korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Thea und Thuy, Mitglieder unseres unermüdlichen Medienkritik-Teams, haben einen korientation-Podcast ins Leben gerufen! Anlässlich des digitalen #AsianGermanFestival am 25./26. Juli 2020 haben sie als erste Aktion alle Interviews und Talks als Podcasts vorbereitet, die Ihr auf den folgenden Plattformen finden könnt: https://kite.link/korientation Als Hosts werden Thea (@novemberbeetle / Podcast DonnaSori und Thuy (@storiesbythuy) sich zukünftig […]
Wir wollten uns mit dem digitalen #AsianGermanFestival vernetzen und sind überwältigt von den tollen Beiträgen aller Teilnehmer*innen und eurer Resonanz! Wir haben das ganze Wochenende lang auf Twitter, Instagram und YouTube gefeiert und möchten euch allen herzlich danken, dass ihr euer Wissen und eure Zeit mit uns allen geteilt habt. Die Beiträge sind zum größten […]
Liebe, nein, streichen wir das. Findest du wahrscheinlich kitschig und blöd. Ist OK. Also. Hallo Du, mein 17-jähriges Ich. Du wirst Dich fragen, warum ich Dir schreibe. Halte mich für sentimental oder albern – aber ich dachte, ich kann Dich an ein paar Erkenntnissen teilhaben lassen, die Du im Laufe der Zeit als Bewohnerin dieser Welt lernen […]
Photo: Maryline Waldy – Unsplash „Where are you really from?“„What does dog meat taste like?“„Would you bring me some tea?“ In Germany, I am constantly reminded of how people see me as an Asian stereotype. I’m frequently asked where I’m „really from“ after telling a German person that I’m American. When I met my German mother-in-law for the first […]
Liebe korientation-Mitglieder, liebe Freund*innen, seit der Gründung des Vereins 2008, suchen wir immer wieder nach Allianzen, vor allem mit anderen kritischen (post)migrantischen / diasporischen Communities. „Allein machen sie dich ein…“ Auf dieser Suche spielen immer die gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung vergangener politischer Arbeit eine wichtige Rolle. Diese Wertschätzung drückt sich beispielsweise darin aus, auf die antirassistischen […]
Quelle: Wer weiß denn sowas“. ARD. Ausstrahlung vom 09.03.2020, Screenshot. „Ching Chang Chong“, rief Franziska van Almsick mit albern verstellter Stimme in der Fernsehshow „Wer weiß denn sowas“ vom 09.03.2020, als die Rubrik „Asien“ ausgewählt wurde. Niemand reagierte auf den rassistischen Spruch, dem wir Asiat*innen und Asiatisch* wahrgenommenen Menschen im Alltag ausgesetzt sind. Genauso schlimm […]
Liebe korientation-Mitglieder, liebe Freund*innen, grade haben wir es geschafft, uns im Kontext des erstarkenden anti-asiatischen Rassismus einigermaßen zu sammeln, uns mit anderen Asiatisch-Deutschen Initiativen, neuen Projekten und Einzelpersonen zu connecten, Support Ressourcen zu sammeln, mit unserer Kritik nach außen zu gehen und uns bereit gemacht Forderungen zu formulieren… … da kam schon wieder alles anders. […]
Eine Nacht im April, knapp drei Monate nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie in Deutschland: Eine Gruppe Mitfahrender belästigt ein südkoreanisches Paar mit sexistischen und rassistischen Beleidigungen in der Berliner U‑Bahn. Zwei weitere Mitfahrende beobachten den Vorfall unter Gelächter. Als eine der betroffenen Personen beginnt den Vorfall per Handykamera zu dokumentieren, greift ein Teil der Gruppe das […]
INTERVIEW#1 MIT DER MIGRANTIFA HESSEN In einer Interviewreihe ab Mai 2020 stellen wir euch kurz (post)migrantische Selbstorganisationen vor, mit denen uns politische Arbeitsansätze, Inhalte und Ziele verbinden. Wir haben festgestellt, dass die verschiedenen lokalen Netzwerke und Initiativen oftmals nichts voneinander wissen. Diese Reihe ist ein kleiner Beitrag zur Sichtbarmachung der (post)migrantischen Vielfalt. 1. Wie lange […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.