korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Koloniale Geschichte ist nicht nur Vergangenheit – sie prägt, wie und was wir heute erinnern und wissen (können). Die Filmreihe Decolonial Visions in Diaspora Cinema hinterfragt hegemoniale Narrative und eröffnet alternative Perspektiven durch die Arbeiten asiatisch-diasporischer Filmschaffender. Diese Werke zeigen als postkoloniale kulturelle Produktionen neue Sichtweisen auf die von Ausbeutung und Kolonialgeschichte geprägten Wissensarchive unserer […]
What does it take to go back? For many diasporic subjects, return means visiting family. For most of the 200,000 Korean adoptees worldwide, including the 2,300 living in Germany, this is not possible. And yet, returning, or wanting to return, is as much part of their biography as having left the country as a child. Return […]
Editorische Notiz: Das Interview erschien im April 2022 auf der Webseite der Initiative Kulturelle Integration des Dt. Kulturrat e.V. (Link zum Beitrag) und wird auf unserer Webseite zweitveröffentlicht. Du bist Gründungsmitglied von „korientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.“. Wie kam es zu der Gründung des Vereins und was ist seitdem passiert?„korientation“ wurde Anfang 2008 von […]
Wir haben uns gefreut anlässlich des Erscheinens der Publikation „Glück Auf – Lebensgeschichten koreanischer Bergarbeiter in Deutschland“ gemeinsam mit dem Center for Korean Studies der Universität Tübingen sowie dem Korea-Verband den Booklaunch zu feiern. Der Herausgeber des Buches You Jae Lee ist nicht nur Gründungsmitglied von korientation, sondern selbst Sohn eines ehemaligen Bergarbeiters und forscht […]
Bildausschnitt: Hansol Seung in Musikvideo zu neuer Single KONICHIWA (SHORELINE) Am 27.August 2021 ist die neue Single KONICHIWA der Emo/Punkband SHORELINE bei END HITS RECORDS rausgekommen. Die Band wurde Ende 2015 gegründet und hatte ihren Durchbruch in der europäischen Musikszene mit ihrer Debut-LP “Eat My Soul” (Uncle M Music, 2019), es folgte eine Konzerttour mit 200 […]
Sina vom korientation-Team im Insta-Live bei @stand_up_gegen_rassismus (IG) über die Arbeit von korientation und anti-asiatischen Rassismus. Link zum Insta Live: https://www.instagram.com/tv/COTArqMoZBp/?igshid=1xwzr3fzeip0d
Zachs Interviews mit den am Animationsfilm „Raya und der letzte Drache“ beteiligten US-Filmschaffenden und der deutschen Synchronsprecherin Chrissy Ann Zalamea von Zach Ramon Fitzpatrick (@AsianGermanUpdates auf Instagram) Raya und der letzte Drache ist der neueste Film von Walt Disney Animation Studios und sogar der erste, der von südostasiatischen Kulturen inspiriert wird. In der Fantasiewelt von […]
Zwischen dem 22. und 26. August 1992 griffen bis zu Tausend Rechtsextremist*innen zunächst die Zentrale Aufnahmestelle (ZAST) für Asylsuchende an, in der sich vor allem geflüchtete Rom*nja-Familien aufhielten. Nach der Räumung der ZAST verlagerte sich das Pogrom auf ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter*innen, das am Abend des 24. August in Brand gesetzt wurde. Die […]
Thea und Thuy, Mitglieder unseres unermüdlichen Medienkritik-Teams, haben einen korientation-Podcast ins Leben gerufen! Anlässlich des digitalen #AsianGermanFestival am 25./26. Juli 2020 haben sie als erste Aktion alle Interviews und Talks als Podcasts vorbereitet, die Ihr auf den folgenden Plattformen finden könnt: https://kite.link/korientation Als Hosts werden Thea (@novemberbeetle / Podcast DonnaSori und Thuy (@storiesbythuy) sich zukünftig […]
Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.