📅 Wann: Freitag, 12.12.2025, 15–17 Uhr
👩🏻💻 Wo: Digital per Zoom
✉️ Für wen:
- Alle, die neugierig sind!
- Community-Mitglieder, die Ressourcen finden/teilen/mitpflegen möchten
- Initiativen & Projekte, die Zugänge/Begriffe/Beteiligungswege mitdenken wollen
- Pädagog*innen & Multiplikator*innen, die Material nutzen/beisteuern möchten
🗪 Sprache: Deutsche Lautsprache mit Live-Untertitelung via Zoom
✍️ Anmeldung: bis zum 11.12.2025 via ⬇️Formular
💡 Die Idee
Uns ist immer wieder aufgefallen, dass es bereits viele Wissensbestände zu anti-asiatischem Rassismus (aaR) gibt – von Praxis- und Erfahrungswissen und Oral History über akademische Texte bis hin zu medialen und künstlerischen Formaten. Gleichzeitig gibt es gesamtgesellschaftlich wenig Wissen um aaR, und die vorhandenen Ressourcen sind oft verstreut und schwer zu finden. Mit dem ersten Ressourcenpool mit rassismuskritischem Wissen zu aaR möchten wir diese Materialien sammeln, bündeln, und einfachere Zugänge möglich machen.
🗂️ Aktuell: Vorarbeit an einer Datenbank
Aktuell entsteht bei korientation die Datenbank „Digitaler Ressourcenpool gegen anti-asiatischen Rassismus“. Denn: Im Verein existieren bereits zahlreiche unsortierte Listen und Sammlungen mit Texten, Podcasts, Videos und weiteren Materialien zu aaR. Angesichts der großen Fülle an Materialien und Perspektiven zu aaR haben wir beschlossen, mit einem klaren, handhabbaren Rahmen zu zu starten und führen nun die im mittelbaren Umfeld des Netzwerks von korientation e.V. (Team-Mitglieder, ehemalige und aktuelle Vorstandsmitglieder, passive und aktive Vereinsmitglieder) entstandenen und gesammelten Ressourcen übersichtlich zusammen.
🌱 Unsere Vision: eine wachsende Wissensplattform
Die Datenbank soll ab Ende 2026 wachsen – in Breite, Tiefe und Vielfalt. Uns ist dabei bewusst, dass Vollständigkeit nicht möglich ist. Entscheidend ist für uns, das vorhandenes Wissen festzuhalten und zugänglich zu machen – als Teil einer kollektiven Praxis des Teilens und Weitergebens.
Auf dem Weg dahin nehmen wir eure Impulse, Eindrücke und Bedarfe mit in die Planung und Umsetzung von Beteiliungskonzepten, Datenvisualisierung und Plattform-Design.
📌🛠️ Nächster Schritt: Zwischenstand im Community-Werkstattblick am 12.12.2025
Bevor der Ressourcenpool auf eine neue, visuell ansprechendere Plattform migriert, möchten wir im Rahmen eines Community-Werkstattblicks einen ersten digitalen Einblick geben.
Zusammen mit dem Werkstattblick veröffentlichen wir erstmalig die noch schlanke Datenbank (Also eine Vorversion der Wissensplattform) und zeigen den aktuellen Arbeitsstand – also, was bisher zusammengetragen wurde, welche Fragen uns im Aufbau begleiten und welche Perspektiven sich für die Weiterentwicklung öffnen.
Der Werkstattblick ist keine fertige Präsentation, sondern eine Einladung an euch alle zum Hinschauen, Mitdenken und Resonanz geben. Er ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur künftigen Wissensplattform.
👇 Zum Programm
❶ Austausch mit allen
- Review: Wir stellen den aktuellen Stand vor und ihr könnt uns direkt Feedback geben, was ihr an der Datenbank hilfreich findet und verändert würdet.
- Preview: Wir möchten hören, was euch wichtig ist! Im Ausblick nehmen wir Leitplanken für die nächste Ausbaustufe mit – bezüglich Zugängen, Beteiligung, Nutzbarkeit uvm.
❷ Austauschrunde mit Expert*innen: Kollektive Wissensarchive & – produktionen
Als kleinen Input haben wir Gäst*innen aus der Praxis eingeladen, mit denen wir über Nutzung sowie Kuratierung & Wissensorganisation sprechen.
🗣 Speakers

Abhilash Arackal
Abhilash Arackal ist Kultur- und Musikmanager aus Köln und bewegt sich dabei zwischen Pop und Transkultur. Die Migrationsgeschichte der indischen Krankenschwestern findet sich auch in seiner Familiengeschichte wieder, weshalb er sich für mehr Repräsentation indischer und süd-asiatischer Perspektiven einsetzt. Dazu gehört auch das Projekt WHO CARED: Diesen Teil deutscher Geschichte sichtbar zu machen und damit zur Erinnerungskultur beizutragen, ist ihm eine Herzensangelegenheit.
www.who-cared.com l @whocared.de l @habhibilash
Foto © WHO CARED

Antony Pattathu
Antony Pattathu ist promovierter Sozial- und Kulturanthropologe sowie
Religionswissenschaftler. Als Gründungsmitglied des Interdisciplinary Centre for Global South Studies an der Universität Tübingen beschäftigt er sich mit Themen wie Dekolonisierung, Care-Migration, Religion, Postkolonialismus und Rassismus. Für die Stadt Heidelberg arbeitet er als Antirassismusbeauftragter. Bei WHO CARED kümmert er sich vor allem um den Bereich Forschung.
www.who-cared.com l @whocared.de l @antonypattathu
Foto © WHO CARED

Nicky Chue aka seedling library ist afro-asiatische:r Künstler:in aus Berlin. Nickys Kunst umfasst Zines, Lyrik, und Film. Dabei liegt der Fokus hauptsächlich auf queeren, inter* und trans BIPoC-Perspektiven sowie deren Archivierung, u.a. in Form von Filmlisten. 2021 arbeitete Nicky an der Autobiografie des eigenen Großvaters R.N. Soetarjono, Puzzleteile eines Migrantenlebens: Eine deutsch-indonesische Autobiografie, mit.
www.nickychue.com l @seedlinglibrary
Foto © privat

Victoria Kure-Wu ist Expertin für Usability und User Experience Design. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und zog anschließend nach Berlin. Dort entwirft sie digitale Schnittstellen zwischen Mensch und Computer, derzeit für die Triebfahrzeugführenden der Deutschen Bahn. In ihrer Freizeit schreibt sie ehrenamtlich für Wikipedia und ergänzt Artikel über die Erfinderin von Lao Gan Ma, Tao Huabi, oder das depressive Eigelb Gudetama.
www.kateboss5000.neocities.org
Foto © privat
🛤 Zugänglichkeit
- Die Veranstaltung findet Online auf Zoom statt.
- Die Veranstaltung findet auf deutscher Lautsprache statt.
- Während der Veranstaltung sind Live-Untertitel via Zoom aktiviert.
- Eure Beiträge sind mündlich mit Mikrofon oder schriftlich im Chat möglich.
- wenn ihr weitere Bedarfe habt, schreibt uns gerne und wir schauen gemeinsam, ob & wie wir das zusammen umsetzen können: info(at)korientation.de
Anmeldeformular
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“.
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
