AllgemeinKultur

Dan Khanh Duyen Tran - Die abgeschnittene Ecke - Queer & Asiatisch
Dan Khanh Duyen Tran

– queer & asiatisch –

Ich sitze seit etwa einer Stunde an meinem Laptop und versuche Gedanken zu formulieren. Was heißt eigentlich queer und asiatisch sein, frage ich mich. Meine Eltern sind heute kurz zu Besuch. Wir reden ein bisschen über dies und das. Ich wohne in einer 3er WG und bin heute alleine zu Hause. An meiner Tür hängt ein Poster von der TransInterTagung in München und über meinem Bett eins vom CutieBPoC Festival und vom TransFormationsFestival in Berlin. Queer sein kann so viel bedeuten und asiatisch sein ebenso. Ich könnte viel darüber schreiben, was diese Begriffe genau bezeichnen und bedeuten. Viele würden mir dann wohl zustimmen, aber genauso viele auch widersprechen. Letztendlich könnte ich kein vollständiges Bild davon zeichnen, was es bedeutet, queer und asiatisch zu sein. Heute und hier in Deutschland.

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AllgemeinFilmKultur

AFFB17: Short film screening
AFFB17: Short film screening: „Who the f*** is Suzie Wong?“

Asiatisch-Deutsche sind auf deutschen Leinwänden nach wie vor eine Seltenheit. Um die viel diskutierte visuelle Vielfalt vor und hinter der Kamera tatsächlich umzusetzen, initiierte das Asian Film Festivals 2017 einen Drehbuch- und darauf aufbauend einen Film-Workshop mit dem Titel „Who the f*ck is Suzie Wong“.

Mittels der Workshops sollten junge Asiatisch-Deutsche und People of Color befähigt werden, ihre eigenen Geschichten mit filmischen Mitteln zu erzählen. Es wurden Stoffe entwickelt, die sich aus ihrem Alltag speisen und ihre Lebensrealitäten kritisch widerspiegeln. Die Ergebnisse der Workshops werden erstmalig am 14.01.2018 einem breiten Publikum vorgestellt.

Zeit: Sonntag, 14.01.2018, 19 Uhr
Ort: Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Tickets können online hier oder vor Ort an der Abendkasse gekauft werden (Solidaritätspreis von 1,10 EUR).

Bei der anschließenden Diskussion werden Filmemacher*innen anwesend sein.

Der Workshop Who the f*ck is Suzie Wong? ist eine Produktion von korientation e.V. und der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.