korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Interkultur Ruhr hat uns ins Ruhrgebiet eingeladen, rund um das Thema Community-Building Netzwerke lokal zu stärken und zu erweitern. Wir freuen uns über diese Einladung und diese Gelegenheit mit euch – allen, die im Ruhrgebiet sind, allen, die Bezüge dorthin haben oder denen, die einfach dabei sein wollen – vor Ort zusammenzukommen! Regionales Community-Building stärken […]
Titelbild @studio_yukiko Webseite zum Film: www.staatsschutz-film.de Community-Screening von „Staatsschutz“ mit Special Q&A im Anschluss 📅Wann: Donnerstag, 03.09.2026, 19 Uhr ❗️UPDATE – zusätzliches Screening: 03.09. um 20 Uhr 📍Wo: Kino Central Berlin, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin, www.kino-central.de👥Wer: Community & Friends 🗣 Sprache: Deutsche Lautsprache größtenteils🎫Tickets: Vorverkauf online unter Kinoheld oder direkt an der Kinokasse 🎟️ Tickets mit […]
Das korientation Team hat mal wieder eine spannende Veranstaltung entdeckt und lädt euch ein, gemeinsam hinzugehen! Was haben die Arbeitskämpfe der koreanischen Bergarbeiter 1980 in Sabuk (Südkorea) mit deutscher Geschichte zu tun? Wir möchten mehr über die vergessenen transnationalen Verflechtungen und Solidaritäten von Koreanischen / Koreanisch-Deutschen Graswurzelbewegungen erfahren und gehen deswegen zum Filmscreening der Dokumentation „1980 […]
Wir waren auch 2024 wieder auf dem fluctoplasma Festival dabei. Den Talk könnt ihr euch jetzt auf als Video ansehen! Diesmal haben Su-Ran Sichling und Sue Glaeser aus dem korientation Vorstand einen Talk organisiert. Moderiert von unserer Vorstandsvorsitzenden Manik Chander, diskutierten Vũ Vân Phạm, Kien Nghi Ha und Kiyomi Ren Mino über das Wissen und […]
Koloniale Geschichte ist nicht nur Vergangenheit – sie prägt, wie und was wir heute erinnern und wissen (können). Die Filmreihe Decolonial Visions in Diaspora Cinema hinterfragt hegemoniale Narrative und eröffnet alternative Perspektiven durch die Arbeiten asiatisch-diasporischer Filmschaffender. Diese Werke zeigen als postkoloniale kulturelle Produktionen neue Sichtweisen auf die von Ausbeutung und Kolonialgeschichte geprägten Wissensarchive unserer […]
What does it take to go back? For many diasporic subjects, return means visiting family. For most of the 200,000 Korean adoptees worldwide, including the 2,300 living in Germany, this is not possible. And yet, returning, or wanting to return, is as much part of their biography as having left the country as a child. Return […]
解殖华人区!一起来揭露并干预德国的殖民性。 Köln, in was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?Diese Frage stellten wir uns vom Projekt RADAR vom 22.–26.11.2023 in Köln, wo wir Kontinuitäten des deutschen Kolonialismus unter die Lupe nahmen, die sich auch alle in Köln zeigen. Im sogenannten Ehrenfelder „Chinesenviertel“ finden sich Takustraße, ‑platz und ‑feld, die Lansstraße und die Iltisstraße. Alle erinnern […]
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar.Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Eine Filmreihe des Projekts DARE vom 11.04.–20.06.2023 im Sinema Transtopia in Berlin.
Deutschlands kolonial-rassistischen Fantasien und Ambitionen wurde nach dem Abgang des Imperial Germany verstärkt in eine imaginäre Kolonialität überführt. Ihre filmischen Inszenierungen begeisterten nicht nur ein Massenpublikum, sondern führten auch zu einer mehrdeutigen Überlagerung von Fiktion und Realität. Das Film‑, Vortrags- und Gesprächsprogramm leistet Pionierarbeit, indem wir die „wilde Weltmetropole Berlin der Goldenen Zwanziger“ als kolonialen Kulturraum mit (anti-)Asiatischen Bezügen erforschen. Gleichzeitig wird die dekoloniale Debatte um anti-Asiatischen Rassismus sowie Orientalismus erweitert und dadurch multiperspektivischer.
korientation ist dieses Jahr 15 Jahre alt geworden! Wir feiern das mit einem 7‑tägigen Festival vom 20.–27. Mai 2023 in Berlin mit einer Ausstellung, Party, Workshops, Talks, Filmscreenings und Meet-ups unter dem Thema: zu(sammen)künfte! Das Festival ist für uns ein Anlass, um zusammenzukommen und Grundlagen für Verbindungen und Vernetzungen zu schaffen, aus denen etwas für die […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.