korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Im Rahmen des Kurzfilm-Workshops „Minor Feelings“ (siehe das gleichnamige Buch von Cathy Park Hong) haben zehn Teilnehmende aus der Asiatisch-Deutschen Community vier Kurzfilme erstellt. Der Workshop wurde geleitet von Monica Tedja (Soy Division Berlin) und Dieu Hao Do (BAFNET). Als eine filmische Übung zur Wahrnehmung und Repräsentation der eigenen Subjektivität konnten die Teilnehmenden in der […]
Der Dokumentarfilm „Mein Vietnam“ der Filmemacher*innen Thi Hien Mai und Tim Ellrich portraitiert Hiens Eltern Bay und Tam, die vor 30 Jahren als Boat People aus Vietnam nach Deutschland geflüchtet sind. Zwischen Wohnzimmer und Arbeitsplatz, Sehnsucht nach Vietnam und (Enkel)Kindern in Deutschland, Pflanzen und Computerbildschirmen und zwischen Deutschkurs und Karaōke erzählt der Film „über die […]
Wir haben uns gefreut anlässlich des Erscheinens der Publikation „Glück Auf – Lebensgeschichten koreanischer Bergarbeiter in Deutschland“ gemeinsam mit dem Center for Korean Studies der Universität Tübingen sowie dem Korea-Verband den Booklaunch zu feiern. Der Herausgeber des Buches You Jae Lee ist nicht nur Gründungsmitglied von korientation, sondern selbst Sohn eines ehemaligen Bergarbeiters und forscht […]
Live-Mitschnitt der Diskussion Zwischen dem 17. und 23. September 1991 wurde in der sächsischen Kleinstadt Hoyerswerda eine Serie von rassistischen gewalttätigen Angriffen auf ein Vertragsarbeiter*innen-Heim und eine Geflüchteten-Unterkunft verübt. Anlässlich des 30. Jahrestags wollen wir uns im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung an die gesellschaftliche Atmosphäre, die Diskurse und die Übergriffe der Nachwendezeit erinnern. Der Fokus wird […]
Postmigrantische Perspektiven werden in der deutschen Erinnerungskultur zunehmend sichtbarer. Dennoch müssen Communities of Color ihre Inklusion in weiße Institutionen wie Universitäten, Museen und Gedenkstätten sowie im öffentlichen Raum weiterhin erkämpfen. In welcher Form kann aus selbst initiierten Erinnerungspraktiken Widerstand gegen Unsichtbarmachung, Misrepräsentationen und rassistische Narrative erwachsen? Welche Themen, Ereignisse und Orte sind dabei wichtig für […]
Endlich gibt es zum Ende des Sommers noch einen korientation-Termin zum GRILLEN UND CHILLEN. Mit einem korientation-Grillstand am Spreestrand – Potluck-Style. Bringt also gern was zu Essen und zu Trinken mit, vielleicht auch eine Decke mit zum Draufsitzen. Wir haben ein bis zwei Grills, Kohle und ein paar Flaschen Getränke sicherlich auch. WANN: 04.09.2021 um […]
„Do(n’t) ask, do(n’t) tell – unsere Geschichten aus Ost und West selbst erzählen“ In diesem Workshop haben sich die Teilnehmenden mit ihren eigenen Geschichten sowie breiteren Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Selbstbestimmung und ‑definition und damit zusammenhängenden individuellen und gesellschaftlichen Konflikten beschäftigt. Während in der Konzept-Phase das Audio-Storytelling im Mittelpunkt stehen sollte, schälte sich im Zuge […]
In Kooperation mit dem Kino Central Berlin haben wir den preisgekrönten Film MINARI (USA, 2020) von Isaac Chung Lee im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Eine koreanische Familie landet in den 1980er Jahren in Arkansas, mitten im amerikanischen Niemandsland, auf der Suche nach dem „American Dream“. MINARI ist ein Film über Generationskonflikte, die Suche nach […]
09.07.2021 DANKE <3 an alle, die gestern beim Booklaunch dabei waren! Es war wirklich ein wunderbarer Abend mit Euch allen. Vielen Dank an die Gesprächsrundenteilnehmer*innen und an unseren Mitorganisator Kien Nghi Ha, an NAARI für die Musik und an Rainer für den Verlag und den Büchertisch und natürlich an alle Besucher*innen. Nicht zuletzt auch dem […]
Im Kurzfilmworkshop wurde sowohl technisches und methodisches Wissen zur Erstellung eines Kurzfilms vermittelt als auch die praktische Umsetzung einer eigenen Kurzfilmidee ermöglicht. Leitend war dabei die Frage, wie wir mit einfachen filmischen Mitteln unsere Identitäten erforschen und unsere Geschichten sichtbar machen können? Dabei waren der Austausch und die Vernetzung mit der Workshopleitung sowie den weiteren […]
Dein Ressourcenvorschlag
Du hast eine Ressource entdeckt, die in unserer Sammlung auf keinen Fall fehlen darf? Egal ob Buch, Artikel, Video oder Webseite: Her damit! Füll dazu die folgenden Felder aus – wir schauen uns deinen Vorschlag zeitnah an.
ℹ️ Wichtig für die Zuordnung: Bitte gib Titel, Jahr, Autor*innen/Beteiligte und den Schwerpunkt an. Alle weiteren Infos sind optional, helfen uns aber bei der schnellen Bearbeitung.
Danke, dass du uns dabei hilfst, dieseen Ressourcenpool Stück für Stück besser zu machen! 🪴
Feedback/Frage zum Digitalen Ressourcenpool
Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.