korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Der Community Kurs geht in die zweite Runde! Er findet wöchentlich mittwochs von Ende April-Juli 2026 in der HACKE in Köln-Mülheim statt. Er ist die Fortführung unseres regelmäßigen Programmes und diesmal diskutieren wir anti-kolonialen Widerstand in Geographien Asiens.
Um was geht’s?
Eine Auswirkung von anti-asiatischem Rassismus ist, dass komplexe Auseinandersetzungen über Macht, Herrschaft, Besatzung und Rassismus innerhalb Asiens kaum thematisiert werden. Wir legen daher den Fokus unseres Kurses 2026 auf die Kämpfe um Tamil Eelam, Belutschistan und West Papua, einerseits weil diese unserer Einschätzung nach in aktuellen Auseinandersetzungen um Krieg und Militarisierung sowie Widerstand dagegen unterbeleuchtet werden und andererseits weil sie die herkömmlichen Konstrukte von Asien und Globalem Süden irritieren können. Wir wollen gemeinsam verstehen, welche Strukturen Besatzung und Kriege verursachen und was Rassismus und Kolonialismus damit zu tun hat. Außerdem wollen wir Militarisierung in lokalen, globalen und kapitalistischen Zusammenhängen thematisieren, beleuchten wie Communities sich dagegen wehren und für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ihrer jeweiligen Länder und über Grenzen hinweg aufbegehren. Lasst uns gemeinsam internationalistisch lernen, darüber sprechen, was die einzelnen Kontexte mit unserem Leben in Deutschland zu tun haben und schauen, wie internationale Solidarität gelebt werden kann.
Methode
Wie beim ersten Community Kurs wollen wir gemeinsam lernen und so gut es geht versuchen, die Grenzen zwischen Lehrenden und Lernenden aufzulösen. Deshalb möchten wir in praxisorientierten, kreativen Formaten zusammenkommen, die sich Texte aneignen und andere Medien sowie den Austausch untereinander als ebenso wichtig wie das geschriebene Wort anerkennen. Dafür treffen wir uns wöchentlich themenbezogen in Dreier-Blöcken, die wie folgt aufgebaut sind:
Einführung in das Thema mit vorbereiteten Texten und anderen Medien
Beleuchtung antikolonialen Widerstands anhand einer konkreten Gruppe/Initiative o.Ä.
Bastel-/ Musik-/ Performance- / Filmabend zum Thema
Abschließend wird es eine Reflexionssitzung geben, in der wir teilen können, was wir alles gelernt haben, was unser Feedback zum Kurs ist und wie wir die Inhalte weitertragen wollen.
Teilnahme
Wir ermutigen besonders Mitglieder asiatischer Diasporagruppen (damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) teilzunehmen. Darüber hinaus sind alle anderen Interessierten willkommen, die bereit für einen respektvollen, selbstreflektierten und verantwortlichen Austausch sind.
Da wir den Raum gemeinschaftlich gestalten, wollen wir alle Menschen ermutigen Aufgaben zu übernehmen und z.B. eine Lesebesprechung zu moderieren, einen Film zu zeigen, eine Gruppe vorzustellen, sich um Verpflegung zu kümmern etc.
Anmeldung
Bitte meldet euch verbindlich an, sodass ihr an mindestens 5 der Termine könnt. Es gibt zusätzlich die Option als Außenstehende zu interessanten Sitzungen dazu zu kommen und die Gestaltung/Moderation von Sitzungen mitzugestalten.
Inhalte
Mittwoch, 29.04. 17:30–19:00h
0_Einführung ins Konzept & Kurzinput
BLOCK 1: Tamil Eelam
Mittwoch 06.05., 17:30–19:00h
1.1_Lesebesprechung: Einleitung und Kapitel 1 aus Radicalizing Her (N. Gowrinathan)
HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education (korientation e.V.) Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne 51103 Köln
Hinkommen Die nächsten Bus- & Bahnhaltestellen (Von-Sparr-Str., Berliner Str., Bürgerpark Mühlheim) sind ca. 5–7 Minuten zu Fuß entfernt. Es gibt jeweils einen Behindertenparkplatz in der Berliner Str.76 und 77, beides 400m vom Veranstaltungsort.
Reinkommen Der Raum liegt im Erdgeschoss und es gibt 3 Treppenstufen im Eingang. Die Toilette liegt ebenfalls im EG im Hausflur, ist allerdings sehr eng und schmal.
Infektionsschutz Bitte seht bei Erkältungs- und Grippesymptomen von einer Teilnahme ab. Falls ihr weitere Hygienemaßnahmen benötigt, schreibt uns gerne über das Anmeldeformular.
bei weiteren Fragen kontaktiert uns sehr gerne über koeln(ät)korientation.de
Von Juni bis Juli und Oktober bis November 2025 fand in Köln unser erster Community Kurs zu strukturellem Rassismus statt: Das erste regelmäßige Angebot partizipativer politischer Bildung von korientation. Mit dem Community-Kurs füllten wir das neue Kölner Projektbüro – das House of Asian Community Knowledge and Education, kurz HACKE – Woche für Woche mit Leben. Kritische Bildung, Wissen aus Erfahrungen und Diskussionen über rassistische Strukturen waren ebenso wichtig, wie die Diskussionen über Organisierung dagegen. Mit klassischen Textdiskussionen und kreativen Formaten wie Zines-basteln und Stadtteilspaziergängen lernten wir gemeinsam. In diesem Recap geben wir euch einen Einblick.
Erste Schritte In der ersten Sitzung kamen wir zusammen, um allen Interessierten unser Konzept und das Programm vorzustellen, uns gegenseitig sowie die HACKE kennenzulernen und gemeinsam zu besprechen, wie wir den Kurs gestalten wollen. Jede Person konnte alleine oder mit anderen zusammen eine Sitzung anleiten/moderieren, sodass der Kurs einen selbstorganisierten Charakter erhielt. Der Community-Kurs lebte davon, dass sich die Teilnehmenden zusammenschlossen, ihre Ideen einbrachten und gemeinsam Verantwortung für den Kurs übernahmen. Wir einigten uns darauf, angelehnt an Mickey Scottbey Jones, einen Brave Space zu gestalten, der anerkennt, dass wir unterschiedliche Lebenserfahrungen, Wissenbestände und Positionalitäten mitbringen und alle Lernende sind. Wir vereinbarten aufeinander zu achten, uns bewusst zu machen, wieviel Raum wir im Austausch einnehmen wollen/können, Dinge offen anzusprechen und eine Fehlerkultur zu kräftigen.
Im ersten Themenblock behandelten wir das Thema Polizei. Wir lasen einen einführenden Text zu Polizei von Daniel Loick und Vanessa Thompson sowie einen Text von Nikil Pal Singh. Wir versuchten gemeinsam die Polizei sowie Polizieren als Praxis und Herrschaft zu begreifen: Seit wann gibt es die Polizei und wie ist sie entstanden? Was hat das mit Kolonialismus zu tun? Was meinen Menschen damit, wenn sie in dem Zusammenhang von institutionellem Rassismus sprechen? In der darauffolgenden Sitzung bekamen wir einen Einblick in sogenannte Copwatching-Praktiken in den USA und Deutschland und diskutierten anhand von Erfahrungen, Doku- und Filmausschnitten. Wir wollten wissen inwieweit der „umgekehrte Blick“, quasi eine demokratische Überprüfung, sowie kollektiv organisierte Forderungen nach Verantwortungsübernahme für rassistische Praktiken der Polizei durch Aktivist*innen, Handlungsmacht für rassifizierte Gruppen bedeuten kann. Eine weitere teilnehmende Person nahm uns an die Hand, um in der letzten Sitzung gemeinsam Zines zu basteln und erklärte uns dabei wie diese als niedrigschwelliges Tool der Selbstermächtigung zum Verbreiten der eigenen Gedanken, Geschichten und Stimme wirken können. Wir bastelten und zeichneten zu allem was uns bewegt hat, zum Thema Polizei und darüber hinaus, unseren Vorstellungen waren keine Grenzen gesetzt.
Apropos Grenzen. Im zweiten Themenblock setzten wir uns mit Grenzen und Grenzregimen auseinander. Wir lasen wieder zwei Texte, aus dem Buch Border and Rule von Harsha Walia sowie ein Kapitel aus Migrantischer Feminismus zur Koreanischen Frauengruppe der 1970er Jahre. In der Lesebesprechung verfolgten wir Walias Argument, dass Grenzen elastisch sind, sie jenseits und innerhalb von Staatsgrenzen, ökonomisch, rechtlich und politisch von Behörden und Institutionen durchgesetzt werden und die Illegalisierung von asylsuchenden bzw. Menschen auf der Flucht schaffen. Grenzen werden demnach auch diskursiv errichtet zwischen denjenigen, die Asylschutz „mehr verdient“ und „legitime“ Gründe zur Flucht nachweisen können und denjenigen, die es weniger bzw. gar nicht verdient hätten, statt auf das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle gleichermaßen zu bestehen. In der zweiten Sitzung des Blocks zeigte uns ein Filmregisseur seinen eindrucksvollen und anregenden Film über A., einen trans* Mann und politischen Geflüchteten, der in einer Erstaufnahmeeinrichtung mit Hürden kämpfen muss. Der Film inszenierte Sprachbarrieren und deutschen Behördensprech, Testoronverabreichung im Geheimen und verweigerte Studien- und Arbeitserlaubnisse eines Ortes, wo Grenzen die Leben, Beziehungen und Körper der asylsuchenden Menschen täglich durchkreuzen. Wir diskutierten im Anschluss Motive und politische Implikationen des Films. In der letzten Sitzung des Blocks erzählte uns Heike Berner vom antirassistischen Widerstand der Koreanische Frauengruppe in Deutschland. Koreanerinnen wurden in den 1960ern von Deutschland aufgrund von Arbeitskraftmangel an Krankenschwestern angeworben, sollten im Kontext der deutschen Wirtschaftskrise der 1970ern jedoch wieder abgeschoben werden. Gegen die Behandlung als bloße „Ware“ setzten sich diese Frauen zur Wehr und schlossen sich als Gruppe zusammen, um für ihr Bleibe- und Arbeitsrecht zu kämpfen. Und sie gewannen. Im Buch zuhause schrieben Mitglieder der Koreanischen Frauengruppe ihre Geschichten nieder, welches von Heike zusammen mit Sun-Ju Choi (Mitbegründerin von korientation) erstmals 2006 herausgegeben wurde und 2025 in dritter Neuauflage erschien. Ein Vermächtnis für das kollektive Gedächtnis deutscher antirassistischer Geschichte.
Im dritten Block ging es um urbanen Raum. In der Lesebesprechung widmeten wir uns „Planet of Slums“ von Mike Davis und „Golden Gulag in Italy?“ von Francesco Marchi. Wir sprachen darüber, wie weltweit über 1,6 Milliarden Menschen in sogenannten Slums und informellen Siedlungen leben und die Menschen, die im urbanen Raum als „überflüssig“ gelten die am stärksten wachsende Gruppe auf der Welt sind. Es ging dabei auch um die Diskussion, wie sich das in Europa und in Deutschland zeigt, und was das für die Städte bedeutet, in denen wir selbst leben. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war: Rassismus ist Teil davon Städte – sowohl global, als auch innerhalb Deutschlands- in dieser Art zu produzieren. Für die zweite Sitzung setzten wir uns im Rahmen einer Community Mental Map auf einem Spaziergang im Viertel Mülheim rund um die HACKE herum mit urbanen Praktiken und politischen Misständen und Fehlplanungen auseinander. Eine Teilnehmende, die an den Schnittstellen von Architektur, Urbanismus und Macht arbeitet, bereitete dafür tolle Arbeitsblätter und eine Karte vor. In Kleingruppen erkundeten wir das Veedel, bemerkten, welche Häuser veraltet, neu oder sanierungsbedürftig sind, in denen verschiedene Menschen wohnten oder wie viel Grünflächen es gibt, wo sich Menschen aufhalten können. Wir pausten Texturen der Gebäude ab, schrieben unsere Gedanken auf, zeichneten Auffalendes im öffentlichen Raum nach oder fotografierten Graffiti. Nachdem wir ein bisschen Regen abbekamen, kamen wir wieder in der HACKE zusammen und tauschten uns darüber aus, was uns im Spaziergang alles begegnet war und welche Gedanken und Gefühle dabei bei uns ausgelöst wurden. In der letzten Sitzung des dritten Blocks bevor es in die Sommerpause ging, gingen wir in den Austausch mit zwei teilnehmenden Personen, die aktiv in der Solidarischen Medizin in Köln sind. Wir diskutierten Verständnisse von Gesundheit und Krankheit und wie sich strukturell rassistische und kapitalistische Verhältnisse auf die Leben von rassifizierten Menschengruppen auswirken. Heißt gesund sein bloß gesund genug zum Arbeiten zu sein? Und welchen Einfluss haben soziale, ökonomische, politische und Umweltfaktoren, wie Wohnraum, Arbeit, Grünflächen auf die Menschenleben in Köln? Viele dieser Fragen werden im Gesundheitsatlas von SoliMed Köln aufgegriffen, den wir in der Sitzung auch thematisierten und uns z.B. mit der ungleichen Verteilung der medizinischen Versorgung je nach Kölner Stadtviertel auseinandersetzten.
Dann gingen wir in die Sommerpause. Eine Teilnehmerin hatte die wunderbare Idee ein lockeres Picknick am Rhein in der Zwischenzeit zu organisieren. Wir alle brachten Snacks, selbstgemachte Leckereien sowie Spiele mit und lernten uns besser kennen. Bis zum Abend hin plauderten und improvisierten wir unsere eigene Unterhaltung, da uns die Spiele ausgingen – bis der rheinische Wind zu stark wurde und wir uns verabschiedeten.
Zurück aus der Sommerpause starteten wir den vierten Block zu Staatsangehörigkeit und Staatenlosigkeit. Wir besprachen Andersons Text zur Entstehung von nationalstaatlichem Bewusstsein, die Bedeutung von Kapitalismus dafür, sowie Santos Text über Staatenlosigkeit und Kolonialität im karibischen Kontext. Wir stellten uns die Frage wie das Verhältnis zwischen Staatsbürgerschaften und Rassismus ist. Inwiefern weisen Staatsbürgeschaften auf eine theoretische Gleichstellung von Menschen hin, die sie unabhängig von ethnischen Zugehörigkeiten innehaben? Inwiefern wirken sie zum Aufrechterhalten von rassistsichen Strukturen? In der zweiten Sitzung tauschten wir uns über Solidarisches Asyl mit einer Aktivistin aus der Seenotrettung aus. Hier wurde sehr plastisch sichtbar, welchen Stellenwert das Leben von Menschen ohne europäische Staatsangehörigkeiten hat. In der dritten Sitzung zeichneten wir anhand einer Karte Kölns Orte der Sicherheit und Unsicherheit auf und visualisierten auch, wie wir uns in unserer Stadt bewegen und an welchen Orten wir uns aufhalten. Es kam schnell heraus, dass Orte der Sicherheit und Unsicherheit eine starke Frage des politischen und medialen Framings sind und kaum etwas mit unserem realen Sicherheitsgefühl zu tun haben. Bereiche in denen mit Sicherheit argumentiert wird waren für uns eher Zonen der Unsicherheit, weil sie Hotspots für Racial Profiling, Massenkontrollen und furchteinflößenden Razzien werden. Die Menschen, die dem ausgesetzt sind, sind einfach unsere Nachbar*innen, vor denen wir uns nicht fürchten.
Und das war es dann auch mit dem Kurs. Es war spannend, bereichernd, und ein Experiment, das besser lief, als wir gedacht haben. Wir als korientation waren begeistert davon wie eigenverantwortlich alle den Kurs und die Inhalte gestalteten. Wir haben mindestens so viel von den Teilnehmenden und Gäst*innen aus der aktivistischen Praxis gelernt, wie aus den Büchern. Mindestens so viel beim Spazieren, basteln und diskutieren, wie beim Lesen. Dieser Kurs war wie wir uns die Zukunft unser aller politischer Bildung wünschen: Partizipativ, wohlwollend, kritisch, herausfordernd, selbstorganisiert, frei zugänglich und mit ganz viel Zuneigung.
🎭 Veranstaltung: „Wenn der Sturm tobt, sollten wir enger beieinander stehen“ – Fachtag zu Asiatischen Perspektiven gegen Krieg und Rassismus 📅 Wann: Freitag 11.07.2025, 12–18 Uhr 📍 Wo: Seminarhaus Inhaus, Neuerburgstraße 2 in 51103 Köln-Kalk 🎫 Teilnahme: alle sind wilkommen, kommt einfach vorbei! 🦠 Infektionsschutz: Bitte seht bei Erkältungs- und Grippesymptomen von einer Teilnahme ab. Falls ihr weitere Hygienemaßnahmen benötigt, schreibt uns gerne.
Hunderte von Milliarden werden in die Aufrüstung Europas gesteckt, um sich auf kommende Kriege vorzubereiten. Das ist in Köln besonders spürbar: In Mülheim setzt sich ein Unternehmen nieder, dass eine neue Generation an Kriegspanzern entwickeln wird. Zugleich wird in Merheim diskutiert, ob das neue Krankenhaus einen unterirdischen Trakt bekommt, um Verwundete auch in Notsituation behandeln zu können. Mal steht es zwischen den Zeilen, mal explizit drin: Die Vorbereitungen für den Kriegsfall in Deutschland laufen auch Hochtouren.
Asiatische Communities haben viel über Krieg zu sagen. Kriege und Genozide sind die Gründe, weshalb viele von uns überhaupt hier sind. Zu Kriegszeiten wird rassistische Propaganda besonders hochgefahren, wie wir auch aus dem deutschen Krieg um die Kolonisierung in China lernen können. Gemeinsam mit unterschiedlichen Diaspora-Gruppen wollen wir über Kriege, die Gegenbewegungen, Solidarität und Widerständigkeit diskutieren. Die von den Nazis inhaftierte chinesische Kommunistin und Widerstandskämpferin Hu Lanqi hat im deutschen Gefängnis geschrieben: „Wenn der Sturm tobt, sollten wir enger beieinander stehen“. Wir halten das für einen sinnvollen Appell der Gegenwart.
Wir Beiträgen von:
Krieg und (anti-asiatischer) Rassimus (korientation)
War on the Poor (ALPAS Pilipinas)
Militarismus und Prostitution in Korea seit dem 20. Jh. bis heute (Han Nataly Jung-Hwa, Koreaverband)
Verstrickungen und Spaltungen: (Post-)koloniale Kriege und Asiatisch diasporische Erinnerungsgemeinschaften (Kien Nghi Ha)
Gewalt und Widerstand. Krieg um Tamil Eelam (Sowmya Maheswaran)
Ablauf
12.00 Ankommen mit Getränken
12.15 Einführung in den Fachtag
12.25 Krieg und (anti-asiatischer) Rassimus (korientation)
13.10War on the Poor (ALPAS Pilipinas)
13.55 - 60 Min Pausemit Essen
15.00 Militarismus und Prostitution in Korea seit dem 20. Jh. bis heute (Han Nataly Jung-Hwa, Koreaverband)
15.55 Verstrickungen und Spaltungen: (Post-)koloniale Kriege und Asiatisch diasporische Erinnerungsgemeinschaften (Kien Nghi Ha)
16.45 Gewalt und Widerstand. Krieg um Tamil Eelam (Sowmya Maheswaran)
17.30 Abschlussworte
Nach jedem Input wird es eine Austauschphase und ein Q&A geben. Zwischen den Inputs wird es außerdem 10-minütige Pausen geben.
Referent*innen
ALPAS Pilipinas. ALPAS bedeutet „sich befreien“. ALPAS steht für „Alternatibong Pangarap para sa Ating Sambayanan“, oder „Alternative Träume für unsere Leute“. ALPAS ist ein Kollektiv von politischen Aktivist*innen mit philippinischen Migrationsgeschichten sowie engagierten Verbündeten, das 2021 in Berlin (Deutschland), gegründet wurde. ALPAS arbeitet daran, die philippinische migrantische Community in Berlin und Umgebung zu unterstützen und zu organisieren, während ihre/unsere verkörperten Erfahrungen mit dem blutigen Erbe des Kolonialismus und den globalen kapitalistischen Strukturen verbunden werden, die weiterhin Leid über die große Mehrheit der Menschen in der Welt bringen, insbesondere im globalen Süden. ALPAS will aufzeigen wie die Ausbeutung von Arbeitskräften, die Zerstörung der Umwelt und die weit verbreitete politische Gewalt auf den Philippinen direkt mit der Anhäufung von Reichtum in Deutschland, der Europäischen Union und anderen imperialistischen Zentren zusammenhängen.
Kien Nghi Ha ist promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler und leitet den Arbeitsbereich Postcolonial Asian German Studies am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen. Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Bremen, Heidelberg und Bayreuth geforscht und wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien ausgezeichnet. Er hat mehr als zehn Bücher zu postkolonialer Kritik, Rassismus, Migration und Asian Diaspora veröffentlicht. Zuletzt sind die Sammelbände „Asiatische Deutsche Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond“ (Assoziation A, 2012⁄2021) und „Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin“ (Assoziation A, 2024) erschienen. Für 2025 ist der Band „Anti-Asian Racism in Transatlantic Perspectives: History, Theory, Cultural Representations and Social Movements“ (transcript) geplant. Uni-Profil: https://uni-tuebingen.de/de/208381
Han Nataly Jung-Hwa ist Vorstandsvorsitzende des Korea-Verband e.V. seit 2012, Initiatorin der AG „Trostfrauen“ und des Museums der Trostfrauen (MuT) im Korea Verband e.V. Im Alter von 16 Jahren kam sie aus Südkorea nach Deutschland, wo ihre Mutter als „Krankenpflegerin“ angeworben wurde. Sie verbrachte ihre Schule- und Studienzeit in Bayern, Baden Württemberg und West-Berlin. In ihrem Magisterarbeit befasste sich mit den sogenannten „Westprinzessinnen“, Sexworker*innen für GIs im Umfeld der US Militärbasen in Südkorea. Ihre Themenschwerpunkte sind Gender, Postkolonialismus und Migration. Seit 2008 setzt sich für die Gerechtigkeit für etwa 200.000 Mädchen und Frauen ein, die im Zweiten Weltkrieg vom japanischen Militär sexuell versklavt wurden und initiierte 2020 maßgeblich die Aufstellung der Friedensstatue Ari. Sie ist Mitherausgeberin „Unbekannte Vielfalt – Einblick in die koreanische Migrationsgeschichte in Deutschland“ (2014).
Sowmya Maheswaran ist als Anthropologin an der Schnittstelle von Forschung, Beratung und politischer Öffentlichkeitsarbeit tätig. Ihre Schwerpunkte sind globale Perspektiven auf Gewalt und Widerstand, insbesondere in Kontexten von Krieg und Vertreibung. Sowmya ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und beschäftigte sich dort u.a. mit tamilischen Kämpfen in Sri Lanka und im Exil, kapitalistische Gewaltlogiken im Maya-Gebiet Mexikos, Solidarität in der Migrationsgesellschaft und kritischer postkolonialer Theorie.
Hinkommen / Reinkommen / Infektionsschutz
Seminarraum Inhaus: EG in der Neuerburgstraße 2 in 51103 Köln-Kalk
Hinkommen Die nächsten Bus- & Bahnhaltestellen (Kalk Post, Trimbornstraße S) sind ca. 5–10 Minuten zu Fuß entfernt. Es gibt einen Behindertenparkplatz auf der Kalker Hauptstr. 166 (85m entfernt), zwei in der Sieversstraße 1 (250m entfernt) und fünf am Ottmar-Pohl-Platz 1 (450m entfernt).
Reinkommen Der Seminarraum und das WC sind im Erdgeschoss. Es gibt im Eingang eine Stufe, für die wir eine Rampe bereitstellen.
Infektionsschutz Bitte seht bei Erkältungs- und Grippesymptomen von einer Teilnahme ab oder tragt ggf. eine FFP2-Maske. Falls ihr weitere Hygienemaßnahmen benötigt, schreibt uns gerne.
Bei weiteren Fragen kontaktiert uns sehr gerne über koeln(ät)korientation.de
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“.
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“
Der erste Community Kurs zu strukturellem Rassismus findet 2025 wöchentlich von Juni-Juli und Oktober-November in der HACKE in Köln-Mülheim, statt. Er ist unser erstes regelmäßiges Programm dort.
Um was geht’s?
In unserem ersten korientation Community-Kurs wollen wir uns gemeinsam ein Verständnis von strukturellem Rassismus erarbeiten und beleuchten, wie sich rassifizierte Menschen dagegen organisieren. Wir wollen gemeinsam die Struktur verstehen, die das faschistische Aufbegehren, die Verschlimmerung der Grenzgewalt und stetige Ausweitungen von rassistischen Staatsbürgerschafts-Gesetzen ermöglicht.
Repräsentations- und Diversitätspolitik haben es in den letzten Jahren oft verpasst die strukturelle Ebene zu bearbeiten oder waren gar Teil der Veschlimmerung. Es gibt den Bedarf das gemeinsam zu diskutieren, Community neu zu denken, sich in unserer Stadt zu verankern und eine kontinuierliche, verbindliche Auseinandersetzung in unserer Stadt zu schaffen. Der vielfältige Widerstand rassifizierter und migrantisierter Communities und allen Gruppen, die strukturellen Rassismus bearbeiten, inspiriert uns, es ihnen gleich zu tun. Lasst uns gemeinsam lesen, diskutieren, analysieren, erschaffen, kreativ sein, verstehen, verlernen, streiten und vertragen.
Methode
Wir wollen gemeinsam lernen und so gut es geht versuchen, die Grenzen zwischen Lehrenden und Lernenden aufzulösen. Deshalb möchten wir in praxisorientierten, kreativen Formaten zusammenkommen, die sich Texte aneignen und andere Medien sowie den Austausch untereinander als ebenso wichtig wie das geschriebene Wort anerkennen. Dafür treffen wir uns wöchentlich themenbezogen in dreier-Blöcken, die wie folgt aufgebaut sind:
Einführung in das Thema mit vorbereiten Texten und anderen Medien
Beleuchtung antirassistischen Widerstands anhand einer konkreten Gruppe/Initiative o.ä.
Bastel-/ Musik-/ Performance- / Diskussionsabend zum Thema
Abschluss des Kurses wird die Präsentation eines Projekts sein, dass unseren Wissenszuwachs zum Ausdruck bringt.
Teilnahme
Wir ermutigen besonders Mitglieder asiatischer Diasporagruppen (damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) teilzunehmen. Darüber hinaus sind alle anderen Interessierten willkommen, die bereit für einen respektvollen, selbstreflektierten und verantwortlichen Austausch sind.
Da wir den Raum gemeinschaftlich gestalten, wollen wir alle Menschen ermutigen Aufgaben zu übernehmen und z.B. eine Lesebesprechung zu moderieren, einen Film zu zeigen, eine Gruppe vorzustellen, sich um Verpflegung zu kümmern etc.
Anmeldung
Bitte meldet euch verbindlich an, sodass ihr an mindestens 6 der Termine könnt. Diese Plätze werden limitiert sein, ein Abschlussprojekt beinhalten und ein Zertifikat erhalten. Es gibt zusätzlich die Option als Außenstehende zu interessanten Sitzungen dazu zu kommen und die Gestaltung/Moderation von Sitzungen mitzugestalten.
1.1_Lesebesprechung: Weißsein der Polizei (Nikil Pal Singh) & Polizei Einführungsteil aus Abolitionismus-Reader (Loick und Thompson)
Donnerstag 19.06., 17:30–19:00h
1.2_Antirassistische Praxis: Copwatch Praktiken
Donnerstag 26.06., 17:30–19:00h
1.3_kreierender Zugang: Zines basteln
BLOCK 2: Grenzen
Donnerstag 03.07., 17:30–19:00h
2.1_Lesebesprechung: Bordering Regimes (Harsha Walia) aus Border and Rule und Koreanische Frauengruppeaus Migrantischer Feminismus
Donnerstag 10.07., 17:30–19:00h
2.2_Filmbesprechung mit dem Regisseur: ein Film über A., einen trans*Mann und politischen Geflüchteten, der in einer Erstaufnahmeeinrcihtung mit Hürden kämpfen muss
Donnerstag 17.07., 17:30–19:00h
2.3_Antirassistische Praxis: No Border Praktiken und Koreanische Gruppe gegen Abschiebungen in den 70ern
BLOCK 3: Urbaner Raum
Donnerstag 24.07., 17:30–19:00h
3.1_Lesebesprechung: Introduction (Mike Davis) aus Planet of Slums und Golden Gulag in Italy? For the abolition of the reception-industrial complex (Francesco Marchi) aus Border Abolition Now
Donnerstag 31.07., 17:30–19:00h
3.2_Community Mapping: politische Entscheidungen & Widerstände im urbanen Raum kartieren
Donnerstag 07.08., 17:30–19:00h
3.3_Solidarische Medizin in der Praxis
- SOMMERPAUSE -
BLOCK 4: Staatsbürgerschaft
Donnerstag 09.10., 17:30h- 19:00h
4.1_Lesebesprechung: „The Origins of National Consciousness“ (Benedict Anderson) aus Imagined Communities und „The necropolitics of statelessness: coloniality, citizenship, and disposable lives“ (Fabio Santos)
Donnerstag 16.10., 17:30h- 19:00h
4.2_Solidarisches Asyl
Donnerstag 23.10., 17:30h- 19:00h
4.3_krieierender Zugang: Solidarity City Map
BLOCK 5: Abschlusspräsentation und Reflexion
Donnerstag 30.10.
Präsentations-Session
Donnerstag 06.11.
Abschlussreflexion und Ausblick
Ort: HACKE
HACKE – House of Asian Community Knowledge and Education (korientation e.V.) Hacketäuerstraße 82, Erdgeschoss vorne 51103 Köln
Hinkommen Die nächsten Bus- & Bahnhaltestellen (Von-Sparr-Str., Berliner Str., Bürgerpark Mühlheim) sind ca. 5–7 Minuten zu Fuß entfernt. Es gibt jeweils einen Behindertenparkplatz in der Berliner Str.76 und 77, beides 400m vom Veranstaltungsort.
Reinkommen Der Raum liegt im Erdgeschoss und es gibt 3 Treppenstufen im Eingang. Die Toilette liegt ebenfalls im EG im Hausflur, ist allerdings sehr eng und schmal.
Infektionsschutz Bitte seht bei Erkältungs- und Grippesymptomen von einer Teilnahme ab. Falls ihr weitere Hygienemaßnahmen benötigt, schreibt uns gerne über das Anmeldeformular.
bei weiteren Fragen kontaktiert uns sehr gerne über koeln(ät)korientation.de
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“.
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“
Für unser neues gefördertes Projekt „Kooperationsverbund im Themenfeld Rassismus“ suchen wir Unterstützung für unser Team in Köln, das insbesondere in den Bereichen Rassismuskritik und anti-asiatischem Rassismus in der Politischen Bildung, solidarischer Cross-/Community-Arbeit und Vernetzung arbeitet.
Wir suchen ab dem 01.04. für unser neu angelaufenes Verbundprojekt
Projektmitarbeit 50% Stelle in Anlehnung an TVöD-Bund E09‑1 Arbeitsbeginn: bei Bedarf verhandelbar
Bewerbungsfrist: 15.03.2025 Bewerbung als PDF per Email an: info[at]korientation.de Bewerbungsgespräche sind für den 20. und 21.März 2025 in Köln geplant.
Wir laden insbesondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und intersektionalen Perspektiven ein, sich zu bewerben.
Teile uns gerne mit, was du brauchst, dass die Arbeit zugänglich für dich ist.
Hast Du Fragen? Melde Dich gerne bei uns per Email.
Zu deinen Aufgaben gehören
Aufbereitung bestehender Wissensressourcen zu anti-asiatischem Rassismus
Mitarbeit bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen im Projekt gemeinsam mit der Projektleitung
Mitarbeit an der Konzeption von Qualifizierungsmodulen der politischen Bildung mit einem Schwerpunkt auf anti-asiatischem Rassismus
Redaktionelle Mitarbeit an Texten unterschiedlicher Art, sowohl für die interne als auch für externe Kommunikation, Webseitendokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
Betreuung eines Netzwerks von Asiatisch-Deutschen Multiplikator*innen der rassismuskritischen Bildungsarbeit
Unterstützung / Mitarbeit bei Administrations- und Verwaltungsaufgaben im Projekt
Das wünschen wir uns von Dir
Erste Erfahrungen in der diskriminierungs- und rassismuskritischen Bildung und der Arbeit in gemeinnützigen Vereinen
Kenntnisse aktueller Diskurse im Themenfeld Rassismus, Intersektionalität, postkoloniale Ansätze, Empowerment und Asiatisch-Deutsche Migrationsgeschichten
Identifikation mit den Kernzielen des Vereins
Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse, ein gutes Sprachgefühl und hohe Textsicherheit
Hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit und Freude an der Arbeit im Team
Sehr gute Office-Kenntnisse (Textverarbeitung, Zahlenkalkulationen/Tabellen und Präsentationen)
Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise und hohe Zuverlässigkeit
Grundlegende Social Media Kompetenzen sind hilfreich (Instagram, Tiktok, Facebook)
Interesse und Bereitschaft, sich an der fortlaufenden Organisationsentwicklung des Vereins zu beteiligen
Lebensmittelpunkt im Raum Köln
Was Dich bei uns erwartet
Mitarbeit in einer Selbstorganisation von und für Asiatischen Deutsche
Anstellung mit 50% Stellenanteil, angelehnt an TVöD-Bund E09
Vertragsbeginn ab dem 01.04 oder 15.04.2025 gewünscht, ist verhandelbar
Vertrag ist befristet bis zum 31.12.2025, mit Aussicht auf Verlängerung vorbehaltlich der Förderzusagen
Brandneues Projektbüro in Köln-Mülheim. Die Räumlichkeiten sind leider nicht barrierefrei: EG mit drei Stufen, Toilette im Flur und eher eng.
Flexible, bedarfsorientierte Arbeitszeiten; Arbeit aus dem Home-Office in Absprache ist möglich
Raum für eigenständige inhaltliche Arbeit und Austausch
Eine partizipative Arbeitsorganisation und solidarische Organisationskultur mit flachen Hierarchien
Die Möglichkeit, die Zukunft eines wachsenden bundesweiten Netzwerks von Asiatischen Deutschen mitzugestalten
Zusammenarbeit mit einem kleinen, engagierten Büroteam mit einem breiten Kompetenzfeld im Bereich Community- und Vereinsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, wissenschaftliche Arbeit
Und das Wichtigste: Lots of good Food and Community-love
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung Wir laden insbesondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und intersektionalen Identitäten ein, sich zu bewerben. Der Wohnort Köln oder Umgebung wäre im Hinblick auf ein Projektbüro wünschenswert. Teile uns gerne mit, was du brauchst, dass die Arbeit zugänglich für dich ist.
Bewerbungsgespräche sind für den 20. und 21.März 2025 in Köln geplant.
Bitte schicke Deine Bewerbung bis zum 15.03.2025 ausschließlich in elektronischer Form als PDF-Dokument per Email an info[at]korientation.de mit den folgenden Unterlagen: • Anschreiben (gerne mit Angabe des bevorzugten Pronomens) • Lebenslauf ohne Foto • Motivationsschreiben • Zeugnis des letzten Abschlusses • Gegebenenfalls ergänzende Unterlagen, wie Arbeitszeugnisse
Hier findest Du die Ausschreibung als PDF zum Download 👇🏽.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.
Das Verbundprojekt gegen Rassismus wird gefördert im Bereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ des Programms „Demokratie leben!“ durch das BMFSFJ sowie die Berliner Senatsverwaltung ASGIVA.
Die Projekte RADAR (Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti-asiatischen Rassismus) und MEGA (Media and Empowerment for German Asians) haben an einem Tag zwei Veranstaltungen gehostet! Während RADAR am Nachmittag des 20.09.2024 nach zwei Jahren eine Abschlussveranstaltung für das Projekt inklusive Broschürenlaunch, fachlichen Inputs und genügend Austausch mit euch gestaltet hat, lud euch MEGA dazu ein, den Abend empowernd als Community ausklingen zu lassen – bei einem erneuten Vernetzungs-Potluck.
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📡 RADAR Abschlussveranstaltung mit Broschürenlaunch: Rassismus als Struktur verstehen – Perspektiven aus der Asiatischen Diaspora 15–18 Uhr im Kulturbunker
Zwei Jahre haben wir Workshops, Vernetzungstreffen, Zukunftswerkstätten, Vorträge und Veranstaltungsreihen der politischen Bildung organisiert. Außerdem haben wir unsere zweite 📖Broschüre rausgebracht: Beyond Asiatische Deutsche – Community-übergreifende Perspektiven auf politische Bildung und anti-asiatischen Rassismus, in der wir zusammenfassen, was wir die letzten Jahre gemeinsam mit Multiplikator*innen gelernt haben. In unserer Abschlussveranstaltung haben wir euch die zentralen Erkenntnisse unseres Projekts vorgestellt und uns besonders einem Aspekt unserer Arbeit: Racial Capitalism gewidmet. Das Konzept macht auf Rassismus als Struktur und die untrennbare Verwobenheit von Rassismus und Kapitalismus aufmerksam. Wir können damit auch besser verstehen, wieso es gerade so einen massiven Rechtsruck und eine autoritäre Wende gibt. 💭 Gemeinsam mit euch haben wir diskutiert, was das für Gruppen der Asiatischen Diaspora bedeutet und Gäste eingeladen, die es schaffen politische Bildung und entschlossene, aktivistische Praxis in sozialen Bewegungen zusammenzubringen. Es gab kleine Inputs vom RADAR-Team, ALPAS Pilipinas und Keerthana Kuperan und viel Zeit für Austausch.
Referent*innen
Keerthana Kuperan (sie/ihr) ist eine Soziologin, Volkswirtschaftlerin und visuelle Anthropologin der tamilisch-sri-lankischen Diaspora in Deutschland. Sie macht Filmprojekte zu Flucht- und Migrationsgeschichten. Zu ihren thematischen Forschungsschwerpunkten gehören die politische Ökonomie, Visuelle Archivierungen, städtische Sicherheitsproduktion, Gender Studies und Queer Theory. Derzeit arbeitet sie für das BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu der Einhaltung von Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten.
ALPAS Pilipinas. ALPAS means “to break free.” ALPAS stands for “Alternatibong Pangarap para sa Ating Sambayanan,” or “Alternative Dreams for our People.” ALPAS is a collective of political activists with Philippine migrant backgrounds, as well as committed allies, which was founded in 2021 in Berlin, Germany. ALPAS centers the broad anti-capitalist, anti-imperialist struggle in the Philippines as a rich source of knowledge and a fervent call to action—even here in the heart of Europe. ALPAS works to support and organize the Filipino migrant community in Berlin and the surrounding areas, while connecting their/our embodied experiences to the bloody legacy of colonialism and to the global capitalist forces that continue to bring misery to the vast majority of people in the world, particularly in the Global South. ALPAS aims to expose how the exploitation of labor, the decimation of the environment, and the prevalence of political violence in the Philippines is directly connected to the accumulation of wealth in Germany, the broader European Union, and other imperialist centers.
Eingeladen waren alle, die Berührungspunkte mit politischer (Bildungs)Arbeit, (Anti-)Rassismus und/oder anti-asiatischem Rassismus haben, und alle weiteren Interessierten.
Wir (das MEGA-Team) haben uns riesig gefreut, euch anschließend zum gemeinsamen Ausklingen, Entspannen, Essen, Autauschen und Vernetzen ins OYA einzuladen. Das OYA ist vom Kulturbunker nur eine Straßenbahnhaltestelle bzw. 20 Gehminuten entfernt. Bei unserem MEGA Vernetzungstreffen ging es darum, uns als Community kennenzulernen und wiederzusehen. Dabei waren alle eingeladen, ob organisiert oder nicht, ob viel Community-Bezug oder wenig. 🍉 Wie immer gab es ein Potluck: Alle haben was Leckeres fürs gemeinsame Buffet mitgebracht. Das Team vom OYA hat ebenfalls etwas Veganes beigesteuert – ein ganz großes Danke dafür! Wir waren gespannt, zu hören, was euch momentan berührt und welche Themen euch beschäftigen. Und auch, was sich verändert hat – immerhin sind zwei Jahre seit dem letzten MEGA Vernetzungstreffen in NRW vergangen.
Eingeladen waren alle, die sich als Asiatisch-Deutsch, asiatisch diasporisch oder BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien identifizieren!
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Das Projekt RADAR wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der BpB dar. Für inhaltliche Aussagen stehen die Autor*innen in der Verantwortung.
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Köln, in was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben? Diese Frage stellten wir uns vom Projekt RADAR vom 22.–26.11.2023 in Köln, wo wir Kontinuitäten des deutschen Kolonialismus unter die Lupe nahmen, die sich auch alle in Köln zeigen.
Im sogenannten Ehrenfelder „Chinesenviertel“ finden sich Takustraße, ‑platz und ‑feld, die Lansstraße und die Iltisstraße. Alle erinnern aus Perspektive der deutschen Kolonialherren an die gewaltsame Kolonisierung von Teilen Chinas. In dieser Zeit verfestigen und verschlimmern sich koloniale Ausbeutung und rassistische Bilder, die Menschen aus vielen Teilen Asiens bis heute beeinflussen und die heutige BRD formen.
Gemeinsam mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Multiplikator*innen der politischen Bildung gingen wir den Fragen nach: Was bedeutet es konkret, die koloniale Geschichte Kölns zu behandeln? Welche Grundlagen, die koloniale Ausbeutung ermöglichten, sind bis heute wirkmächtig? Wie sieht eine Praxis der politischen Bildung aus, die aktiv gegen fortwährende koloniale Ungerechtigkeit arbeitet?
Auf dieser Seite kommt ihr zur Dokumentation der Veranstaltungsreihe, sowie auch zum Programm.
Montag 04.09.2023 l 17:30h-19:00h l Online via Zoom
Unsere RADAR Broschüre ist nun seit einigen Wochen online verfügbar. Wir wollen die Gelegenheit nutzen euch die Broschüre vorzustellen und mit euch in die Diskussion darüber zu kommen wie ihr die Inhalte wahrnehmt. Was war neu und überraschend? Mit welchen Punkten seid ihr nicht einverstanden? Was war hilfreich für eure Arbeit?
In unserem Online-Austauschraum werden wir uns ca. eine halbe Stunde Zeit nehmen euch einige der Kernthemen der Broschüre ausführlicher vorzustellen und anschließend in einem lockeren Diskussionsformat in den Austausch kommen.
Die Veranstaltung ist grundsätzlich für alle offen. Wir laden besonders Menschen mit Bezügen zur politischen Bildung ein, sich dazu zu schalten!
Die Anmeldung ist beendet.
Wir freuen uns auf euch!
akiko und Cuso
Inhaltsverzeichnis
▶ Glossar
▶ Wieso diese Broschüre?
▶ Was ist Rassismus?
▶ Anti-Asiatischer Rassismus
◆ Der koloniale Kontext
◆ Der Mythos Vorzeigeminderheit
◆ Rassistischer Terror – Die Spitze des Eisbergs
◆ Rassismus und Geschlecht
◆ Widerstand überwindet Zeit und Grenzen
▶ Auf wen können wir uns (nicht) verlassen? Reflexionsübung zu den Pogromen in Rostock – Lichtenhagen 1992
▶ Die Corona-Pandemie als neuer Höhepunkt
◆ Koloniale Kontinuitäten
◆ Medien
◆ Die „Gelbe Gefahr“ in Verschwörungsglauben
◆ Widerstand
▶ Asiatische Deutsche? Ein Gespräch der Autor*innen dieser Broschüre
Das Projekt RADAR von korientation lädt zusammen mit Methu Thavarasa zum Netzwerktreffen für Menschen in der politischen Bildungsarbeit ein. In dem Treffen wollen wir gemeinsam beleuchten, wie Identitäten, Positionierungen und politische Bildungsarbeit im Verhältnis zueinander stehen.
Gemeinsam stellen wir uns die Fragen: Was verstehen wir unter politischer Bildungsarbeit? Und was bedeutet es, sie rassismuskritisch und dekolonial zu denken? Was bedeutet es, eigene Erfahrungen, politische Bildungsarbeit und Wissenschaft als miteinander verschränkt zu verstehen? Wie können wir auf eine Arbeitskultur hinarbeiten, die Perspektiven von vulnerablen Gruppen ernst nimmt, Identität aber nicht als etwas Starres, feststehendes begreift? Welche Rollen spielen unsere Bezüge zu Communities aus dem Asiatischen Kontinent?
Das Vernetzungstreffen richtet sich an BIPoC, die Bezüge zu Nord-/Süd-/Ost-/Südost-/Vorder- oder Zentralasien strategisch für sich wählen (können), um ihre vielfältigen Lebensrealitäten sichtbar zu machen und Fragen von Rassismus und anderen Ausschlüssen aus einer spezifischen Perspektive solidarisch anzusprechen.
Wenn Du Zweifel hast und nicht weißt, ob diese Selbstbezeichnung für Dich funktioniert oder Du dich darunter wiederfindest, melde Dich gerne bei uns und wir sprechen darüber!
Schreib uns auch gerne und teile uns mit, was du brauchst, um gut am Onlinetreffen teilnehmen zu können. Wir versuchen gemeinsam Lösungen zu finden.
Anmelden könnt ihr euch einfach mit einer kurzen Mail an radar@korientation.de
Das neue zweijährige Projekt RADAR – Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti- asiatischen Rassismus des korientation e.V. ist zum 15.08.2022 gestartet. Ziel des auf zwei Jahre angelegten Modellprojektes ist die inhaltliche Qualifizierung und Professionalisierung von (Asiatisch- Deutschen) Multiplikator*innen der rassismuskritischen Bildungsarbeit zum Thema „anti-asiatischer Rassismus“ durch:
die Aufbereitung von Wissen zu anti-asiatischem Rassismus und Asiatisch-Deutschen Perspektiven:
die Schaffung von Räumen für Asiatisch-Deutsche Multiplikator*innen für Empowerment und Austausch;
Cross-Community Knowledge-Transfer bei der Produktion von intersektionalem Wissen zu anti-asiatischem Rassismus;
Erarbeitung eines dekonstruierten, kollaborativ neubesetzten und intersektional diskutierten Konzepts von anti-asiatischen Rassismus als Grundlage für zukünftige rassismuskritische Bildungsarbeit, Transfer und Aufbereitung komplexer Zusammenhänge in die praktische Bildungsarbeit.
Wir suchen für unser neu angelaufenes Projekt RADAR eine
Assistenz der Projektleitung 35% Stelle in Anlehnung an TVöD-Bund E09‑1 Arbeitsbeginn: 01.10.2022
Bewerbungsfrist: 14.09.2022 Bewerbung per Email an: info@korientation.de Hast Du Fragen? Melde Dich bei uns, auch gern per Email.
Wir laden insbesondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑, Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und intersektionalen Identitäten ein, sich zu bewerben.
Zu deinen Aufgaben gehören
Aufbereitung bestehender Wissensressourcen zu anti-asiatischem Rassismus
Konzeption und Organisation von Maßnahmen und Veranstaltungen im Projekt mit gemeinsam mit der Projektleitung
Mitarbeit an der Projektbroschüre in digital und Print sowie der Projektwebseite
Betreuung eines Netzwerks von Asiatisch-Deutschen Multiplikator*innen der rassismuskritischen Bildungsarbeit
Mitarbeit an Texten für die interne und externe Kommunikation sowie Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
Das wünschen wir uns von Dir
Erste Erfahrungen in der diskriminierungssensiblen und rassismuskritischen Bildung und der Arbeit in gemeinnützigen Vereinen
Kenntnisse aktueller Diskurse im Themenfeld Rassismus, Intersektionalität, postkoloniale Ansätze, Empowerment und Asiatisch-Deutsche Migrationsgeschichten
Identifikation mit den Kernzielen des Vereins
Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse, ein gutes Sprachgefühl und hohe Textsicherheit
Hohes Maß an Teamfähigkeit und Freude an der Arbeit im Team
Sehr gute Microsoft-Office Kenntnisse
Grundlegende Social Media Kompetenzen (Instagram, Twitter, Facebook)
Teilnahme an Workshops zu Organisationsentwicklung des Vereins
Was Dich bei uns erwartet
Mitarbeit in einem Empowerment-Projekt von und für Asiatische Deutsche
35% Teilzeitstelle (13,5 Wochenstunden) in Anlehnung an TVöD-Bund E09‑1
Vertragsbeginn ab 01.10.2022
Flexible, bedarfsorientierte Arbeitszeiten; Arbeit aus dem Home-Office mit mittelfristiger Perspektive auf einen Projektbüro-Arbeitsplatz in Köln
Raum für eigenständige inhaltliche Arbeit und Austausch
Eine partizipative Arbeitsorganisation und solidarische Organisationskultur mit flachen Hierarchien
Die Möglichkeit, die Zukunft eines wachsenden bundesweiten Netzwerks von Asiatischen Deutschen mitzugestalten
Zusammenarbeit mit einem kleinen, engagierten Team mit einem breiten Kompetenzfeld im Bereich Community- und Vereinsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, Wissenschaftliche Arbeit
Und das Wichtigste: Lots of good Food and Community-love
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung Wir laden insbesondere BPoC mit Bezügen zu Asien (Zur Klarstellung: Damit meinen wir Süd‑, West‑,Nord‑, Südost‑, Ost- und Zentralasien) und intersektionalen Identitäten ein, sich zu bewerben. Der Wohnort Köln oder Umgebung wäre im Hinblick auf ein Projektbüro wünschenswert.
Bitte schicke Deine Bewerbung ausschließlich in elektronischer Form als PDF-Dokument per Email an info [at] korientation.de mit den folgenden Unterlagen: • Anschreiben (gerne mit Angabe des bevorzugten Pronomens) • Lebenslauf ohne Foto • Motivationsschreiben • Zeugnis des letzten Abschlusses • Gegebenenfalls ergänzende Unterlagen, wie Arbeitszeugnisse
Hier findest Du die Ausschreibung als PDF zum Download.
Du hast eine Ressource entdeckt, die in unserer Sammlung auf keinen Fall fehlen darf? Egal ob Buch, Artikel, Video oder Webseite: Her damit! Füll dazu die folgenden Felder aus – wir schauen uns deinen Vorschlag zeitnah an.
ℹ️ Wichtig für die Zuordnung: Bitte gib Titel, Jahr, Autor*innen/Beteiligte und den Schwerpunkt an. Alle weiteren Infos sind optional, helfen uns aber bei der schnellen Bearbeitung.
Danke, dass du uns dabei hilfst, dieseen Ressourcenpool Stück für Stück besser zu machen! 🪴
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.