AllgemeinVeranstaltungen

Der Community Kurs geht in die zweite Runde! Er findet wöchentlich mitt­wochs von Ende April-Juli 2026 in der HACKE in Köln-Mülheim statt. Er ist die Fortführung unseres regel­mä­ßigen Programmes und diesmal dis­ku­tieren wir anti-kolonialen Widerstand in Geographien Asiens.

Eine Auswirkung von anti-asiatischem Rassismus ist, dass kom­plexe Auseinandersetzungen über Macht, Herrschaft, Besatzung und Rassismus innerhalb Asiens kaum the­ma­ti­siert werden. Wir legen daher den Fokus unseres Kurses 2026 auf die Kämpfe um Tamil Eelam, Belutschistan und West Papua, einer­seits weil diese unserer Einschätzung nach in aktu­ellen Auseinandersetzungen um Krieg und Militarisierung sowie Widerstand dagegen unter­be­leuchtet werden und ande­rer­seits weil sie die her­kömm­lichen Konstrukte von Asien und Globalem Süden irri­tieren können.
Wir wollen gemeinsam ver­stehen, welche Strukturen Besatzung und Kriege ver­ur­sachen und was Rassismus und Kolonialismus damit zu tun hat. Außerdem wollen wir Militarisierung in lokalen, glo­balen und kapi­ta­lis­ti­schen Zusammenhängen the­ma­ti­sieren, beleuchten wie Communities sich dagegen wehren und für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ihrer jewei­ligen Länder und über Grenzen hinweg auf­be­gehren.
Lasst uns gemeinsam inter­na­tio­na­lis­tisch lernen, darüber sprechen, was die ein­zelnen Kontexte mit unserem Leben in Deutschland zu tun haben und schauen, wie inter­na­tionale Solidarität gelebt werden kann.

Wie beim ersten Community Kurs wollen wir gemeinsam lernen und so gut es geht ver­suchen, die Grenzen zwi­schen Lehrenden und Lernenden auf­zu­lösen. Deshalb möchten wir in pra­xis­ori­en­tierten, krea­tiven Formaten zusam­men­kommen, die sich Texte aneignen und andere Medien sowie den Austausch unter­ein­ander als ebenso wichtig wie das geschriebene Wort aner­kennen. Dafür treffen wir uns wöchentlich the­men­be­zogen in Dreier-Blöcken, die wie folgt auf­gebaut sind:

  1. Einführung in das Thema mit vor­be­rei­teten Texten und anderen Medien
  2. Beleuchtung anti­ko­lo­nialen Widerstands anhand einer kon­kreten Gruppe/Initiative o.Ä.
  3. Bastel-/ Musik-/ Performance- / Filmabend zum Thema

Abschließend wird es eine Reflexionssitzung geben, in der wir teilen können, was wir alles gelernt haben, was unser Feedback zum Kurs ist und wie wir die Inhalte wei­ter­tragen wollen.

Teilnahme

Wir ermu­tigen besonders Mitglieder asia­ti­scher Diasporagruppen (damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) teil­zu­nehmen. Darüber hinaus sind alle anderen Interessierten will­kommen, die bereit für einen respekt­vollen, selbst­re­flek­tierten und ver­ant­wort­lichen Austausch sind.

Da wir den Raum gemein­schaftlich gestalten, wollen wir alle Menschen ermu­tigen Aufgaben zu über­nehmen und z.B. eine Lesebesprechung zu mode­rieren, einen Film zu zeigen, eine Gruppe vor­zu­stellen, sich um Verpflegung zu kümmern etc.

Anmeldung

Bitte meldet euch ver­bindlich an, sodass ihr an min­destens 5 der Termine könnt.
Es gibt zusätzlich die Option als Außenstehende zu inter­es­santen Sitzungen dazu zu kommen und die Gestaltung/Moderation von Sitzungen mitzugestalten.



    Inhalte

    Ort: HACKE

    HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education
    (kori­en­tation e.V.)
    Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne
    51103 Köln

    bei wei­teren Fragen kon­tak­tiert uns sehr gerne über
    koeln(ät)korientation.de

    AllgemeinBlogVeranstaltungenWorkshop


    Von Juni bis Juli und Oktober bis November 2025 fand in Köln unser erster Community Kurs zu struk­tu­rellem Rassismus statt: Das erste regel­mäßige Angebot par­ti­zi­pa­tiver poli­ti­scher Bildung von kori­en­tation. Mit dem Community-Kurs füllten wir das neue Kölner Projektbüro – das House of Asian Community Knowledge and Education, kurz HACKE – Woche für Woche mit Leben. Kritische Bildung, Wissen aus Erfahrungen und Diskussionen über ras­sis­tische Strukturen waren ebenso wichtig, wie die Diskussionen über Organisierung dagegen. Mit klas­si­schen Textdiskussionen und krea­tiven Formaten wie Zines-basteln und Stadtteilspaziergängen lernten wir gemeinsam. In diesem Recap geben wir euch einen Einblick. 

    Erste Schritte
    In der ersten Sitzung kamen wir zusammen, um allen Interessierten unser Konzept und das Programm vor­zu­stellen, uns gegen­seitig sowie die HACKE ken­nen­zu­lernen und gemeinsam zu besprechen, wie wir den Kurs gestalten wollen. Jede Person konnte alleine oder mit anderen zusammen eine Sitzung anleiten/moderieren, sodass der Kurs einen selbst­or­ga­ni­sierten Charakter erhielt. Der Community-Kurs lebte davon, dass sich die Teilnehmenden zusam­men­schlossen, ihre Ideen ein­brachten und gemeinsam Verantwortung für den Kurs über­nahmen. Wir einigten uns darauf, ange­lehnt an Mickey Scottbey Jones, einen Brave Space zu gestalten, der aner­kennt, dass wir unter­schied­liche Lebenserfahrungen, Wissenbestände und Positionalitäten mit­bringen und alle Lernende sind. Wir ver­ein­barten auf­ein­ander zu achten, uns bewusst zu machen, wieviel Raum wir im Austausch ein­nehmen wollen/können, Dinge offen anzu­sprechen und eine Fehlerkultur zu kräftigen. 

    Im ersten Themenblock behan­delten wir das Thema Polizei. Wir lasen einen ein­füh­renden Text zu Polizei von Daniel Loick und Vanessa Thompson sowie einen Text von Nikil Pal Singh. Wir ver­suchten gemeinsam die Polizei sowie Polizieren als Praxis und Herrschaft zu begreifen: Seit wann gibt es die Polizei und wie ist sie ent­standen? Was hat das mit Kolonialismus zu tun? Was meinen Menschen damit, wenn sie in dem Zusammenhang von insti­tu­tio­nellem Rassismus sprechen?
    In der dar­auf­fol­genden Sitzung bekamen wir einen Einblick in soge­nannte Copwatching-Praktiken in den USA und Deutschland und dis­ku­tierten anhand von Erfahrungen, Doku- und Filmausschnitten. Wir wollten wissen inwieweit der „umge­kehrte Blick“, quasi eine demo­kra­tische Überprüfung, sowie kol­lektiv orga­ni­sierte Forderungen nach Verantwortungsübernahme für ras­sis­tische Praktiken der Polizei durch Aktivist*innen, Handlungsmacht für ras­si­fi­zierte Gruppen bedeuten kann.
    Eine weitere teil­neh­mende Person nahm uns an die Hand, um in der letzten Sitzung gemeinsam Zines zu basteln und erklärte uns dabei wie diese als nied­rig­schwel­liges Tool der Selbstermächtigung zum Verbreiten der eigenen Gedanken, Geschichten und Stimme wirken können. Wir bas­telten und zeich­neten zu allem was uns bewegt hat, zum Thema Polizei und darüber hinaus, unseren Vorstellungen waren keine Grenzen gesetzt.

    Apropos Grenzen. Im zweiten Themenblock setzten wir uns mit Grenzen und Grenzregimen aus­ein­ander. Wir lasen wieder zwei Texte, aus dem Buch Border and Rule von Harsha Walia sowie ein Kapitel aus Migrantischer Feminismus zur Koreanischen Frauengruppe der 1970er Jahre. In der Lesebesprechung ver­folgten wir Walias Argument, dass Grenzen elas­tisch sind, sie jen­seits und innerhalb von Staatsgrenzen, öko­no­misch, rechtlich und poli­tisch von Behörden und Institutionen durch­ge­setzt werden und die Illegalisierung von asyl­su­chenden bzw. Menschen auf der Flucht schaffen. Grenzen werden demnach auch dis­kursiv errichtet zwi­schen den­je­nigen, die Asylschutz „mehr ver­dient“ und „legitime“ Gründe zur Flucht nach­weisen können und den­je­nigen, die es weniger bzw. gar nicht ver­dient hätten, statt auf das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle glei­cher­maßen zu bestehen.
    In der zweiten Sitzung des Blocks zeigte uns ein Filmregisseur seinen ein­drucks­vollen und anre­genden Film über A., einen trans* Mann und poli­ti­schen Geflüchteten, der in einer Erstaufnahmeeinrichtung mit Hürden kämpfen muss. Der Film insze­nierte Sprachbarrieren und deut­schen Behördensprech, Testoronverabreichung im Geheimen und ver­wei­gerte Studien- und Arbeitserlaubnisse eines Ortes, wo Grenzen die Leben, Beziehungen und Körper der asyl­su­chenden Menschen täglich durch­kreuzen. Wir dis­ku­tierten im Anschluss Motive und poli­tische Implikationen des Films.
    In der letzten Sitzung des Blocks erzählte uns Heike Berner vom anti­ras­sis­ti­schen Widerstand der Koreanische Frauengruppe in Deutschland. Koreanerinnen wurden in den 1960ern von Deutschland auf­grund von Arbeitskraftmangel an Krankenschwestern ange­worben, sollten im Kontext der deut­schen Wirtschaftskrise der 1970ern jedoch wieder abge­schoben werden. Gegen die Behandlung als bloße „Ware“ setzten sich diese Frauen zur Wehr und schlossen sich als Gruppe zusammen, um für ihr Bleibe- und Arbeitsrecht zu kämpfen. Und sie gewannen. Im Buch zuhause schrieben Mitglieder der Koreanischen Frauengruppe ihre Geschichten nieder, welches von Heike zusammen mit Sun-Ju Choi (Mitbegründerin von kori­en­tation) erstmals 2006 her­aus­ge­geben wurde und 2025 in dritter Neuauflage erschien. Ein Vermächtnis für das kol­lektive Gedächtnis deut­scher anti­ras­sis­ti­scher Geschichte. 

    Im dritten Block ging es um urbanen Raum. In der Lesebesprechung wid­meten wir uns „Planet of Slums“ von Mike Davis und „Golden Gulag in Italy?“ von Francesco Marchi. Wir sprachen darüber, wie weltweit über 1,6 Milliarden Menschen in soge­nannten Slums und infor­mellen Siedlungen leben und die Menschen, die im urbanen Raum als „über­flüssig“ gelten die am stärksten wach­sende Gruppe auf der Welt sind. Es ging dabei auch um die Diskussion, wie sich das in Europa und in Deutschland zeigt, und was das für die Städte bedeutet, in denen wir selbst leben. Eine der wich­tigsten Erkenntnisse war: Rassismus ist Teil davon Städte – sowohl global, als auch innerhalb Deutschlands- in dieser Art zu pro­du­zieren.
    Für die zweite Sitzung setzten wir uns im Rahmen einer Community Mental Map auf einem Spaziergang im Viertel Mülheim rund um die HACKE herum mit urbanen Praktiken und poli­ti­schen Misständen und Fehlplanungen aus­ein­ander. Eine Teilnehmende, die an den Schnittstellen von Architektur, Urbanismus und Macht arbeitet, bereitete dafür tolle Arbeitsblätter und eine Karte vor. In Kleingruppen erkun­deten wir das Veedel, bemerkten, welche Häuser ver­altet, neu oder sanie­rungs­be­dürftig sind, in denen ver­schiedene Menschen wohnten oder wie viel Grünflächen es gibt, wo sich Menschen auf­halten können. Wir pausten Texturen der Gebäude ab, schrieben unsere Gedanken auf, zeich­neten Auffalendes im öffent­lichen Raum nach oder foto­gra­fierten Graffiti. Nachdem wir ein bisschen Regen abbe­kamen, kamen wir wieder in der HACKE zusammen und tauschten uns darüber aus, was uns im Spaziergang alles begegnet war und welche Gedanken und Gefühle dabei bei uns aus­gelöst wurden.
    In der letzten Sitzung des dritten Blocks bevor es in die Sommerpause ging, gingen wir in den Austausch mit zwei teil­neh­menden Personen, die aktiv in der Solidarischen Medizin in Köln sind. Wir dis­ku­tierten Verständnisse von Gesundheit und Krankheit und wie sich struk­turell ras­sis­tische und kapi­ta­lis­tische Verhältnisse auf die Leben von ras­si­fi­zierten Menschengruppen aus­wirken. Heißt gesund sein bloß gesund genug zum Arbeiten zu sein? Und welchen Einfluss haben soziale, öko­no­mische, poli­tische und Umweltfaktoren, wie Wohnraum, Arbeit, Grünflächen auf die Menschenleben in Köln? Viele dieser Fragen werden im Gesundheitsatlas von SoliMed Köln auf­ge­griffen, den wir in der Sitzung auch the­ma­ti­sierten und uns z.B. mit der ungleichen Verteilung der medi­zi­ni­schen Versorgung je nach Kölner Stadtviertel auseinandersetzten.

    Dann gingen wir in die Sommerpause. Eine Teilnehmerin hatte die wun­derbare Idee ein lockeres Picknick am Rhein in der Zwischenzeit zu orga­ni­sieren. Wir alle brachten Snacks, selbst­ge­machte Leckereien sowie Spiele mit und lernten uns besser kennen. Bis zum Abend hin plau­derten und impro­vi­sierten wir unsere eigene Unterhaltung, da uns die Spiele aus­gingen – bis der rhei­nische Wind zu stark wurde und wir uns verabschiedeten. 

    Zurück aus der Sommerpause star­teten wir den vierten Block zu Staatsangehörigkeit und Staatenlosigkeit. Wir besprachen Andersons Text zur Entstehung von natio­nal­staat­lichem Bewusstsein, die Bedeutung von Kapitalismus dafür, sowie Santos Text über Staatenlosigkeit und Kolonialität im kari­bi­schen Kontext. Wir stellten uns die Frage wie das Verhältnis zwi­schen Staatsbürgerschaften und Rassismus ist. Inwiefern weisen Staatsbürgeschaften auf eine theo­re­tische Gleichstellung von Menschen hin, die sie unab­hängig von eth­ni­schen Zugehörigkeiten inne­haben? Inwiefern wirken sie zum Aufrechterhalten von ras­sist­sichen Strukturen?
    In der zweiten Sitzung tauschten wir uns über Solidarisches Asyl mit einer Aktivistin aus der Seenotrettung aus. Hier wurde sehr plas­tisch sichtbar, welchen Stellenwert das Leben von Menschen ohne euro­päische Staatsangehörigkeiten hat.
    In der dritten Sitzung zeich­neten wir anhand einer Karte Kölns Orte der Sicherheit und Unsicherheit auf und visua­li­sierten auch, wie wir uns in unserer Stadt bewegen und an welchen Orten wir uns auf­halten. Es kam schnell heraus, dass Orte der Sicherheit und Unsicherheit eine starke Frage des poli­ti­schen und medialen Framings sind und kaum etwas mit unserem realen Sicherheitsgefühl zu tun haben. Bereiche in denen mit Sicherheit argu­men­tiert wird waren für uns eher Zonen der Unsicherheit, weil sie Hotspots für Racial Profiling, Massenkontrollen und furcht­ein­flö­ßenden Razzien werden. Die Menschen, die dem aus­ge­setzt sind, sind einfach unsere Nachbar*innen, vor denen wir uns nicht fürchten.

    Und das war es dann auch mit dem Kurs. Es war spannend, berei­chernd, und ein Experiment, das besser lief, als wir gedacht haben. Wir als kori­en­tation waren begeistert davon wie eigen­ver­ant­wortlich alle den Kurs und die Inhalte gestal­teten. Wir haben min­destens so viel von den Teilnehmenden und Gäst*innen aus der akti­vis­ti­schen Praxis gelernt, wie aus den Büchern. Mindestens so viel beim Spazieren, basteln und dis­ku­tieren, wie beim Lesen.
    Dieser Kurs war wie wir uns die Zukunft unser aller poli­ti­scher Bildung wün­schen: Partizipativ, wohl­wollend, kri­tisch, her­aus­for­dernd, selbst­or­ga­ni­siert, frei zugänglich und mit ganz viel Zuneigung.

    Danke Community Kurs 2025!
    To be continued.

    AllgemeinVeranstaltungenVerbundprojektVerein

    🎭 Veranstaltung: Soft Opening des neuen Büros/Bildungsraums Köln
    📅 Wann: Freitag, 16.05.2025 um 17:00 Uhr, open End
    📍 Wo: Hacketäuerstraße 82, 51063 Köln-Mülheim
    💌 Wer: Alle sind will­kommen! Besonders wollen wir Menschen, die sich als Asiatisch-Deutsch, asia­tisch dia­spo­risch oder BIPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren, ermu­tigen zu kommen.
    🎫 Teilnahme: kommt einfach vorbei, bringt gerne etwas zum Mitbring-Buffet mit!
    🦠 Corona-Regelung: Bitte testet euch, wenn möglich, vorher. Handelt ver­ant­wor­tungs­be­wusst und bleibt bei Symptomen zu Hause.

    kori­en­tation in Köln!

    Wir freuen uns riesig mit euch gemeinsam die kori­en­tation Hacke in Köln zu eröffnen. Im House of Asian Community Knowledge & Education wird es neben unserem Projektalltag wird es in den kom­menden Jahren zahl­reiche Angebote der poli­ti­schen Bildung geben. Macht euch bereit für den ersten Community Kurs, nette Zusammenkünfte und leckeres Essen.

    Bei der Eröffnung gibt es eine Vorstellung der Arbeit der kom­menden Jahre in Köln und Berlin, lustige Spiele und leckeres Essen am Mitbring-Buffet. Wir freuen uns auf euch!

    Unter anderem stellen wir euch vor:

    • Das Raumkonzept mit offenen Bürozeiten
    • Den ersten kori­en­tation Community Kurs: Ein wöchent­liches Format der poli­ti­schen Bildung
    • Möglichkeiten, den Raum selbst mitzugestalten
    • Den kom­menden Fachtag zu Krieg und Rassismus

    Ort: HACKE

    HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education
    (kori­en­tation e.V.)
    Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne
    51103 Köln

    bei wei­teren Fragen kon­tak­tiert uns sehr gerne über
    koeln(ät)korientation.de


    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bun­des­zen­tralen Infrastruktur“.

    Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“

    AllgemeinVeranstaltungenVerbundprojekt

    Der erste Community Kurs zu struk­tu­rellem Rassismus findet 2025 wöchentlich von Juni-Juli und Oktober-November in der HACKE in Köln-Mülheim, statt. Er ist unser erstes regel­mä­ßiges Programm dort.

    In unserem ersten kori­en­tation Community-Kurs wollen wir uns gemeinsam ein Verständnis von struk­tu­rellem Rassismus erar­beiten und beleuchten, wie sich ras­si­fi­zierte Menschen dagegen orga­ni­sieren. Wir wollen gemeinsam die Struktur ver­stehen, die das faschis­tische Aufbegehren, die Verschlimmerung der Grenzgewalt und stetige Ausweitungen von ras­sis­ti­schen Staatsbürgerschafts-Gesetzen ermöglicht. 

    Repräsentations- und Diversitätspolitik haben es in den letzten Jahren oft ver­passt die struk­tu­relle Ebene zu bear­beiten oder waren gar Teil der Veschlimmerung. Es gibt den Bedarf das gemeinsam zu dis­ku­tieren, Community neu zu denken, sich in unserer Stadt zu ver­ankern und eine kon­ti­nu­ier­liche, ver­bind­liche Auseinandersetzung in unserer Stadt zu schaffen. Der viel­fältige Widerstand ras­si­fi­zierter und migran­ti­sierter Communities und allen Gruppen, die struk­tu­rellen Rassismus bear­beiten, inspi­riert uns, es ihnen gleich zu tun. Lasst uns gemeinsam lesen, dis­ku­tieren, ana­ly­sieren, erschaffen, kreativ sein, ver­stehen, ver­lernen, streiten und vertragen.

    Wir wollen gemeinsam lernen und so gut es geht ver­suchen, die Grenzen zwi­schen Lehrenden und Lernenden auf­zu­lösen. Deshalb möchten wir in pra­xis­ori­en­tierten, krea­tiven Formaten zusam­men­kommen, die sich Texte aneignen und andere Medien sowie den Austausch unter­ein­ander als ebenso wichtig wie das geschriebene Wort aner­kennen. Dafür treffen wir uns wöchentlich the­men­be­zogen in dreier-Blöcken, die wie folgt auf­gebaut sind:

    1. Einführung in das Thema mit vor­be­reiten Texten und anderen Medien
    2. Beleuchtung anti­ras­sis­ti­schen Widerstands anhand einer kon­kreten Gruppe/Initiative o.ä.
    3. Bastel-/ Musik-/ Performance- / Diskussionsabend zum Thema

    Abschluss des Kurses wird die Präsentation eines Projekts sein, dass unseren Wissenszuwachs zum Ausdruck bringt. 

    Teilnahme

    Wir ermu­tigen besonders Mitglieder asia­ti­scher Diasporagruppen (damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) teil­zu­nehmen. Darüber hinaus sind alle anderen Interessierten will­kommen, die bereit für einen respekt­vollen, selbst­re­flek­tierten und ver­ant­wort­lichen Austausch sind.

    Da wir den Raum gemein­schaftlich gestalten, wollen wir alle Menschen ermu­tigen Aufgaben zu über­nehmen und z.B. eine Lesebesprechung zu mode­rieren, einen Film zu zeigen, eine Gruppe vor­zu­stellen, sich um Verpflegung zu kümmern etc.

    Anmeldung

    Bitte meldet euch ver­bindlich an, sodass ihr an min­destens 6 der Termine könnt. Diese Plätze werden limi­tiert sein, ein Abschlussprojekt beinhalten und ein Zertifikat erhalten.
    Es gibt zusätzlich die Option als Außenstehende zu inter­es­santen Sitzungen dazu zu kommen und die Gestaltung/Moderation von Sitzungen mit­zu­ge­stalten.

    Inhalte

    Ort: HACKE

    HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education
    (kori­en­tation e.V.)
    Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne
    51103 Köln

    bei wei­teren Fragen kon­tak­tiert uns sehr gerne über
    koeln(ät)korientation.de


    Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“

    VeranstaltungenVerein

    Liebe Community,

    wir wollen das anste­hende Mondneujahrsfest als Anlass nehmen zusam­men­zu­kommen! 🐍
    Wir freuen uns, wenn ihr etwas für das gemeinsame Buffet bei­steuern könntet 🥟🍜🍊 und wir bei Karaōke und guten Gesprächen einen einen schönen Abend mit­ein­ander verbringen.

    Egal ob alte oder neue Gesichter, aktive Leute, Interessierte – erzählt, was euch bewegt und hört, was andere zu sagen haben.
    Auch wenn du kein Mondneujahr feierst, bist du herzlich willkommen. 

    Bringt gerne eure Kinder mit! 🧒👦

    Wenn ihr Lust habt uns beim Ambiente zu unter­stützen, dann kommt in roter oder gelber Kleidung 😉🌙 🧧. Es ist aber keine Pflicht. 

    Wir freuen uns auf euch!

    Eure Sue, Taro, Cam Tu, Helene & Loan

    🌟🌟🌟 Chill & Potluck zum Mondneujahr 🌟🌟🌟
    🥮 Potluck = Jede*r bringt was zu essen / trinken mit.
    🍽️ Bitte bringt eigenes Geschirr & Besteck mit.
    📅 WANN: Freitag, 24.01.2025
    ⏰ Uhrzeit: ab 16 Uhr
    📍 WO: Hamburg, Info zur Location folgt nach der Anmeldung
    💌 WER: Asiatisch-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und BPoC mit Bezug zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-) Asien
    ✍️ ANMELDUNG: geschlossen


    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bun­des­zen­tralen Infrastruktur“.

    Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.

    AllgemeinKulturProjekt MEGAVeranstaltungenVereinWorkshop

    Unser Ausstellungskatalog ist erschienen! 🎊

    kori­en­tation feierte im Mai 2023 seinen 15. Geburtstag. Wir haben dies zum Anlass genommen, um mit der Ausstellung und dem Festival „zu(sammen)künfte“ aufzuzeigen:

    • die Entstehungsgeschichte von einem koreanisch-deutschen Verein hin zu einem Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven / einer (post)migrantischen Selbstorganisation,
    • die Themen, die uns am Herzen liegen, 
    • die Meilensteine und Highlights unserer Arbeit,
    • Menschen und Organisationen, mit denen wir zusam­men­ge­ar­beitet haben und zusammenarbeiten,
    • und unsere Zukunftsperspektive(n).

    Ebenso war es uns wichtig, mit Asiatisch-Deutschen und ‑dia­spo­ri­schen Communitys zu feiern, ihnen Sichtbarkeit zu ermög­lichen und den Verein für eine größere Öffentlichkeit erfahrbar zu machen.

    Verfügbarkeit als PDF und als gedrucktes Exemplar 

    Eine Dokumentation der Ausstellung, der Festivalwoche mit Veranstaltungen, Screenings, Workshops, Panels sowie eine aus­führ­liche Chronik der Vereinsgeschichte findet ihr hier zum 🔗📕Download als PDF

    📦✉️ Der gedruckte Ausstellungskatalog kann über das unten ste­hende Formular bestellt werden, wir bitten dabei um eine Spende zur Finanzierung des Portos an:

    kori­en­tation e.V.
    IBAN: DE47 4306 0967 1140 5089 00
    BIC: GENODEM1GLS
    Verwendungszweck: „Vorname Nachname, SPENDE“

    oder Spenden per Paypal (auch hier als Verwendungszweck: Vorname Nachname, SPENDE)

    vor­aus­sicht­licher Portobeitrag:
    1 Stk = 1,80€ Großbrief bis 500g
    2 Stk = 2,55€ Bücher- und Warensendung bis 1000g
    5 Stk = 4,19€ Päckchen S
    10 Stk = 7,69€ DHL Paket 5kg
    20 Stk = 10,49€ DHL Paket 10kg

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      Projekt MEGAProjekt RADARVeranstaltungen

      📡 RADAR Abschlussveranstaltung mit Broschürenlaunch:
      Rassismus als Struktur ver­stehen – Perspektiven aus der Asiatischen Diaspora
      15–18 Uhr im Kulturbunker
      Referent*innen

      Keerthana Kuperan (sie/ihr) ist eine Soziologin, Volkswirtschaftlerin und visuelle Anthropologin der tamilisch-sri-lankischen Diaspora in Deutschland. Sie macht Filmprojekte zu Flucht- und Migrationsgeschichten. Zu ihren the­ma­ti­schen Forschungsschwerpunkten gehören die poli­tische Ökonomie, Visuelle Archivierungen, städ­tische Sicherheitsproduktion, Gender Studies und Queer Theory.
      Derzeit arbeitet sie für das BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu der Einhaltung von Sorgfaltspflichten entlang glo­baler Lieferketten.

      ALPAS Pilipinas. ALPAS means “to break free.” ALPAS stands for “Alternatibong Pangarap para sa Ating Sambayanan,” or “Alternative Dreams for our People.” ALPAS is a coll­ective of poli­tical acti­vists with Philippine migrant back­grounds, as well as com­mitted allies, which was founded in 2021 in Berlin, Germany. ALPAS centers the broad anti-capitalist, anti-imperialist struggle in the Philippines as a rich source of know­ledge and a fervent call to action—even here in the heart of Europe.
      ALPAS works to support and organize the Filipino migrant com­munity in Berlin and the sur­rounding areas, while con­necting their/our embodied expe­ri­ences to the bloody legacy of colo­nialism and to the global capi­talist forces that con­tinue to bring misery to the vast majority of people in the world, par­ti­cu­larly in the Global South.
      ALPAS aims to expose how the explo­itation of labor, the deci­mation of the envi­ronment, and the pre­va­lence of poli­tical vio­lence in the Philippines is directly con­nected to the accu­mu­lation of wealth in Germany, the broader European Union, and other impe­rialist centers.

      Eingeladen waren alle, die Berührungspunkte mit poli­ti­scher (Bildungs)Arbeit, (Anti-)Rassismus und/oder anti-asiatischem Rassismus haben, und alle wei­teren Interessierten.

      🕸️ MEGA Vernetzungstreffen West
      ab 19 Uhr in OYA

      Wir (das MEGA-Team) haben uns riesig gefreut, euch anschließend zum gemein­samen Ausklingen, Entspannen, Essen, Autauschen und Vernetzen ins OYA ein­zu­laden. Das OYA ist vom Kulturbunker nur eine Straßenbahnhaltestelle bzw. 20 Gehminuten ent­fernt.
      Bei unserem MEGA Vernetzungstreffen ging es darum, uns als Community ken­nen­zu­lernen und wie­der­zu­sehen. Dabei waren alle ein­ge­laden, ob orga­ni­siert oder nicht, ob viel Community-Bezug oder wenig.
      🍉 Wie immer gab es ein Potluck: Alle haben was Leckeres fürs gemeinsame Buffet mit­ge­bracht. Das Team vom OYA hat eben­falls etwas Veganes bei­gesteuert – ein ganz großes Danke dafür!
      Wir waren gespannt, zu hören, was euch momentan berührt und welche Themen euch beschäf­tigen. Und auch, was sich ver­ändert hat – immerhin sind zwei Jahre seit dem letzten MEGA Vernetzungstreffen in NRW vergangen.

      Eingeladen waren alle, die sich als Asiatisch-Deutsch, asia­tisch dia­spo­risch oder BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien identifizieren!


      Das Projekt RADAR wird gefördert von der Bundeszentrale für poli­tische Bildung.

      Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der BpB dar.
      Für inhalt­liche Aussagen stehen die Autor*innen in der Verantwortung.

      Das Projekt MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar.
      Für inhalt­liche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

      AllgemeinVeranstaltungenVerein

      🌞 Sommer-Edition 🌞

      [Achtung: Es gab eine Terminänderung vom 03.08. auf den 02.08.2024!]

      Liebe Community in Norddeutschland!
      Kommt vorbei und genießt mit uns ein Picknick im Freien – bei hof­fentlich gutem Wetter!
      Jede*r bringt etwas Leckeres zu essen und zu trinken mit, und wir chillen gemeinsam. 

      Egal ob alte oder neue Gesichter, aktive Leute, Interessierte – wir freuen uns auf Euch!

      Wir wollen Euch ken­nen­lernen! Erzählt, was Euch bewegt und hört, was andere zu sagen haben und ver­netzt Euch. Dieses Treffen bietet die per­fekte Gelegenheit, sich besser ken­nen­zu­lernen, Ideen aus­zu­tau­schen und neue Verbindungen zu knüpfen. 

      🧒 Bringt gerne eure Kids mit!
      🍽️ Bringt außerdem euer eigenes Besteck und Geschirr mit.

      💡 Bitte handelt ver­ant­wor­tungsvoll und bleibt bei Covid-Symptomen zu Hause.

      Wir freuen uns auf Euch! 🌿🌞🍉🍹

      Eure Sue

      📅 WANN: Freitag, 2.8., 15 Uhr 
      📍 WO: Teepavillon Große Wallanlagen/Planten & Bloom, Holstenwall 28, 20355 Hamburg
      🚏 Anreise mit Öffis:
      U‑Bahn: U3 St. Pauli U2: Messehallen
      Buslinie und Haltestelle: 112 – Handelskammer / 3, X3, X35 – Sievekingplatz / 16, 17 – U St. Pauli
      👥 WER: Asiatisch-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und BPoC mit Bezug zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-) Asien
      ✍️ ANMELDUNG: bis zum 31.7. über das Anmeldeformular auf dieser Seite, damit wir besser planen können


      Anmeldung

        AllgemeinVeranstaltungen

        Es ist soweit. Das jähr­liche Berliner Chill & Potluck (= alle bringen etwas zu essen oder trinken mit und chillen dann gemeinsam) steht vor der Tür. Und weil Sommer ist, machen wir das Ganze – bei hof­fentlich gutem Wetter – draußen!

        Kommt vorbei und lernt uns bei einem gemüt­lichen Chill & Potluck kennen. Wir wollen Euch ken­nen­lernen! Erzählt uns, was euch bewegt, und ver­netzt euch mit uns. 

        Alte und neue Mitglieder, ehren­amtlich aktive Leute, Interessierte, Friends & Allies, Vorstandsmitglieder, haupt­amt­liche Team-Members – Wir freuen uns auf Euch! 

        Anmeldung

        Projekt MEGAVeranstaltungenWorkshop

        Im August 2024 fand das erste MEGA Community-Retreat für Asiatische-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und alle, die sich als BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren statt! 🤩

        Darum ging es bei unserem Retreat mit dem Titel „Wie wir erinnern“:

        Erinnerungen haben für uns als (post)migrantische Menschen eine besondere Bedeutung – und oft auch Schwere. Für viele ist es nicht leicht, sich (zwi­schen den Generationen) zu erinnern, v.a. wenn Erinnerungen mit Lücken und Sprachlosigkeit oder Trauer ver­bunden sind. 

        Gleichzeitig kann das (Wieder-)Aneignen des „Was“ und „Wie“ erinnern uns als Individuen und Communities ermäch­tigen und unsere Geschichten selbst­be­stimmt erfor­schen und erzählen lassen.

        In unserem MEGA Retreat haben wir uns deshalb mit der Kraft der Community dem Thema „Erinnern“ widmen.

        Mit Übungen aus der Körperarbeit und den Erfahrungen aus ver­schie­denen Erinnerungs-/Archivprojekten haben wir uns ange­schaut, wie sich Erinnerungen zeigen, wie wir sie erzählbar machen und zu etwas (poli­tisch) Widerständigem umwandeln können.

        Das Programm beinhaltete
        🔵 Workshop „Achtsames Erinnern – die Kraft der inneren Verbindung(en)“ mit Melz Malayil ((fand online statt)
        🔵 Workshop „Schmerz als liminale Erfahrung: eine soma­tische Auseinandersetzung“ mit Sarah Naqvi
        🔵 Workshop „Film als Methode von kol­lek­tiver Erinnerungsarbeit“ mit Anujah Fernando
        🔵 Skillsharing von Communitywissen durch Retreat-Teilnehmer*innen, u.a. zu Tanzimpro, Schreiben, Austausch zu Sprachbarrieren/ & ‑wissen
        🔵 Lagerfeuer
        🔵 Baden am See
        🔵 Gameshow mit Vee
        🔵 Sauna

        Es gab viel Spaß und Verbindungen im wun­der­schönen Bildungshaus lila_bunt für femi­nis­tische Bildung, Praxis und Utopie in Zülpich/Nordrhein-Westfalen (lila_bunt Webseite).

        Die vier Tage Community und Empowerment waren toll. Danke an alle, die dabei waren. <3


        Über lila_bunt: lila_bunt ist ein queer_feministisches Kollektiv aus unter­schiedlich posi­tio­nierten und mit­ein­ander ver­bun­denen Menschen. Uns allen gemeinsam ist der Wunsch nach gelebter Utopie und queeren Räumen und Träumen.

        Die Menschen von lila_bunt defi­nieren sich bisher als queer, fett, les­bisch, pan­se­xuell, bise­xuell oder hete­ro­se­xuell. Es gibt weiße Menschen und Personen of Colour, Cis-Personen und Menschen mit trans*identem Hintergrung im Kollektiv. Bisher sind wir mehr­heitlich weiß und cis-geschlechtlich posi­tio­niert. Uns ver­bindet der Anspruch, das Haus kol­lektiv und inter­sek­tional auf­zu­bauen und dafür Sorge zu tragen, dass sich Repräsentationen und Positionen erweitern.


        Das Projekt MEGA wurde von 2020 bis 2024 durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.