korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Der Dokumentarfilm „Mein Vietnam“ der Filmemacher*innen Thi Hien Mai und Tim Ellrich portraitiert Hiens Eltern Bay und Tam, die vor 30 Jahren als Boat People aus Vietnam nach Deutschland geflüchtet sind. Zwischen Wohnzimmer und Arbeitsplatz, Sehnsucht nach Vietnam und (Enkel)Kindern in Deutschland, Pflanzen und Computerbildschirmen und zwischen Deutschkurs und Karaōke erzählt der Film „über die […]
Live-Mitschnitt der Diskussion Zwischen dem 17. und 23. September 1991 wurde in der sächsischen Kleinstadt Hoyerswerda eine Serie von rassistischen gewalttätigen Angriffen auf ein Vertragsarbeiter*innen-Heim und eine Geflüchteten-Unterkunft verübt. Anlässlich des 30. Jahrestags wollen wir uns im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung an die gesellschaftliche Atmosphäre, die Diskurse und die Übergriffe der Nachwendezeit erinnern. Der Fokus wird […]
Endlich gibt es zum Ende des Sommers noch einen korientation-Termin zum GRILLEN UND CHILLEN. Mit einem korientation-Grillstand am Spreestrand – Potluck-Style. Bringt also gern was zu Essen und zu Trinken mit, vielleicht auch eine Decke mit zum Draufsitzen. Wir haben ein bis zwei Grills, Kohle und ein paar Flaschen Getränke sicherlich auch. WANN: 04.09.2021 um […]
50 %-Stelle in Berlin nach TVöD E12als Projektreferent*in ab 01.10.2021 (ggf. früher)im Modell-Projekt MEGA Das Modellprojekt MEDIA AND EMPOWERMENT FOR GERMAN-ASIANS (MEGA) hat zum Ziel, das (mediale) Bild von Asiatischen Deutschen und Asiat*innen in Deutschland durch selbstbestimmte Erzählungen zu besetzen und zu diversifizieren. Asiatische Deutsche werden darin bestärkt, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen aufzuarbeiten, einzuordnen und […]
In Kooperation mit dem Kino Central Berlin haben wir den preisgekrönten Film MINARI (USA, 2020) von Isaac Chung Lee im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Eine koreanische Familie landet in den 1980er Jahren in Arkansas, mitten im amerikanischen Niemandsland, auf der Suche nach dem „American Dream“. MINARI ist ein Film über Generationskonflikte, die Suche nach […]
09.07.2021 DANKE <3 an alle, die gestern beim Booklaunch dabei waren! Es war wirklich ein wunderbarer Abend mit Euch allen. Vielen Dank an die Gesprächsrundenteilnehmer*innen und an unseren Mitorganisator Kien Nghi Ha, an NAARI für die Musik und an Rainer für den Verlag und den Büchertisch und natürlich an alle Besucher*innen. Nicht zuletzt auch dem […]
Dr. Kien Nghi Ha (Asian German Studies, Universität Tübingen) [English version below] Der am 16.04.2021 veröffentlichte Offene Brief wurde zum Zeitpunkt seines Erscheinens von 32 asiatisch-deutschen bzw. asiatisch-diasporischen Organisationen und 235 Personen mitgetragen. Hinzu kommen weitere solidarische 175 Individuen sowie 93 unterstützende Organisationen, neben der Amadeu Antonio Stiftung, dem Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt, Each One Teach […]
13.05.2021 | Solidaripod (Podcast)#53 – „Asiatische Perspektiven sichtbar machen“, mit Gästin Sandy-Julia von korientation 11.05.2021 | wdr 5 – Morgenecho (Radio)Antiasiatischer Rassismus in Deutschland- Interview mit Kimiko Suda 11.05.2021 | Tagesschau (TV)Antidiskriminierungsstelle: Zahl der Anfragen stark gestiegen – Interview mit Kimiko Suda (01:25 min) 11.05.2021 | neue deutsche organisationen BLOGDie Corona-Pandemie und anti-asiatischer Rassismus: „[…] es […]
Wir stellen die Ergebnisse der vom Bündnis #VielfaltImFilm initiierten Online-Umfrage vor, an der über 6.000 Filmschaffende in ihren 440 Berufen teilnahmen. Damit liegen nun erstmals umfassende Daten zu ihren Erfahrungen bzgl. Vielfalt und Diskriminierung vor und hinter der Kamera vor. Die Ergebnisse von Vielfalt im Film deuten darauf hin, dass Diskriminierung die deutsche Filmbranche durchzieht […]
Mit unserer neuen Projektidee RADAR – Resilienz für Asiatische Deutsche und Anti-Rassismus (im Netz), die wir in Kooperation mit ichbinkeinvirus.org planen, haben wir uns für eine Förderung bei DAS NETTZ beworben. Das Nettz wird drei Projekte mit einem Förderbetrag von maximal 13.000 EUR unterstützen, „die sich gegen Hass im Netz, Desinformation und damit für eine […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.