VeranstaltungenVerein

Wir brauchen mehr Räume. Mehr Räume für uns, für unsere Themen, unsere Geschichten und unsere Perspektiven. Für mehr Selbstrepräsentation – denn RepresentAsian matters!

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Crowdfunding Spendenseite: https://www.startnext.com/representasian

Das Haus der Statistik am Alexanderplatz (Berlin) wird momentan als Teil eines ganzen Areals ent­wi­ckelt, das gemein­wohl­oriente Räume für Kunst, Kultur, Soziales und Bildung bereit­stellen soll und in das Vereine, Verbände, Kollektive und Initiativen ein­ziehen werden. 2023 gab es eine Ausschreibung für inter­es­sierte Gruppen, an der wir uns erfolg­reich beteiligt haben.

Wir finden: BPoc-Communities brauchen Räume in der Stadt – und zwar bezahlbare und län­ger­fristig gesi­cherte Räume! Wir sind Teil der Stadtgesellschaft, und wenn die Stadt solche Räume ent­wi­ckelt, gehören wir auch da rein. Dafür benö­tigen wir aller­dings Eigenkapital.

Momentan eine Riesen-Baustelle. Ansicht 2019 zur Berlin Art Week, Haus der Statistik am Alexanderplatz, Berlin © ZUsammenKUNFT e.G.

Crowdfunding

Um diese Räume im Haus der Statistik sichern und lang­fristig mieten zu können, müssen wir Teil einer neuen Genossenschaft AndersMachen e.G. im Haus der Statistik werden, die aus den zukünf­tigen Nutzer*innen bestehen wird. Für den Beitritt zu dieser Genossenschaft müssen wir Anteile erwerben und dafür brauchen wir rund 25.000 € bis vor­aus­sichtlich Ende April/Anfang Mai (unser letzter Stand). Dieser Betrag kommt zustande, da wir uns für eine Fläche von 100 m² beworben haben. Wir rechnen mit rund 250 € pro m2 , die wir bei einem Beitritt auf­bringen müssten. 

Als gemein­nüt­ziger Verein ohne wirt­schaft­lichen Geschäftsbetrieb finan­zieren wir uns gerade aus­schließlich über Projektförderungen, die wir nicht für Genossenschaftsanteile ver­wenden können und dürfen. Daher haben wir uns ent­schlossen, zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte ein Crowdfunding zu starten, um das Geld für die erfor­der­lichen Anteile an der Genossenschaft zu sammeln.

Short Facts zum Crowdfunding und zur Raumnutzung
🔷 Wofür: Genossenshaftsanteile an der AndersMachen e.G. im Haus der Statistik
🔷 Ziel: ins­gesamt 25.000 € für 100m²
🔷 Plattform: www.startnext.com/representasian
🔷 Einzug in die Räume – geplant ab Anfang 2026 

Warum? Stell dir vor… Mehr RepresentAsian!
🔮 Erhalt des Vereins sichern: Büroräume mit bezahl­baren Mieten für das kori­en­tation Headquarter
🔮 als Teil des Hausprojekts zugäng­liche Räume für BPoC-Communities sichern & Stadtraum mit­ge­stalten
🔮 Community-Spaces sichern: Aufbau eines zugäng­lichen Lesecorners für eine kleine feine kori­en­tation Bibliothek, Shared Spaces im Haus der Statistik wie Gemeinschaftsgärten, Küche, Werkstatt, Kantine für unsere Events und Workshops
🔮 Begegnungen mit wei­teren span­nenden Inis und Projekten im Haus ermög­lichen
🔮 Sichtbare Platzierung von Asiatisch-Deutschen, asiatisch-diasporischen und (post)migrantischen Themen im Zentrum der Stadt

Für eure Spenden haben wir uns tolle Dankeschöns überlegt.
Macht mit. JEDE SPENDE zählt und ist eine wert­volle Investition! 🚀

Veranstaltungen

Zu beiden Events sind ALLE ein­ge­laden: Community, Friends & Allies! 

🌟 RepresentAsian Crowdfunding: Vernetzungstreffen mit Karaōke
am Samstag, 06.04.2024, um 17 Uhr
in Berlin Kreuzberg
inkl. Verlosung, Singen und Singen lassen, Getränke und Ramen – alles gegen Spende! 🎤🪩
👉 Mehr Infos und Anmeldung hier

🌟 Crowdfunding-Launch der Kampagne „RepresentAsian„
am Samstag, 16.03.2024, 16–18 Uhr

im Haus der Statistik, Konserve
Otto-Braun-Straße 70–72, 10178 Berlin.


Stell Dir vor, die kori­en­tation Crowdfunding-Kampagne „RepresentAsian“ beginnt und Du willst die Leute und Ideen dahinter IN PRÄSENZ ken­nen­lernen.

Wir werden direkt vor Ort neben der großen Baustelle aka Haus der Statistik unseren Kampagnen-Launch mit Euch starten. Ihr wollt wissen, wer kori­en­tation ist, was das Haus der Statistik ist, wofür wir genau das Crowdfunding machen und was Euch in den nächsten Wochen noch so erwartet? Dann kommt vorbei. Wir ver­sorgen Euch mit diesen Infos, Specials wie einem „Dankeschön-Catwalk“, es gibt Möglichkeiten zum Austausch und natürlich Raum für alle eure Fragen in einer ent­spannten Atmosphäre!

Das Event ist offen für ALLE! Bringt Eure Freund*innen und die Freund*innen Eurer Freund*innen usw.

Wir freuen uns auf Euch und sind selbst schon ganz gespannt auf die Kampagne!



Diese Seite wird laufend aktua­li­siert. Wir werden nach und nach Informationen nach­füttern. Stellt gerne alle eure Fragen! Wir sind unter info@korientation.de erreichbar.

Euer Crowdfunding-Team Vee, Jee-Un, Manik & Lili



FAQs

Gibt es eine steu­erlich absetzbare Spendenquittung ?

Ja! Bis zu einem Betrag von 300 EUR könnt Ihr ein Dokument her­un­ter­laden, das ihr für den Spendennachweis benötigt und mit Eurem Kontoauszug bei Euren Steuerunterlagen aufbewahren. 

Ab einem Betrag von 300 € (also wenn Ihr uns 300,01 EUR spendet) braucht Ihr eine indi­vi­dua­li­sierte Steuerbescheinigung von uns. 

Mehr Infos hier: www.korientation.de/spenden-bescheinigungen

Wie finan­ziert ihr die Räume?

Die Genossenschaftsanteile von 25.000 € ermög­lichen uns, über­haupt Teil des Haus der Statistik zu werden. Die Nutzung der Räume erfolgt dann durch Mietverträge, die uns lang­fris­tigere und güns­tigere Mieten als auf dem freien Markt sichern und die wir durch zukünftige Projektförderungen decken wollen, so wie wir das derzeit bereits tun. 

Wozu braucht ihr mehr Räume? Ihr habt doch schon ein Büro?

Wir haben momentan ein süßes Büro, das wir auch sehr mögen. Allerdings ist nicht klar, wie lange wir dort bleiben können und zu welchen Konditionen. Tatsächlich wird es in abseh­barer Zeit auch zu klein für uns sein und die Räume sind eigentlich nicht auf Büronutzung aus­gelegt. Das Haus der Statistik ist eine seltene Gelegenheit, etwas län­ger­fristig zu planen und einen Ort für uns alle auf­zu­bauen, der neben dem Headquarter für kori­en­tation noch weitaus mehr Ressourcen und Möglichkeiten bereit­halten soll, um unter­schied­lichste Veranstaltungen und Angebote zu rea­li­sieren, die nicht nur für uns, sondern auch die breitere Community inter­essant sind.


VeranstaltungenVerein

DA STEHT MONTAG – aber wir meinten SAMSTAG!^^ Wir sehen uns am 06.04.2024 um 17 h!

Stell dir vor…
kori­en­tation startet eine 🔗Crowdfunding-Kampagne für mehr „RepresentAsian“! Wir möchten dich dazu ein­laden, Teil dieser Bewegung zu sein und unser Ziel zu unter­stützen: bezahlbare Büroräume für unseren Verein zu sichern und BPoC-Community-Spaces in Berlin zu schaffen. 

Aber wir machen das nicht nur mit Spendenaufrufen – wir wollen mit euch in einem Community&Friends-Event zusam­men­kommen – und euch ken­nen­lernen! Lasst uns zusammen singen, tanzen und feiern! 

Es erwartet euch eine Verlosung, bei der ihr groß­artige Preise gewinnen könnt, und natürlich jede Menge Karaōke-Spaß. 🎤🪩

Unser kori­en­tation Crowdfunding-Karaōke ist offen für alle. Bringt eure Freund*innen, Familie, Kolleg*innen und alle mit, die ihr für eine gute Sache und Spaß mobi­li­sieren könnt. ✊✨

„Spende gegen Song“
Unter dem Motto freuen wir uns darauf, deine Lieblingshits zu hören, die du gegen eine Spende für und mit uns singst! Du bist büh­nen­scheu und möchtest trotzdem deinen Lieblingssong hören? Wir von kori­en­tation werden für euch singen! Weitere Details zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen.

Lasst uns zusam­men­kommen, um gemeinsam für mehr RepresentAsian zu sammeln! 

WAS: kori­en­tation Crowdfunding-Vernetzungstreffen „Spende gegen Song“
WANN: Samstag, 06.04.2024, um 17 Uhr
WO: Spreefeld Bootshaus, Wilhelmine-Gemberg-Weg 14 direkt an der Spree, Berlin ( ⛴️🫧)
WER: Alle, die dabei sein wollen!
ANMELDUNG: ist sehr bis zum 05.04.2024 erwünscht (erleichtert uns die Planung)

Anmeldung

    BlogVeranstaltungenVerein

    Am 25.01.2023 um 19 Uhr findet unsere digitale Salonreihe für korientation-Mitglieder zum fünften Mal statt!

    Für VaryAsians#5 haben wir die Autorin Hami Nguyen ein­ge­laden, mit euch und uns ins Gespräch zu kommen. Als Host sind unsere Vorstandsmitglieder Su-Ran Sichling und Maria Nguyen mit dabei. 

    Buchbesprechung „Das Ende der Unsichtbarkeit“

    In diesem per­sön­lichen Buch ver­handelt Hami Nguyen die Themen Rassismus und Klasse am Beispiel ihrer eigenen Lebensgeschichte. Anti-asiatischer Rassismus wird in der öffent­lichen Debatte oft aus­ge­klammert, weil asia­tisch gelesene Menschen als »ange­passt« gelten. Sie sind unsichtbar – dabei sind sie ein Teil der deut­schen Geschichte.

    Wir wollen uns mit den Themen aus­ein­an­der­setzen, die in diesem Buch auf­ge­griffen werden. Die Lektüre des Buchs ist keine not­wendige Voraussetzung, um teilzunehmen. 

    Wir freuen uns schon, auch deine Sichtweise zu hören!

    ⚡️ Wann: Donnerstag, 25.01.2024, 19–21 h Uhr
    ⚡️ Wo: Online auf Zoom (Link kommt per Email)
    ⚡️ Wer: korientation-Mitglieder mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien (Möchtest du Mitglied werden? Link zur Seite 😊)
    ⚡️ Sprache: Deutsche Lautsprache
    ⚡️ Anmeldung über das Formular unten: bis 25.01.2024, 18 Uhr

    Wir sind uns bewusst, dass VaryAsians ein flie­ßender Prozess ist, in dem es kein Richtig und Falsch gibt. Gerne möchten wir deshalb mit Euch in Austausch treten und laden Euch herzlich ein, mit uns diesen Salon zu gestalten.

    Anmeldung

      BlogVeranstaltungenVerein

      Am 20.09.2023 um 19 Uhr geht unsere digitale Salonreihe für korientation-Mitglieder in die 4. Runde!

      VaryAsians#4 findet diesmal unter dem Thema „Asiancy“ mit den Gäst*innen akiko und Cuso vom kori­en­tation Projektteam RADAR statt. Als Host sind wieder unsere Vorstandsmitglieder Maria Nguyen und Sue Glaeser mit dabei. 

      „Asiancy“ – Selbstzuschreibung und Handlungsfähigkeit

      Die letzten Male ging es vor allem um Selbstbezeichnungen und Positionierungen. Jetzt fragen wir uns: „Wann sind wir hand­lungs­fähig? Könnten Selbstbezeichnungen auch hand­lungs­un­fähig machen?“

      Wir möchten außerdem die unter­schied­lichen Gründe für Bezeichnungen Asiatisch-Deutscher Menschen beleuchten: Beispielsweise als Mittel poli­ti­scher Bündnisse, als eigene Identitätszuschreibung, als Werkzeug, um ein „wir“ zu schaffen.

      Kommt vorbei und tauscht mit uns Erfahrungen sowie Einstellungen aus. Lasst uns Wege besprechen, um „Asiancy“ zu erlangen sowie anti-asiatischem Rassismus ent­gegen zu treten.

      Wir möchten mit VaryAsians einen Austauschraum bieten, um bestär­kende Aspekte von Selbtszuschreibungen in den Fokus zu nehmen, aber auch den Druck nehmen, sich zwingend irgendwie in eine Kategorie ein­ordnen zu müssen.

      Wir freuen uns sehr auf euch! 

      Sue & Maria

      PS: Wir sind uns bewusst, dass VaryAsians ein flie­ßender Prozess ist, in dem es kein Richtig und Falsch gibt. Gerne möchten wir deshalb mit Euch in Austausch treten und laden Euch herzlich ein, mit uns diesen Salon zu gestalten.

      ⚡️ Wann: Mittwoch, 20.09.2023, 19–21 h Uhr
      ⚡️ Wo: Online auf Zoom (Link kommt per Email)
      ⚡️ Wer: korientation-Mitglieder mit Bezügen zu Asien (Möchtest du Mitglied werden? Link zur Seite 😊)
      ⚡️ Sprache: Deutsche Lautsprache
      ⚡️ Anmeldung [geschlossen]

      BlogProjekt RADARVeranstaltungenWorkshop

      Ein Angebot für Asians in der politischen Bildungsarbeit

      Sa. 04. & So. 05. November 2023 im aquarium am Südblock Berlin

      Wie sieht poli­tische Bildungsarbeit aus kolo­nia­lis­mus­kri­ti­scher Perspektive aus? Was haben Identität und Selbstzuschreibungen mit Kolonialismus zu tun? Wie können wir Praxen in der poli­ti­schen Bildungsarbeit schaffen und aus­bauen, die auf Solidarität mit anderen ras­si­fi­zierten und mar­gi­na­li­sierten Communities basieren und auf Augenhöhe mit Menschen arbeiten, die nicht ras­si­fi­ziert werden? Welche Werkzeuge und Strategien brauchen wir, um den Mythos der Vorzeigeminderheit auf­zu­decken und aktiv gegen das Teile-und-Herrsche-Prinzip vor­zu­gehen? Auf welche Art und Weise ver­mitteln wir Wissen in den Lernräumen, die wir kre­ieren? Und wie kann ein gemein­samer Austausch aus­sehen, in dem wir uns in Selbstkritik und Verantwortungsübername in unserer Praxis üben?

      Das Projekt RADAR von kori­en­tation lädt Anfang Anfang November Aktive aus der poli­ti­schen Bildungsarbeit zu einer zwei-tägigen Zukunftswerkstatt in Berlin ein. Wir werden gemeinsam diesen Fragen nach­gehen und dabei immer wieder die Verbindung zur Reflektion über Kolonialität bei­be­halten. Wir freuen uns auf euch!

      Ihr könnt euch bis zum 17.09.2023 anmelden.
      Zum Anmeldeformular kommt ihr weiter unten.

      Einen Rückblick auf die Zukunftswerkstatt, die in Köln stattfand, findet ihr hier.

      Ziele

      • Reflexion über Identitätskonstruktionen und eigene Verbindung zu ihnen
      • Selbstkritischer Blick auf die eigene Praxis der poli­ti­schen Bildungsarbeit
      • Methodenentwicklung zur Thematisierung vom Mythos Vorzeigeminderheit
      • Erkundung von Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Solidarisierung mit ver­schie­denen Positionierungen 
      • Materialsammlung für eine kri­tische, deko­lo­niale poli­tische Bildungsarbeit mit Schwerpunkten auf ver­schiedene asia­tische Diasporen entwickeln


      Programm

      Samstag 04.11.Sonntag 05.11.
      10.00 – 11.30
      Uhr
      Ankommen, Kennenlernen,
      Thematische Einführung

      Thematischer Input zur Verbindung von kri­ti­schen Perspektiven auf poli­tische Bildung und wieso kolo­ni­al­kri­tische Perspektiven aus­schlag­gebend für das Netzwerktreffen sind.
      Ankommen und Open Space

      Möglichkeit Bedürfnisorientierte Spaces zu gestalten.


      11.45 – 13.30Block 1
      Selbstzuschreibung und Identität

      „Ich fühl mich so zwi­schen zwei Stühlen hin- und her­ge­rissen.“
      Wir wollen wissen, wie diese Stühle gebaut werden und wieso Menschen sich so fühlen, als müssten sie einen guten Stuhl für sich finden.


      Block 3
      Mythos Vorzeigeminderheit

      Gemeinsam Strategien finden, den Mythos zu the­ma­ti­sieren & auf­zu­decken, wie er die realen Gewalterfahrungen unsichtbar macht, aber auch ver­sucht Asians als Schachfiguren weißer Vorherrschaft ein­zu­setzen. Nicht mit Uns.


      Pause
      15.00- 16.45Block 2
      Community-übergreifende Solidarität

      Bildungsräume schaffen, die posi­tio­niert arbeiten und sich gleich­zeitig in Solidarität mit anderen Positionierungen treffen.
      Block 4
      Intervisions- und Reflexionsräume auf­bauen


      Praxisübung zu kol­le­gialer Fallberatung und Aufbau eines regel­mä­ßigen Intervisionstreffens. Austausch zu Räumen der (Selbst-)Kritik und Verantwortungsübernahme.
      Pause
      17.00- 17.30Abschluss und Ausblick Tag 2Abschluss
      Optionales gemein­sames Abendessen


      Ressourcen nach Themenblöcken

      Im Laufe der Zukunftswerkstatt werden wir die Themenblöcke behandeln und die Ressourcen darauf unter­suchen, inwiefern sie mit Theorien, Praktiken und Verständnissen zusam­men­hängen, die gewaltsam durch Kolonialismus eta­bliert wurden.

      Diese Liste wird sich immer weiter mit Ressourcen füllen.

      Allgemein

      Block 1: Selbstzuschreibung und Identität

      Block 2: Community-übergreifende Solidarität

      Block 3: Mythos Vorzeigeminderheit

      Block 4: Feedback, (Selbst-)Kritik und Reflexion


      Für wen ist die Zukunftswerkstatt

      Sie richtet sich an in der poli­ti­schen Bildungsarbeit aktive BIPoC, die Bezüge zu Nord-/Süd-/Ost-/Südost-/Vorder- oder Zentralasien stra­te­gisch für sich wählen (können), um ihre viel­fäl­tigen Lebensrealitäten sichtbar zu machen und Fragen von Rassismus und anderen Ausschlüssen aus einer spe­zi­fi­schen Perspektive soli­da­risch anzu­sprechen.
      > Wenn Du Zweifel hast und nicht weißt, ob diese Selbstbezeichnung für Dich funk­tio­niert oder ob Du dich dar­unter wie­der­findest, melde Dich gerne bei uns und wir sprechen darüber!

      Anmeldungen

      Ihr könnt Euch bis zum 17.09.2023 für die Zukunftswerkstatt in Berlin anmelden.

      Falls mehr Anmeldungen ein­gehen, als wir Plätze ver­geben können, wählen wir nach the­ma­ti­schen Überschneidungen mit der Praxis der poli­ti­schen Bildungsarbeit und Wohngebiet aus.

      Die Anmeldungen sind geschlossen.

      Unterkunft und Anfahrt

      Die Anfahrtskosten können über­nommen werden. Schlafplätze können wir leider nicht stellen, und werden daher eine selbst­or­ga­ni­sierte Schlafplatzbörse anbieten.

      Barrierenabbau

      • Hinkommen: Die Zukunftswerkstatt wird im aquarium im Südblock in Berlin-Kreuzberg statt­finden. Die nächsten Bus- & U‑Bahnhaltestellen (Kottbusser Tor, Aufzug vor­handen) sind ca. 5 Minuten zu Fuß ent­fernt. Falls du einen Parkplatz direkt am aquarium benö­tigst, gib das bitte in der Anmeldung an oder schreib uns eine Mail.
      • Reinkommen: Es gibt eben­erdige Eingänge und Toiletten. Die Zukunftswerkstatt ist umsonst.
      • Klarkommen: Wir werden am Anfang eine Accessibility Need Runde (Bedürfnisrunde zu Zugänglichkeit & Barrieren) machen, in der alle ihre Bedürfnisse äußern können, um gut an der Zukunftswerkstatt teil­nehmen zu können.
      • Corona: Wir werden uns alle an beiden Morgen auf Covid selbst­testen. Weitere Hygieneabstimmungen können wir gemeinsam treffen.

      Schreib uns auch gerne im Vorhinein und teil uns mit, was du brauchst, um gut am Treffen teil­nehmen zu können.


      Kontakt
      Falls ihr Fragen oder Unsicherheiten bzgl. der Zukunftswerkstatt habt, kon­tak­tiert uns sehr gerne!
      Team: radar(at)korientation.de 
      Cuso Ehrich: cuso.ehrich(at)korientation.de
      akiko rive: akiko.rive(at)korientation.de



      Credits
      Illustration RADAR Logo: Sophia Brown 


      RADAR ist ein Projekt des kori­en­tation e.V.

      Gefördert von der Bundeszentrale für poli­tische Bildung

      Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der BpB dar.
      Für inhalt­liche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

      RAA Berlin Region Nord-Nordwest

      BlogKultur

      Bild: Laura Muenker

      Dan Thy Nguyen, der sich bisher vor allem als Theatermacher, Festivalleiter und Schauspieler einen Namen gemacht hat, hat mit dem Band „Über Wasser und Tote“ ein sehr per­sön­liches und poe­ti­sches Buch vor­gelegt. Das Buch ist eine kleine, aber feine und ein­drück­liche Gedichtsammlung, die vier Abschnitte umfasst. Es hat ins­gesamt 67 Seiten und beginnt mit einem berühmten Zitat des bud­dhis­ti­schen Lehrmeisters Thích Nhất Hạnh: „Menschen fällt es schwer, ihr Leiden los­zu­lassen. Aus Angst vor dem Unbekannten bevor­zugen sie das ver­traute Leiden“. Weitere Kapitel werden durch Zitate von Novalis („Wir sind nichts, was wir suchen, ist alles“) und Martin Luther King („Der alte Grundsatz ‚Auge um Auge‘ macht schließlich alle blind“) ein­ge­leitet. Die Kapitel sind nach ihren Themen benannt: 1. „Boat Peoplezyklus“ (6–27), 2. „Über meine Mutter“ (28–37), 3. „Semra Ertan – Ein Gedichtzyklus in neun Bildern“ und 4. „Über die Reform des Theaters“ (54–67). Die ersten beiden Kapitel sind die per­sön­lichsten und behandeln Themen, die vielen Menschen in der viet­na­me­si­schen Diaspora sehr ver­traut sind, dar­unter eine breite Palette von Themen wie Krieg, Tod, Geschichte, Flucht, Erinnerung, Identität, fami­liäre Beziehungen, Exil und die Suche nach einer neuen Heimat, hier in Hamburg.

      Die Kombination aus his­to­ri­schen, per­sön­lichen und kul­tu­rellen Bildern mit vietnamesisch-diasporischem Hintergrund wird mit einem Gefühl für die Lokalität und den poli­ti­schen Kämpfen anderer mar­gi­na­li­sierter Gemeinschaften ver­flochten. So erinnert der Autor an die türkisch-deutsche Arbeitsmigrantin und Dichterin Semra Ertan, die sich 1982 in Hamburg selbst in Brand setzte, um gegen den zuneh­menden Rassismus in Deutschland zu pro­tes­tieren. Ihr Werk war lange ver­gessen. Eine Sammlung ihrer Gedichte „Mein Name ist Ausländer“ wurde erst 2020 von dem linken Verlag edition ass­sem­blage ver­öf­fent­licht und erhielt dadurch etwas öffent­liche Anerkennung. In diesem Kapitel ver­wendet Dan Thy häufig Parallelen und Analogien, die unter­schied­liche Geschichten mit­ein­ander ver­binden – etwa indem er auf die poli­tische Selbstverbrennung des bud­dhis­ti­schen Mönchs Thích Quảng Đức 1963 in Saigon gegen den neo­ko­lo­nialen US-Krieg in Vietnam verweist.

      Eine andere, sehr nahe lie­gende, wenn auch etwas anders gela­gerte Parallele taucht dagegen im Buch erstaun­li­cher­weise gar nicht auf und ver­dient des­wegen hier eine aus­führ­li­chere Erwähnung. Am 22. August 1980 wurden in der Hamburger Halskestrasse Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân von Rechtsextremisten ver­brannt. Beide wurden kurz zuvor von der Hansestadt aus Lagern in Malaysia aus­ge­flogen und als Boat People auf­ge­nommen. Obwohl Đỗ Anh Lân sogar in einer vom Hamburger Wochenblatt „Die Zeit“ gespon­serten Hilfsaktion her­geholt wurde, inter­es­sierten sich die Medien nach einer kurzen Meldung nicht mehr für diese Geschichte. Dieser Fall geriet auf diese Weise schnell in Vergessenheit und wurde erst 2012 im Zuge der Recherchen zum Hamburger NSU-Opfer Süleyman Taşköprü vom freien Journalisten Frank Keil wieder aus­ge­graben. Zwei Jahre später for­mierte sich vor Ort eine anti-rassistische Gedenkinitiative und lud mich zur ersten öffent­lichen Diskussionsveranstaltung ein, die zur ersten öffent­lichen Gedenkveranstaltung nach der Beerdigung aufrief. Erst 42 Jahre nach den Morden, und nach acht Jahren uner­müd­licher wie müh­se­liger Lobby‑, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit lenkte die Stadtverwaltung endlich ein und ver­kündete 2022, dass der Abschnitt am Tatort in Châu-und-Lân-Straße umbe­nannt werden soll. Die Forderungen nach einer öffent­lichen Lern- und Gedenkstätte wurden dagegen bisher nicht erfüllt.

      Dan Thy, dessen Eltern eben­falls als Boat People in der BRD ankamen, erinnert hier in anderer Weise an diese Hamburger Geschichte. Ein Gedicht, das in unter­schied­lichen Abwandlungen den Anfang und das Ende des Boat People-Zyklus umrahmt und in Handschrift auf dem Backcover auf­ge­druckt ist, fängt so an:

      „An den Hamburger Landungsbrücken
      hat jemand
      ein bron­zenes Buch auf­ge­schlagen.
      Ganz unscheinbar
      steht es da
      und sehnt sich danach
      gesehen zu werden.“

      Foto: privat

      Eine Initiative ehe­ma­liger Boat People hat 2009 anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Aufnahme den „Gedenkstein der Dankbarkeit gegenüber dem deut­schen Volk und den deut­schen Regierungen“ errichtet und im Beisein des dama­ligen Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble das Denkmal an den Hamburger Landungsbrücken ent­hüllt. Damals spielte weder Rostock-Lichtenhagen noch das Schicksal der ertrin­kenden Boat People im Mittelmeer eine Rolle. Selbst das Schicksal von Châu und Lân wurde aus­ge­blendet. Gegen Verblendung hilft nur die Kraft sich zu erinnern. Wichtig ist nicht nur an was und wie wir uns erinnern. Mindestens genauso wichtig ist, woran wir uns nicht erinnern.

      Ein Gedichtband kann natürlich kein Geschichtsbuch ersetzen, aber als sub­jektive kul­tu­relle Verarbeitung ist „Über Wasser und Tote“ ein span­nendes und kraft­volles Kleinod. Es bleibt zu wün­schen, dass die vom deutsch-arabischen Lyriker Hassan Hasune El-Choly neu gegründete edition neje tieden, was soviel wie „neue Zeiten“ auf Friesisch heißt, nach diesem dop­pelten Debüt vom Autor und Verlag bald weitere Werke mit fri­schen Stimmen auflegt, die uner­hörte Geschichten erzählen. 

      Kiek mol wedder in!

      PS: Bestellt bitte direkt beim Verlag oder unter­stützt Eure lokalen Buchdealer.

      Kien Nghi Ha wurde 1979 als Kind mit seiner Familie als Boat People auf­ge­nommen und wuchs im Märkischen Viertel in West-Berlin auf. Später stu­dierte er Politikwissenschaften und pro­mo­vierte in der Kulturwissenschaft. Er leitet den Arbeitsbereich Asian German Studies am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen. Aktuell edi­tiert er den Sammelband Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin (Assoziation A, 2023) und schreibt am Essay Boat People – Vom schutz­wür­digen Flüchtling zur Zielscheibe des Anti-Asiatischen Rassismus für den Ausstellungskatalog „Alfredo Jaar – The Kindness of Strangers“ (2024) des Museums der Moderne Salzburg.

      Im Erscheinen: Verwobene Geschichten in Hito Steyerls „Die leere Mitte“ (1998) aus Asiatisch-deutscher Perspektive. In: Ömer Alkin/Alena Strohmaier (Hg.): Rassismus und Film. Marburg: Schüren Verlag, 2023. Zur kolo­nialen Matrix des anti-Asiatischen Rassismus: Gelbe Gefahr, Unsichtbarkeit und Exotisierung. In: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (Hg.): Rassismusforschung: Rassismen, Communities und anti­ras­sis­tische Bewegungen, Bd. 2, Bielefeld: tran­script 2023. Das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen als insti­tu­tio­na­li­sierter Rassismus. In: Gudrun Heinrich/David Jünger/Oliver Plessow/Cornelia Sylla (Hg.): Perspektiven aus der Wissenschaft auf 30 Jahre Lichtenhagen 1992. Berlin: Neofelis 2023.

      BlogProjekt MEGAVeranstaltungen

      Ein Get-Together mit Hamburger*innen und allen anderen Nordlichtern!

      Das erste Meet&Potluck in Hamburg im April 2023 hat so viel Spaß gemacht, das wir gleich ein zweites gestaltet haben. Wir sind begeistert, dass es erneut ein so großes Interesse und eine so hohe Teilnahme gab! Das Vernetzungstreffen #2 fand im HausDrei in Altona statt. 

      Zusätzlich zum Kennenlernen und Essen haben wir mit euch Ideen und Impulse für die zukünftige Vernetzung in Norddeutschland gesammelt. Neben dem Potluck-Buffet (jede*r bringt was mit!) gab es vor allem Zeit zum Austausch draußen und im Saal vom Hausdrei. 

      Wie das Mal davor waren alle ein­ge­laden, die sich als Asiatisch-Deutsch, asiatisch-diasporisch oder BPoC mit Bezug zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren. Ob inter­es­sierte oder akti­vis­tische Einzelperson, als Gruppe orga­ni­siert, altes oder neues korientation-Mitglied – Es war ein wun­der­volles Wiedersehen mit euch und mit den­je­nigen, die wir zum ersten Mal ken­nen­lernen durften!

      WAS: Community-Meet&Potluck: Jede*r bringt was Leckeres für ein gemein­sames Buffet mit.
      WANN: Sa. 26.08.2023, 19 Uhr
      WO: Saal 1/HausDrei Stadtteil – und Kulturzentrum // Hamburg Altona-Altstadt
      WER: Asiatisch-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und BPoC mit Bezug zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien.
      CORONA-REGELUNG: Bitte handelt ver­ant­wortlich und bleibt bei Symptomen zu Hause.
      ANMELDUNG: bis zum 25.08. über das Anmeldeformular

      Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      VeranstaltungenVerein

      Wir gehen in die dritte Runde unserer Salonreihe VaryAsians für korientation-Mitglieder, diesmal mit unseren Vorstandsmitgliedern Maria Nguyen und Sue Glaeser als Hosts. 

      Diesmal geht es um das Thema: Asian Enough?

      Wann ist jemand Asiatisch genug? Wir möchten über Eure Erfahrungen und Einstellungen zu dieser Fragesprechen. Viele Asiatisch-Deutsche Menschen kommen aus einer Familie mit­einem „weiß deutschen“-Elternteil oder wurden in eine „weiß deutsche“ Familie adoptiert. 

      Die Frage „Woher kommst du?“ ist daher sehr komplex und tricky. Sie kann besonders triggern und Verletzlichkeiten her­vor­rufen, da die eigene Positionierung nicht leicht fällt. Welche Erfahrungen habt ihr mit eurer eigenen Positionierung gemacht? Sprecht ihr mit eurer Familie über Rassismus, Herkunft und den Umgangdamit? 

      Mitglieder mit unter­schied­lichen BPoC-Elternteilen sind sehr will­kommen. Und natürlich laden wir auch alle anderen Mitglieder ein, an dem Austausch teil­zu­nehmen.
      Ihr könnt auch gerne noch schnell Mitglied werden. ^^
      Wir freuen uns sehr auf euch! Maria & Sue

      Wann: Donnerstag, 20.04.2023 um 19 Uhr per Zoom
      Für wen: Vereinsmitglieder von kori­en­tation. Wer Mitglied werden möchte, findet alle Infos und das Antragsformular hier.
      Anmeldung: Bitte meldet Euch über das Anmeldeforumar unten an.
      Sprache: Deutsche Lautsprache

        Newsletter

        Headerbild ©Hân Lê

        Liebe korientation-Mitglieder, liebe Freund*innen,

        wir hoffen, Ihr seid gut durch den Winter gekommen!

        Wie Ihr viel­leicht gemerkt habt, haben wir schon länger keinen „echten“ Newsletter mehr ver­sandt. Wir nehmen den Faden mit dieser Ausgabe wieder auf und teilen mit Euch Recaps aus dem letzten Jahr, Neuigkeiten aus den Projekten und Save-the-Dates für unsere kom­menden Veranstaltungen!

        Vorher möchten wir aber noch der acht Opfer des ras­sis­ti­schen Anschlags in Atlanta am 16. März 2021 gedenken.

        Wir trauern um Daoyou Feng, Hyun Jung Grant, Suncha Kim, Soon Chung Park, Xiaojie Tan, Yong Ae Yue, Delaina Ashley Yaun, Paul Andre Michels.

        Zwei Jahre später sind wir wei­terhin fas­sungslos, traurig und wütend über die grausame Ermordung von sechs chi­ne­si­schen und korea­ni­schen Migrantinnen sowie zwei weißer Menschen durch einen weißen christ­lichen Fundamentalisten. Der man­gelnden Aufarbeitung und Erinnerungsarbeit begneten Mitglieder der asia­ti­schen Diaspora/Asiatisch-Deutschen Community mit Kundgebungen unter anderem in Berlin und Köln und mit einem Offenen Brief, der am 16. April 2021 ver­öf­fent­licht wurde. Lest ihn hier nach.

        Wer in Community gedenken möchte, kann am 18. März 2023 an der vom Spicy Ginko Collective orga­ni­sierten Gedenkveranstaltung „In Memory, In Resistance“ an der Friedensstatue in Moabit (Berlin) mit anschlie­ßendem Hangout teil­nehmen und/oder für diese spenden.

        Lili für das MEGA Team


        KORIENTATION-FESTIVAL

        ✨ korientation’s super sweet 15! ✨ \(◕ ◡ ◕\)

        Save the date: korientation-Festival 20.–27. Mai 2023 in Berlin

        Wir wollen eine Woche lang mit Euch feiern – in einem Community-Event mit allem, wofür unser Herz schlägt: Von Ausstellung über span­nendem Input durch Workshops und Talks bis hin zu Fun und Vernetzung durch Meet-Up und Party!

        „zu(sammen)künfte“
        In der Ausstellung möchten wir kori­en­tation vor­stellen, was wir gemacht haben, gerade machen und viel­leicht auch zukünftig machen wollen. Und wir möchten die Gelegenheit nutzen, weitere Akteur*innen vor­zu­stellen, weil kori­en­tation nur ein Teil einer viel grö­ßeren, viel­fäl­tigen Asiatisch-Deutschen Community und Bewegung ist.

        Das Festival ist für uns ein Anlass, um zusam­men­zu­kommen und Grundlagen für Verbindungen und Vernetzungen zu schaffen, aus denen etwas für die Zukunft erwachsen kann.
        …und dazu brauchen wir Euch!

        📢 Aufruf an all unsere MITGLIEDER!
        Liebe Mitglieder – wir würden uns sehr freuen, Euch alle bei unserem Festival zu sehen! Wir möchten Euch gern dazu auf­fordern, ein Statement, Gedanken, eine Erinnerung, einen Wunsch oder viel­leicht auch eine Vision als korientation-Mitglied anlässlich von 15 Jahren kori­en­tation an uns zu schicken. 
        Wir möchten Eure Stimmen sammeln und in die Ausstellung inte­grieren, auch wenn es nur kurze Zitate sind!
        Schickt uns eine E‑Mail mit maximal 350 Zeichen (inklusive Leerzeichen) unter Angabe des Namens, der ange­ge­benen werden soll.
        → 📩 Schreib an ausstellung@korientation.de

        📢 Open Call: Ausstellung Vernetzungs-Space 🕸
        In der Ausstellung planen wir drei Spaces:
        1. kori­en­tation – History-Space
        2. kori­en­tation – NOW!-Space
        3. Vernetzungs-Space für Asiatisch-Deutsche Akteur*innen
        Wir möchten Euch dazu ein­laden, Euch und Eure Gruppen/Initiativen/Kollektive/Projekte in unserer Ausstellung im Vernetzungs-Space vor­zu­stellen. Der Ausstellungsbeitrag erfolgt in Form eines Posters. Optional können kleinere Objekte oder auch mediale Beiträge, aller­dings nur nach Absprache, mit aus­ge­stellt werden.
        Dieser Open Call richtet sich an alle Einzelpersonen, selbst­or­ga­ni­sierten Gruppen, Kollektive und Initiativen, die sich
        1. selbst als Asiatisch-Deutsch, post­mi­gran­tisch und anti­ras­sis­tisch posi­tio­nieren
        2. basis­ak­ti­vis­tisch, künst­le­risch, kulturell-medial, in der Politischen Bildung, wis­sen­schaftlich oder auf andere Weise mit gesell­schaft­lichen Verhältnissen aus­ein­an­der­setzen.
        Wir freuen uns, von Euch zu hören!
        ⚡ Einsendefrist: 2. April 2023
        → Alle wich­tigen Infos sowie ein Kontaktformular dazu auf der Webseite.
        → 📩 Noch Fragen? Schreibt eine E‑Mail an aus­stellung@korientation.de

        📢 Open Call: Helping Hands 🤝
        Wir freuen uns über jede hel­fende Hand, auf bekannte sowie neue Gesichter. Wir sind dankbar für jede Unterstützung! Das kann Hilfe beim Ausstellungsaufbau/Abbau, Unterstützung als Awareness-Team, Graphik/Social Media Content-Skills, Medienunterstützung, Organisationsunterstützung all­gemein, Aufsicht, alles Mögliche sein, was bei einem Festival so anfällt!
        → Website: Anmeldungsformular
        → 📩 Schreib an info@korientation.de


        SAVE THE DATE 📅

        1. April 2023:
        Mitgliederversammlung

        kori­en­tation e.V.

        Per Mail haben wir Euch (v.a. die Aktiven, Ordentliche Mitglieder) bereits ein­ge­laden. Die MV findet in Präsenz statt – wir möchten die Satzung ändern, um zukünftig auch digitale MVs abhalten zu können.

        💌 Guckt in Euren Postfächern nach und meldet Euch bis 27. März 2023 an!

        14. April 2023: Vernetzungstreffen: MEGA goes Nord

        Wir orga­ni­sieren ein Vernetzungstreffen im schönen Kölibri in Hamburg St. Pauli und möchten Euch treffen, ken­nen­lernen und uns mit Euch aus­tau­schen! Bei einem 🫓🍛🥟🥥 Potluck-Buffet wollen wir gemütlich einen Abend lang klönen, essen und uns vernetzen.

        🍹 Das Vernetzungstreffen ist ein Community-Event. Meldet Euch bis zum 12. April hier an!

        20. April 2023: Digitaler Salon „VaryAsians#3: Asian enough?“

        In unserem dritten, exklu­siven Mitgliedersalon zum Austausch über unser diverses Asiatisch-Deutsch-Sein sprechen wir darüber, ob und wie sehr wir uns als „aus­rei­chend“ Asian ver­stehen und fühlen, und warum. Mit dabei: Vorstandsmitglieder Sue Glaeser und Maria Nguyen. Weitere Infos tbc.

        🙌 Members only!
        Hier kannst Du noch schnell Mitglied werden.

        3.–4. Juni 2023
        RADAR-Zukunftswerkstatt

        Kolonialismuskritische Horizonte für die poli­tische Bildung

        Ein Angebot für Asians in der poli­ti­schen Bildungsarbeit

        Wie sieht poli­tische Bildungsarbeit aus kolo­nia­lis­mus­kri­ti­scher Perspektive aus?
        Was haben Identität und Selbstzuschreibungen mit Kolonialismus zu tun?
        Wie können wir Praxen in der poli­ti­schen Bildungsarbeit schaffen und aus­bauen, die auf Solidarität mit anderen ras­si­fi­zierten und mar­gi­na­li­sierten Communities basieren?

        Wir werden gemeinsam diesen und wei­teren Fragen nach­gehen und dabei immer wieder die Verbindung zur Reflektion über Kolonialität beibehalten.

        Wir laden Aktive aus der poli­ti­schen Bildungsarbeit nach Köln ein! ⚡ Anmeldefrist: 2. April 2023

        Programm, Anmeldung und weitere Infos findet Ihr hier.


        BEMERKENSWERTES

        Podium
        Am 21. März 2023 findet die Tagung „Perspektive Rassismuskritik“ der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung im Rahmen der inter­na­tio­nalen Wochen gegen Rassismus statt. Auf dem Abschlusspanel kommt unter anderem unser Vorstandsmitglied Sun-Ju Choi zu Wort. Wer dabei sein will, kann sich hier anmelden: www.berlin.de/politische-bildung. ­ ­ ­ ­
        ­Veranstaltungstipp
        Am 11. April 2023 startet die Filmreihe „Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin: Localizing Decolonialization – Dekolonialisierung loka­li­sieren“ des Projekts DARE (Decolonize Anti-Asian Racist Entanglements), die von unserem Mitglied Kien Nghi Ha kon­zi­piert und kura­tiert wird. Das Ganze findet in Kooperation mit bi’bak statt und wird sup­ported von Community-Partner kori­en­tation. Die Filme und ein sehr inter­es­santes Diskursprogramm finden im SİNEMA TRANSTOPIA in Berlin-Wedding statt. Infos sind bald auf www.sinematranstopia.com zu finden! 
        ­ ­ ­Medienkritik
        Am 16.02.2023 erschien im Lokalteil der Süddeutschen Zeitung der Artikel „Die fal­schen Chinesen zu Dietfurt“ von Lisa Schnell. Diese Berichterstattung zeigt lehr­buch­artig auf, wie weite Teile der deut­schen Medien wei­terhin mit ras­sis­ti­schen Phänomenen sowie ras­sis­mus­kri­ti­schen Ansätzen umgehen. Lest hier den Kommentar und Offenen Brief unseres Vorstandstandmitglieds Su-Ran Sichling dazu. 
        ­Laufende Kampagnen!
        Unterstützt „Pass(t) uns allen“ - Kampagne für ein gerechtes Staatsbürgerschafts‑, Einbürgerungs- und Wahlrecht. Wir sind als Bündnispartner dabei und möchten Euch bitten, die Petition zu unter­zeichnen und zu ver­breiten und bei Interesse ihrem Insta-Kanal zu folgen.
        Ein Beispiel für die Bedeutung dieser Kampagnen ist der absurde, wütend machende Fall von Pham Phi Son, der vor über 35 Jahren als viet­na­me­si­scher Vertragsarbeiter nach Deutschland kam und wegen einer Formalität (wegen ärzt­licher Behandlung zu lange im Ausland gewesen) die Aufenthaltserlaubnis ver­loren hat. Die ganze Familie inklusive eines Schulkindes soll nun abge­schoben werden – die Härtefallkommission bleibt hart. Auch dies ist kein Einzelfall. Unterstützt diese Kampagne: www.openpetition.de/petition/online/nach-35-jahren-in-sachsen-familie-pham-nguyen-muss-bleiben-phamphisonbleibt

        AUS DEM VEREIN

        Team-News

        Es gibt ein paar Änderungen und Neuigkeiten in unserem Team und wir freuen uns, die neu­esten und neueren und nicht ganz so neuen Menschen bei kori­en­tation vorzustellen:

        akiko (keine Pronomen) ist bereits seit Oktober letzten Jahres bei kori­en­tation dabei und freut sich, im Rahmen vom Projekt RADAR die Themenbereiche Asiatisch-Deutsche Gegenwart & Geschichte und poli­tische Bildungsarbeit zusam­men­zu­bringen.
        akiko mag es nämlich Verbindungen zu ziehen, Punkte, Themen und Räume neu kreativ mit­ein­ander zu con­necten und Spaces für Vernetzung zu gestalten und geht dabei der Frage nach, wie wir ver­schiedene Kämpfe mehr mit­ein­ander ver­binden können, während wir Unterschiede aner­kennen.
        Seit 2017 ist akiko in die poli­tische Bildungsarbeit ein­ge­taucht und fokus­siert macht­kri­tisch die Themen Rassismus, Intersektionalität, Queerfeminismus, Empowerment, Powersharing und poli­tische Körperarbeit.
        In den letzten Jahren lernt akiko immer mehr und immer weiter unsere Körper in allen Sphären und auch in der Bildungsarbeit mit­zu­nehmen und lernt von tollen Menschen Embodied Social Justice (Verkörperung von Social Justice) zu fokus­sieren.
        Außerdem: Bei allem was mit Teigtaschen 🥟und Nudelsuppen 🍜 zu tun hat ist akiko dabei und ver­bringt auch gerne min­destens einen Tag pro Woche draußen ohne Bildschirm.

        Vee haben wir nach der ersten Zusammenarbeit im letzten Jahr als Social Media-Person ins MEGA-Team geholt. Hier eine kleine Nachricht von Ihr an Euch:
        Helu, ich bin Vee (alle Pronomen) und auf Social Media für alle korientation-Themen zuständig. Mein Alltag besteht darin zu über­legen, wie ich euch dazu ver­führe, zu unseren Events zu kommen, wie ich die Teammitglieder zwinge, ein Video zu machen und wie wir die Community noch mehr sup­porten können. 
        Ich bin die Person, die all eure lieben Nachrichten liest und sieht, wenn ihr mit Herzchen auf unsere Beiträge oder Reposts reagiert. Das zeigt uns, dass die Themen für euch ebenso wertvoll sind wie für uns und für diese Bestätigung möchte ich mich bedanken.
        Hoffentlich kann ich euch alle mal auf unseren Vernetzungstreffen kennen lernen und schicke bis dahin viel Liebe!
        Eure Social Veedia

        PS: Vee ist auch als Musiker*in/Sänger*in aka Planet Veenus bekannt. Hört und guckt mal rein! Zuletzt war Vee auf der Rice & Shine Abschiedsparty mit einem phä­no­me­nalen Auftritt zu sehen!

        Ich, Lili (sie/ihr), unter­stütze kori­en­tation, ins­be­sondere das MEGA-Team seit Neuestem, nämlich seit Anfang Februar.
        Ich inter­es­siere mich für Re-Präsentationsformen und die Möglichkeiten der Sichtbarmachung des weniger Sichtbaren durch ver­schiedene Medien. Mein Herz schlägt besonders für Comics, Bücher und Musik, die unbe­kannte Perspektiven und Lebensrealitäten greifbar(er) machen (u.a. habe ich diese auch in meinen Studien zu Kunst, Musik und Medien sowie Kulturwissenschaft und ‑semiotik untersucht).😍

        🙌 Wir freuen uns sehr darüber, dass nun alle zusammen im Team sind! Willkommen an Board, wir drei! 🙌


        VERGANGENE VERANSTALTUNGEN

        Wir haben für Euch hier ins­be­sondere aus den Projekten die wich­tigsten Veranstaltungen und Aktivitäten zusam­men­ge­fasst. Mehr findet Ihr natürlich auf unserer Webseite.


        PROJEKT MEGA

        Ein gemüt­liches MEGA New Year Vernetzungstreffen fand am 21. Januar 2023 im BIWOC* Rising in Berlin statt. Wir haben uns über alle gefreut, die mit uns gemeinsam in das neue (🐱/🐰)-Jahr gefeiert haben – bei einem super­le­ckeren Potluck-Mahl und inter­es­santen Begegnungen! To be con­tinued im Mai…

        Das MEGA-Team hat sich am 10. Dezember 2022 mit einem MEGA openUP an dem Open House-Wochenende des Hausprojekts Schwarzenberg e.V. beteiligt – da sitzen wir nämlich drin und dort wird auch unser Festival statt­finden. Eine Pop-Up Ausstellung mit Arbeiten aus den lau­fenden Projekten gewährte bei Keksen und Tee Einblicke in die Vereinsarbeit und die Büroräume von korientation.

        Unser Talk „Being Stopped and Unstoppable“ als zweiter Teil der Talkreihe „Shut Up and Listen“ fand am 06.10.2022 im BIWOC* Rising, Berlin statt. Die tollen Gäst*innen Sarah Naqvi, Olivia Hyunsin Kim, Thu Hoài Trần, mode­riert von Shivā Amiri sprachen über die Bedeutung von Körper/arbeit in Diskussionen um Empowerment und Widerstand. Ihr findet Infos und die Videodokumentation auf unserer Webseite.

        Am 16. September 2022 fand unser Panel zu „30 Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Community-übergreifende Erinnerungskultur als wider­ständige Praxis“ statt. Dabei waren sowohl Perspektiven aus der viet­na­me­si­schen als auch der Rom*nja-Community ver­treten. Das Panel wurde durch zwei ein­füh­rende Vorträge ein­ge­leitet. Ihr findet Infos und die Videodokumentation auf unserer Webseite.

        Das Projekt MEGA wird im Rahmen des Demokratie leben!-Programms durch das BMFSFJ gefördert sowie im PartInt-Programm durch das Land Berlin.


        PROJEKT RADAR

        RADAR ist unser erstes großes Projekt im Bereich der poli­ti­schen Bildung und steht für Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti-asiatischen Rassismus.

        Das Projektteam hat mit dem Projektstart im August 2022 direkt los­gelegt und arbeitet derzeit an einer digi­talen Broschüre, die als Ausgangspunkt für die inhalt­liche Auseinandersetzung mit den zen­tralen Themenstellungen im Projekt dienen soll. Veröffentlichung ist bald!

        Das erste Netzwerktreffen für poli­tische Bildner*innen fand am 27. Januar 2023 online statt. Die Team-Mitglieder Cuso und akiko und Moderation Methu waren über­wältigt von der Resonanz und dem Interesse an diesen Formaten.

        Eine Folgeveranstaltung in Form der ersten Zukunftswerkstatt wird am 3./4. Juni 2023 darauf auf­bauend in Köln statt­finden, siehe Ankündigung weiter oben unter Save-the-Dates.

        Und wir freuen uns darauf, akiko und Cuso im Rahmen des korientation-Festivals im Mai in Berlin zu sehen, wo sie das Projekt und ihre Arbeit vor­stellen werden!

        RADAR wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung gefördert.


        Postkoloniale Asiatisch-Deutsche Präsenzen in Berlin

        In dem Themenfeld „Postkoloniale Asiatisch-Deutsche Präsenzen“ ent­wi­ckeln wir Projekte, um kolonial kon­stru­ierte und homo­ge­ni­sie­rende Narrative von ‚Asien‘ und Asiatisch-Deutschen Präsenzen zu brechen und zu dekonstruieren.

        Wir haben letztes Jahr ein erstes Recherche-Projekt durch­ge­führt, für das wir Anujah Fernando und Linh Müller gewinnen konnten. Beide haben zum Thema Postkoloniale Asiatisch-Deutsche Präsenzen in Berlin recher­chiert und geschrieben und zusammen den Artikel „Asiatische Präsenzen im Berlin der Zwischenkriegszeit: Inder:innen, Koreaner:innen und Community über­grei­fende Begegnungen“ ver­fasst. Der Artikel wurde mit ver­tie­fenden Materialsammlungen zu den beiden Themenschwerpunkten „Koreaner:innen im Berlin der Zwischenkriegszeit“ sowie „Antikoloniale Vernetzung von Inder:innen im Berlin der Zwischenkriegszeit“ von ihnen ergänzt. Ihr findet alles auf unserer Webseite.

        Das Projekt wurde von der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung gefördert.


        Teilnahme am Projekt #CommunitiesSolidarischDenken und Broschüre
        „Zusammen als People of Color?!

        Wir haben 2022 an dem Projekt #CommunitiesSolidarischDenken – Zusammen als People of Color?!Überlegungen zu nach­hal­tiger Community-Zusammenarbeit III von xart splitta teil­ge­nommen. Dabei ging es ins­be­sondere um das Thema Selbstbezeichnungen, Positionierungen und Identitätsmarker, den Ein- und Ausschlüssen, die damit ein­her­gehen, begriffs- und bewe­gungs­ge­schicht­lichen Kontextualisierungen und Konjunkturen und die Wiederkehr und Weiterentwicklung von Diskursen rund um das Thema – wie wollen wir uns bezeichnen (oder nicht) und wie wollen wir weshalb wozu damit umgehen.

        Hierzu hat xart splitta eine Broschüre her­aus­ge­geben, die unter­schied­liche Positionen der Teilnehmenden und darüber hinaus zu den Begriffen PoC/BPoC/BIPoC ver­sammelt – hier geht es zum Download der Broschüre.




        HINWEISE

        YoungUP!
        Für das Programm „YoungUp!“ von April bis Dezember 2023 werden Teilnehmende gesucht. „YoungUP!“ richtet sich an junge BIPoC; sowohl Politik-Newbies als auch erfahrene Aktivist*innen von 17 bis 35 Jahren. Das Programm bietet den Teilnehmenden einen Raum, in dem sie ihre Handlungsfähigkeit stärken, Ideen ent­wi­ckeln, kon­struktiv streiten und poli­tische Veränderungen anstoßen können.
        Weitere Infos auf der Projekt-Website


        Bleibt mit uns in Kontakt und schreibt uns, wenn Ihr Ideen und Anregungen für unsere Arbeit habt oder etwas in unseren Newsletter auf­nehmen lassen wollt! 💌


        Broschuere xart splitta #CommunitiesSolidarischDenken Beitragsbild (c) xart splitta
        BlogVerein

        xart splitta hat das dritte Jahr ihres Projektes #CommunitiesSolidarischDenken – Überlegungen zu nach­hal­tiger Community-Zusammenarbeit dem Thema Selbst/Bezeichnungen gewidmet. Ein zen­traler Themenschwerpunkt war dabei, sich mit der Vielschichtigkeit des Begriffs „(BI)PoC“ aus­ein­an­der­zu­setzen und sowohl den his­to­ri­schen Bezug zu vor­an­ge­gan­genen Diskursen her­zu­stellen als auch den aktu­ellen Diskurs um seine Verwendung in unter­schied­lichen Communities nach­zu­gehen. kori­en­tation war 2022 mit anderen Organisationen und Einzelpersonen Teil einer Fokusgruppe, in der diese Themen dis­ku­tiert wurden. Die unter­schied­lichen Perspektiven, Ansätze und Positionierungen sowohl der Fokusgruppen-Teilnehmenden sowie wei­terer Gruppen und Personen finden sich in der Broschüre „Zusammen als People of Color?!“, die sowohl digital als auch gedruckt Ende 2022 erschienen ist. 

        Ihr könnt sie hier her­un­ter­laden: www.xartsplitta.net/broschuere-2022-communitiessolidarischdenken

        © xart splitta e.V.

        Beiträge in der Broschüre:

        Einleitung #CommunitiesSolidarischDenken
        1. Begriffsdefinition „People of Color“ von xart splitta
        2. “BIPoC” in Europe: What’s in a Name? – Margo Okazawa-Rey
        3. Naming the Impossible – Nicola Lauré al-Samarai
        4. Intersektional-rassismuskritische Begriffsarbeit – ADEFRA
        5. Limitations or Possibilities? It is all in the name – BIWOC* Rising
        6. Der Begriff BIPoC: Handlungsspielraum und Befreiungskampf – Armeghan, GLADT e.V.
        7. A night out in Brandenburg – Inna Michaeli
        8. Arbeit mit und gegen Differenzen – kori­en­tation
        9. Who are you? – May Zeidani Yufanyi
        10. Solidarisches Denken und Handeln (nicht nur) in Begriffen – Koray Yılmaz-Günay, Migrationsrat Berlin (MRB)
        11. BIPoC – eine kol­lektive Zwangsgemeinschaft? – Mina Jawad 37
        12. Terming Us into New Obscurity – Red Haircrow
        13. Wichtig ist, dass wir mit­ein­ander sprechen – Saideh Sadaat-Lendle
        14. Der kolo­niale Prozess und seine grau­samen Tentakel – Sandra Bello
        15. Leseliste