instagram
- vertrauter Umgang mit Video- und Fotobearbeitungsapps
- Gute Office-Kenntnisse (Textverarbeitung, Tabellen)
- Kenntnisse aktueller Diskurse im Themenfeld Rassismus, Intersektionalität, postkoloniale Ansätze, Empowerment und Asiatisch-Deutsche Migrationsgeschichten
- Identifikation mit den Kernzielen des Vereins
- Sehr gute deutsche und gute englische Sprachkenntnisse, ein gutes Sprachgefühl und hohe Textsicherheit
- Hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit und Freude an der Arbeit im Team
- Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise und hohe Zuverlässigkeit
- Wohnsitz in Berlin
Was Dich bei uns erwartet
- Mitarbeit in einer Selbstorganisation von und für Asiatischen Deutsche
- Minijob: 8h/Woche, 15 EUR Stundensatz im korientation Büro in Berlin Mitte
- Vertragsbeginn ab dem 15.05.2025 gewünscht
- Vertrag ist befristet bis zum 31.12.2025, mit Aussicht auf Verlängerung vorbehaltlich der Förderzusagen
- Unsere Räumlichkeiten sind leider nicht barrierefrei: 2. OG ohne Fahrstuhl, keine barrierefreien Toiletten
- Mittwoch als Arbeitstag ist wünschenswert, bedarfsorientierte Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich
- eine partizipative Arbeitsorganisation und solidarische Organisationskultur mit flachen Hierarchien
- die Möglichkeit, die Zukunft eines wachsenden bundesweiten Netzwerks von Asiatischen Deutschen mitzugestalten
- Zusammenarbeit mit einem kleinen, engagierten Büroteam mit einem breiten Kompetenzfeld im Bereich Community- und Vereinsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, wissenschaftliche Arbeit
- Und das Wichtigste: Lots of good Food and Community-Love
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!
BIS WANN: Bitte schicke Deine Bewerbung bis zum 21.04.2025
WIE: ausschließlich als PDF-Dokument per Email an info AT korientation.de
WAS: Die folgenden Unterlagen würden wir gern für die Bewerbung erhalten:
- Anschreiben (gerne mit Angabe des bevorzugten Pronomens)
- Lebenslauf ohne Foto (max. 1 DIN A4-Seite)
- Motivationsschreiben (max. 1000 Zeichen)
- Zeugnisse: letzter Abschluss, relevante Arbeitzeugnisse
- Social Media-Probeaufgaben, siehe weiter unten
Probeaufgaben Social Media
Probeaufgabe 1:
Schreibe folgenden Text in eine Instagram-Caption um (max. 500 Zeichen). Kernaussage: „Kauft das Buch!“
Der Sammelband analysiert kolonial-kritisch die kaum bekannte Geschichte asiatischer Repräsentationen in deutschen Filmen der Weimarer Zeit. Er zeigt, wie kolonial-rassistische Fantasien nach dem Ende des Kaiserreichs in eine imaginäre Kolonialität überführt und filmisch inszeniert wurden. Im Gegensatz zur verbreiteten Wahrnehmung Berlins als Weltstadt der „Goldenen Zwanziger“ beleuchtet das Buch dessen koloniale Verflechtungen und exotisierende Darstellungen. Es erweitert die dekoloniale Debatte, indem es anti-asiatischen Rassismus und Orientalismus thematisiert und Berlin als kolonial geprägten Kulturraum untersucht.
Probeaufgabe 2:
Beschreibe in Stichworten wie dein Prozess zur Erstellung von Untertiteln eines Social Media-Videos aussehen würde
Beispiel:
- Nutzung der App/des Programms „xyz“…
- Als ersten Schritt mache ich …
Wir bedanken uns im Voraus für deine Mühen!
Was meinen wir mit „Bezügen zu Asien“?
Wir möchten damit Menschen ansprechen, die
- eine familiäre, kulturelle oder ethnische Verbindungen zu Regionen wie Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien haben
- als asiatisch gelesene Personen Rassismus oder Diskriminierung erfahren
- in nichtasiatische Familien adoptiert wurden und eine persönliche oder kulturelle Verbindung zu Asien empfinden, sei es durch ihre Herkunft, ihre Auseinandersetzung mit ihrer Identität oder durch Erfahrungen im gesellschaftlichen Kontext
- durch Migration, Flucht oder Diaspora-Gemeinschaften mit asiatischen Regionen verbunden sind
- durch Sprache, Religion, Traditionen oder andere kulturelle Prägungen einen Bezug zu Asien haben
Bezüge und Perspektiven bei korientation
Bei korientation arbeiten im Büroteam und Vorstand Menschen mit vietnamesischen, koreanischen, philippinischen, japanischen, eelam-tamilischen, chinesischen, indischen Bezügen.
Dabei sind derzeit insbesondere Perspektiven der zweiten Generation, Perspektiven als adoptierte Personen oder mixed-raced Identitäten in Deutschland vertreten.
Aufgrund unserer Vereinsgeschichte überwiegen aktuell Perspektiven mit ost- und südostasiatischem Bezug in unserem Team. Wir ermutigen ausdrücklich Menschen mit verschiedenen Bezügen zu Asien sich zu bewerben – unabhängig davon, ob ihre Erfahrungen bereits in unserem Team vertreten sind oder nicht. Besonders möchten wir auch Personen einladen, die sich an den Schnittstellen mehrerer Diskriminierungsformen bewegen, sei es durch ihre Zugehörigkeit zu asiatischen Communities, durch Erfahrungen mit Klassismus, Queersein oder anderen intersektionalen Perspektiven.
Leider haben wir derzeit weder die Räumlichkeiten noch weitere erforderliche Ressourcen, um wirklich inklusiv zu sein. Dies ist jedoch etwas, was wir für die Zukunft anstreben.
Hier findest Du die Ausschreibung als PDF zum Download 👇🏽.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.
Das Verbundprojekt gegen Rassismus wird gefördert im Bereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ des Programms „Demokratie leben!“ durch das BMFSFJ
