Projekt MEGAWorkshop

Anmelden für „Hairy Vibes“ mit Patu & Elnaz!

Unser 2‑tägiger krea­tiver Workshop wird eine haarige Angelegenheit: Wir wollen eigene Geschichten, Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema Körperhaar durch kreative/ künst­le­rische Methoden erkunden. Welchen Urteilen und gesell­schaft­lichen Druck sind wir auf Grund von Körperhaar-Normierung aus­ge­setzt und wie gehen wir damit um? Was brauchen wir, um uns mit unseren Körpern wohl zu fühlen? Durch kreative Schreibelemente, Comics und Illustrationen wollen wir ver­suchen mehr Bewusstsein zu finden, einen eigenen Ausdruck zu formen, der sich in wütenden, trau­rigen oder auch lus­tigen Geschichten ver­ar­beiten lässt.

WANN: 15. und 16.10.2022 jeweils von 11 Uhr – 17 Uhr
WO: Berlin (Adresse nach
Anmeldung); Bei Leuten, die von außerhalb Berlins anreisen können wir bei Bedarf Fahrtkosten erstatten und Übernachtungskosten mit 50€ bezu­schussen.
CORONA-REGELUNG: Kommt bitte negativ getestet zu dieser Veranstaltung, und bringt Eure Masken mit.
WER: Asiatisch-Deutsche/ Asiatisch diasporische/ BIPoC FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Non-Binary, Trans und Agender Menschen) zwi­schen 17 und 27 Jahren
ANMELDUNG: Bitte meldet Euch bis 06.10.2022 über unser
Anmeldeformular (siehe unten) an

Wer leitet den Workshop?

Elnaz ist ein*e queere person of colour, ist Autor*in, Dichter*in und Aktivist*in. Im Schreiben beschäftigt sich Elnaz mit den Themen Familie, Ancestors, Spiritualität, Flucht, Healing und mental Health. Elnaz hat den Master „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice Salomon Hochschule in Berlin stu­diert, gibt Schreibworkshops und macht Bildungsarbeit zu inter­sek­tio­nalen Themen. Außerdem prak­ti­ziert Elnaz Reiki und gibt Healing Sessions.

Insta: @elnaz.farahbakhsh_

Patu zeichnet und schreibt Comics, die Themen wie Community, Freund*innenschaft und mul­tiple Perspektiven erkunden und reflek­tieren. Sie sind oft auto­fiktiv und mit magisch-realistischen Elementen erzählt. Inspiration dafür findet Patu im eigenen Leben als Queer of Color Person, aber auch in Träumen, in den Ecken und Kanten der Stadt, in poli­ti­schen Bewegungen und beim her­um­streunern in der Natur. Seit 2012 ver­öf­fent­licht Patu Comic Zines und ist damit auf diversen inter­na­tio­nalen Zine- und Comicfestivals vertreten.

Webseite: www.patupatu.com // Insta: @patuparia

Anmeldung

    Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

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    Projekt MEGAWorkshop

    MEGA goes Hannover!


    Am Wochenende vom 24.–25. September findet ein Schreibwochenende in Hannover statt, das von Elnaz Farahbakhsh mit Schreibmethoden des Biografischen und Kreativen Schreibens ange­leitet wird. Der Fokus des Wochenendes liegt auf Empowerment: Wir werden uns mit den eigenen Geschichten befassen und Erfahrungen und Gedanken nie­der­schreiben. Dabei werden Leichtigkeit und die Lust am Schreiben nicht fehlen. Es wird darum gehen anzu­kommen, sich zu empowern, Geschichten mit­ein­ander zu teilen und Spaß am Schreiben zu entwickeln. 

    WANN: 24. und 25.09.2022 jeweils 11 Uhr – 17:30/18:00 Uhr
    WO: UJZ Korn, Hannover Nordstadt; Reisekosten können bei Bedarf bezu­schusst werden
    CORONA-REGELUNG: Kommt bitte getestet zu dieser Veranstaltung.
    WER: Asiatische Deutsche, asiatisch-diasporisch Personen und/oder BPoC mit Bezügen zu (‚Süd‘-, ‚Ost‘-, ‚West‘-, ‚Nord‘- ‚Zentral‘-, ‚Südost‘-) zwi­schen 17 und 27 Jahren
    ANMELDUNG: Bitte meldet Euch bis 19.09.2022 über unser Anmeldeformular an

    Wer leitet den Workshop?

    Elnaz ist ein*e queere Person of Colour, ist Autor*in, Dichter*in und Aktivist*in. Im Schreiben beschäftigt sich Elnaz mit den Themen Familie, Ancestors, Spiritualität, Flucht, Healing und mental Health. Elnaz hat den Master „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice Salomon Hochschule in Berlin stu­diert, gibt Schreibworkshops und macht Bildungsarbeit zu inter­sek­tio­nalen Themen. Außerdem prak­ti­ziert Elnaz Reiki und gibt Healing Sessions. 

    Insta: @elnaz.farahbakhsh_

    Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

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    Projekt MEGAWorkshop

    Am Wochenende vom 10. und 11. September 2022 findet in Zwickau der MEGA Rap-/Songwriting Workshop „If the Kids speak up“ mit der viet-deutschen Rapperin NASHI44 aus Berlin-Neukölln und der in Berlin lebenden Sängerin, Songwriterin und Produzentin ANOTHER NGUYEN statt.

    Im Vordergrund des Workshops steht es, gemeinsam Spaß zu haben, das eigene Selbstbewusstsein zu empowern und zu unseren eigenen Geschichten zu stehen. Die beiden Musiker*innen NASHI44 und ANOTHER NGUYEN werden uns dabei sup­porten, uns musi­ka­li­sches Grundwissen zu Rhythmik, Stimmbildung, Texten, Song-Struktur anzu­eignen und uns Tools an die Hand geben, einen eigenen Song zu schreiben.

    WANN: 10. und 11.09.2022
    WO: In Zwickau/Sachsen – wo genau, teilen wir Euch nach Teilnahmebestätigung per E‑Mail mit; Reisekosten können bei Bedarf bezu­schusst werden.
    CORONA-REGELN: Kommt bitte getestet zu dieser Veranstaltung.
    WER: FLINTA* (Frauen, Lesben und Personen, die sich als inter­ge­schlechtlich, nicht­binär, trans, agender oder darüber hinaus iden­ti­fi­zieren) zwi­schen 17 und 27 Jahren, die sich als Asiatisch-Deutsch, asiatisch-diasporisch und/oder BPoC mit Bezügen zu (‚Süd‘-, ‚Ost‘-, ‚West‘-, ‚Nord‘- ‚Zentral‘-, ‚Südost‘-) Asien posi­tio­nieren.

    ANMELDUNG: über den Instagram-Account von W.I.R. Lautstark oder
    per E‑Mail an w‑i-r@posteo.de

    Über die Workshopleitung

    Ngoc Anh Nguyen aka Another Nguyen

    Fotocredit: Frederik Ferschke

    Ngoc Anh Nguyen ist eine vietnamesisch-deutsche Sängerin, Songwriterin und Sozialarbeiterin. Unter dem Künstlernamen ANOTHER NGUYEN ver­öf­fent­licht Ngoc Anh elek­tro­nische Popmusik. Ihre Songs wurden bereits auf Sendern wie Radio Fritz, Radio Eins und diverse Campusradios gespielt. In einer Zusammenarbeit mit der Audio-Firma SENNHEISER wurde.

    Ngoc Anhs künst­le­rische Entwicklung 2021 in einem Werbefilm por­trä­tiert. 2022 erhielt sie ein Stipendium des MUSICBOARD BERLINS und führte eine erfolg­reiche Crowdfunding Kampagne für die Produktion ihrer zweiten EP. Ngoc Anh ist Absolventin des BIMM Institutes sowie der Alice Salomon Hochschule. Als frei­schaf­fende Musikerin und Pädagogin gibt sie Songwriting-Workshops in ver­schie­denen Kultur- und Jugendzentren; als Sozialarbeiterin befasst sie sich mit Themen wie kul­tu­reller Identität, Intersektionalität und häus­licher Gewalt.
    https://anothernguyenmusic.com

    Nashi44

    Fotocredit: Hai Anh Pham

    Nashi44 steht für “ASIAN BERLIN PUSSY POWER”. So nennt die talen­tierte MC aus Neukölln ihre Attitüde, die nicht nur für empowernden Rap steht, sondern sie auch zur Stimme vieler betrof­fener Personen macht. Rap ist für Nashi auf meh­reren Ebenen ein Ausdrucksmittel ihrer Emotionen sowie ab und zu auch ein Sprachrohr für die­je­nigen, die oftmals ungehört bleiben. Abgesehen davon möchte die junge Künstlerin Safe Spaces für ihre Community schaffen: So arbeitet Nashi bei ihren Produktionen – ob Songs oder Videos – haupt­sächlich mit FLINTA*- oder BIPoc-Teams zusammen. 

    Musik begleitet Nashi schon über viele Jahre, das Jazz- und Popgesang-Studium in Leipzig bricht sie jedoch ab, um sich voll und ganz auf Rap zu kon­zen­trieren. Mit aus­drucks­starken Zeilen sowie poin­tiertem Humor und jeder Menge Attitüde basht sie das Fetischisieren süd­ost­asia­ti­scher Stereotypen und zeigt ein­drucksvoll, wie schwere Themen auf tanz­baren Sounds funk­tio­nieren können

    www.nashi44.de / Interview mit Nashi: www.zdf.de/kultur/germania/nashi44-100.html


    Der Workshop ist eine Kooperation zwi­schen kori­en­tation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V., W.I.R. Lautstark – Werdauer Initiative gegen Rassismus, Roter Baum Zwickau und Haus der Frauen Zwickau. Der Workshop ist Teil des Projekts „MEGA – Media and Empowerment for German Asians von kori­en­tation und findet im Rahmen des „If the kids are united against racism“ Festival 2022 statt.

    Das Modellprojekt MEGA wird durch das BMFSFJ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

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    Projekt MEGAVeranstaltungenWorkshop

    „Do(n’t) ask, do(n’t) tell – unsere Geschichten aus Ost und West selbst erzählen“

    DIREKT ZUR ANMELDUNG | TERMINE & INFOS

    WORUM GEHT ES?

    In Asiatisch-Deutschen, asiatisch-diasporischen und asia­ti­schen Familien und anderen engen sozialen Zusammenhängen werden tabui­sierte und kon­flikt­be­ladene Themen oft in der direkten ver­balen Kommunikation aus­ge­blendet, auch wenn alle Beteiligten um deren Existenz wissen. Soziale Rollen, bei­spiels­weise die der „guten“ Tochter zumindest scheinbar nor­mativ zu erfüllen, hat eine hohe Priorität. In weißen Kontexten erfahren zweite Generationen Asiatischer Deutscher den gleich­zei­tigen Druck, sowohl den weißen Normen und dem neo­li­be­ralen Status Quo der Mehrheitsgesellschaft als auch den sozialen Normen der asiatisch-diasporischen Communities zu entsprechen.

    Der Titel „Do(n’t) ask, do(n’t) tell – unsere Geschichten aus Ost und West selbst erzählen“ ver­weist im Kontext des Workshops darauf, wie externe, aber auch inter­na­li­sierte Unterdrückungsmechanismen das Erzählen und Weitergeben von Geschichte/n ver­hindern, indem das Sprechen über ein Thema und/oder mit einer anderen Person unmöglich gemacht wird. In der Brechung und dem Wortspiel sind einer­seits Bezüge auf die vormals dis­kri­mi­nie­rende Praxis der „Don’t Ask Don’t Tell“-Policy im US-militärischen Kontext gegenüber queeren Menschen vor­handen, zum anderen aber auch Bezüge zu den Unsagbarkeiten von Geschichten im Kontext von Krieg, Migration und Rassismuserfahrungen in inter­ge­ne­ra­tio­nalen Beziehungen. Das Aufbrechen des Schweigens, des Nichtsagens und Nichtteilens kann in unter­schied­licher Weise und auf unter­schied­lichen Ebenen erfolgen und wird durch die mehr­fachen Brechungen im Titel mit seinen Wort- und Bedeutungskombinationen ver­deut­licht. „Do(n’t) ask, do(n’t) tell“ soll zum Erforschen und Sichtbarmachen eigener Geschichten ohne Selbstzensur ermutigen.

    WAS MACHEN WIR IM WORKSHOP 

    In diesem Workshop möchten wir uns mit unseren eigenen Stories sowie brei­teren Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Selbstbestimmung und ‑defi­nition und damit zusam­men­hän­genden indi­vi­du­ellen und gesell­schaft­lichen Konflikten beschäf­tigen. Dabei wird Audio-Storytelling als Instrument im Mittelpunkt stehen und eine nied­rig­schwellige Auseinandersetzung mit den Themen ermög­lichen. Der Zugang und die Annäherung an die eigene(n) Geschichte(n) findet anhand multi-medialer Mittel (audio­vi­suell, Audio, Foto, Text, Objekt etc.) statt, die für das per­sön­liche Archiv der Teilnehmenden gedacht sind. 

    Der gemeinsame Austausch und die Reflexion innerhalb der Gruppe werden wichtige Bestandteile des Workshops sein und als kol­lektive Inspiration und gemein­sames Lernen den indi­vi­du­ellen Prozess nähren. Und auch anders­herum wird das Persönliche das Kollektiv berei­chern. Für den Workshop ist es daher wichtig, gemeinsam einen ver­trau­ens­vollen und einen mög­lichst sicheren Raum zu schaffen und in einer kleinen Gruppe von 8 Personen zusammenzukommen.

    PRÄSENTATION beim FLUCTOPLASMA-Festival 2021

    Im Anschluss an den Workshop werden die Ergebnisse als Audio-Werke im Sinne einer öffent­lichen Erinnerungskultur beim Fluctoplasma-Festival 2021 im Kölibri als Schaufensterausstellung vom 18.10.–01.11.2021 öffentlich zugänglich und hörbar gemacht. 

    Sie werden zudem auf der Webseite des Fluctoplasma-Festivals abrufbar sein bis zum 07.11.2021 und ab Dezember 2021 auch auf der Webseite von korientation.de

    WER LEITET DEN WORKSHOP

    Die DIY-Geschichtenerzählerinnen Phương Thúy Nguyễn und Phương Thanh Nguyễn werden den Workshop leiten und ihre Erfahrungen mit lebens­ge­schicht­lichen Interviews mit uns teilen, uns ermu­tigen und auf der Reise zu den eigenen Geschichte(n) begleiten. „Wir möchten kreative Zugänge vor­stellen Geschichte(n) zu erkunden, uns als Teil der Gegenwartsgeschichte und Forscher*innen unserer selbst zu sehen, sowie unsere Geschichte(n) mit unseren Mitteln und Wegen erzählbar machen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie hat uns per­sönlich und emo­tional sehr bestärkt. Sie hat auch Kommunikationskanäle geöffnet, die zuvor so ver­schlossen schienen, sei es als Schwestern, innerhalb der Familie, im Freund*innenkreis, oder gar mit einer brei­teren Öffentlichkeit.“

    TW:

    Es ist wichtig sich bewusst zu sein, dass es mit­unter auch schwere und schmerz­hafte Wendungen und Pfade gibt, die einer*m begegnen werden auf diesem Wege. Mensch braucht dafür genug Kapazitäten und eine emo­tionale Bereitschaft sich dem zu öffnen. Deshalb möchten wir auch trans­parent machen, dass wir außerhalb unserer eigenen Erfahrungen, selbst keine pro­fes­sio­nelle Ausbildung haben im Umgang mit Traumata bzw. schweren Erfahrungen. Wir können Euch lediglich auf Kontaktstellen für etwaige emo­tionale Schwierigkeiten ver­weisen, und unseren eigenen, per­sön­lichen Umgang damit teilen.

    Workshopleiter*innen Kurzbio

    Phương Thúy Nguyễn (Kulturwissenschaftlerin/politische Bildnerin) und Phương Thanh Nguyễn (Kommunikationsdesignerin u.a. im Bereich Film und Fotografie) haben 2017 zusammen mit Freund*innen die Werdauer Initiative gegen Rassismus‑W.I.R. gegründet. W.I.R. ist eine anti­ras­sis­tische Plattform für kri­tische Stimmen in Sachsen und orga­ni­siert Filmvorführungen, Workshops und mehr in und außerhalb der Schule.

    Beide haben als Teil der Werdauer Initiative gegen Rassismus ihre Bezüge v.a. in Ostdeutschland, und möchten mit dem Workshop auch einen Austausch zwi­schen Asiatisch-Deutschen Menschen und BPoC mit Bezügen zu Asien aus Ost und West (konkret: Hamburg) initiieren.

    Im Rahmen von Fluctoplasma soll auch Thanhs Kurzfilm „Sorge 87“ gezeigt werden, der auf über 20 Filmfestivals/Panels zu sehen war und mit meh­reren Preisen aus­ge­zeichnet wurde.

    Links:

    http://wir-lautstark.de
    http://sorge87.de/

    WORKSHOP INFOS

    TERMINE

    • 29.08.2021Verlängerte Anmeldefrist für den Workshop 
    • 11.09.2021 von 11–16 h: Online Kennenlernen, Input & erstes Brainstorming (4 Std. digital über Zoom zuzüglich Pausen)
    • 12.09. – 08.10.2021 Individueller Prozess und „Produktionsphase“  
    • 09.10.2021 von 10–18 h Vorort-Werkstatt und Finalisierungsprozess, Kölibri im GWA, Hamburg (6 Std. in Präsenz zuzüglich Pausen )
    • 18.10.–01.11.2021 Schaufensterausstellung im Kölibri / GWA sowie Online in Kooperation mit Fluctoplasma Festival

    ORT

    Kölibri/GWA Sankt Pauli
    Hein-Köllisch-Platz 11 + 12
    20359 Hamburg

    Das Kölibri ist ein offenes Zentrum für die Bewohner*innen des Quartiers St. Pauli. Seit 1989 gibt es dort zahl­reiche Nutzungsmöglichkeiten für kul­tu­relle und poli­tische Veranstaltungen, Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien sowie regel­mäßige Freizeit- und Beratungsangebote.

    SPRACHE: Deutsche Lautsprache

    TEILNEHMENDENZAHL: 8 Personen

    ZIELGRUPPE: Asiatische Deutsche / BPoC mit Bezügen zu Asien zwi­schen 18–27 Jahren. Wir möchten ins­be­sondere Personen aus Ostdeutschland, Hamburg und dem Hamburger Umland zur Anmeldung ermu­tigen. Für Teilnehmende aus Ostdeutschland können in begrenztem Umfang Kosten für Anreise und Übernachtung über­nommen werden.

    ANMELDUNG

    Anmeldefrist VERLÄNGERT bis zum 29.08.2021

    Wir schicken Euch innerhalb von einer Woche nach der Frist per E‑Mail die Teilnahmebestätigung bzw. die Absage, falls wir auf­grund von mehr Anmeldungen als Plätzen eine Auswahl treffen müssen. 

    KOOPERATIONSPARTNER

    fluc­to­plasma – Hamburgs Festival für Kunst, Diskurs und Diversität ist ein inter­dis­zi­pli­näres Kunstfestival, das zum zweiten Mal vom 21. bis zum 24. Oktober 2021 in Hamburg statt­findet und digital wie analog eine Bühne für artists of color schafft. Bei uns geht es um Kultur, Demokratie und Solidarität – fluc­to­plasma, das sind 96 Stunden für die fluide Stadtgesellschaft.

    fluc­to­plasma wird ver­an­staltet vom Verein Fluxus² e.V., unter­stützt vom Produktionsbüro Studio Marshmallow UG
    www.fluctoplasma.com | facebook | instagram | TikTok

    Projekt MEGA

    Der Workshop „Do(n’t) ask, do(n’t) tell – unsere Geschichten aus Ost und West selbst erzählen“ ist Teil des Modellprojekts MEGA – Media and Empowerment for German Asians des kori­en­tation e.V. MEGA hat zum Ziel, das (mediale) Bild von Asiatischen Deutschen und asia­ti­schen Menschen in Deutschland durch selbst­be­stimmte Erzählungen und Beiträge zu besetzen und zu diver­si­fi­zieren. Asiatische Deutsche werden darin bestärkt, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen auf­zu­ar­beiten, ein­zu­ordnen und zu erzählen, und diese als noch unbe­ach­teten Teil der deut­schen Geschichte sicht­barer zu machen.

    MEGA Media and Empowerment for German Asians wird vom BMFSFJ im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und durch die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Partizipations- und Integrationsprogramm gefördert.

    FilmProjekt MEGAVeranstaltungenWorkshop

    Zum Workshop

    Was bleibt von uns übrig, wenn wir äußere Zuschreibungen und die Erwartungen anderer abschütteln? Wie können wir unsere Identitäten erfor­schen, unsere Geschichten sichtbar machen und das mit ein­fachen fil­mi­schen Mitteln? Dieser Kurzfilmworkshop bietet sich als eine fil­mische Übung zur Wahrnehmung und Repräsentation der eigenen Subjektivität an.

    Der Workshop hat das Ziel, sowohl tech­ni­sches und metho­di­sches Wissen zur Erstellung eines Kurzfilms zu ver­mitteln als auch prak­tisch die Umsetzung einer eigenen Kurzfilmidee zu ermög­lichen. Dabei sind der Austausch und die Vernetzung mit der Workshopleitung sowie den wei­teren Teilnehmenden ein wesent­licher Bestandteil des Programms.

    Im ersten Workshop-Teil wird eine kurze Einführung in das theo­re­tische und prak­tische Basiswissen zur Erstellung eines doku­men­ta­ri­schen, essay­is­ti­schen oder expe­ri­men­tellen Kurzfilms gegeben. Die Teilnehmenden finden sich im Laufe des Workshops in 2‑er oder 3‑er Filmteams zusammen, um im Anschluss in der ersten Augustwoche das Kurzfilm-Projekt an zwei Drehtagen zu rea­li­sieren. Während der ein­zelnen Arbeitsschritte stehen die Workshopleiter*innen den Filmteams bei Bedarf beratend zur Seite. Im zweiten Workshop-Teil werden die vor­läu­figen Ergebnisse vor­ge­stellt und gemeinsam besprochen. Alle Teilnehmenden sollten daher zwi­schen dem 31.07. und 08.08.2021 aus­rei­chend Zeit für die Workshops sowie die Umsetzung des Kurzfilmprojektes unter der Woche ein­planen. Für den Herbst ist dann ein Community-Screening mit den fina­li­sierten Kurzfilmen geplant.

    Kreativität und Spaß stehen im Vordergrund des Workshops, Vorkenntnisse im Filmemachen sind will­kommen, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme.

    Wenn du zwi­schen 17–27 Jahren alt bist, dich als Asiatisch oder Asiatisch-Deutsch posi­tio­nierst und ent­weder eine Idee für einen Kurzfilm (2–5min) hast, die du gerne im Rahmen des MEGA-Kurzfilmworkshops umsetzen würdest, oder bei dir Interesse besteht, erste Erfahrungen im Filmemachen zu sammeln, schreib uns weiter unten im Anmeldeformular ein paar Sätze über dich, ggf. deine Filmidee und deine Motivation teilzunehmen.

    TERMINE: 
    - WORKSHOP Teil 1: Einführungsworkshop am 31.07.2021
    - PRAXIS: mind. 2 x Drehtage pro Film-Team in der ersten Augustwoche
    - WORKSHOP Teil 2: Sichtung und Besprechung der Ergebnisse am 07.08.2021
    - EVENT: Community-Screening der Ergebnisse im Herbst 2021 

    ORT:
    Aquarium beim Südblock (Narrativ e.V.)
    Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
    Der Ort ist bar­rie­refrei befahrbar.  

    Veranstaltungssprache: Deutsch
    Teilnehmendenzahl: 8 bis 10 (die Anzahl der Teilnehmenden wird sich an den aktu­ellen Corona-Verordnungen des Landes Berlin ori­en­tieren) 
    Workshop-Leitung: Dieu Hao Do (BAFNET) und Monica Vanesa Tedja (SOYDIVISION)

    Bewerbungsdeadline: 8. Juli 2021 

    Bei Fragen zum Workshop schreibt uns gern eine E‑Mail an info@korientation.de.

    Zur Workshopleitung

    Dieu Hao Do (*1986 Stadthagen) ist chinesisch-deutscher Autor- und Regisseur. Seine Filme erfor­schen post­ko­lo­niale Perspektiven auf Geschichtserinnerung des Amerikanischen Krieges in Vietnam. Mit seinem mit­tel­langen Film AT THE END OF THE WORLD feierte er 2016 Première auf dem Filmfestival MAX OPHÜLS PREIS. Der Kurzdokumentarfilm DER GARTEN DES HERRN VONG folgte im Jahr darauf. Außerdem führte er Regie bei der Webserie JUST PUSH ABUBA (ZDF Das kleine Fernsehspiel).

    Sein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF führten ihn zu ras­sis­mus­kri­ti­schen Denken, Sprechen und Handeln. Mit dem Ziel neue BIPOC Stimmen fürs Erzählen zu empowern, leitet er Filmworkshops und enga­giert sich als Mentor. Er ist aktives Mitglied der gemein­nüt­zigen Initiative BERLIN ASIAN FILM NETWORK (BAFNET), die sich seit 2012 für dif­fe­ren­zierte Repräsentationen asiatisch-deutscher Lebensrealitäten in Film und Fernsehen engagiert.

    Monica Vanesa Tedja (she/her, 1991: Jakarta, Indonesien) ist eine chinesisch-indonesische Filmemacherin, die in ihren Filmen Fragen rund um die Identität von Minderheiten stellt. Dabei zeichnen sich ihre Filme durch eine intime Charakterarbeit aus, die zu gleichen Teilen Humor und Pathos ent­halten. Bereits einer ihrer ersten Kurzfilme How to Make a Perfect Xmas Eve (2013) über­zeugte den Indonesian Film Director’s Club und gewann beim XXI. Short Film Festival den Preis für den besten Film. 2015 folgte Sleep Tight, Maria, der im selben Jahr als bester Film beim France Film Festival in Indonesien aus­ge­zeichnet wurde. Diese Filme fes­tigten ihren Status als eine von Indonesiens auf­stre­benden unab­hän­gigen Filmemacherinnen, die sich nicht scheuen, ihre Linse auf Erzählungen zu richten, die in dem Land selten erforscht werden.
    2015 zog sie nach Berlin, um an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF den Masterstudiengang Filmregie zu absol­vieren. DEAR TO ME ist ihr Abschlussfilm und erhielt 2021 den Preis für den besten Kurz- und Animationsfilm beim FIRST STEPS Award (Stream tem­porär online!). Monica ist darüber hinaus ein aktives Mitglied von Soydivision - ein per­for­ma­tives Kunstkollektiv, das von in Berlin lebenden Indonesiern gegründet wurde und sich an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus positioniert.

    ANMELDUNG ZUM WORKSHOP ist geschlossen

    Vielen Dank für all Eure super­span­nenden Anmeldungen!


    Dieser Filmworkshop wird von kori­en­tation e.V. ver­an­staltet und findet im Rahmen von MEGA – Media and Empowerment for German Asians statt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

    KulturProjekt MEGAWorkshop

    „Eine Stimme finden – Der Weg zu meinem Podcast“ 

    ANMELDUNG: bis zum 10. Mai 2021 (hier der LINK)

    WORKSHOP-TERMINE: 13.05. (Do) + 15.05.2021 (Sa)
    UHRZEIT: jeweils 11.00 – 14.30 h inklusive Mittagspause
    WO: Digital via Zoom-Konferenz (Link wird zuge­schickt)
    SPRACHE: Deutsche Lautsprache

    Podcasts sind eine Möglichkeit, die Medienlandschaft aktiv mit­zu­ge­stalten und eigene Narrative in die Öffentlichkeit einzubringen. 

    In diesem zwei­tei­ligen Workshop werden wir uns gemeinsam darin bestärken, einen Podcast zu erstellen bzw. unsere bestehenden Podcasts gemeinsam zu reflek­tieren. Der Workshop richtet sich sowohl an Personen, die noch keinen Podcast betreiben, als auch an die­je­nigen, die ihren Podcast in Gemeinschaft besprechen und eine neue Perspektive erhalten wollen. Inhaltliche Schwerpunkte werden Projektkonzeption, Projektmanagement, Möglichkeiten der Kooperationen, Vernetzungsmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit sein. Das Konzept wird viel Raum für eure Anliegen und spe­zi­fi­schen Fragen lassen. Darüber hinaus möchten wir Euch auch genügend Raum für einen offenen Austausch zu euren Projekten und den Workshop-Übungen geben.

    Den ersten Tag werden wir damit ver­bringen, uns gegen­seitig ken­nen­zu­lernen und zu teilen, woran wir arbeiten oder arbeiten möchten. Es wird Einblicke in das Projektmanagement eines Podcasts geben, damit wir eine Basis haben, auf der wir anschließend in eine Praxisphase gehen.

    Der zweite Tag beginnt mit einer Reflexion der Praxisphase und einem Open Space für eure Anliegen. Anschließend nähern wir uns zusammen Perspektiven für Vernetzungsmöglichkeiten und Social Media/ Öffentlichkeitsarbeit an.

    Der Workshop findet in deut­scher Lautsprache statt.

    Dieser Workshop findet digital über das Zoom statt. Ihr benötigt daher einen guten Internet-Zugang, eine Webcam und Mikrophon, um an dem Workshop teil­nehmen zu können.

    Bitte beachtet, dass wir aus unter­schied­lichen Gründen den Workshop mit aktivem Video durch­führen wollen. Das schafft mehr Vertrauen unter den Teilnehmenden inklusive der Workshopleitung und dient zudem auch der Sicherheit der Teilnehmenden. 

    Für wen ist der Workshop?

    Der Workshop richtet sich an alle Menschen vor­nehmlich im Alter zwi­schen 17 und 27 Jahren, die sich als Asiatisch-Deutsch iden­ti­fi­zieren oder sich davon ange­sprochen fühlen. 

    Die Altersvorgaben sind keine strengen Richtlinien, meldet Euch bei Interesse gern einfach an!

    Die Anzahl ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.

    Weshalb die Teilnehmendenbeschränkung bei einer Online-Veranstaltung? 

    Da wir mit dem Workshop einen Raum öffnen möchten, in dem jede Person gut und indi­vi­duell arbeiten kann, haben wir die Teilnehmendenzahl begrenzt. Wir ver­suchen bei der Gruppenzusammensetzungen vor allem die­je­nigen zu berück­sich­tigen, die auf­grund ihrer Positionierung oder räum­lichen Verortung weniger ein­fachen Zugang zu Empowerment-Räumen haben.

    Die Workshop-Teilnehmenden erhalten am 11.05.20201 eine Anmeldebestätigung per E‑Mail.

    Workshopleitung

    Der Workshop wird von Cuso (DIASPOR.ASIA) geleitet.

    DiasporAsia (Cuso links)

    Cuso Ehrich (keine Pronomen) ist seit 2013 in sozialen Bewegungen aktiv und aktuell Bildungsreferent:in bei IDA-NRW. Seit 2018 gestaltet Cuso mit Xinan die Plattform und den Podcast DIASPOR.ASIA, in der sie an den Intersektionen von geschlecht­licher Identität, Klassenzugehörigkeit und Rassifizierung aus Asiatischen Perspektiven in Deutschland arbeiten.

    Teilnahme und Anmeldung

    Anmeldefrist: 10.05.2021 (Montag)

    Schreib uns mit Deiner Anmeldung ein wenig über Dich selbst, Deine Positionierung, an welchem Ort Du bist und Deine Motivation/Erwartung für die Teilnahme am Workshop! 

      Projekt MEGA:

      „MEGA“ steht für „Media and Empowerment for German Asians“. Das Projekt hat zum Ziel, Asiatische Deutsche darin zu bestärken, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen auf­zu­ar­beiten, ein­zu­ordnen, zu erzählen und sichtbar zu machen. Das (mediale) Bild von Asiatisch-Deutschen Menschen soll durch selbst­be­stimmte Bilder und Beiträge besetzt und diver­si­fi­ziert werden. Im Rahmen des Projekts MEGA wird eine Kombination von unter­schied­lichen Bildungsformaten ent­wi­ckelt, um unter­schied­liche Bereiche medialer Repräsentation abzudecken.


      Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      Newsletter

      Liebe korientation-Mitglieder, liebe Freund*innen,

      wir sind aus aktu­ellem Anlass traurig und zutiefst besorgt über die zuneh­mende Anzahl an gewalt­tä­tigen Angriffen und Morden, von denen Mitglieder der Asian American Communities in den letzten Wochen und Monaten, von New York bis Seattle betroffen sind. Letzte Nacht (Dienstag, 16.03.) wurden sechs asia­tische Frauen von einem vor­aus­sichtlich ras­sis­tisch moti­vierten weißen Mann in Atlanta erschossen. Heute Abend (17.03.) von 18:30 ‑20h möchten wir gemeinsam mit D.A.M.N., ichbinkeinvirus.org, BAFNET und Diaspor.Asia den ermor­deten Frauen in einem digi­talen Community-Raum gedenken und uns austauschen. 

      Es gibt auch positive Dinge zu berichten! Wir freuen uns über den kon­ti­nu­ier­lichen Prozess der Sichtbarwerdung von anti­asia­ti­schem Rassismus in Deutschland. Wir bekommen jede Woche diverse Presseanfragen zu dem Thema unter anderem vom RedaktionsNetzwerk Deutschland, ZDF, WDR, und Deutschlandradio. Und wie schon 2020 besteht ein großer Bedarf an Inputs bun­desweit, unter anderem sind wir im März und April 2021 mit Webinar-Beiträgen in Berlin, Freiburg, Karlsruhe, Krefeld, Darmstadt, Tübingen, Würzburg und Köln dabei.

      Und ganz wichtig: unter­stützt uns morgen, am 18.03.2021 ab 17h beim Pitch für unser neue Projektidee RADAR – Resilienz für Asiatische Deutsche und Anti-Rassismus (im Netz), und nehmt am Community-Voting teil! Siehe Newsletter-Rubrik „Fokus“ für Details.

      Und noch eine drin­gende Bitte an Euch, die wir in jedem Newsletter wie­der­holen: Meldet ras­sis­tische und dis­kri­mi­nie­rende Vorfälle umgehend, damit sie offi­ziell doku­men­tiert werden und Handlungsbedarf dagegen auch sta­tis­tisch nach­ge­wiesen werden kann. In Berlin gibt es die Register der Bezirke zur Erfassung rechts­extremer und dis­kri­mi­nie­render Vorfälle und für die Meldung und Beratung gegen Diskriminierung in anderen Bundesländern lassen sich Adressen und Kontakte hier finden.

      Bleibt gesund & solidarisch!

      Kimiko & das MEGA-Team

      Ihr findet uns auch auf Facebook, unserer Webseite und auf Instagram.

      PS: Headerbild ©Hân Lê, siehe mehr von ihren Arbeiten unter https://tnhanle.cargo.site 


      FOKUS

      RADAR Illustration von Laura Meggers

      Mit unserer Projektidee RADAR – Resilienz für Asiatische Deutsche und Anti-Rassismus (im Netz), die wir in Kooperation mit ichbinkeinvirus.org planen, haben wir uns für eine Förderung bei DAS NETTZ beworben. Das Nettz wird drei Projekte mit einem Förderbetrag von maximal 13.000 EUR unter­stützen, „die sich gegen Hass im Netz, Desinformation und damit für eine kon­struktive Diskussionskultur enga­gieren“. Wir sind nun mit 10 anderen Projekten in die zweite und finale Runde gekommen und freuen uns sehr darüber!
      Am 18.03.2021 von 17–19.30 h werden wir in einem Pitch per Zoom unser Projekt vor­stellen.

      Es wird ein „Nettz-Community Voting“ geben. Das bedeutet, alle Anwesenden beim Zoom-Pitch werden die drei Projekte wählen, die eine Förderung erhalten sollen. HIER findet Ihr weitere Infos zu allen Projekten und den Link, um Euch bis zum 18.03.2021 bis spä­testens um 15 h anzu­melden und bei dem Pitch Eure Stimme abzu­geben!
      UPDATE: Der Pitch hat statt­ge­funden und wir hatten die tolle Möglichkeit, unser Projekt vor­zu­stellen. Wir sind gespannt auf die Entscheidung, die noch aus­steht, welche drei Projekte gefördert werden!


      ­AUS DEM VEREIN

      An erster Stelle ein lautes und dank­bares Shout out an die Leute, die seit Anfang des Jahres für die Arbeit von kori­en­tation gespendet haben! Herzlichen Dank dafür, wir können die Unterstützung dringend gebrauchen.


      Unser Vorstandsmitglied Jeasuthan Nageswaran hat uns am 09. März 2021 beim digi­talen Integrationsgipfel ver­treten, hier der kri­tische Kommentar von Alice Hasters zu 15 Jahren Integrationsgipfel. Sie fordert einen Paradigmenwechsel weg von Integration hin zu Strategien gegen Rassismus, wir sind da ganz bei ihr!


      Mit Kimiko Sudas (MEGA-Team) Teilnahme am Webinar Confronting COVID-19. Asian Diaspora Organizing and Transnational Solidarity am 06.März 2021, haben wir uns mit ras­sis­mus­kri­ti­schen asiatisch-diasporischen Aktivist*innen ver­netzt, die in Seattle, New York und Melbourne selbst­or­ga­ni­sierte Community-Arbeit machen. Ein ver­bin­dendes Element war, dass sich alle nicht nur mit anti­asia­ti­schem Rassismus, sondern auch mit anti­sch­warzem Rassismus in den eigenen Communities auseinander- und für #Blacklivesmatter einsetzen.


      Kimiko hat einen Input für uns bei der Auftaktveranstaltung der Think Tank Reihe Dekoloniale (Re)visionen“ am 26.Februar 2021 gegeben. kori­en­tation beschäftigt sich 2021 inten­siver mit dem Thema post­mi­gran­tische Erinnerungspolitik, ihr werdet im Laufe des Jahres von uns noch mehr dazu hören.


      Jee-UnKim (MEGA-Team) wird gemeinsam mit Ozan Zakariya Keskinkılıç am
      am 14.April 2021 die Veranstaltung Medien: Anti-asiatischer & Antimuslimischer Rassismus im Rahmen der Webinar-Reihe Normaler Hass. Streifzüge durch Alltagsorte der Entwertung bestreiten. Wir sind gespannt auf die Diskussion und die Findung gemein­samer Strategien!


      Unsere ehe­malige Praktikantin, Minh Anh Bùi, die wir sehr ver­missen, gibt am 26. März 2021 im Rahmen der  Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 in Freiburg einen

      ONLINE-WORKSHOP: ANTI-ASIATISCHER RASSISMUS: Formen, kolo­niale Kontinuitäten und Widerstände
      Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit unter­schied­liche Formen von anti-asiatischen Rassismus aus­ein­ander, werfen einen kri­ti­schen Blick auf kolonial-rassistische Bilder und Narrative, die im Kontext von COVID-19 auf­ge­griffen und repro­du­ziert werden. Was heißt über­haupt ‚asia­tisch‘? Und was ver­steht die gängige mediale Berichterstattung dar­unter? Dabei wird im Blick behalten werden, dass es im Kontext von anti-asiatischen Rassismus es immer schon Menschen und Gruppen gab, die in Deutschland anti­ko­lo­nialen, femi­nis­ti­schen und ras­sis­mus­kri­ti­schen Widerstand gegen Unterdrückung geleistet haben. Im Seminar wird spe­ziell Rassismus the­ma­ti­siert, den südost-/
      ost­asia­tisch mar­kierte Personen in Deutschland erleben. Dieser richtet sich nicht aus­schließlich gegen Menschen mit tat­säch­lichen Bezügen zu Südost-/Ostasien, sondern betrifft auch Personen, die als südost-/ostasiatisch ein­ge­ordnet werden, aber Bezüge zu anderen asia­ti­schen Regionen haben.

      Anmeldung unter: fernsicht@iz3w.org
      https://fb.me/e/23QB6ed7B

      Der Workshop wird von Minh Anh Bùi (kori­en­tation e.V.) und Akiko Rive (freie Bildungsreferent*in) geleitet.


      MEGA – Media Empowerment for German Asians

      ­Im Rahmen von MEGA sind wir bereits mitten im Planungsprozess für mehrere Workshops (Erinnerungskultur, Lebensgeschichtliche Interviews und Kurzfilm) und haben schon gute Kooperationspartner*innen gefunden. Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir uns jedoch ent­schieden, erstmal nur einen Workshop-Termin schon fest­zu­legen, da er sich pro­blemlos als Webinar durch­führen lässt.

      ++ SAVE THE DATE ++
      Also merkt euch schon mal den 13.05 und den 15.05.2021 vor, wenn ihr Lust habt, an einem Podcast-Workshop mit Cuso (Diaspor.Asia) teil­zu­nehmen. Mehr Informationen folgen bald.

      Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr Ideen für Projekte und Vernetzung habt!

      ­ Bleibt mit uns in Kontakt und schreibt uns, wenn Ihr Ideen und Anregungen für unsere Arbeit habt oder etwas in unseren Newsletter auf­nehmen lassen wollt!

      Den nächsten Newsletter gibt’s dann Anfang nächsten Monat! 

      Empowermentpflanze
      Projekt MEGAWorkshop

      Illustration von Patu

      Rassismus hat viele Gesichter, die sich je nach betrof­fener Gruppe in unter­schied­lichen Bildern, Benachteiligungen und Gewalt zeigen.

      In unserem online Seminar beschäf­tigen wir uns spe­ziell mit dem Rassismus, den südost-/ostasiatisch gelesene Personen in Deutschland erleben. Dieser richtet sich nicht aus­schließlich gegen Menschen mit tat­säch­lichen Bezügen zu Südost-/Ostasien, sondern betrifft auch Personen, die als südost-/ostasiatisch ein­ge­ordnet werden, aber Bezüge zu anderen asia­ti­schen Ländern und Regionen haben. Wir werden uns anschauen, wie Rassismus funk­tio­niert, wo er uns in unserem Alltag berührt und wie er his­to­risch, kul­turell und gesell­schaftlich in Deutschland (ein)gewachsen ist.

      Mehr zum Seminar und zur Anmeldung findet Ihr HIER.

      Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      Empowermentpflanze
      Projekt MEGAWorkshop

      Illustration von Patu

      Rassismus hat viele Gesichter, die sich je nach betrof­fener Gruppe in unter­schied­lichen Bildern, Benachteiligungen und Gewalt zeigen.

      In unserem online Seminar beschäf­tigen wir uns spe­ziell mit dem Rassismus, den südost-/ostasiatisch gelesene Personen in Deutschland erleben. Dieser richtet sich nicht aus­schließlich gegen Menschen mit tat­säch­lichen Bezügen zu Südost-/Ostasien, sondern betrifft auch Personen, die als südost-/ostasiatisch ein­ge­ordnet werden, aber Bezüge zu anderen asia­ti­schen Ländern und Regionen haben. Wir werden uns anschauen, wie Rassismus funk­tio­niert, wo er uns in unserem Alltag berührt und wie er his­to­risch, kul­turell und gesell­schaftlich in Deutschland (ein)gewachsen ist.

      Dabei werden wir im Blick behalten, dass es auch immer schon asia­tische Menschen und Gruppen gab, die in Deutschland Widerstand gegen Unterdrückung geleistet haben, sei es im Kampf gegen Kolonialismus, Sexismus oder Rassismus. Wir werden uns Wissen über Asiatisch-Deutsche Geschichte/n aneignen, ras­sis­tische Bilder und Strukturen als men­schen­ge­macht durch­schauen, unsere eigenen Erfahrungen in einen grö­ßeren Kontext ein­ordnen und uns mit anderen darüber austauschen.

      Für wen ist der Workshop?

      Der Workshop richtet sich an alle Menschen im Alter zwi­schen 17 und 27 Jahren, die sich als Asiatisch-Deutsch und/oder BPoC mit Bezügen zu Asien iden­ti­fi­zieren oder sich davon ange­sprochen fühlen.

      Die Anzahl ist auf 15 Teilnehmende begrenzt.

      Weshalb die Teilnehmendenbeschränkung bei einer Online-Veranstaltung? 

      Da wir mit dem Workshop einen Raum öffnen möchten, in dem jede Person gut und indi­vi­duell arbeiten kann, haben wir die Teilnehmendenzahl begrenzt. Wir ver­suchen bei der Gruppenzusammensetzungen vor allem die­je­nigen zu berück­sich­tigen, die auf­grund ihrer Positionierung oder räum­lichen Verortung weniger ein­fachen Zugang zu Empowerment-Räumen haben.

      Die Workshop-Teilnehmenden erhalten eine Anmeldebestätigung am 11.12.2020 per E‑Mail.

      ANMELDUNG: bis zum 9. Dezember 2020 (geschlossen)

      WORKSHOP-TERMIN: Samstag, 19. Dezember 2020
      UHRZEIT: 11.00 – 16.15 h inklusive Mittagspause (45 min.)
      WO: Digital via Zoom-Konferenz (Link wird zuge­schickt)
      SPRACHE: Deutsche Lautsprache

      Referent:innen

      Der Workshop wird von Jee-Un Kim, Minh Anh Bùi, Kimiko Suda und Sina Schindler aus dem MEGA: Media and Empowerment for German Asians Projektteam von kori­en­tation geleitet.

      kori­en­tation ist ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesell­schafts­kri­ti­schen Blick auf Kultur, Medien und Politik. Asiatisch-Deutsch benennt die the­ma­tische und poli­tische Positionierung des Vereins und seiner Mitglieder und unter­nimmt als Selbstbezeichnung den Versuch, sich eth­ni­schen Identitätszuschreibungen und/oder geographisch-nationalen Zuordnungen zu ent­ziehen. Das Ziel von kori­en­tation ist es, die viel­fäl­tigen Lebenswirklichkeiten von Asiatischen Deutschen bewusst und sichtbar zu machen und damit Rassismus ent­gegen zu wirken. Mehr Infos zum Verein unter www.korientation.de

      Teilnahme und Anmeldung

      Schreibt uns bitte bis zum 9. Dezember 2020 ein wenig über Euch selbst, Eure Positionierung, an welchem Ort Ihr seid und Eure Motivation für die Teilnahme am Workshop! 

      Bitte nutzt für die Anmeldung das Kontaktformular

      Projekt MEGA:

      „MEGA“ steht für „Media and Empowerment for German Asians“. Das Projekt hat zum Ziel, Asiatische Deutsche darin zu bestärken, ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen auf­zu­ar­beiten, ein­zu­ordnen, zu erzählen und sichtbar zu machen. Das (mediale) Bild von Asiatisch-Deutschen Menschen soll durch selbst­be­stimmte Bilder und Beiträge besetzt und diver­si­fi­ziert werden. Im Rahmen des Projekts MEGA wird eine Kombination von unter­schied­lichen Bildungsformaten ent­wi­ckelt, um unter­schied­liche Bereiche medialer Repräsentation abzudecken.


      Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Modellprojekts MEGA durch­ge­führt. MEGA wird durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales von Berlin im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

      BlogProjekt MEGAVereinWorkshop

      „Eine Stimme finden – Der Weg zu meinem Podcast“

      ANMELDUNG: bis zum 12. September 2020 per Email an mega@korientation.de / Online-Formular

      WORKSHOP-TERMIN: Samstag, 19. September 2020
      UHRZEIT: 11.00 – 15.00 h inklusive Mittagspause (60 min.)
      WO: Digital via Zoom-Konferenz (Link wird zuge­schickt)
      SPRACHE: Deutsche Lautsprache

      Podcasts sind eine Möglichkeit, die Medienlandschaft aktiv mit­zu­ge­stalten und eigene Narrative in die Öffentlichkeit ein­zu­bringen. In dem Workshop erar­beiten wir gemeinsam die Konzeption eines Podcasts: Von der Idee über die Technik, Finanzierung und das Branding zu unserem eigenen Projekt. Der Workshop ist ein Raum des Ausprobierens, Ihr müsst also noch keine genaue Projektvorstellung haben. Es wäre jedoch gut, wenn Ihr euch Gedanken darüber macht, über welche Themen ihr euch vor­stellen könntet zu sprechen.

      Aufgrund der Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie werden wir diesen Workshop digital umsetzen und das Video-Conferencing-Tool Zoom benutzen. Ihr benötigt daher einen guten Internet-Zugang, eine Webcam und Mikrophon, um an dem Workshop teil­nehmen zu können.

      Für wen ist der Workshop?

      Der Workshop richtet sich an alle im Alter zwi­schen 17 und 27 Jahren, die sich als Asiatisch-Deutsch iden­ti­fi­zieren oder sich davon ange­sprochen fühlen.

      Die Anzahl ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.

      Referent*in

      Der Workshop wird von Cuso (DIASPOR.ASIA) geleitet.

      Mehr Informationen unter Projekte / MEGA Podcast-Workshop