AllgemeinVeranstaltungenVerbundprojektVerein

🎭 Veranstaltung: Soft Opening des neuen Büros/Bildungsraums Köln
📅 Wann: Freitag, 16.05.2025 um 17:00 Uhr, open End
📍 Wo: Hacketäuerstraße 82, 51063 Köln-Mülheim
💌 Wer: Alle sind will­kommen! Besonders wollen wir Menschen, die sich als Asiatisch-Deutsch, asia­tisch dia­spo­risch oder BIPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren, ermu­tigen zu kommen.
🎫 Teilnahme: kommt einfach vorbei, bringt gerne etwas zum Mitbring-Buffet mit!
🦠 Corona-Regelung: Bitte testet euch, wenn möglich, vorher. Handelt ver­ant­wor­tungs­be­wusst und bleibt bei Symptomen zu Hause.

kori­en­tation in Köln!

Wir freuen uns riesig mit euch gemeinsam die kori­en­tation Hacke in Köln zu eröffnen. Im House of Asian Community Knowledge & Education wird es neben unserem Projektalltag wird es in den kom­menden Jahren zahl­reiche Angebote der poli­ti­schen Bildung geben. Macht euch bereit für den ersten Community Kurs, nette Zusammenkünfte und leckeres Essen.

Bei der Eröffnung gibt es eine Vorstellung der Arbeit der kom­menden Jahre in Köln und Berlin, lustige Spiele und leckeres Essen am Mitbring-Buffet. Wir freuen uns auf euch!

Unter anderem stellen wir euch vor:

  • Das Raumkonzept mit offenen Bürozeiten
  • Den ersten kori­en­tation Community Kurs: Ein wöchent­liches Format der poli­ti­schen Bildung
  • Möglichkeiten, den Raum selbst mitzugestalten
  • Den kom­menden Fachtag zu Krieg und Rassismus

Ort: HACKE

HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education
(kori­en­tation e.V.)
Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne
51103 Köln

bei wei­teren Fragen kon­tak­tiert uns sehr gerne über
koeln(ät)korientation.de


Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bun­des­zen­tralen Infrastruktur“.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“

korientation sucht Zuwachs! Mitarbeit im Projektbüro Köln
BlogVerbundprojektVerein

Für unser neues geför­dertes Projekt „Kooperationsverbund im Themenfeld Rassismus“ suchen wir Unterstützung für unser Team in Köln, das ins­be­sondere in den Bereichen Rassismuskritik und anti-asiatischem Rassismus in der Politischen Bildung, soli­da­ri­scher Cross-/Community-Arbeit und Vernetzung arbeitet.


Wir suchen ab dem 01.04. für unser neu ange­lau­fenes Verbundprojekt

Projektmitarbeit
50% Stelle in Anlehnung an TVöD-Bund E09‑1
Arbeitsbeginn: bei Bedarf verhandelbar

Bewerbungsfrist: 15.03.2025
Bewerbung als PDF per Email an: info[at]korientation.de
Bewerbungsgespräche sind für den 20. und 21.März 2025 in Köln geplant.

Wir laden ins­be­sondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und inter­sek­tio­nalen Perspektiven ein, sich zu bewerben.

Teile uns gerne mit, was du brauchst, dass die Arbeit zugänglich für dich ist.

Hast Du Fragen? Melde Dich gerne bei uns per Email.

Zu deinen Aufgaben gehören

  • Aufbereitung bestehender Wissensressourcen zu anti-asiatischem Rassismus
  • Mitarbeit bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen im Projekt gemeinsam mit der Projektleitung
  • Mitarbeit an der Konzeption von Qualifizierungsmodulen der poli­ti­schen Bildung mit einem Schwerpunkt auf anti-asiatischem Rassismus
  • Redaktionelle Mitarbeit an Texten unter­schied­licher Art, sowohl für die interne als auch für externe Kommunikation, Webseitendokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Betreuung eines Netzwerks von Asiatisch-Deutschen Multiplikator*innen der
    ras­sis­mus­kri­ti­schen Bildungsarbeit
  • Unterstützung / Mitarbeit bei Administrations- und Verwaltungsaufgaben im Projekt

Das wün­schen wir uns von Dir

  • Erste Erfahrungen in der diskriminierungs- und ras­sis­mus­kri­ti­schen Bildung und der Arbeit in gemein­nüt­zigen Vereinen
  • Kenntnisse aktu­eller Diskurse im Themenfeld Rassismus, Intersektionalität, post­ko­lo­niale Ansätze, Empowerment und Asiatisch-Deutsche Migrationsgeschichten
  • Identifikation mit den Kernzielen des Vereins
  • Sehr gute deutsche und eng­lische Sprachkenntnisse, ein gutes Sprachgefühl und hohe Textsicherheit
  • Hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit und Freude an der Arbeit im Team
  • Sehr gute Office-Kenntnisse (Textverarbeitung, Zahlenkalkulationen/Tabellen und Präsentationen)
  • Selbstständige, struk­tu­rierte Arbeitsweise und hohe Zuverlässigkeit
  • Grundlegende Social Media Kompetenzen sind hilf­reich (Instagram, Tiktok, Facebook)
  • Interesse und Bereitschaft, sich an der fort­lau­fenden Organisationsentwicklung des Vereins zu beteiligen
  • Lebensmittelpunkt im Raum Köln

Was Dich bei uns erwartet

  • Mitarbeit in einer Selbstorganisation von und für Asiatischen Deutsche
  • Anstellung mit 50% Stellenanteil, ange­lehnt an TVöD-Bund E09
  • Vertragsbeginn ab dem 01.04 oder 15.04.2025 gewünscht, ist verhandelbar
  • Vertrag ist befristet bis zum 31.12.2025, mit Aussicht auf Verlängerung vor­be­haltlich der Förderzusagen
  • Brandneues Projektbüro in Köln-Mülheim. Die Räumlichkeiten sind leider nicht bar­rie­refrei: EG mit drei Stufen, Toilette im Flur und eher eng.
  • Flexible, bedarfs­ori­en­tierte Arbeitszeiten; Arbeit aus dem Home-Office in Absprache ist möglich
  • Raum für eigen­ständige inhalt­liche Arbeit und Austausch
  • Eine par­ti­zi­pative Arbeitsorganisation und soli­da­rische Organisationskultur mit flachen Hierarchien
  • Die Möglichkeit, die Zukunft eines wach­senden bun­des­weiten Netzwerks von Asiatischen Deutschen mitzugestalten
  • Zusammenarbeit mit einem kleinen, enga­gierten Büroteam mit einem breiten Kompetenzfeld im Bereich Community- und Vereinsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, wis­sen­schaft­liche Arbeit
  • Und das Wichtigste: Lots of good Food and Community-love

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung
Wir laden ins­be­sondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und inter­sek­tio­nalen Identitäten ein, sich zu bewerben. Der Wohnort Köln oder Umgebung wäre im Hinblick auf ein Projektbüro wün­schenswert.
Teile uns gerne mit, was du brauchst, dass die Arbeit zugänglich für dich ist.

Bewerbungsgespräche sind für den 20. und 21.März 2025 in Köln geplant.

Bitte schicke Deine Bewerbung bis zum 15.03.2025 aus­schließlich in elek­tro­ni­scher Form als PDF-Dokument per Email an info[at]korientation.de mit den fol­genden Unterlagen:
• Anschreiben (gerne mit Angabe des bevor­zugten Pronomens)
• Lebenslauf ohne Foto
• Motivationsschreiben
• Zeugnis des letzten Abschlusses
• Gegebenenfalls ergän­zende Unterlagen, wie Arbeitszeugnisse

Hier findest Du die Ausschreibung als PDF zum Download 👇🏽. 


Für inhalt­liche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

Das Verbundprojekt gegen Rassismus wird gefördert im Bereich „Entwicklung einer bun­des­zen­tralen Infrastruktur“ des Programms „Demokratie leben!“ durch das BMFSFJ sowie die Berliner Senatsverwaltung ASGIVA.

VeranstaltungenVerein

Liebe Community,

wir wollen das anste­hende Mondneujahrsfest als Anlass nehmen zusam­men­zu­kommen! 🐍
Wir freuen uns, wenn ihr etwas für das gemeinsame Buffet bei­steuern könntet 🥟🍜🍊 und wir bei Karaōke und guten Gesprächen einen einen schönen Abend mit­ein­ander verbringen.

Egal ob alte oder neue Gesichter, aktive Leute, Interessierte – erzählt, was euch bewegt und hört, was andere zu sagen haben.
Auch wenn du kein Mondneujahr feierst, bist du herzlich willkommen. 

Bringt gerne eure Kinder mit! 🧒👦

Wenn ihr Lust habt uns beim Ambiente zu unter­stützen, dann kommt in roter oder gelber Kleidung 😉🌙 🧧. Es ist aber keine Pflicht. 

Wir freuen uns auf euch!

Eure Sue, Taro, Cam Tu, Helene & Loan

🌟🌟🌟 Chill & Potluck zum Mondneujahr 🌟🌟🌟
🥮 Potluck = Jede*r bringt was zu essen / trinken mit.
🍽️ Bitte bringt eigenes Geschirr & Besteck mit.
📅 WANN: Freitag, 24.01.2025
⏰ Uhrzeit: ab 16 Uhr
📍 WO: Hamburg, Info zur Location folgt nach der Anmeldung
💌 WER: Asiatisch-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und BPoC mit Bezug zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-) Asien
✍️ ANMELDUNG: geschlossen


Die Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“

AllgemeinKulturProjekt MEGAVeranstaltungenVereinWorkshop

Unser Ausstellungskatalog ist erschienen! 🎊

kori­en­tation feierte im Mai 2023 seinen 15. Geburtstag. Wir haben dies zum Anlass genommen, um mit der Ausstellung und dem Festival „zu(sammen)künfte“ aufzuzeigen:

  • die Entstehungsgeschichte von einem koreanisch-deutschen Verein hin zu einem Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven / einer (post)migrantischen Selbstorganisation,
  • die Themen, die uns am Herzen liegen, 
  • die Meilensteine und Highlights unserer Arbeit,
  • Menschen und Organisationen, mit denen wir zusam­men­ge­ar­beitet haben und zusammenarbeiten,
  • und unsere Zukunftsperspektive(n).

Ebenso war es uns wichtig, mit Asiatisch-Deutschen und ‑dia­spo­ri­schen Communitys zu feiern, ihnen Sichtbarkeit zu ermög­lichen und den Verein für eine größere Öffentlichkeit erfahrbar zu machen.

Verfügbarkeit als PDF und als gedrucktes Exemplar 

Eine Dokumentation der Ausstellung, der Festivalwoche mit Veranstaltungen, Screenings, Workshops, Panels sowie eine aus­führ­liche Chronik der Vereinsgeschichte findet ihr hier zum 🔗📕Download als PDF

📦✉️ Der gedruckte Ausstellungskatalog kann über das unten ste­hende Formular bestellt werden, wir bitten dabei um eine Spende zur Finanzierung des Portos an:

kori­en­tation e.V.
IBAN: DE47 4306 0967 1140 5089 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: „Vorname Nachname, SPENDE“

oder Spenden per Paypal (auch hier als Verwendungszweck: Vorname Nachname, SPENDE)

vor­aus­sicht­licher Portobeitrag:
1 Stk = 1,80€ Großbrief bis 500g
2 Stk = 2,55€ Bücher- und Warensendung bis 1000g
5 Stk = 4,19€ Päckchen S
10 Stk = 7,69€ DHL Paket 5kg
20 Stk = 10,49€ DHL Paket 10kg

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    BlogVeranstaltungen

    WAS: Booklaunch mit einem Gespräch zwi­schen Kien Nghi Ha, Yumin Li, Linh Müller und Irit Neidhart
    Wann: 09.07.2024 um 18:30 h
    Wo: Savvy Contemporary, Reinickendorfer Straße 17, 13347 Berlin
    Sprache: Deutsche Lautsprache
    Zugang: Der Eintritt ist frei und die Räume sind eben­erdig und roll­stuhl­freundlich.
    Link: https://savvy-contemporary.com

    Das Buch wird während der Veranstaltung erhältlich sein!

    Save the Date!
    Am 18. September 2024 findet von 14:00–18:00 ein beglei­tender Workshop zum Thema im Rahmen der Reihen WEDDING AFFAIRS and COLONIAL NEIGHBOURS bei SAVVY statt. 

    Wir freuen uns auf den Booklaunch des Sammelbands zur gleich­na­migen Filmreihe, die 2023 im Sinema Transtopia statt­ge­funden hat und die Gesprächsrunde mit dem Herausgeber Kien Nghi Ha sowie den Autorinnen Yumin Li, Linh Müller und Irit Neidhart im Savvy Contemporary in Berlin. 

    Zum Sammelband

    Der Band unter­sucht anhand kolonial-kritischer Filmanalysen die nahezu unbe­kannte Geschichte Asiatischer Repräsentationen in Deutschland. Der Fokus liegt auf ori­en­ta­li­sie­renden deut­schen Kinofilmen der Weimarer Zwischenkriegszeit. Nach dem Ende des Imperial Germany wurden Deutschlands kolonial-rassistische Fantasien und Ambitionen ver­stärkt in eine ima­ginäre Kolonialität über­führt. Ihre fil­mi­schen Inszenierungen begeis­terten ein Massenpublikum. Die Filmkulisse, aber auch ihre Produktion und Konsumtion wurden selbst zum kul­tu­rellen Kolonialraum. Ihre Popularität ist Ausweis ihrer gesell­schaft­lichen und zeit­his­to­ri­schen Bedeutsamkeit.

    Im Unterschied zur domi­nanten Wahrnehmung, in der Berlin auf­grund der „Goldenen Zwanziger“ als euro­päische Kultur- und Filmstadt von Weltrang gefeiert wird, setzt das Buch auf deko­lo­nia­li­sie­rende Perspektiven. In euro­zen­tri­schen Diskursen wird sys­te­ma­tisch ver­drängt, dass sich unter der Oberfläche der modernen Urbanität ein „wildes Kulturleben“ ver­birgt, das durch kolo­niale Verstrickungen und Exotisierungen geprägt ist. Die fil­mi­schen Arbeiten etwa von Hito Steyerl und Philip Scheffner machen dagegen ver­gessene (Ge)Schichten und Dimensionen der Kolonialmetropole Berlin sichtbar.

    Das Buch erweitert die deko­lo­niale Debatte und stellt anti-Asiatischen Rassismus und Orientalismus in den Fokus. Es leistet Pionierarbeit, indem es die „Weltmetropole Berlin“ als kolo­nialen Kulturraum mit (anti-)Asiatischen Bezügen erforscht.

    Angaben
    Kien Nghi Ha [Hg.]: Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin
    Localizing Decolonialization – Dekolonialisierung loka­li­sieren
    Berlin: Assoziation A, 2024, 200 Seiten.
    16 EUR
    Link zum Verlag

    Zu den anwesenden Autor*innen

    Kien Nghi Ha ist pro­mo­vierter Kultur- und Politikwissenschaftler und leitet den Arbeitsbereich Postcolonial Asian German Studies an der Universität Tübingen. Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Bremen, Heidelberg und Bayreuth geforscht und wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien aus­ge­zeichnet. Als Kurator hat er u.a. im Berliner Haus der Kulturen der Welt, im Hebbel am Ufer-Theater und im Sinema Transtopia ver­schiedene Projekte über Asiatische Diaspora rea­li­siert. Er hat mehr als zehn Bücher zu post­ko­lo­nialer Kritik, Rassismus, Migration und Asian Diaspora geschrieben und edi­tiert. Zuletzt ist der Sammelband Asiatische Deutsche Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond (Assoziation A 2021) als erwei­terte Neuauflage erschienen. 2025 gibt er den Band Anti-Asian Racism in Transatlantic Perspectives: History, Theory, Cultural Representations and Social Movements (tran­script) heraus.

    Yumin Li ist Kulturwissenschaftlerin, Expertin für Antidiskrimierung und diver­si­täts­ori­en­tierte Organisationsentwicklung sowie Performerin. In ihrer Dissertation unter­suchte sie Anna May Wongs mehrere Jahrzehnte umspan­nende Karriere auf vier Kontinenten. Li ver­öf­fent­lichte zahl­reiche Aufsätze zu Anna May Wong. Zusammen mit dem Kollektiv and-company&co erar­beitete sie die Theaterperformance „Shanzai Express“, das sich spie­le­risch mit Anna May Wong befasst und an der Volksbühne 2023 Première feierte. 

    Linh Müller hat Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin, am Middlebury College und an der Yale University stu­diert und forscht zur affek­tiven Reproduktion und Repräsentation von natio­naler Zugehörigkeit in Sport und Popkultur. In ihren per­sön­lichen Arbeiten ver­handelt sie die Komplexitäten und Verstrickungen, die sich aus ihrer eigenen viet­na­me­si­schen und deut­schen Familiengeschichte ergeben ins­be­sondere in Hinblick auf Identität, Sprache, Krieg und den Nationalsozialismus. Momentan lebt sie in Berlin und arbeitet in einem Projekt zu migran­ti­scher Erinnerung und der Friedensstatue, die in Berlin-Moabit an die so genannten „Trostfrauen“ im Zweiten Weltkrieg erinnert.

    Irit Neidhardt ist seit 1995 als Kuratorin und Publizistin zum Themengebiet Kino und ara­bische Welt tätig. Zudem betreibt sie seit 2002 den inter­na­tio­nalen Verleih und Vertrieb „mec film“ für Filme ara­bi­scher Regisseur*innen. Als Koproduzentin war sie an meh­reren preis­ge­krönten Dokumentarfilmen beteiligt. 

    Eine Publikation des Projekts DARE (Decolonize Anti-Asian Racist Entanglements).

    Das Buch und die Filmreihe sind in Kooperation mit bi’bak e.V (Sinema Transtopia), kori­en­tation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V. und der Abteilung Koreanistik des Asien-Orient-Instituts der Universität Tübingen ent­standen. Es wurde im Programm „Förderung zeit­ge­schicht­licher und erin­ne­rungs­kul­tu­reller Projekte“ der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt.

    Projekt MEGAVeranstaltungenWorkshop

    Im August 2024 fand das erste MEGA Community-Retreat für Asiatische-Deutsche, asiatisch-diasporische Personen und alle, die sich als BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren statt! 🤩

    Darum ging es bei unserem Retreat mit dem Titel „Wie wir erinnern“:

    Erinnerungen haben für uns als (post)migrantische Menschen eine besondere Bedeutung – und oft auch Schwere. Für viele ist es nicht leicht, sich (zwi­schen den Generationen) zu erinnern, v.a. wenn Erinnerungen mit Lücken und Sprachlosigkeit oder Trauer ver­bunden sind. 

    Gleichzeitig kann das (Wieder-)Aneignen des „Was“ und „Wie“ erinnern uns als Individuen und Communities ermäch­tigen und unsere Geschichten selbst­be­stimmt erfor­schen und erzählen lassen.

    In unserem MEGA Retreat haben wir uns deshalb mit der Kraft der Community dem Thema „Erinnern“ widmen.

    Mit Übungen aus der Körperarbeit und den Erfahrungen aus ver­schie­denen Erinnerungs-/Archivprojekten haben wir uns ange­schaut, wie sich Erinnerungen zeigen, wie wir sie erzählbar machen und zu etwas (poli­tisch) Widerständigem umwandeln können.

    Das Programm beinhaltete
    🔵 Workshop „Achtsames Erinnern – die Kraft der inneren Verbindung(en)“ mit Melz Malayil ((fand online statt)
    🔵 Workshop „Schmerz als liminale Erfahrung: eine soma­tische Auseinandersetzung“ mit Sarah Naqvi
    🔵 Workshop „Film als Methode von kol­lek­tiver Erinnerungsarbeit“ mit Anujah Fernando
    🔵 Skillsharing von Communitywissen durch Retreat-Teilnehmer*innen, u.a. zu Tanzimpro, Schreiben, Austausch zu Sprachbarrieren/ & ‑wissen
    🔵 Lagerfeuer
    🔵 Baden am See
    🔵 Gameshow mit Vee
    🔵 Sauna

    Es gab viel Spaß und Verbindungen im wun­der­schönen Bildungshaus lila_bunt für femi­nis­tische Bildung, Praxis und Utopie in Zülpich/Nordrhein-Westfalen (lila_bunt Webseite).

    Die vier Tage Community und Empowerment waren toll. Danke an alle, die dabei waren. <3


    Über lila_bunt: lila_bunt ist ein queer_feministisches Kollektiv aus unter­schiedlich posi­tio­nierten und mit­ein­ander ver­bun­denen Menschen. Uns allen gemeinsam ist der Wunsch nach gelebter Utopie und queeren Räumen und Träumen.

    Die Menschen von lila_bunt defi­nieren sich bisher als queer, fett, les­bisch, pan­se­xuell, bise­xuell oder hete­ro­se­xuell. Es gibt weiße Menschen und Personen of Colour, Cis-Personen und Menschen mit trans*identem Hintergrung im Kollektiv. Bisher sind wir mehr­heitlich weiß und cis-geschlechtlich posi­tio­niert. Uns ver­bindet der Anspruch, das Haus kol­lektiv und inter­sek­tional auf­zu­bauen und dafür Sorge zu tragen, dass sich Repräsentationen und Positionen erweitern.


    Das Projekt MEGA wurde von 2020 bis 2024 durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.


    StellenausschreibungVereinwissenschaft

    Wir suchen ab 07.06.2024 bis vor­aus­sichtlich zum 15.08.2024
    Zwei wis­sen­schaft­liche Honorarkräfte zur Mitarbeit an einem wis­sen­schaft­lichen Dossier zum Themenfeld „Deutsche Kolonien im Asien-Pazifik-Raum mit dem Fokus auf China und Samoa“

    Werkvertrag ver­gütet mit 1.500 € brutto pro Person
    Bewerbungsfrist: 01.06.2024

    Bewerbungsunterlagen: Motivationsschreiben, Lebenslauf und falls vor­handen Arbeitsproben wie Publikationen/Textarbeiten als PDF
    per Email an info @ korientation.de

    Hintergrund der Ausschreibung

    kori­en­tation ist in diesem Jahr Kooperationspartner des Dekoloniale Festivals 2024, das Mitte November in Berlin statt­finden wird. In Vorbereitung des Festivals erstellen wir ein wis­sen­schaft­liches Dossier in obigem Themenfeld. Es dient als Grundlage zur Erarbeitung von Inhalten und Textbeiträgen für unter­schied­liche Programmteile des Festivals, an denen kori­en­tation mit Beiträgen beteiligt ist, wie Ausstellung, Interventionen oder auch Stadtführungen durch den Weddinger Sprengelkiez, in dem sich die Kiautschoustraße, Samoastraße und Pekingplatz befinden.

    Wissenschaftliches Rechercheprojekt

    Wir suchen nach zwei Personen, die bereits eine wis­sen­schaft­liche Vorbeschäftigung mit dem Themenfeld deut­scher Kolonialismus im Asien-Pazifik-Raum vor­weisen können, und darauf auf­bauend jeweils zu anti­ko­lo­nialem Widerstand bei­spiels­weise in „Kiautschou/Tsingtao“ und in Samoa recher­chieren (u.a. Archive), einen 10-seitigen Beitrag schreiben und eine aus­führ­liche Literaturliste erstellen.

    Im Fokus der Recherche sollten mög­lichst Asiatisch-/pazifische Standpunkte und/oder damit ver­bundene dia­spo­rische Perspektiven und Einordnungen der Kolonialzeit und deren Nachwirkungen auf die Gegenwartsgesellschaften Chinas und Samoas – und im deut­schen Kontext spe­zi­fisch auf Berlin – stehen. 

    Fragestellungen sind:

    • Wie haben der Kolonialrassismus und seine Strukturen das Alltagsleben und die sozialen Hierarchien vor Ort geprägt, und welche Formen von Resilienz und anti­ko­lo­nialem Widerstand lassen sich aus his­to­ri­schen Quellen und bestehender wis­sen­schaft­licher Literatur herauslesen?
    • Gab es Personen aus den deut­schen Kolonien im Asien-Pazifik-Raum, die in irgend­einer Form einen Bezug zu Berlin als kolo­nialer Metropole und Ort des antiimperialen/antikolonialen Widerstands hatten?
    • Welche post­ko­lo­nialen Effekte auf das Leben von Menschen in den ehe­ma­ligen Kolonien und das Leben von Menschen mit asiatisch-pazifischen Bezügen in der deut­schen (post)migrantischen Gegenwartsgesellschaft ins­be­sondere in Berlin lassen sich aufzeigen?
    • Gibt es his­to­rische Fotos und andere Elemente, die sich für eine ras­sis­mus­kri­tische Visualisierung der Kolonialzeit eignen?
    • Gibt es Kontexte, in denen sich Schwarze und Asiatisch-Pazifische Erfahrungen im kolo­nialen Kontext über­schnitten haben?

    Die Arbeitsaufträge umfassen

    • Archivarbeit und quel­len­ba­sierte his­to­rische Recherchen inkl. graue Literatur wie Flyer, aber auch Bilder etc. sowie ggf. Unterstützung der Projektleitung bei der Bestandsaufnahme und Sichtung rele­vanter Quellen und Forschungsliteratur
    • Eine münd­liche Präsentation der (vor­läu­figen) Rechercheergebnisse für den inhalt­lichen Austausch mit anderen Beteiligten der Dekoloniale Ende Juni ist erwünscht.
    • Zusammenstellung der Ressourcen als aus­führ­liche Literatur- und Materialliste zu anti­ko­lo­nialem Widerstand in „Kiautschou/Tsingtao“ und/oder Samoa in digi­taler Form
    • Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse aus den Recherchen in Form eines 10-seitigen Berichts
    • Zeitplan:
      • Abgabe des Berichtsentwurfs sowie der Literaturliste bis zum 16.07.2024
      • Abgabe des fina­li­sierten Berichts mit Literaturliste nach erfolgter Überarbeitungsrunde bis Anfang August 2024.

    Alle Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit der Projektleitung Kimiko Suda.

    Das wünschen wir uns von Euch

    • Wissenschaftliche Vorkenntnisse im Themenfeld deut­scher Kolonialismus im Asien-Pazifik-Raum
    • Erfahrungen in quel­len­ba­sierter his­to­ri­scher Recherche und im Auswerten von Forschungsliteratur
    • Erste Erfahrungen in der Archivforschung
    • Vorkenntnisse in Postkolonialen Studien, inter­sek­tio­nalen und ras­sis­mus­kri­ti­schen Ansätzen
    • Erfahrungen im selbst­stän­digen Arbeiten und Forschen mit Forschungsplan
    • Erfahrungen im wis­sen­schaft­lichen Schreiben von Texten
    • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
    • Ein hohes Maß an Selbständigkeit, Eigeninitiative und eine sorg­fältige und zuver­lässige Arbeitsweise

    Vorteilhaft sind:

    • Vorhandene Textarbeiten oder Publikationen im Themenfeld
    • Abschluss im Fach Geschichte, Kultur‑, Sozial- und Politikwissenschaften oder vergleichbar 
    • Vorkenntnisse Asiatisch-Deutscher (Migrations-)Geschichten und post­mi­gran­ti­schen, erin­ne­rungs­kul­tu­rellen Themen 

    Was Euch bei uns erwartet:

    • Eine Arbeit mit hoher Eigenverantwortung und Raum für eigen­ständige inhalt­liche Arbeit und Austausch
    • Gemeinsame Konkretisierung der Fragestellung und des Arbeitsauftrags mit der Projektleitung
    • Austausch und Zusammenarbeit mit der Projektleitung und einem kleinen, enga­gierten Büroteam mit einem breiten Kompetenzfeld im Bereich Community- und Vereinsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, wis­sen­schaft­liche Arbeit
    • Unsere Büroräumlichkeiten sind recht klein und nicht bar­rie­refrei. Eine Mitnutzung der Büroräumlichkeiten ist daher leider nur nach Absprache möglich.

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

    Wir laden ins­be­sondere FLINTA* BPoC-Personen (gerne mit Bezügen zu Asien) ein, sich zu bewerben. Bitte schickt Eure Bewerbung mit den fol­genden Unterlagen:

    • Motivationsschreiben (gerne mit Angabe des bevor­zugten Pronomens)
    • Lebenslauf ohne Foto
    • ggf. ergän­zende Unterlagen, ins­be­sondere Textarbeiten bzw. Publikationen, und/oder aus­sa­ge­kräftige Arbeitszeugnisse

    als PDF-Dokument auf Deutsch bis zum 01.06.2024 nur per E‑Mail an info @ korientation.de.

    Habt Ihr Nachfragen, schreibt uns gern zeitnah an!

    BlogVeranstaltungenVerein

    Bei Colorism fun­giert die Schattierung der Haut als Grundlage für die Bevorzugung oder Benachteiligung einer Person: Menschen mit einem dunk­leren Hautton erfahren mehr Diskriminierung als Menschen mit einem hel­leren Hautton. Auch in vielen Ländern Asiens und der asia­ti­schen Diaspora werden Personen mit hel­lerer Haut favo­ri­siert. Colorism kommt dabei selten allein und ist – nicht nur aber auch – mit Class und Gender verwoben.

    Diese eta­blierte Praxis ist eine weitere Dimension von Diskriminierung, die kon­krete Auswirkungen auf unser Leben hat. Und doch sprechen wir so wenig darüber. Warum eigentlich?
    Zeit also, dieses unbe­queme Thema auf­zu­greifen und darüber zu dis­ku­tieren; über unsere eigenen Erfahrungen mit Colorism – auch unter Familienmitgliedern und Freund*innen – und wie wir Colorism ver­lernen und ent­ge­gen­wirken können.

    Als Hosts für die 6. VaryAsians-Edition unserer digi­talen Salonreihe für korientation-Mitglieder sind diesmal unsere Vorstandsmitglieder Alli Kamalanathan und Sun-Ju Choi mit dabei.

    ⚡️ Wann: Mittwoch, 19.06.2024, 19 Uhr
    ⚡️ Wo: Online auf Zoom (Link kommt per Email)
    ⚡️ Wer: korientation-Mitglieder mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien (Möchtest du Mitglied werden? Link zur Seite 😊)
    ⚡️ Sprache: Deutsche Lautsprache
    ⚡️ Anmeldung über das Formular unten: 18.06.2024, 18 Uhr

    Wir sind uns bewusst, dass VaryAsians ein flie­ßender Prozess ist, in dem es kein Richtig und Falsch gibt. Gerne möchten wir deshalb mit Euch in Austausch treten und laden Euch herzlich ein, mit uns diesen Salon zu gestalten.

    Anmeldung

      Projekt MEGAVeranstaltungen

      Community im Südwesten Deutschlands! MEGA & das Melting Pot Collective haben gemeinsam zum Vernetzen eingeladen.

      Wir haben uns sehr gefreut, dass einige aus der Umgebung nach Heidelberg ange­reist sind.

      Wir haben uns beim Potluck (Jede*r bringt was Leckeres fürs gemeinsame Buffet mit 🍱🥟🍒) mit­ein­ander aus­ge­tauscht: Was braucht ihr? Was brauchen wir? Wie ist die Vernetzung in Südwestdeutschland und wo gibt es Ausbaubedarf?

      Ob inter­es­sierte oder akti­vis­tische Einzelpersonen, ob als Gruppe orga­ni­siert, schon bekannt mit den Melting Pots oder korientation/MEGA oder nicht – Es war ein wun­der­volles Wiedersehen und neu Kennenlernen!

      Euer MEGA Team & Melting Pot Collective


      Zum Melting Pot Collective

      Das Melting Pot Collective ver­steht sich als lokales Empowerment-Angebot für Menschen in Heidelberg, die anti-asiatischen Rassismus erleben und/oder sich als asia*tisch ver­stehen. Das Wort asia*tisch wird bewusst ver­wendet, um der Verallgemeinerung und dem euro­zen­tri­schen Sammelbegriffes ent­ge­gen­zu­wirken. Es ver­an­staltet Empowerment-Angebote und arbeitet an Aufklärung und Antidiskrimierung.

      Das Projekt MEGA wurde von 2020 bis 2024 durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      AllgemeinBlog

      Zum Vorverkauf / Vorbestellung: Der Verlag Assoziation A hat in Kooperation mit kori­en­tation eine besondere EARLY BIRD-Aktion ange­boten, die am 20.05.2024 leider abge­laufen ist. Ihr könnt den Verlag und die Veröffentlichung des Buches aber unter­stützen, indem Ihr den Sammelband beim Verlag vor­be­stellt. Je früher aus­rei­chend Vorbestellungen (und Überweisungen) beim Verlag ein­treffen, desto gesi­cherter ist der Druck. Mit dieser Aktion unter­stützen wir die Erstauflage des Buches und den Verlag Assozation A als soli­da­ri­schen linken Verlag.

      Direkt zum Vorbestellungs-Formular.

      Im letzten Jahr fand die Filmreihe DARE im SİNEMA TRANSTOPIA unter anderem in Kooperation mit kori­en­tation statt. Aus der Filmreihe mit span­nendem Diskursprogramm ist dieser Sammelband hervorgegangen. 

      🤩 Save the Date für die Booklaunch am 09.07.2024 um 18 h im SAVVY CONTEMPORARY in Berlin!

      Zum Buch

      Ha, Kien Nghi (Hg.), Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin. Localizing Decolonialization – Dekolonialisierung loka­li­sieren, Berlin: Assoziation A, 2024.
      Mit Beiträgen von Anujah Fernando, Kien Nghi Ha, Merle Kröger, Yumin Li, Linh Müller, Tobias Nagl, Irit Neidhardt, Subin Nijhawan, Philip Scheffner, Gülşah Stapel und Hito Steyerl

      ISBN 978–3‑86241–502‑1 | erscheint 06/2024 | 200 Seiten | Paperback | 16,00 €

      Inhalt

      Der Band unter­sucht die nahezu unbe­kannte Geschichte Asiatischer Präsenzen in Deutschland anhand kolo­ni­al­kri­ti­scher Filmanalysen. Der Fokus liegt auf ori­en­ta­li­sie­renden deut­schen Kinofilmen der Weimarer Zwischenkriegszeit. Nach dem Ende des Imperial Germany wurden Deutschlands kolonial-rassistische Fantasien und Ambitionen ver­stärkt in eine ima­ginäre Kolonialität über­führt. Ihre fil­mi­schen Inszenierungen begeis­terten ein Massenpublikum. Die Filmkulisse, aber auch ihre Produktion und Konsumtion wurden selbst zum kul­tu­rellen Kolonialraum. Ihre Popularität ist Ausweis ihrer gesell­schaft­lichen und zeit­his­to­ri­schen Bedeutsamkeit.

      Im Unterschied zur domi­nanten Wahrnehmung, in der Berlin auf­grund der »Goldenen Zwanziger« als euro­päische Kultur- und Filmstadt von Weltrang gefeiert wird, setzt das Buch auf deko­lo­nia­li­sie­rende Perspektiven. In euro­zen­tri­schen Diskursen wird sys­te­ma­tisch ver­drängt, dass sich unter der Oberfläche der modernen Urbanität ein »wildes Kulturleben« ver­birgt, das durch kolo­niale Verstrickungen und Exotisierungen geprägt ist. Die fil­mi­schen Arbeiten von z.B. Hito Steyerl und Philip Scheffner machen dagegen ver­gessene (Ge)Schichten und Dimensionen der Kolonialmetropole Berlin sichtbar. Das Buch erweitert die deko­lo­niale Debatte und stellt anti-Asiatischen Rassismus und Orientalismus in den Fokus.

      Fragen

      Ich würde gern den Verlag kontaktieren.

      Webseite: www.assoziation‑a.de, Email: berlin@assoziation‑a.de

      Wann wird das Buch veröffentlicht?

      Das Buch wird Ende Juni 2024 erwartet. Am 09. Juli 2024 ist auch die Booklaunch-Veranstaltung im Savvy Contemporary in Berlin-Wedding!

      Verkauft korientation die Bücher?

      Nein. Wir leiten die Infos und Eure Bestellungen nur an den Verlag weiter und haben mit Bestellung und Verkauf der Bücher ansonsten nichts zu tun.

      Was hat korientation mit dem Sammelband zu tun?

      Als Kooperationspartner sup­porten wir das Projekt DARE unseres Mitglieds Kien Nghi Ha und damit auch diesen Sammelband. Das Thema Asiatische Präsenzen in Berlin und in Deutschland ist in seiner his­to­ri­schen Dimension ist wichtig und unzu­rei­chend auf­ge­ar­beitet. Daher wün­schen wir uns, dass mög­lichst viele die Möglichkeit haben, davon zu erfahren und das Buch zu diesen Sonderkonditionen zu erhalten.

      Gibt es eigentlich eine Booklaunch-Veranstaltung?

      Ja! Wir freuen uns auf den Booklaunch am 09.07.2024 um 18 Uhr im SAVVY Contemporary in Berlin-Wedding. Bei Fragen dazu kon­tak­tiert direkt Kien Nghi Ha, der die Veranstaltung orga­ni­siert. kori­en­tation koope­riert auch hier als Community-Partner. Save the Date!

      Vorbestellung beim Verlag

      Bitte beachten: Ihr bestellt das Buch NICHT bei kori­en­tation.
      Die Daten gehen direkt per Email an den Verlag Assoziation A. Bei allen Fragen zur Bestellung, zum Versand, zur Zahlung schreibt direkt an den Verlag: berlin@assoziation‑a.de.

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