korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven mit einem gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.
Illustration von Patu In diesem Online-Seminar haben die Teilnehmer*innen sich speziell mit dem Rassismus, den südost-/ostasiatisch gelesene Personen in Deutschland erleben, beschäftigt. Dieser richtet sich nicht ausschließlich gegen Menschen mit tatsächlichen Bezügen zu Südost-/Ostasien, sondern betrifft auch Personen, die als südost-/ostasiatisch eingeordnet werden, aber Bezüge zu anderen asiatischen Ländern und Regionen haben. Es wurde sich […]
Asian-diasporic GAYS/GAZE/GENERATIONS Wir diskutieren die Doppelrolle von Filmemacher*innen als begehrte und begehrende Subjekte sowie das Potential für sozialen Wandel, wenn der Blick des Begehrens neu ausgerichtet wird. Beide Filme nutzen Komik als Mittel der Ausei-nandersetzung mit Begehren, Stereotypen und Beziehungsmustern. Zwischen den beiden Filmen liegen 15 Jahre. Sie eröffnen so einen Blick auf die verschiedenen […]
Der Workshop richtete sich an asiatisch (gelesene) Menschen aus dem Raum Sachsen, die sich am Aufbau von Netzwerkstrukturen beteiligen möchten. Ziel war es, sich gegenseitig kennenzulernen, sich über das Thema Rassismus, Diskriminierung und Empowerment im Kontext von „Asiatisch-Sein“ auszutauschen sowie zu klären, wie es mit dem Netzwerk Sachsen weitergehen soll. Der Workshop wurde gemeinsam organisiert […]
Antirassismus & Empowerment im Tanz Der Tanz-Workshop vom Festival gegen Rassismus in Werdau 2017 ging als Tanztheater-Workshop zu Rassismus und Empowerment mit Thủy-Tiên in die zweite Runde! In geschützter Atmosphäre (= safer space) haben sich die Teilnehmer*innen über unterschiedliche Rassismus-Erfahrungen ausgetauscht und sich gegenseitig durch Tanz und Bewegung empowert und supportet. Außerdem wurde gelernt, wie sie und […]
Image: Still from a video work by Monira Al Qadiri Historically, the main routes of the Silk Road connected China with Central and West Asia, up to North Africa. These cross-borders exchanges went beyond the economic transfer of goods, transporting and thus influencing the cultures along with it too. Even today, the relationship among these regions […]
„Eine Stimme finden – Der Weg zu meinem Podcast“ ANMELDUNG: bis zum 12. September 2020 per Email an mega@korientation.de / Online-Formular WORKSHOP-TERMIN: Samstag, 19. September 2020UHRZEIT: 11.00 – 15.00 h inklusive Mittagspause (60 min.)WO: Digital via Zoom-Konferenz (Link wird zugeschickt)SPRACHE: Deutsche Lautsprache Podcasts sind eine Möglichkeit, die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten und eigene Narrative in die Öffentlichkeit […]
Podcasts sind eine Möglichkeit, die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten und eigene Narrative in die Öffentlichkeit einzubringen. In dem Workshop wurde gemeinsam die Konzeption eines Podcasts erarbeitet: Von der Idee über die Technik, Finanzierung und das Branding bis zum eigenen Projekt. Der Workshop stellte einen Raum des Ausprobierens dar, eine genaue Projektvorstellung war nicht notwendige Vorbedingung. Der […]
Idil Baydar interviewte für die neuen deutschen organisationen eine ganze Reihe von ndo-Netzwerkmitgliedern im Februar beim ndo Bundeskongress 2020. Gern mit dabei waren Sun-Ju Choi (Vorstand) und Jee-Un Kim (GF MEGA) für korientation, die sich gut gelaunt ins Gespräch mit Idil stürzten. Weitere Videos von Netzwerkmitgliedern und von der BuKo auf dem Youtube-Channel der ndo:https://www.youtube.com/channel/UCMTYie15xjkArmmDvZZaMqA
Zwischen dem 22. und 26. August 1992 griffen bis zu Tausend Rechtsextremist*innen zunächst die Zentrale Aufnahmestelle (ZAST) für Asylsuchende an, in der sich vor allem geflüchtete Rom*nja-Familien aufhielten. Nach der Räumung der ZAST verlagerte sich das Pogrom auf ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter*innen, das am Abend des 24. August in Brand gesetzt wurde. Die […]
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Anjuli Aggarwal
Anjuli Aggarwal, 33, M.A. South Asian Studies an der Universität Heidelberg.
Studienfokus: Medical Anthropology (Erleben und Praktizieren von Gesundheit, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen soziokulturellen Lebensrealitäten) und Hindi (Muttersprache meines Vaters).
Mein wissenschaftlicher Fokus liegt in den Erfahrungen und Praktiken von Südasiat*innen (in der Diaspora) rund um die Themen Tod und Sterben. Die Einblicke in die vielfältigen und komplexen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von in Deutschland lebenden (und sterbenden) Südasiat*innen, sollen deren Sichtbarkeit erhöhen und zur Verbesserung des End-of-life und Death Care in Deutschland beitragen. Dabei fließen meine persönlichen Erfahrungen um den Tod meiner in Deutschland und Indien verstorbenen Großeltern, als auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Sterbebegleiterin, in meine Arbeit mit ein.
Anthropolog*innen erzählen Geschichten aus dem Leben von Menschen, die darüber in ihren eigenen Worten berichten. Dafür möchte ich einen Raum eröffnen und alle, die sich zu diesen Themen angesprochen fühlen, einladen, sich auszutauschen.