Das korientation Team möchte einen weiteren interessanten Termin mit euch teilen und lädt euch herzlich ein, mitzukommen!
Am 28.05.2026 erkunden wir gemeinsam die Berliner Stadtgeschichte aus einer antikolonialen Perspektive. Wie tief sind koloniale Spuren in unserem Stadtbild verwurzelt? Und wie sehen Räume des Erinnerns und des Widerstandsaus?
Bei der Stadttour „Wege des Erinnerns“ führt uns Trinh aus dem Berliner korientation Team als Referent*in entlang der temporären Gedenkstelen-Ausstellung durch Berlin-Wedding, um koloniale Kontinuitäten aufzudecken sowie die Geschichten von antikolonialen Widerstandskämpfer*innen sichtbar zu machen.
ℹ️ Es gibt verschiedene antikoloniale Stadttouren, die donnerstags stattfinden und sich wöchentlich abwechseln: Die Wege des Erinnerns im „Afrikanischen Viertel“ und die Wege des Erinnerns an den Asiatisch-Pazifischen Straßen. Mehr Infos und die Termine findet ihr hier.
Kommt mit!
🙌 Wir nehmen gemeinsam an der antikolonialen Stadttour am 28.05. teil. Wir freuen uns riesig auf diese wertvolle Gelegenheit, Berlin mit neuen Augen zu sehen und in den Austausch über dekoloniale Praktiken zu gehen!
📝 Bitte besorgt euch vorher ein Community-Ticket im Vorverkauf. Kinder benötigen kein Ticket (Eintritt frei). Der Vorverkauf läuft über den Veranstalter und Ticketshop vom Stadtmuseums Berlin, wo ihr einfach den ermäßigten Tarif auswählt. Falls die Tickets im Online-Shop nicht mehr verfügbar sein sollten, schreibt uns eine kurze Mail an info(at)korientation.de.
Gemeinsamer Besuch der antikolonialen Stadttour „Wege des Erinnerns“ zwischen Wilhelmstraße und Asiatisch-Pazifischen Straßen
📍 Treffpunkt: vor The Bike Café, Wilhelmstraße 91, 10117 Berlin (Mitte)
👥 Referent*innen: Kieu Trinh Phi Van (korientation e.V.), Lawrence N.Y. Oduro-Sarpong (glokal e.V.) spricht an zwei Stationen über die Geschichte des Afrikanischen Viertels.
📅 Wann: Donnerstag, 28.05.2026, 15.30 bis 18 Uhr
🎟️ Wer: Es ist eine öffentliche Veranstaltung! Wir freuen uns besonders, wenn Asiatische, Asiatisch-Diasporische Communitys, BPOC & Friends mit uns gemeinsam hingehen.
ℹ️ Weitere Infos zum Ablauf und zu Barrieren
- Die Stadttour findet auch bei Regen statt.
- Gültiges BVG-Ticket erforderlich: Die Strecke zwischen Wilhelmstraße und „Asiatisch-Pazifischen Straßen“ wird mit der U‑Bahn zurückgelegt.
- Im Rahmen der Tour wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin eine Befragung durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt anonym.
- Barrierefreiheit: Der fußläufige Rundgang findet im ebenerdigen Straßengelände statt. An den U‑Bahnhöfen sind Aufzüge vorhanden. Deren Funktion können wir jedoch leider nicht garantieren, daher bitte wir um eigenständige Überprüfung.
- Von 17:40 bis 18:00 Uhr gibt es ein 20-minütiges Zeitfenster für den inhaltlichen Austausch und die Vernetzung.
- Beim Veranstalter, dem Stadtmuseum Berlin findet ihr die Ankündigung mit weiteren Infos.
Weitere Hintergründe und Perspektiven zur Auseinandersetzung mit deutscher Kolonialgeschichte sowie aktuelle Forderungen zur Erinnerungskultur findet ihr in diesen Beiträgen aus unserem Archiv:
- [Offener Brief] Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung
- „Kolonialismus erinnern“ – ein gesamtstädtisches Erinnerungskonzept für Berlin veröffentlicht
- Dokumentation: Decolonize „Chinesenviertel“! Deutsche Kolonialität aufdecken und intervenieren. in Köln 22.–26.11.2023
- Asiatische Präsenzen im Berlin der Zwischenkriegszeit: Inder:innen, Koreaner:innen und Community-übergreifende Begegnungen
- DARE-Filmreihe: Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin, supported von korientation
Veranstalter der Stadttouren zwischen Wilhelmstraße und „Asiatisch-Pazifischen Straßen“ ist die Stiftung Stadtmuseum Berlin in Kooperation mit korientation e.V. und glokal e.V.
„Wege des Erinnerns“ ist Teil des Projekts „Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt“ von Berlin Postkolonial e.V., Each One Teach One (EOTO e.V.), der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.) und der Stiftung Stadtmuseum Berlin in Kooperation mit: korientation e.V. und Mitte Museum Berlin. Das Projekt „Dekoloniale“ wurde von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der Kulturstiftung des Bundes gefördert.
🤝 Wir besuchen weitere Veranstaltungen gemeinsam!
- Community Lunch & korientation besucht WHO CARED. Generationen-Gespräche über Heimat und Care-Migration am 24.04.2026
- Kommt mit! korientation besucht die Ausstellung „Beziehungsweise Familie“. Community-Gruppenführung durch verschiedene Ausstellungen im Programm am 10.05.2026
💡 Hinweis zu weiteren Ressourcen
Guckt doch mal in unserem neuen, noch wachsenden Ressourcenpool gegen anti-asiatischen Rassimus vorbei. Mit Filterung nach thematischen Schwerpunkten wie z.B. „Migrationsgeschichten“ oder „Erinnerungsarbeit“ findet ihr weitere interessante Ressourcen zu antikolonialen Bewegungen oder widerständigen Geschichten vonmigrantischen Perspektiven. Ihr kennt Ressourcen, die noch nicht drin sind, unbedingt rein sollten oder habt Vorschläge, wie ihr besser findet, was ihr sucht? Teilt uns gerne eure Ideen über die Formulare auf der Ressourcenpool-Seite mit!