VeranstaltungenVerein

DA STEHT MONTAG – aber wir meinten SAMSTAG!^^ Wir sehen uns am 06.04.2024 um 17 h!

Stell dir vor…
kori­en­tation startet eine 🔗Crowdfunding-Kampagne für mehr „RepresentAsian“! Wir möchten dich dazu ein­laden, Teil dieser Bewegung zu sein und unser Ziel zu unter­stützen: bezahlbare Büroräume für unseren Verein zu sichern und BPoC-Community-Spaces in Berlin zu schaffen. 

Aber wir machen das nicht nur mit Spendenaufrufen – wir wollen mit euch in einem Community&Friends-Event zusam­men­kommen – und euch ken­nen­lernen! Lasst uns zusammen singen, tanzen und feiern! 

Es erwartet euch eine Verlosung, bei der ihr groß­artige Preise gewinnen könnt, und natürlich jede Menge Karaōke-Spaß. 🎤🪩

Unser kori­en­tation Crowdfunding-Karaōke ist offen für alle. Bringt eure Freund*innen, Familie, Kolleg*innen und alle mit, die ihr für eine gute Sache und Spaß mobi­li­sieren könnt. ✊✨

„Spende gegen Song“
Unter dem Motto freuen wir uns darauf, deine Lieblingshits zu hören, die du gegen eine Spende für und mit uns singst! Du bist büh­nen­scheu und möchtest trotzdem deinen Lieblingssong hören? Wir von kori­en­tation werden für euch singen! Weitere Details zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen.

Lasst uns zusam­men­kommen, um gemeinsam für mehr RepresentAsian zu sammeln! 

WAS: kori­en­tation Crowdfunding-Vernetzungstreffen „Spende gegen Song“
WANN: Samstag, 06.04.2024, um 17 Uhr
WO: Spreefeld Bootshaus, Wilhelmine-Gemberg-Weg 14 direkt an der Spree, Berlin ( ⛴️🫧)
WER: Alle, die dabei sein wollen!
ANMELDUNG: ist sehr bis zum 05.04.2024 erwünscht (erleichtert uns die Planung)

Anmeldung

    AllgemeinFilmProjekt RADARVeranstaltungenWorkshop

    解殖华人区!一起来揭露并干预德国的殖民性。

    Köln, in was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?
    Diese Frage stellten wir uns vom Projekt RADAR vom 22.–26.11.2023 in Köln, wo wir Kontinuitäten des deut­schen Kolonialismus unter die Lupe nahmen, die sich auch alle in Köln zeigen.

    Im soge­nannten Ehrenfelder „Chinesenviertel“ finden sich Takustraße, ‑platz und ‑feld, die Lansstraße und die Iltisstraße. Alle erinnern aus Perspektive der deut­schen Kolonialherren an die gewaltsame Kolonisierung von Teilen Chinas. In dieser Zeit ver­fes­tigen und ver­schlimmern sich kolo­niale Ausbeutung und ras­sis­tische Bilder, die Menschen aus vielen Teilen Asiens bis heute beein­flussen und die heutige BRD formen.

    Gemeinsam mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Multiplikator*innen der poli­ti­schen Bildung gingen wir den Fragen nach:
    Was bedeutet es konkret, die kolo­niale Geschichte Kölns zu behandeln? Welche Grundlagen, die kolo­niale Ausbeutung ermög­lichten, sind bis heute wirk­mächtig? Wie sieht eine Praxis der poli­ti­schen Bildung aus, die aktiv gegen fort­wäh­rende kolo­niale Ungerechtigkeit arbeitet?

    Auf dieser Seite kommt ihr zur Dokumentation der Veranstaltungsreihe, sowie auch zum Programm.


    Rückblick & Dokumentation 

    Permalink: www.korientation.de/dokumentation-decolonize-chinesenviertel/

    Programm

    Permalink: www.korientation.de/decolonize-chinesenviertel-programm-2023/


    Credits
    Grafik: Salma Abdo und Fadi Elias


    Gefördert von der Bundeszentrale für poli­tische Bildung

    Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der BpB dar.
    Für inhalt­liche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

    AllgemeinVeranstaltungen

    Am 31. Januar 1997 griffen zwei Männer Phan Văn Toàn in der Nähe des S‑Bahnhofes Fredersdorf (bei Berlin) so brutal an, dass er drei Monate später am 30. April 1997 ver­starb.

    Anlässlich des 27. Jahrestags des Angriffs lädt die Gedenkinitiative für Phan Văn Toàn ab 18:30 Uhr zur Online-Vorstellung der Broschüre „Erinnern um zu Verändern: Gedenken an Phan Văn Toàn“ ein.

    Die deutsch- und viet­na­me­sisch­spra­chige Broschüre, an der die Gedenkinitiative im letzten Jahr gear­beitet hat, behandelt den ras­sis­ti­schen Angriff und die Umstände, unter denen die Tat stattfand. Sie kommt außerdem mit Zeitzeug*innen ins Gespräch und stellt Bezüge zur Gegenwart her.

    „Als Initiative möchten wir uns wei­terhin für ein wür­de­volles Gedenken an Phan Văn Toàn ein­setzen und immer wieder und auch vor Ort den Finger in die Wunde legen.“ sagt Sophie Preibisch, Gründungsmitglied der Gedenkinitiative und aktiver Teil des Kreisverbands Märkisch Oderland der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA).

    Interessierte können sich unter gedenken-fredersdorf[at]riseup.net zur Veranstaltung anmelden. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Vietnamesisch statt und wird auf­ge­nommen, um sie mit der Familie Phan in Vietnam zu teilen.

    Wir bedanken uns bei der Familie von Phan Văn Toàn für das Vertrauen in die Gedenkinitiative, bei Berliner Landeszentrale für poli­tische Bildung und dem Landesaktionsplan Märkisch-Oderland für die finan­zi­eller Unterstützung der Umsetzung dieser Broschüre, beim chẻo lẻo trans­lation coll­ective für die Übersetzung ins Vietnamesische und bei Hani Wibowo für das Layout der Broschüre.

    Wann: 31.01.2024, 18:30–20 Uhr
    Wo: Online auf Zoom (Link wird mit der Anmeldebestätigung per E‑Mail ver­sendet)
    Wer: Presse, Gedenkinitiativen, poli­tische Akteur*innen, inter­es­sierte Personen/Gruppen
    Sprache: Deutsch und Vietnamesisch
    Anmeldung: per E‑Mail bis zum 31.01. 15 Uhr an gedenken-fredersdorf[at]riseup.net

    Die Gedenkinitiative Phan Văn Toàn setzt sich seit 2020 für ein wür­diges Gedenken an Phan Văn Toàn und für eine poli­ti­schen Einordnung des ras­sis­ti­schen Gewaltangriffs in damalige und aktuelle Verhältnisse ein. Derzeit besteht sie aus Einzelpersonen aus Strausberg und Umgebung wie auch aus Berlin, kori­en­tation ist eben­falls mit ein­zelnen Mitgliedern Teil der Gedenkinitiative. Wir koope­rieren mit Akteur*innen der Kommunalpolitik, lokalen Initiativen und Gruppen der Asiatisch-Deutschen Communities.

    Mehr zur Arbeit der Gedenkinitiative, die Hintergründe der Tat und den Menschen Phan Văn Toàn gibt es auf der Webseite der Gedenkinitiative und der Infoseite von kori­en­tation.

    VeranstaltungenVerein

    Am 26. Oktober beginnt das fluc­to­plasma – Hamburgs inter­dis­zi­pli­näres Kunstfestival für Kunst, Diskurs und Diversität mit einem vier­tä­gigen Programm mit Ausstellungen, DJ Sets, inter­ak­tiven Installationen, Talks und Performances. 

    kori­en­tation ist auch wieder dabei und möchte am Sonntagnachmittag einen lockeren Raum zum Kennenlernen und für den Austausch mit Asiatisch-Deutschen/asiatisch dia­spo­ri­schen Kunst- und Kulturschaffenden, Communitygruppen, Projekten, Aktionen und Aktivist*innen eröffnen.

    Dazu möchten wir zum Einen alle Festival-Teilnehmenden und Besucher*innen sowie Menschen aus Hamburg und Umgebung, die sich als Asiatisch-Deutsch, asiatisch-diasporisch und BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren ein­laden, sich und die eigenen Projekte/Arbeit vor­zu­stellen. Das ist Euer Space, Euch zu zeigen, vor­zu­stellen woran Ihr arbeitet und Kontakte zu knüpfen.

    Auch heißen wir alle (unab­hängig von der eigenen Positionierung) will­kommen, die inter­es­siert sind zu erfahren, was und wen es gibt und in Austausch treten möchten.

    Gehostet wird das Treffen von den kori­en­tation Vorstandsmitgliedern Sarah Naqvi und Sue Glaeser.

    Sarah bietet zu Beginn des Treffens eine kleine soma­tische Gruppenübung an, die uns dabei unter­stützen soll das Bewusstsein unseres Körpers zu spüren und diesen achtsam zu akti­vieren. Es wird eine Mischung aus Bewegung, Selbstberührung und Atmung geben. Perfekt zum Einstieg für ein Treffen, das Kommunikation, Austausch und Kollektivität bestärken will. Ihr seid herzlich ein­ge­laden mit Neugierde teil­zu­nehmen – dies ist ein frei­wil­liges Angebot und erfordert kei­nerlei Vorkenntnisse.

    Was: Vernetzung und Kennenlernen mit Asiatisch-Deutschen/asiatisch dia­spo­ri­schen Akteur*innen & friends
    Wann: So. 29.10.2023, 15–16:30
    Wo: Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK) Rothenbaumchaussee 64 (U Hallerstraße)
    Wer: Offen für alle mit beson­derer Einladung an alle am Festival Mitwirkenden, Gäst*innen, Leute aus Hamburg und Umgebung, die sich als Asiatisch-Deutsch, asia­tisch dia­spo­risch oder BPoC mit Bezügen zu (Süd‑, Ost‑, West‑, Nord‑, Zentral- oder Südost-)Asien iden­ti­fi­zieren
    Corona-Regelung: Bitte testet Euch wenn möglich vorher, handelt ver­ant­wortlich und bleibt bei Symptomen zu Hause.
    Anmeldung: Bitte meldet Euch ent­weder über das unten ste­he­nende Anmeldeformular oder über info(at)korientation.de bei uns an.

      Ich möchte

      AllgemeinProjekt RADARVeranstaltungen

      Ein Angebot für Asians in der politischen Bildungsarbeit

      Sa. 03. & So. 04. Juni 2023 in der Alten Feuerwache Köln

      Wie sieht poli­tische Bildungsarbeit aus kolo­nia­lis­mus­kri­ti­scher Perspektive aus? Was haben Identität und Selbstzuschreibungen mit Kolonialismus zu tun? Wie können wir Praxen in der poli­ti­schen Bildungsarbeit schaffen und aus­bauen, die auf Solidarität mit anderen ras­si­fi­zierten und mar­gi­na­li­sierten Communities basieren? Welche Werkzeuge und Strategien brauchen wir, um den Mythos der Vorzeigeminderheit auf­zu­decken und aktiv gegen das Teile-und-Herrsche-Prinzip vor­zu­gehen? Auf welche Art und Weise ver­mitteln wir Wissen in den Lernräumen, die wir kre­ieren? Und wie kann ein gemein­samer Austausch aus­sehen, in dem wir uns in Selbstkritik und Verantwortungsübername in unserer Praxis üben?

      Das Projekt RADAR von kori­en­tation lädt Anfang Juni Aktive aus der poli­ti­schen Bildungsarbeit zu einer zwei-tägigen Zukunftswerkstatt nach Köln ein. Wir werden gemeinsam diesen Fragen nach­gehen und dabei immer wieder die Verbindung zur Reflektion über Kolonialität bei­be­halten. Wir freuen uns auf euch!

      Ihr könnt euch bis zum 02.04.2023 anmelden.
      Zum Anmeldeformular kommt ihr weiter unten.

      Ziele

      • Reflexion über Identitätskonstruktionen und eigene Verbindung zu ihnen
      • Selbstkritischer Blick auf die eigene Praxis der poli­ti­schen Bildungsarbeit
      • Methodenentwicklung zur Thematisierung vom Mythos Vorzeigeminderheit
      • Erkundung von Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Solidarisierung mit ver­schie­denen Positionierungen
      • Materialsammlung für eine kri­tische, deko­lo­niale poli­tische Bildungsarbeit mit Schwerpunkten auf ver­schiedene asia­tische Diasporen entwickeln


      Programm

      Samstag 03.06.Sonntag 04.06.
      10.00- 11.30
      Uhr
      Ankommen, Kennenlernen,
      Thematische Einführung

      Thematischer Input zur Verbindung von kri­ti­schen Perspektiven auf poli­tische Bildung und wieso kolo­ni­al­kri­tische Perspektiven aus­schlag­gebend für das Netzwerktreffen sind.
      Ankommen und Open Space

      Möglichkeit Bedürfnisorientierte Spaces zu gestalten.


      11.45- 13.45Block 1
      Selbstzuschreibung und Identität

      „Ich fühl mich so zwi­schen zwei Stühlen hin- und her­ge­rissen.“
      Wir wollen wissen, wie diese Stühle gebaut werden und wieso Menschen sich so fühlen, als müssten sie einen guten Stuhl für sich finden.
      Block 3
      Interkommunale Solidarität

      Bildungsräume schaffen, die posi­tio­niert arbeiten und sich gleich­zeitig in Solidarität mit anderen Positionierungen treffen.


      Pause
      14.45- 16.45Block 2
      Mythos Vorzeigeminderheit


      Gemeinsam Strategien finden, den Mythos zu the­ma­ti­sieren & auf­zu­decken, wie er die realen Gewalterfahrungen unsichtbar macht, aber auch ver­sucht Asians als Schachfiguren weißer Vorherrschaft ein­zu­setzen. Nicht mit Uns.
      Block 4
      Intervisions- und Reflexionsräume auf­bauen


      Praxisübung zu kol­le­gialer Fallberatung und Aufbau eines regel­mä­ßigen Intervisionstreffens. Austausch zu Räumen der (Selbst-)Kritik und Verantwortungsübernahme.
      Pause
      17.00- 17.30Abschluss und Ausblick Tag 2Abschluss
      Optionales gemein­sames Abendessen


      Ressourcen nach Themenblöcken

      Im Laufe der Zukunftswerkstatt werden wir die Themenblöcke behandeln und die Ressourcen darauf unter­suchen, inwiefern sie mit Theorien, Praktiken und Verständnissen zusam­men­hängen, die gewaltsam durch Kolonialismus eta­bliert wurden.

      Diese Liste wird sich immer weiter mit Ressourcen füllen.

      Allgemein

      Block 1: Selbstzuschreibung und Identität

      Block 2: Mythos Vorzeigeminderheit

      Block 3: Interkommunale Solidarität

      Block 4 Feedback, (Selbst-)Kritik und Reflexion


      Für wen ist die Zukunftswerkstatt

      Sie richtet sich an in der poli­ti­schen Bildungsarbeit aktive BIPoC, die Bezüge zu Nord-/Süd-/Ost-/Südost-/Vorder- oder Zentralasien stra­te­gisch für sich wählen (können), um ihre viel­fäl­tigen Lebensrealitäten sichtbar zu machen und Fragen von Rassismus und anderen Ausschlüssen aus einer spe­zi­fi­schen Perspektive soli­da­risch anzu­sprechen.
      Wenn Du Zweifel hast und nicht weißt, ob diese Selbstbezeichnung für Dich funk­tio­niert oder Du dich dar­unter wie­der­findest, melde Dich gerne bei uns und wir sprechen darüber!

      Anmeldungen

      Ihr könnt Euch bis zum 02.04.2023 für die Zukunftswerkstatt in Köln anmelden.

      Falls mehr Anmeldungen ein­gehen, als wir Plätze ver­geben können, wählen wir nach the­ma­ti­schen Überschneidungen mit der Praxis der poli­ti­schen Bildungsarbeit und Wohngebiet aus, da wir eine selbst­or­ga­ni­sierte Schlafplatzbörse anstoßen werden.

      Die Anmeldungen sind geschlossen.

      Unterkunft und Anfahrt

      Die Anfahrtskosten können über­nommen werden. Schlafplätze können wir leider nicht stellen, und werden daher eine selbst­or­ga­ni­sierte Schlafplatzbörse anhand eurer Anmeldungen ein­leiten. Alle Personen, die ange­nommen werden und keine Unterkunft in Köln haben, werden einen Schlafplatz bekommen.
      Für die Leute, die näher an Berlin dran sind: wir werden eine ähn­liche Zukunftswerkstatt im Herbst in Berlin anbieten, stay tuned!

      Barrieren

      • Hinkommen: Die Zukunftswerkstatt wird in der Alten Feuerwache in Köln statt­finden. Die nächsten Bus- & Bahnhaltestellen sind ca. 5 Minuten zu Fuß ent­fernt. Falls du Parkplätze direkt an der Feuerwache benö­tigst, schreib uns gerne eine Mail.
      • Reinkommen: Wir werden in Räumen sein, die nur durch Treppen zugänglich sind. Die Zukunftswerkstatt ist umsonst.
      • Klarkommen: Wir werden am Anfang eine Accessibility Need Runde (Bedürfnisrunde zu Zugänglichkeit & Barrieren) machen, in der alle ihre Bedürfnisse äußern können, um gut an der Zukunftswerkstatt teil­nehmen zu können.
      • Corona: Wir werden uns alle an beiden Morgen auf Covid selbst­testen. Weitere Hygieneabstimmungen können wir gemeinsam treffen.

      Schreib uns auch gerne im Vorhinein und teil uns mit, was du brauchst, um gut am Treffen teil­nehmen zu können.


      Kontakt
      Falls ihr Fragen oder Unsicherheiten bzgl. der Zukunftswerkstatt habt, kon­tak­tiert uns sehr gerne!
      Team: radar(at)korientation.de 
      Cuso Ehrich: cuso.ehrich(at)korientation.de
      akiko rive: akiko.rive(at)korientation.de



      Credits
      Illustration RADAR Logo: Sophia Brown 


      RADAR ist ein Projekt des kori­en­tation e.V.

      Gefördert von der Bundeszentrale für poli­tische Bildung

      Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der BpB dar.
      Für inhalt­liche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

      RAA Berlin Region Nord-Nordwest

      BlogFilmKulturProjekt MEGAVeranstaltungenVereinWorkshop

      kori­en­tation ist dieses Jahr 15 Jahre alt geworden! 

      Wir feiern das mit einem 7‑tägigen Festival vom 20.–27. Mai 2023 in Berlin mit einer Ausstellung, Party, Workshops, Talks, Filmscreenings und Meet-ups unter dem Thema: zu(sammen)künfte! Das Festival ist für uns ein Anlass, um zusam­men­zu­kommen und Grundlagen für Verbindungen und Vernetzungen zu schaffen, aus denen etwas für die Zukunft erwachsen kann.

      In der Ausstellung planen wir drei Spaces:

      1) kori­en­tation – History-Space
      2) kori­en­tation – NOW!-Space
      3) Vernetzungs-Space für Asiatisch-Deutsche Akteur*innen

      Die Ausstellungsräume sind gleich­zeitig auch unsere Veranstaltungsräume und der zen­trale Treffpunkt während des Festivals.

      Galleriebesichtigung Ausstellungsräume im neurotitan © korientation
      Besichtigung der Ausstellungsräume, Galerie neu­ro­titan © korientation

      Open Call für den Vernetzungs-Space

      Wir möchten Euch dazu ein­laden, Euch und Eure Gruppen/Initiativen/Kollektive/Projekte in unserer Ausstellung vom 20.–27.05.2023 im Vernetzungs-Space vor­zu­stellen. Der Ausstellungsbeitrag erfolgt in Form eines Posters. Optional können kleinere Objekte oder auch mediale Beiträge, aller­dings nur nach Absprache, mit aus­ge­stellt werden.

      Der Vernetzungs-Space ist Bestandteil einer Ausstellung, in der wir kori­en­tation und die Arbeit des Vereins vor­stellen möchten. Gleichzeitig ist es uns wichtig, weitere Akteur*innen vor­zu­stellen und darauf zu ver­weisen, dass kori­en­tation nur ein Teil einer viel grö­ßeren, viel­fäl­tigen Asiatisch-Deutschen Community und Bewegung ist.

      Für Wen ist der Open Call?

      Dieser Open Call richtet sich an alle Einzelpersonen, selbst­or­ga­ni­sierte Gruppen, Kollektive und Initiativen aus ganz Deutschland, die sich
      1) als Asiatisch-Deutsch*, post­mi­gran­tisch und anti­ras­sis­tisch posi­tio­nieren und
      2) basis­ak­ti­vis­tisch, künst­le­risch, kulturell-medial, in der Politischen Bildung, wis­sen­schaftlich oder auf andere Weise mit gesell­schaft­lichen Verhältnissen auseinandersetzen. 

      Wir freuen uns, von Euch zu hören! 

      *Asiatisch-Deutsch ver­stehen wir als ein poli­ti­sches soli­da­ri­sches Label mit dem viel­fältige Lebensrealitäten sichtbar gemacht und Fragen von Rassismus und anderen Ausschlüssen aus einer spe­zi­fi­schen Perspektive soli­da­risch ange­sprochen werden. Wir möchten mit anderen Worten alle ras­si­fi­zierten Menschen ansprechen, die Bezüge zu Nord-/Süd-/Ost-/West-/Südost-/Vorder- oder Zentralasien haben. 

      Was brauchen wir von Euch?

      Schickt uns bitte die fol­genden Infos über das Formular weiter unten.

      • Selbstbeschreibung (max. 300 Wörter)
      • Information zu wei­teren Ausstellungsbeiträgen neben Selbstbeschreibung (optional)
      • Ansprechperson für die weitere Kontaktaufnahme mit Kontaktdaten

      Falls Ihr Probleme mit dem Formular habt, könnt Ihr auch eine Email an aus­stellung AT korientation.de schicken.

      Einsendungsfrist: 02. April 2023

      Wir melden uns bei einer Zusage mit kon­kreten Details für die Ausstellungsbeteiligung vor­aus­sichtlich um den 07.04.2023.

      Wir behalten uns vor, eine Auswahl unter den Einsendungen zu treffen, da wir natürlich nur beschränkt Platz haben. Unsere maß­geb­lichen Kriterien richten sich nach der Beschreibung „Für Wen ist der Open Call.

      Kontakt

      Habt Ihr Fragen, dann meldet Euch gern per Email an: aus­stellung AT korientation.de

      OpenCall Formular – Teilnahme am Vernetzungs-Space

        AllgemeinProjekt MEGAVeranstaltungenVerein

        SCHÖN WARS!

        Nach unserem Besuch in Köln fand unser zweites Vernetzungstreffen des Jahres 2022 in unserer Homebase Berlin statt. Bei unserem jähr­lichen Chill & Potluck (=alle bringen etwas zu essen oder trinken mit und chillen dann gemeinsam) direkt an der Spree haben wir uns mit euch darüber aus­ge­tauscht, was Euch und uns bewegt, gemütlich zusammen gegessen, getrunken und uns gegen­seitig ken­nen­ge­lernt. Alte und neue Mitglieder, ehren­amtlich aktive Leute, Interessierte, Friends, Vorstandsmitglieder, haupt­amt­liche Team-Members – wir haben uns sehr über Euer zahl­reiches Erscheinen gefreut!

        Bis zum nächsten Mal!

        WANN: 20.08.2022 (Samstag) ab 17:30 h
        WO: In Berlin, an der Spree
        CORONA-REGELN: Getestet erwünscht
        WER: Community - alle, die sich selbst zu Asiatisch-Deutschen / Asiatisch-Diasporischen / (‚Süd‘-, ‚Ost‘-, ‚West‘-, ‚Nord‘- ‚Zentral‘-, ‚Südost‘-) Asiatischen Communities in Deutschland dazu zählen oder sich als BPoC mit Bezügen zu ‚Asien‘ ver­orten. PLUS Friends & Allies.

        ANMELDUNG geschlossen.

        Projekt MEGA

        „MEGA“ steht für „Media and Empowerment for German Asians“. Das Projekt hat zum Ziel, Asiatische Deutsche darin zu bestärken, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen auf­zu­ar­beiten, ein­zu­ordnen, zu erzählen und sichtbar zu machen. Das (mediale) Bild von Asiatisch-Deutschen Menschen soll durch selbst­be­stimmte Bilder und Beiträge besetzt und diver­si­fi­ziert werden. Im Rahmen des Projekts MEGA wird eine Kombination von unter­schied­lichen Bildungsformaten ent­wi­ckelt, um unter­schied­liche Bereiche medialer Repräsentation abzudecken.

        Diese Veranstaltung wurde im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

        AllgemeinProjekt MEGAVeranstaltungenVerein

        Auf nach NRW!

        Sina und Fallon vom MEGA-Projektteam waren am 12.07.2022 in Köln und haben Euch getroffen! Bei einem gemüt­lichen Grill & Chill konnten wir Euch ken­nen­lernen, hören, was Euch bewegt und uns mit Euch ver­netzen. Bei richtig schönem Wetter haben wir mit Euch draußen gechillt und im Potluck-Stil – also jede*r hat etwas mit­ge­bracht – den korientation-Grill angeworfen.

        Schön wars!

        WANN: 12.07.2022 um 17 Uhr.
        WO: Köln
        WER: Community – alle, die sich selbst zu Asiatisch-Deutschen / Asiatisch-Diasporischen / (‚Süd‘-, ‚Ost‘-, ‚West‘-, ‚Nord‘- ‚Zentral‘-, ‚Südost‘-) Asiatischen Communities in Deutschland dazu zählen oder sich als BPoC mit Bezügen zu ‚Asien‘ verorten.

        Projekt MEGA

        „MEGA“ steht für „Media and Empowerment for German Asians“. Das Projekt hat zum Ziel, Asiatische Deutsche darin zu bestärken, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen auf­zu­ar­beiten, ein­zu­ordnen, zu erzählen und sichtbar zu machen. Das (mediale) Bild von Asiatisch-Deutschen Menschen soll durch selbst­be­stimmte Bilder und Beiträge besetzt und diver­si­fi­ziert werden. Im Rahmen des Projekts MEGA wird eine Kombination von unter­schied­lichen Bildungsformaten ent­wi­ckelt, um unter­schied­liche Bereiche medialer Repräsentation abzudecken.

        Diese Veranstaltung wurde im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

        VeranstaltungenVerein

        Endlich gibt es zum Ende des Sommers noch einen korientation-Termin zum GRILLEN UND CHILLEN.
        Mit einem korientation-Grillstand am Spreestrand – Potluck-Style. Bringt also gern was zu Essen und zu Trinken mit, viel­leicht auch eine Decke mit zum Draufsitzen. Wir haben ein bis zwei Grills, Kohle und ein paar Flaschen Getränke sicherlich auch. 

        WANN: 04.09.2021 um 16 h

        WO: Berlin-Mitte an der Spree – wo genau, teilen wir Euch per e‑Mail mit.

        CORONA-REGELN: Die Voraussetzung der 3 Gs „Getest, Geimpft oder Genesen“ gilt auch für den Zugang zu dieser Veranstaltung

        BEI REGEN: Fällt der Chill & Grill leider aus

        WER: Community – alle, die sich selbst zu Asiatisch-Deutschen / Asiatisch-Diasporischen / Asiatischen Communities in Deutschland dazu zählen.

        ANMELDUNG

        Wir gehen auf Nummer Sicher und werden wegen Corona die Teilnehmendenzahlen begrenzen. 

        BlogVeranstaltungenVerein

        09.07.2021 DANKE <3 an alle, die gestern beim Booklaunch dabei waren! Es war wirklich ein wun­der­barer Abend mit Euch allen. Vielen Dank an die Gesprächsrundenteilnehmer*innen und an unseren Mitorganisator Kien Nghi Ha, an NAARI für die Musik und an Rainer für den Verlag und den Büchertisch und natürlich an alle Besucher*innen. Nicht zuletzt auch dem Team von JohnnyKnüppel, das diese besondere Location für uns geöffnet hat. Wir haben das Zusammensein mit Euch sehr genossen, unsere Asiatisch-Deutsche Verbundenheit gefeiert und freuen uns auf die nächste Gelegenheit, Euch alle wiederzusehen!

        Lange ange­kündigt, nun endlich – sehr bald – da: Das Warten auf die im letzten Jahr ange­kün­digte Neuauflage von Asiatische Deutsche hat ein abseh­bares Ende. Wir freuen uns Euch mit­teilen zu können, dass das Buch Anfang Juli druck­frisch erscheinen soll! Als erste Präsenzveranstaltung von kori­en­tation seit langer Zeit wollen wir die Veröffentlichung des erwei­terten Sammelbandes mit Euch feiern und die Gelegenheit nutzen, uns „in live“ zu sehen und zu treffen. Aus diesem Anlass planen wir ein Open Air-Community-Summer-Special-Event mit Live-Musik und eine Talkrunde mit Special-Guests in ent­spannter Atmosphäre mit netten Menschen bei einem Getränk.

        In der Talkrunde werden Nivedita Prasad, Thuy Nonnemann, Angelika Bach Ngoc Nguyen und Sun-Ju Choi, die in dem Band auch als Autorinnen ver­treten sind, mit dem Herausgeber Kien Nghi Ha die letzten 10 Jahre aus ver­schie­denen Asiatisch-Deutschen Perspektiven schlag­licht­artig aus­leuchten und über unter­schied­liche Entwicklungen sprechen, die sie und uns in dieser Zeit bewegt haben. Was hat sich seit der ersten Ausgabe vor 10 Jahren wie ver­ändert? Wie sind wir jeweils damit umge­gangen? Was sind unsere Ziele und Prioritäten für die Zukunft? Wir freuen uns sehr auf das Gespräch und den Austausch mit dem Publikum. 

        Darüber hinaus sind wir ent­zückt, dass die Singer/Songwriterin Neeraja Narayanasamy aka NAARI trotz unserer kurz­fris­tigen Anfrage zugesagt hat. Ihre Selbstvorstellung: „NAARI is a musician and singer from New Delhi,India, based in Berlin. Her music is a breath of fresh air that has ele­ments of soul, rnb, punk and rock­nroll. Her arran­ge­ments mixed with her Indian roots and unique voice, make her a spec­tacle that is hard to ignore. She is due to release her debut album this year, under House of Strength Records.“ Hört schon mal rein und gebt Support: naari.fanlink.to/getit

        Und ja, es gibt einen Büchertisch von Assoziation A mit der neuen Ausgabe – Asiatische Deutsche Extended! Infos zum Buch siehe weiter unten – LINK.

        PROGRAMM

        • ab 19:00 h Einlass 
        • 19:30 h Begrüßung 
        • 19:45 – 20:45 h Gesprächsrunde: „Limitierte Räume, ent­grenzte Visionen: Wo stehen wir 10 Jahre danach?“ 
          • Sun-Ju Choi
          • Angelika Bach Ngoc Nguyen
          • Thuy Nonnemann
          • Nivedita Prasad
          • Moderation: Kien Nghi Ha
        • 21:00 h LIVE Auftritt: NAARI, Singer/Songwriterin
        • danach Ausklang
        • 22:30 h Ende der Veranstaltung

        Büchertisch von Assoziation A

        ZEIT UND ORT

        TERMIN: 08.07.2021 (Do), 19:00 – 22:30 h
        LOCATION: Diskobabel / Jonny Knüppel, Prenzlauer Berg in Berlin
        Wegbeschreibung folgt in der Teilnahmebestätigung per E‑Mail.

        Die Veranstaltung findet draußen unter freiem Himmel statt. Yes!
        Falls es nieselt oder regnet, wisst Ihr, was zu tun ist. Schnappt Euch einen Regenschirm oder ein Cap. No Excuses.

        ACHTUNG: Der Einlass ist nur nach Anmeldung und unter Vorlage eines aktu­ellen nega­tiven Testergebnis möglich. 

        ANMELDUNG!

        Aufgrund der aktu­ellen Corona-Auflagen ist die Anzahl der Teilnehmenden auf 50 Personen begrenzt. 

        Daher ist eine Anmeldung für diese Veranstaltung erfor­derlich. Ihr erhaltet zunächst eine auto­ma­tische Eingangsbestätigung der Anmeldung. Wir melden uns dann mit einer zweiten E‑Mail bei Euch, sofern wir Eure Teilnahme bestä­tigen können und schicken Euch mit dieser Teilnahmebestätigung weitere Infos. 

        Falls sich nach der Anmeldung her­aus­stellt, dass Ihr doch nicht kommen könnt, dann bitten wir Euch um recht­zeitige Absage per E‑Mail an info AT korientation.de, damit wir eine andere Person nach­rücken lassen können.


        Informationen zum Buch

        Kien Nghi Ha (Hg.) (2021): Asiatische Deutsche Extended. Vietnamesische Diaspora and Beyond. Berlin: Assoziation A. ISBN 978–3‑86241–484‑0, ca. 480 Seiten, Preis: 19,80€
        Stark erwei­terte und durch­ge­sehene Neuauflage mit neuen Vorwort
        Inhaltsverzeichnis: als PDF zum Download

        Am Beispiel der viet­na­me­si­schen Migration, die vor allem in Berlin stark präsent ist, lässt sich auf­zeigen, dass das Leben in der Diaspora viel­ge­staltige Formen annimmt und dieser Prozess aus der Perspektive der migran­ti­schen Subjekte zu denken ist. Indem die Nation von ihren Rändern aus neu gedacht wird, können bisher ver­nach­läs­sigte Fragen und mar­gi­na­li­sierte Räume in den Fokus genommen werden. Dieser Perspektivwechsel durch­zieht die viel­schich­tigen Analysen, Gespräche, Porträts, Foto-Essays und Kurzgeschichten nam­hafter Wissenschaftler*innen und talen­tierter Künstler*innen, die diesen Raum mit Leben und Innenansichten füllen.

        Im ersten Teil des Bandes werden essen­zia­lis­tische Identitätskonstruktionen sowie das homo­ge­ni­sie­rende Kulturverständnis hin­ter­fragt und zeit­ge­nös­sische Bedeutungen der asia­ti­schen Diaspora ana­ly­siert. Anstatt Migration lediglich als ein zu bewäl­ti­gendes Problem zu begreifen, beleuchten die Beiträge im zweiten Teil ihre kos­mo­po­li­ti­schen Potenziale. Vor diesem Hintergrund werden viel­fältige Verbindungen zu anderen People-of-Color-Gemeinschaften in Deutschland gezogen. Denn die komplex zusam­men­ge­setzten Identitäten in dia­spo­ri­schen Communities reflek­tieren unter­schied­liche geschicht­liche Erfahrungen mit Exil, gen­der­spe­zi­fi­scher Ausbeutung und Rassismus, die kul­tu­relle und gesell­schafts­po­li­tische Bedeutungen in sich tragen.

        Das Leben zwi­schen hybriden Kulturen, poli­ti­schen Grenzen und kon­stru­ierten Nationen wird in diesem Buch als eine Form des Zuhause-Seins unter­sucht. Diese Konstellation stellt eine zen­trale Zukunftsaufgabe post­ko­lo­nialer Migrationsgesellschaften in der Ära der Globalisierung dar.

        Mit Beiträgen von Joshua Kwesi Aikins, Mita Banerjee, Biplap Basu, Indira Hong Giang Berghof, Uta Beth, Sun-ju Choi, Huy Dao, Katharina Dehn, Hannah Eitel, Naika Foroutan, Urmila Goel, Kien Nghi Ha, Noa Ha, Feng-Mei Heberer, Tamara Hentschel, Pham Thi Hoai, Jee-Un Kim, Mai-Phuong Kollath, Alisa Anh Kotmair, Yumin Li, Nya Luong, Hanna Hoa Anh Mai, Ruth Mayer, Angelika Bach Ngoc Nguyen, Baly Nguyen, Bé Ðiem Nguyen-Xuân, Thao Nguyen, Toản Quốc Nguyễn, Thúy Nonnemann, Günter Piening, Nivedita Prasad, Sina Schindler, Petra Isabel Schlagenhauf, Antonie Schmiz, Yasemin Shooman, Kimiko Suda, Trần Thị Thu Trang, Trinh T. Minh-ha, Anja Tuckermann, Danh Vo und Alke Wierth. Übersetzungen: Madeleine Bernstorff und Emma Dowling. Lektorat: Nika Zablotsky und Peter Veit. Cover: Ngan Thi Dang.

        Weitere Informationen und Filmdokumentationen zum Buch (1. Auflage) finden sich auf der Website: https://asiatischedeutsche.wordpress.com/

        Stimmen zur Erstauflage 2012:

        „Mit dem Sammelband gewährt uns Kien Nghi Ha einen Einblick in die Diversität asia­ti­scher Präsenzen in Deutschland. Neben meh­reren Beiträgen, die nicht nur für die eta­blierte Rassismusforschung in Deutschland von Bedeutung sind, finden sich Analysen sozialer und kul­tu­reller Praktiken, Untersuchungen medialer Repräsentationspolitiken, Autobiographisches sowie Aufsätze über Community-Pflege und trans­kul­tu­reller Interaktion. Ein ungemein span­nender Sammelband, der Autor_innen aus den unter­schied­lichsten wis­sen­schaft­lichen und künst­le­ri­schen Milieus ver­sammelt; ein Band der einmal mehr deutlich macht, dass es höchste Zeit dafür ist, dass das Deutschland, das wir tag­täglich in Cafés, U‑Bahnen, Clubs, Restaurants, Schulen, Universitäten, Geschäften, Fußgängerzonen, Tankstellen, Bibliotheken etc. erleben, endlich auch in der deut­schen Kultur- und Politiklandschaft sichtbar wird: In Rathäusern und Parlamenten, in Theatern und Museen, in Konzertsälen und im deut­schen Fernsehen – überall da eben, wo Deutschland reprä­sen­tiert wird.“ Philippa Ebéné, Geschäftsführerin und künst­le­rische Leiterin der Werkstatt der Kulturen Berlin

        „Deutschland ist also asia­tisch und in dieser Formulierung ist die Gegenüberstellung von ‚Deutsch‘ und ‚Asiatisch‘ bereits auf­ge­hoben. Von dieser Aufhebung handeln die Beiträge dieses Buches, das sehr lesenswert ist, weil es in ana­ly­ti­schen und nar­ra­tiven Sätzen zeigt, dass Erfahrungen und ihre Artikulation in einem dop­pelten Sinne poli­tisch sind.
        Sie weisen zurück auf poli­tische Verhältnisse, die diese Erfahrungen zuweilen schmerzlich her­vor­bringen. Und sie wider­setzen sich diesen Verhältnissen getragen von aus Alltagspraxis und Intellektualität resul­tie­renden Visionen weniger gewalt­för­miger Verhältnisse. Die Politisierung der struk­tu­rellen Schwäche derer, die natio-ethno-kulturelle Gegenüberstellungen auf­heben, ist die große Stärke des Buches. Eine Ermutigung.“
        Prof. Dr. Paul Mecheril, Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies, Universität Oldenburg

        „Nachdem der domi­nie­rende Diskurs über ‚Integrationsdefizite‘ und ‚gute und schlechte Migranten‘ die ras­sis­ti­schen Theorien des 19. Jh. jüngst wie­der­belebt haben, holt dieses Buch uns ein­drucksvoll ins 21. Jh. zurück. Die hier zusam­men­ge­stellten Beiträge her­vor­ra­gender Wissenschafter_innen, Künstler_innen und Akvist_innen bringen es auf den Punkt: Deutschland – und auch Europa – sind unwi­der­ruflich plural, hete­rogen, hybrid und gerade deshalb spannend und zukunfts­fähig (geworden).“
        Prof. Dr. Sérgio Costa, Direktor des Lateinamerika Instituts, Freie Universität Berlin

        „Das erste Buch zu Asian-Germans eröffnet eine span­nende neue Perspektive für die Forschung und bietet somit gleich­zeitig eine Plattform für mul­tivokale asia­tische dia­spo­rische Formationsbestrebungen in Deutschland.“
        Prof. Dr. You Jae Lee, Leiter der Koreanistik, Universität Tübingen.

        Rezensionen zur ersten Auflage von Asiatische Deutsche

        Asiatische Deutsche – Sachbuch der Woche in der FAZ
        „Die Ausnahmen und die Regeln: Der Sammelband ‚Asiatische Deutsche‘ unter­sucht, wie unsere Gesellschaft ihre Einwanderer betrachtet – und wie diese mit den fal­schen Zuschreibungen zurecht­kommen müssen. […] Die Suche nach dem rich­tigen Wort für eine so viel kom­plexere Gegenwart durch­zieht den kom­pletten Band.“
        Tobias Rüther: Wie würdest du deine Herkunft beschreiben? Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 27.08.2012, S. 26.

        Unbedingt emp­feh­lenswert
        „Dieses Buch wurde zu Recht von der FAZ als Sachbuch emp­fohlen. Die viel­seitige Dokumentation des vietnamesisch-deutschen kul­tu­rellen Lebens im Einwanderungsland Deutschland ist ein wert­voller Beitrag zum kul­tu­rellen Gedächtnis der in Deutschland lebenden asia­ti­schen com­mu­nities. […] Der nun publi­zierte Sammelband „Asiatische Deutsche“ ist eine ein­drucks­volle Orchestrierung von Gegenstimmen. […] Gerade das macht den Band stark, ebenso wie einige schriftlich doku­men­tierte Podiumsgespräche, die sich durchweg sehr spannend lesen und es erlauben, auch nach­träglich noch an der Diskussionsreihe teil­zu­haben. Damit ist dem Team, das hinter dieser Reihe und Publikation steht, ein großer Wurf gelungen. […] Es gibt soviele Anregungen in diesem Buch. Es ist unbe­dingt emp­feh­lenswert.“
        Karin Yesilada: Deutsch-Vietnamesisches Gedächtnis. In: hei­mat­kunde – Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung

        Ausnahmslos hohe inhalt­liche Qualität
        „Beide Bücher ver­bindet eine gelungene, kri­tische Annäherung an hybride Prozesse und sie stellen einen klugen Appell zur poli­ti­schen und kon­tex­tua­li­sierten Reorientierung des Konzepts dar. […] Dabei fällt die aus­nahmslos hohe inhalt­liche Qualität der Beiträge auf […] Asiatische Deutsche ist eine gelungene Textkompilation [… und] in jedem Fall wichtig. Am Beispiel der asiatisch-vietnamesischen Diaspora wird handfest und viel­schichtig kon­kre­ti­siert, was Vermischung und Hybridität bedeutet.“
        Johnny Van Hove: Hybridität Revisited: Karriere, Kritik und Alltag eines Starkonzepts. In: KULT_online, Nr. 34, 2013.

        Theoretisch fun­diert und prak­tisch ver­ortet
        „Während die deutsche Migrationsforschung Einwanderungsprozesse vor allem aus der Perspektive des Nationalstaates betrachtet, rücken Ha und die rund zwanzig wei­teren AutorInnen dia­spo­rische Ansätze rund um migran­tische Subjekte, Communities und Netzwerke ins Zentrum. Das ist gut so, denn es führt zu einem Perspektivwechsel, zu Pluralisierung und De-Nationalisierung.
        ‚Asiatische Deutsche‘ ist ein weit gefasster Begriff, er ver­weist auf Einschlüsse und Ausschlüsse. Heutzutage ist der Begriff der Diaspora en vogue, denn er beschreibt die Zerstreuung von MigrantInnen fern der Heimat. Aber Diaspora ist mehr, sie loka­li­siert Erfahrungen von Ausschluss, Identifikation, Zugehörigkeit und Exklusivität neu. Die AutorInnen dieses Sammelbandes ver­stehen es, Diasporen im Spannungsfeld zwi­schen Nationalismus und trans­na­tio­nalen Bezügen zu beschreiben – theo­re­tisch fun­diert und prak­tisch ver­ortet.“
        Rosaly Magg: Diaspora in Deutschland. In: iz3w, Nr. 334, 2013, S.46.

        Wertvolle Beiträge zur Rassismusforschung
        „Der Band doku­men­tiert Debatten von enga­gierten WissenschaftlerInnen und AktivistInnen zu den Themen Identität und Repräsentation von asia­ti­schen Deutschen. […] Das anre­gende Lesebuch ver­sammelt Fotos, Porträts, Analysen und Gespräche. Es bietet wert­volle Beiträge zur Rassismusforschung und einen tiefen Einblick in die Vielfalt der deutsch-asiatischen Präsenzen.“
        Anke Schwarzer: Aufgeblättert. In: analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis. Nr. 577, 16.11.2012.

        „Früher war es mir auch wichtig, bloß kein Chinese zu sein“
        Trotz des ver­hee­rendsten ras­sis­ti­schen Pogroms seit der Nazi-Zeit in Rostock-Lichtenhagen ist anti-Asiatischer Rassismus ein sträflich ver­nach­läs­sigtes Wissensgebiet. Ein Gespräch über die Bedeutung von Asiatische Deutsche, Community und Coalition Work.
        Kien Nghi Ha im MiGAZIN-Interview mit Deniz Utlu